Therapie nach westlichen Symptomen

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Übersicht über westliche Symptome

Kategorie 1Kategorie 2SyndromLeitsymptomeBegleitsymptomeZungeZungenbelagPulsPathomechanismusCaveTherapieprinzipAkupunkturOhrakupunkturRezeptur innere Anwendungwichtigste Kräuter lat.wichtigste Kräuter Pin YinDosierungZubereitungAnwendungWirkungIndikationRezeptur äußere AnwendungZubereitungAnwendungWirkungIndikationHinweiseweitere Anmerkungenweitere TherapieunterstützungEntspannungstechniken
Herz und KreislaufFunktionelle kardiovaskuläre StörungenQi-Stagnation• Schmerzen hypochondral
• Beklemmungsgefühl thorakal
• Gereiztheit
• Depressionen
• bei transformierender Hitze mit Wutausbrüchen
• geschwollene Seitenränder
• bei transformierender Hitze rot
• saitenförmig (Xian)• emotionale Dauerbelastung führt zu Leber-Qi-Stagnation und Qi-Stagnation im Oberen Jiao• Qi bewegen
• Leber regulieren
• Thorax öffnen
• Di 4 (Hegu), Le 3 (Taicbong) bewegen Leber-Qi, lösen Qi-Stagnation im ganzen Körper
• Ren 17 N (Danzhong) bewegt das Qi im oberen Jiao, öffnet den Thorax
• SJ 6- (Zhigou), Gb 34- (Yanglingquan) bewegen Qi im Hypochondrium
• Pe 6 N (Neiguan) beruhigt Geist-Shen und innere Anspannung, öffnet den Thorax
• Du 20- N (Baihui) beruhigt Geist-Shen, entspannt
• Bl 15 N (Xinshu), Bl 18 N (Ganshu) bewegen Qi in Thorax Leber
• OP 21 (Herzpunkt)
• OP 100 (Herz)
• OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung:
• Nadeln 20-30 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• dabei Seitenwechsel spätestens nach 5 Tagen
lnulae Fl.
Cyperi Rz.
Bupleuri Rx.
Curcumae Rx.
Perillae Caulis
Triche santhis Fr.
Polygalae Rx.
Jujubae Fr.
Xuan Fu Hua
Xiang Fu
Chai Hu
Yu Jin
Zi Su Geng
Gua Lou
Yuan Zhi
Da Zao
10 g
6 g
6 g
6 g
6 g
6 g
9 g
3g
• bei funktionellen Herzrhythmusstörungen und Herzphobie:
• Bupleuri Rx. (Chai Hu): Hauptsubstanz, um Leber-Qi zu bewegen
• kann in die meisten Rezepturen für funktionelle Herzstörungen integriert werden, da häufig zumindest eine leichte Leber-Qi-Stauung vorliegt
• Curcumae Rx. (Yu Jin):
• bewegt Leber-Qi, beruhigt Geist-Shen und beendet Palpitationen
• ldeal bei Palpitationen mit Leber-Qi-Stauung
• gern kombiniert mit Albiziae Cx. (He Huan Pi) bei Leber-Qi-Stauung
• Fossilia Ossis Mastodi (Long Gu), Ostreae Concha (Mu Li):
• sind schwere, absenkende und beruhigende Mittel
• findet v.a. bei Palpitationen mit Unruhe aufgrund von Hitze oder Leber-Qi-Stauung Einsatz
• Coptidis Rz. (Huang Lian):
• wichtigste Arznei, um Herz-Hitze zu klären
• aufgrund des bitteren Geschmacks sollte sie jedoch mit Vorsicht angewendet werden
• Einsatz auch gut bei Mangel-Hitze, wenn es passend kombiniert wird z.B. mit Rehmanniae Rx. (Sheng Di), Corii Asini Coils (E Jiao) oder Ophiopogonis Tb. (Mai Dong)
• Bambusae Caulis in taeniam (Zhu Ru):
• beste Arznei, um Schleim vom Herzen und den Sinnesöffnungen zu eliminieren
• wird gern mit Er Chen Tang kombiniert
empfehlenswert:
• Tajiquan
• Qi Gong
• Autogenes Training
• Yoga
Herz und KreislaufFunktionelle kardiovaskuläre StörungenMilz-Qi- und Herz-Blut-Mangel• Dyspnoe
• Müdigkeit
• Konzentrationsprobleme
• Vergesslichkeit
• spontanes Schwitzen
• Palpitationen
• Schlaflosigkeit
• starkes Träumen
• reduzierter Appetit
• breiiger Stuhl
• blass• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Milz-Qi-Mangel mit ungenügender Produktion von Herz-Blut• Milz-Qi stärken
• Herz-Blut nähren
• den Geist-Shen beruhigen
• He 7 N (Shenmen) nährt Herz-Blut und beruhigt den Geist-Shen
• Bl 15 N (Xinshu), Ren 14 N (Juque) wirken ausgleichend auf das Herz, nähren das Herz
• Ren 6+ (Qihai) tonisiert das Blut
• Ren 17 N (Danzhong), Pe 6 N (Neiguan) bewegen Qi im Thorax, beenden Palpitationen
• Ma 36+ (Zusanli), Mi 6+ (Sanyinjiao) stärken und regulieren Qi und Blut
• Bl 20 (Pisbu) stärkt die Milz
• Ren 12 (Zhongwan) stärkt die Mitte
• OP 21 (Herzpunkt)
• OP 100 (Herz)
• OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung:
• Nadeln 20-30 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• dabei Seitenwechsel spätestens nach 5 Tagen
• Gui Pi Tang
• Die Rezeptur Gui Pi Tang kann bei Milz-Qi- und Herz-Blut-Mangel mit Leber-Qi-Stagnation mit nur einigen wenigen Zusätzen oft sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Bei den anderen Mustern muss die Therapie häufig weitere Sekundärmuster berücksichtigen und entsprechend angepasst werden.
• bei funktionellen Herzrhythmusstörungen und Herzphobie:
• Bupleuri Rx. (Chai Hu): Hauptsubstanz, um Leber-Qi zu bewegen
• kann in die meisten Rezepturen für funktionelle Herzstörungen integriert werden, da häufig zumindest eine leichte Leber-Qi-Stauung vorliegt
• Curcumae Rx. (Yu Jin):
• bewegt Leber-Qi, beruhigt Geist-Shen und beendet Palpitationen
• ldeal bei Palpitationen mit Leber-Qi-Stauung
• gern kombiniert mit Albiziae Cx. (He Huan Pi) bei Leber-Qi-Stauung
• Fossilia Ossis Mastodi (Long Gu), Ostreae Concha (Mu Li):
• sind schwere, absenkende und beruhigende Mittel
• findet v.a. bei Palpitationen mit Unruhe aufgrund von Hitze oder Leber-Qi-Stauung Einsatz
• Coptidis Rz. (Huang Lian):
• wichtigste Arznei, um Herz-Hitze zu klären
• aufgrund des bitteren Geschmacks sollte sie jedoch mit Vorsicht angewendet werden
• Einsatz auch gut bei Mangel-Hitze, wenn es passend kombiniert wird z.B. mit Rehmanniae Rx. (Sheng Di), Corii Asini Coils (E Jiao) oder Ophiopogonis Tb. (Mai Dong)
• Bambusae Caulis in taeniam (Zhu Ru):
• beste Arznei, um Schleim vom Herzen und den Sinnesöffnungen zu eliminieren
• wird gern mit Er Chen Tang kombiniert
empfehlenswert:
• Tajiquan
• Qi Gong
• Autogenes Training
• Yoga
Herz und KreislaufFunktionelle kardiovaskuläre StörungenDisharmonie zwischen Herz und Nieren• Palpitationen
• innere Unruhe
• Mund- und Halstrockenheit
• Schlaflosigkeit
• häufiges Träumen
• Nachtschweiß
• gerötet mit stark geröteter Spitze• belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• evtl. überflutend
• Überarbeitung führt zur Erschöpfung des Nieren-Yin
• welches das Herz-Feuer nicht mehr ausgleichen kann
• Nieren-Yin nähren
• Mangel-Hitze im Herzen klären
• Geist beruhigen
• Bl 15 N (Xinshu), He 7 (Shenmen) nähren das Herz, beruhigen Geist-Shen
• Pe 6 N (Neiguan) öffnet den Thorax, entspannt und reguliert das Herz
• Pe 7 N (Daling) beruhigt das Herz
• Mi 6+ (Sanyinjiao), Ni 3+ (Taixi) nähren Yin
• He 6 N (Yinxi), Ni 3 klären Mangel-Hitze aus dem Herzen
• Bl 23 (Shenshu) nährt die Nieren
• OP 21 (Herzpunkt)
• OP 100 (Herz)
• OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung:
• Nadeln 20-30 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• dabei Seitenwechsel spätestens nach 5 Tagen
• Jiao Tong Xin Shen Tang enthält:
• (siehe Kräuter)
Salviae miltiorrhizae Rx.
Rehmanniae Rx.
Scrophulariae Rx.
Ophiopogonis Rx.
Schizandrae Fr.
Ligustri lucidi Fr.
Angelicae sineasis Rx.
Phelodendri Cx.
Coptis Rz.
Platycodi Rx.
Cinnamomi Cx.
Dan Shen
Sheng Di
Xuan Shen
Mai Men Dong
Wu Wei Zi
Nü Zhen Zi
Dang Gui
Huang Bai
Huang Lian
Jie Geng
Rou Gui
15 g
9 g
6 g
6 g
6 g
9 g
6 g
6 g
4 g
6 g
2 g
• bei funktionellen Herzrhythmusstörungen und Herzphobie:
• Bupleuri Rx. (Chai Hu): Hauptsubstanz, um Leber-Qi zu bewegen
• kann in die meisten Rezepturen für funktionelle Herzstörungen integriert werden, da häufig zumindest eine leichte Leber-Qi-Stauung vorliegt
• Curcumae Rx. (Yu Jin):
• bewegt Leber-Qi, beruhigt Geist-Shen und beendet Palpitationen
• ldeal bei Palpitationen mit Leber-Qi-Stauung
• gern kombiniert mit Albiziae Cx. (He Huan Pi) bei Leber-Qi-Stauung
• Fossilia Ossis Mastodi (Long Gu), Ostreae Concha (Mu Li):
• sind schwere, absenkende und beruhigende Mittel
• findet v.a. bei Palpitationen mit Unruhe aufgrund von Hitze oder Leber-Qi-Stauung Einsatz
• Coptidis Rz. (Huang Lian):
• wichtigste Arznei, um Herz-Hitze zu klären
• aufgrund des bitteren Geschmacks sollte sie jedoch mit Vorsicht angewendet werden
• Einsatz auch gut bei Mangel-Hitze, wenn es passend kombiniert wird z.B. mit Rehmanniae Rx. (Sheng Di), Corii Asini Coils (E Jiao) oder Ophiopogonis Tb. (Mai Dong)
• Bambusae Caulis in taeniam (Zhu Ru):
• beste Arznei, um Schleim vom Herzen und den Sinnesöffnungen zu eliminieren
• wird gern mit Er Chen Tang kombiniert
empfehlenswert:
• Tajiquan
• Qi Gong
• Autogenes Training
• Yoga
Herz und KreislaufFunktionelle kardiovaskuläre StörungenSchleim-Ansammlung mit Qi-Stagnation• Palpitationen
• innere Unruhe
• Mund- und Halstrockenheit
• Schlaflosigkeit
• häufiges Täumen
• Nachtschweiß
• geschwollene Seitenränder• dicker
• weißer schmieriger Belag
• schlüpfrig (Hua)
• saitenförmig (Xian)
• Fehlernährung oder Hitze führt zu Schleim• Schleim auflösen und beseitigen
• Qi-Fluss fördern
• Geist-Shen beruhigen
• Bl 15 N (Xinshu), He 7 N (Shenmen) beruhigen Geist-Shen
• Pe 6 N (Neiguan), Ren 17 N (Danzhong) öffnen den Thorax
• Di 4 (Hegu), Le 3 (Taichong) bewegen Leber-Qi, lösen Qi-Stagnationen im ganzen Körper
• Bl 18 (Ganshu) entspannt die Leber, bewegt das Qi
• Mi 9 (Yinlingquan), Ma 40 (Fenglong) wandeln Feuchtigkeit und Schleim um
• Pe 5 (Jianshi) befreit das Herz
• OP 21 (Herzpunkt)
• OP 100 (Herz)
• OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung:
• Nadeln 20-30 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• dabei Seitenwechsel spätestens nach 5 Tagen
Modifikation von Gua Lou Xie Bai Ban Xia Tang enthält:
• (siehe Kräuter)
Trichosanthes Fr.
Allii macrostemi Bb.
Pinelliae Rz.
Citri reticulatae Pericarpium
Cyperi Rz.
Aurantii Fr.
Jujubae Fr.
Glycyrrhizae Rx. praep.
Gua Lou
Xie Bai
Ban Xia
Chen Pi
Xiang Fu
Zhi Ke
Da Zao
(Zhi) Gan Cao
12 g
9 g
9 g
9 g
9.g
9 g
4 Stück
4 g
• bei funktionellen Herzrhythmusstörungen und Herzphobie:
• Bupleuri Rx. (Chai Hu): Hauptsubstanz, um Leber-Qi zu bewegen
• kann in die meisten Rezepturen für funktionelle Herzstörungen integriert werden, da häufig zumindest eine leichte Leber-Qi-Stauung vorliegt
• Curcumae Rx. (Yu Jin):
• bewegt Leber-Qi, beruhigt Geist-Shen und beendet Palpitationen
• ldeal bei Palpitationen mit Leber-Qi-Stauung
• gern kombiniert mit Albiziae Cx. (He Huan Pi) bei Leber-Qi-Stauung
• Fossilia Ossis Mastodi (Long Gu), Ostreae Concha (Mu Li):
• sind schwere, absenkende und beruhigende Mittel
• findet v.a. bei Palpitationen mit Unruhe aufgrund von Hitze oder Leber-Qi-Stauung Einsatz
• Coptidis Rz. (Huang Lian):
• wichtigste Arznei, um Herz-Hitze zu klären
• aufgrund des bitteren Geschmacks sollte sie jedoch mit Vorsicht angewendet werden
• Einsatz auch gut bei Mangel-Hitze, wenn es passend kombiniert wird z.B. mit Rehmanniae Rx. (Sheng Di), Corii Asini Coils (E Jiao) oder Ophiopogonis Tb. (Mai Dong)
• Bambusae Caulis in taeniam (Zhu Ru):
• beste Arznei, um Schleim vom Herzen und den Sinnesöffnungen zu eliminieren
• wird gern mit Er Chen Tang kombiniert
empfehlenswert:
• Tajiquan
• Qi Gong
• Autogenes Training
• Yoga
Herz und KreislaufAngina pectorisHerz-Qi- und Yang-Mangel mit Kälte-lnvasion• Schmerz schlimmer bei Kälte
• strahlt in den Rücken aus
• Dyspnoe
• Patpitationen
• Kälteaversion
• Frösteln
• blass oder blassbläulich
• weißer, evtl. dicker Belag• tief (Chen)
• schwach (Ruo)
• falls Äußere Kälte überwiegt evtl. gespannt (Jin)
• konstitutionelle Schwäche von Herz-Qi und/oder -Yang lassen pathogene Kälte eindringen• Yang stärken und wärmen, Kälte vertreiben, Obstruktion beseitigen• Bl 15+ M (Xinshu), Ren 14+ N (Juque) stärken als Shu-/Mu-Punktkombination das Herz-Qi und wärmen das Herz-Yang
• Ren 17 N (Danzhong), Bl 14 N (Jueyinshu) fördern die thorakale Qi-Zirkulation, die vertreiben pathogene Kälte
• He 5 (Tongli), Pe 6 N (Neiguan) beseitigen als Durchgangs-Luo-Punkt-Kombination Kälte, machen die Meridiane durchgängig, lindern dadurch Schmerzen
• Ren 6+ (Qihai), Du 4 M (Mingmen) stärken Yang-Qi bei kalten Extremitäten
• Ex-LE 11 (Duyin) beseitigt Obstruktion und Schmerzen
• OP 42 (Thorax)
• OP 101 (Lunge)
• OP 100 (Herz)
• bei Schleim-Retention OP 97 (Milz)
• bei Qi-Mangel (OP 95) (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln besonders zur Anfallsprophylaxe im freien lntervall
• dabei Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
Trichosanthis Fr.
Allii macrostemi Bb.
Cinnamomi Ra.
Salviae miltiorrhizae Rx.
Carthaml Fl.
Asari Rx. et Rz.
Bei ausgeprägtem Herz-Yang-Mangel zusätzlich Aconiti Rx. lateralis praep.
Gua Lou
Xie Bai
Gui Zhi
Dan Shen
Hong Hua
Xi Xin
Bei ausgeprägtem Herz-Yang-Mangel zusätzlich (Zhi) Fu Zi
12 g,
12 g
6 g
12 g
9 g
3 g
• Qi-Mangel und Blut-Stase sind bei Angina pectoris immer vorhanden, Yang-Mangel und Schleim können zusätzlich bestehen
• Wichtige Arzneimittel und Rezepte:
• Blut-Stase umwandeln und Blut aktivieren:
wichtigste Arznei für jede Art und Phase der Angina pectoris, die in keinem Fall in einer Angina-Rezeptur fehlen darf:
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
• wichtigste Arznei, um Stase umzuwandeln, Blut zu aktivieren und am häufigsten bei Angina angewendet:
• Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Carthami Fl. (Hong Hua), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Notoginseng Rx. (San Qi)
• Standardrezeptur bei Stase im Thorax, spezielle Wirkung an dieser Rezeptur ist auf stagniertes Qi und gestautes Blut:
• Xue Fu Zhu Yu Tang
• um Qi zu stärken:
• Hauptarznei, urn durch Qi-Stärkung auch das Blut wieder zu beleben:
• Astragali Rx. (Huang Qi)
• Diese Eigenschaft ist wichtig bei gleichzeitigem Qi-Mangel mit Blut-Stase. Möglichst hohe Dosierung wird empfohlen.
• Verstärken die Wirkung yon Astragali Rx. (Huang Qi):
• Codonopsis Rx. (Dang Shen), Ginseng Rx. (Ren Shen) und Pseudostellariae Rx. (Tai Zi Shen)
aktivieren Yang, zerstreuen Kälte:
• Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi) stärkt und aktiviert Herz-Yang, zerstreut Kälte. Die Arznei wird häufig kombiniert mit Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) und Allii macrostemi Bb.
(Xie Bai), um die Wirksamkeit zu unterstützen
• bei Schleim-Ansammlung:
• Hauptarznei, um den Thorax zu öffnen:
• Trichosanthis Fr. (Gua Lou)
• weitere wichtige Mittel zur Schleimlösung:
• Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Per|carp|urn (Chen Pi) und Poria (Fu Ling), d.h. Er Chen Tang
• wichtige Grundrezeptur für dieses Muster - kann als ,Schleim-Modul" bezeichnet und eingesetzt werden:
• Gua Lou Xie Bai Ban Xia Tang
• Eine moderne Rezeptur berücksichtigt alle zugrunde liegenden Aspekte der Erkrankung und spiegelt diese gemäß ihrer graduellen Beteiligung am Gesamtmuster wider. Modernes Beispielrezept: Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx, rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Astragali Rx. (Huang Qi), Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Allii macrostemi Bb. (Xie Bai), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Aquilariae Lignum resinature (Chen Xiang)
empfehlenswert:
• Tajiquan
• Qi Gong
• Autogenes Training
• Yoga
Herz und KreislaufAngina pectorisSchleim-Retention• Schmerz
• Völlegefühl
• Druck
• Enge
• Appetitlosigkeit
• Adipositas
• Schweregefühl des Körpers
• übermäßiger Schleim
• schleimiger Mundgeschmack
• Schwindel
• geschwollen• dicker, schmierig-klebriger Belag• schlüpfrig (Hua)
• saitenförmig (Xian)
• Milzschwäche mit Feuchtigkeit, die sich zu Schleim wandelt
• Hitze von Leber (Emotionen) und Magen (Fehlernährung), welche die Säfte eindickt
• Schleim auflösen und beseitigen, Obstruktion beseitigen • Ren 14- (Juque), Ren 17- (Danzhong), Pe 6 N (Neiguan) fördern die Qi-Zirkulation im Thorax, stärken somit indirekt die Umwandlung des Schleims
• Ren 12+ N (Zhongwan) stärkt die Milz, beseitigt Feuchtigkeit
Ma 40 N (Fenglong) beseitigt Schleim
• Mi 3+ (Taibai) kräftigt die Milz, besänftigt den Magen, unterstützt die Beseitigung von trübem Schleim
• Bl 20+ N (Pisbu), Ma 36+ N (Zusanli) stärken die Milz, transformieren Schleim
• OP 42 (Thorax)
• OP 101 (Lunge)
• OP 100 (Herz)
• bei Schleim-Retention OP 97 (Milz)
• bei Qi-Mangel (OP 95) (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln besonders zur Anfallsprophylaxe im freien lntervall
• dabei Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Gua Lou Xie Bai Ban Xia Tang mit Er Chen Tang
• bei Schleim-Hitze Modifikationen von Wen Dan Tang
• Qi-Mangel und Blut-Stase sind bei Angina pectoris immer vorhanden, Yang-Mangel und Schleim können zusätzlich bestehen
• Wichtige Arzneimittel und Rezepte:
• Blut-Stase umwandeln und Blut aktivieren:
wichtigste Arznei für jede Art und Phase der Angina pectoris, die in keinem Fall in einer Angina-Rezeptur fehlen darf:
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
• wichtigste Arznei, um Stase umzuwandeln, Blut zu aktivieren und am häufigsten bei Angina angewendet:
• Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Carthami Fl. (Hong Hua), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Notoginseng Rx. (San Qi)
• Standardrezeptur bei Stase im Thorax, spezielle Wirkung an dieser Rezeptur ist auf stagniertes Qi und gestautes Blut:
• Xue Fu Zhu Yu Tang
• um Qi zu stärken:
• Hauptarznei, urn durch Qi-Stärkung auch das Blut wieder zu beleben:
• Astragali Rx. (Huang Qi)
• Diese Eigenschaft ist wichtig bei gleichzeitigem Qi-Mangel mit Blut-Stase. Möglichst hohe Dosierung wird empfohlen.
• Verstärken die Wirkung yon Astragali Rx. (Huang Qi):
• Codonopsis Rx. (Dang Shen), Ginseng Rx. (Ren Shen) und Pseudostellariae Rx. (Tai Zi Shen)
aktivieren Yang, zerstreuen Kälte:
• Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi) stärkt und aktiviert Herz-Yang, zerstreut Kälte. Die Arznei wird häufig kombiniert mit Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) und Allii macrostemi Bb.
(Xie Bai), um die Wirksamkeit zu unterstützen
• bei Schleim-Ansammlung:
• Hauptarznei, um den Thorax zu öffnen:
• Trichosanthis Fr. (Gua Lou)
• weitere wichtige Mittel zur Schleimlösung:
• Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Per|carp|urn (Chen Pi) und Poria (Fu Ling), d.h. Er Chen Tang
• wichtige Grundrezeptur für dieses Muster - kann als ,Schleim-Modul" bezeichnet und eingesetzt werden:
• Gua Lou Xie Bai Ban Xia Tang
• Eine moderne Rezeptur berücksichtigt alle zugrunde liegenden Aspekte der Erkrankung und spiegelt diese gemäß ihrer graduellen Beteiligung am Gesamtmuster wider. Modernes Beispielrezept: Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx, rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Astragali Rx. (Huang Qi), Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Allii macrostemi Bb. (Xie Bai), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Aquilariae Lignum resinature (Chen Xiang)
empfehlenswert:
• Tajiquan
• Qi Gong
• Autogenes Training
• Yoga
Herz und KreislaufAngina pectorisHerz-Blutstase• Schmerz stechend, fixiert
• Beklemmungsgefühl
• Lippen- und Nagelzyanose
• Dyspnoe
• dunkle, gestaute Unterzungenvenen• rau (Se)
• saitenförmig (Xian)
• evtl. unregelmäßig
• Schleim
• Qi-Stagnation oder Herz-Yang-/-Qi-Mangel
• Stagnation auflösen und beseitigen
• Blutzirkulation aktivieren
• Pe 4- (Ximen) aktiviert die Zirkulation in den Meridianen und Netzgefäßen
• Ren 14- N (Juque), Bl 15 N (Xinsbu) als Shu-/Mu-Punktkombination, He 6- N (Yinxi) als Spalten-Xi-Punkt regulieren gemeinsam Qi und Blut, beseitigen Stagnation und Schmerzen
• Ren 17 N (Danzhong), Bl 17 N (Geshu) fördern die Qi-Zirkulation thorakal und aktivieren Blut
• Du 9- N (Zhiyang) fördert die Zirkulation, lindert Schmerzen im Herzen
• Mi 10- (Xuehai) bewegt das Blut
• Mikroaderlass:
• Pe 9 (Zhongchong), He 9 (Shaochong) mit Dreikanmadel
• Besenreiser bluten lassen, z.B.
mit Pflaumenblütenhämmerchen (Mikroaderlass), v.a. nahe der genannten Punkte z.B. Bl 15 oder Bl 17
• OP 42 (Thorax)
• OP 101 (Lunge)
• OP 100 (Herz)
• bei Schleim-Retention OP 97 (Milz)
• bei Qi-Mangel (OP 95) (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln besonders zur Anfallsprophylaxe im freien lntervall
• dabei Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Xue Fu Zhu Yu Tang• Qi-Mangel und Blut-Stase sind bei Angina pectoris immer vorhanden, Yang-Mangel und Schleim können zusätzlich bestehen
• Wichtige Arzneimittel und Rezepte:
• Blut-Stase umwandeln und Blut aktivieren:
wichtigste Arznei für jede Art und Phase der Angina pectoris, die in keinem Fall in einer Angina-Rezeptur fehlen darf:
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
• wichtigste Arznei, um Stase umzuwandeln, Blut zu aktivieren und am häufigsten bei Angina angewendet:
• Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Carthami Fl. (Hong Hua), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Notoginseng Rx. (San Qi)
• Standardrezeptur bei Stase im Thorax, spezielle Wirkung an dieser Rezeptur ist auf stagniertes Qi und gestautes Blut:
• Xue Fu Zhu Yu Tang
• um Qi zu stärken:
• Hauptarznei, urn durch Qi-Stärkung auch das Blut wieder zu beleben:
• Astragali Rx. (Huang Qi)
• Diese Eigenschaft ist wichtig bei gleichzeitigem Qi-Mangel mit Blut-Stase. Möglichst hohe Dosierung wird empfohlen.
• Verstärken die Wirkung yon Astragali Rx. (Huang Qi):
• Codonopsis Rx. (Dang Shen), Ginseng Rx. (Ren Shen) und Pseudostellariae Rx. (Tai Zi Shen)
aktivieren Yang, zerstreuen Kälte:
• Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi) stärkt und aktiviert Herz-Yang, zerstreut Kälte. Die Arznei wird häufig kombiniert mit Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) und Allii macrostemi Bb.
(Xie Bai), um die Wirksamkeit zu unterstützen
• bei Schleim-Ansammlung:
• Hauptarznei, um den Thorax zu öffnen:
• Trichosanthis Fr. (Gua Lou)
• weitere wichtige Mittel zur Schleimlösung:
• Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Per|carp|urn (Chen Pi) und Poria (Fu Ling), d.h. Er Chen Tang
• wichtige Grundrezeptur für dieses Muster - kann als ,Schleim-Modul" bezeichnet und eingesetzt werden:
• Gua Lou Xie Bai Ban Xia Tang
• Eine moderne Rezeptur berücksichtigt alle zugrunde liegenden Aspekte der Erkrankung und spiegelt diese gemäß ihrer graduellen Beteiligung am Gesamtmuster wider. Modernes Beispielrezept: Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx, rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Astragali Rx. (Huang Qi), Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Allii macrostemi Bb. (Xie Bai), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Aquilariae Lignum resinature (Chen Xiang)
empfehlenswert:
• Tajiquan
• Qi Gong
• Autogenes Training
• Yoga
Herz und KreislaufAngina pectorisLeber-Qi- und Blut-Stagnation• Völlegefühl mit dumpfen Schmerzen, schlechter durch emotionalen Stress
• Spannungsgefühl in den Flanken
• Dyspnoe
• emotionale Anspannung
• Depressionen
• häufiges Seufzen
• kalte Hände in Stresssituationen
• leicht dunkel• dünner, weißer Belag• saitenförmig (Xian)• emotionale Dauerbelastung
• übermäßiger Stress
• unzureichende Erholung führen zu Leber-Qi-Stauung mit Qi-Blockade im Thorax
• Leber befreien
• Stagnation auflösen
• Blutzirkulation aktivieren
• Le 3 (Taichong), Di 4 (Hegu) befreien die Leber, lösen Qi-Stagnation im ganzen Körper
• Pe 6- (Neiguan) bewegt Leber-Qi, öffnet die Brust
• Ren 14- N (Juque), Bl 15 N (Xinshu) als Shu-/Mu-Punktkombination, He 6- N (Yinxi) als Spalten-Xi-Punkt regulieren gemeinsam Qi und Blut, beseitigen Stagnation und somit Schmerzen
• Ren 17 N (Danzhong), Bl 17 N (Geshu) fördern die Qi-Zirkulation thorakal, aktivieren Blut
• Du 9- N (Zhiyang) fördert die Zirkulation, lindert Schmerzen im Herzen
• SJ 6- (Zhigou) und Gb 34- (Yanglingquan) beseitigen Spannungen in den Flanken
• OP 42 (Thorax)
• OP 101 (Lunge)
• OP 100 (Herz)
• bei Schleim-Retention OP 97 (Milz)
• bei Qi-Mangel (OP 95) (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln besonders zur Anfallsprophylaxe im freien lntervall
• dabei Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Si Ni San zusätzlich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Curcumae Rx. (Yu Jin) und Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong)• Qi-Mangel und Blut-Stase sind bei Angina pectoris immer vorhanden, Yang-Mangel und Schleim können zusätzlich bestehen
• Wichtige Arzneimittel und Rezepte:
• Blut-Stase umwandeln und Blut aktivieren:
wichtigste Arznei für jede Art und Phase der Angina pectoris, die in keinem Fall in einer Angina-Rezeptur fehlen darf:
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
• wichtigste Arznei, um Stase umzuwandeln, Blut zu aktivieren und am häufigsten bei Angina angewendet:
• Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Carthami Fl. (Hong Hua), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Notoginseng Rx. (San Qi)
• Standardrezeptur bei Stase im Thorax, spezielle Wirkung an dieser Rezeptur ist auf stagniertes Qi und gestautes Blut:
• Xue Fu Zhu Yu Tang
• um Qi zu stärken:
• Hauptarznei, urn durch Qi-Stärkung auch das Blut wieder zu beleben:
• Astragali Rx. (Huang Qi)
• Diese Eigenschaft ist wichtig bei gleichzeitigem Qi-Mangel mit Blut-Stase. Möglichst hohe Dosierung wird empfohlen.
• Verstärken die Wirkung yon Astragali Rx. (Huang Qi):
• Codonopsis Rx. (Dang Shen), Ginseng Rx. (Ren Shen) und Pseudostellariae Rx. (Tai Zi Shen)
aktivieren Yang, zerstreuen Kälte:
• Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi) stärkt und aktiviert Herz-Yang, zerstreut Kälte. Die Arznei wird häufig kombiniert mit Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) und Allii macrostemi Bb.
(Xie Bai), um die Wirksamkeit zu unterstützen
• bei Schleim-Ansammlung:
• Hauptarznei, um den Thorax zu öffnen:
• Trichosanthis Fr. (Gua Lou)
• weitere wichtige Mittel zur Schleimlösung:
• Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Per|carp|urn (Chen Pi) und Poria (Fu Ling), d.h. Er Chen Tang
• wichtige Grundrezeptur für dieses Muster - kann als ,Schleim-Modul" bezeichnet und eingesetzt werden:
• Gua Lou Xie Bai Ban Xia Tang
• Eine moderne Rezeptur berücksichtigt alle zugrunde liegenden Aspekte der Erkrankung und spiegelt diese gemäß ihrer graduellen Beteiligung am Gesamtmuster wider. Modernes Beispielrezept: Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx, rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Astragali Rx. (Huang Qi), Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Allii macrostemi Bb. (Xie Bai), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Aquilariae Lignum resinature (Chen Xiang)
empfehlenswert:
• Tajiquan
• Qi Gong
• Autogenes Training
• Yoga
Herz und KreislaufAngina pectorisQi- und Yin-Mangel• undefinierbarer Schmerz, schlechter durch Anstrengung
• Abgeschlagenheit
• Kraftlosigkeit
• innere Unruhe
• blasses Gesicht
• Mund- und Rachentrockenheit
• Dyspnoe
• blass, rötlich• wenig Belag• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• evtl. unregelmäßig
• hohes Lebensalter
• chron. Erkrankung
• Tendenz zu Yin-Mangel
• Qi stärken
• Yin nähren
• Lu 9+ (Taiyuan), Bl 13+ (Feisbu), Bl 15+ (Xinshu), He 5+ (Tongli) stärken Herz und Lunge
• Ren 4+ (Guanyuan), Mi 6+ (Sanyinfiao), Ma 36+ (Zusanli) stärken Qi und nähren Yin
• Ni 6+ (Zhaobai) stärkt Nieren-Yin, unterstützt damit das Yin des ganzen Körpers
• OP 42 (Thorax)
• OP 101 (Lunge)
• OP 100 (Herz)
• bei Schleim-Retention OP 97 (Milz)
• bei Qi-Mangel (OP 95) (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln besonders zur Anfallsprophylaxe im freien lntervall
• dabei Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Sheng Mai San zusätzlich Astragali Rx. (Huang Qi), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)• Qi-Mangel und Blut-Stase sind bei Angina pectoris immer vorhanden, Yang-Mangel und Schleim können zusätzlich bestehen
• Wichtige Arzneimittel und Rezepte:
• Blut-Stase umwandeln und Blut aktivieren:
wichtigste Arznei für jede Art und Phase der Angina pectoris, die in keinem Fall in einer Angina-Rezeptur fehlen darf:
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
• wichtigste Arznei, um Stase umzuwandeln, Blut zu aktivieren und am häufigsten bei Angina angewendet:
• Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Carthami Fl. (Hong Hua), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Notoginseng Rx. (San Qi)
Standardrezeptur bei Stase im Thorax, spezielle Wirkung an dieser Rezeptur ist auf stagniertes Qi und gestautes Blut:
• Xue Fu Zhu Yu Tang
um Qi zu stärken:
• Hauptarznei, um durch Qi-Stärkung auch das Blut wieder zu beleben:
• Astragali Rx. (Huang Qi)
• Diese Eigenschaft ist wichtig bei gleichzeitigem Qi-Mangel mit Blut-Stase. Möglichst hohe Dosierung wird empfohlen.
• Verstärken die Wirkung yon Astragali Rx. (Huang Qi):
• Codonopsis Rx. (Dang Shen), Ginseng Rx. (Ren Shen) und Pseudostellariae Rx. (Tai Zi Shen)
aktivieren Yang, zerstreuen Kälte:
• Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi) stärkt und aktiviert Herz-Yang, zerstreut Kälte. Die Arznei wird häufig kombiniert mit Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) und Allii macrostemi Bb.
(Xie Bai), um die Wirksamkeit zu unterstützen
• bei Schleim-Ansammlung:
• Hauptarznei, um den Thorax zu öffnen:
• Trichosanthis Fr. (Gua Lou)
• weitere wichtige Mittel zur Schleimlösung:
• Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Per|carp|urn (Chen Pi) und Poria (Fu Ling), d.h. Er Chen Tang
• wichtige Grundrezeptur für dieses Muster - kann als ,Schleim-Modul" bezeichnet und eingesetzt werden:
• Gua Lou Xie Bai Ban Xia Tang
• Eine moderne Rezeptur berücksichtigt alle zugrunde liegenden Aspekte der Erkrankung und spiegelt diese gemäß ihrer graduellen Beteiligung am Gesamtmuster wider. Modernes Beispielrezept: Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx, rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Astragali Rx. (Huang Qi), Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Allii macrostemi Bb. (Xie Bai), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Aquilariae Lignum resinature (Chen Xiang)
empfehlenswert:
• Tajiquan
• Qi Gong
• Autogenes Training
• Yoga
Herz und KreislaufHerzinsuffizienzBlut-Stase und Herz-Blut-Stase mit Wasseransammlung• Palpitationen
• Herzstolpem
• Belastungsdyspnoe
• zyanotische Lippen und Nägel
• Ödeme der unteren Extremitäten
• Halsvenenstauung
• dunkle Verfärbung der Regio zygomatica
• evtl. Hepatomegalie
• Staseflecken
• dunkelviolett, gestaute Unterzungenvenen
• weißer, schmieriger Belag• rau (Se)
• unregelmäßig
• Blut-Stase blockiert die Flüssigkeitszirkuiation
• Flüssigkeiten und Wasser sammeln sich an
• häufig ist Qi-Mangel eine Teilursache für die Stase
• bedrohliche, fortschreitende Erkrankung, die immer in Kombination mit der westlichen Medizin therapiert werden sollte• Qi stärken, Blut aktivieren und Blut-Stase beseitigen, Mitte stützen
• Wasser lösen
• Bl 17- N M (Geshu) aktiviert die Blutzirkulation, gut mit Mi 10- (Xuehai)
• Pe 6- N (Neiguan) öffnet den Thorax und reguliert das Herz
• Pe 3- N (Quze), He 3- N (Shaobai) beseitigen Schmerzen und Stagnationen
• Mi 10- N (Xuehai) reguliert das Blut und beseitigt Blut-Stase
• Ren 6+ N M (Qihai) stärkt Yang-Qi
• Ren 17- N (Danzhong) verbessert die Qi- und Blutzirkulation thorakal
• Ni 27- N (Shufu) entspannt den Thorax
• OP 42 (Thorax), OP 101 (Lunge)
• OP 100 (Herz), OP 97 (Milz), OP 104 (San Jiao)
• Anwendung: 3-4 Punkte nach Differenzialdiagnose auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen als unterstützende Akuttherapie
• Samenkörner oder Dauernadeln zur Dauerbehandlung geeignet
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: mind. 3 Wochen
• Bu Yang Huan Wu Tang mit Wu Ling SanBsp. für eine Rezeptur bei einem unkomplizierten Fall:
Ginseng gx.
Astragali Rx.
Ophiopogonis Rx.
Schisandrae Fr.
Chuanxiong Rz.
Angelicae sinensis Rx.
Paeoniae Rx. rubra
Salviae miltiorrhizae Rx.
Notoginseng Rx. pulversiert und mit Dekokt eingenommen
Cinnamomi Ra.
Aconiti Rx. lateralis pracp.
Poria
Atractylodis macrocephalae Rz.
Glycyrrhizae Rx.
Zingiberis Rz. recens
Ren Shen
Huang Qi
Mai Men Dong
Wu Wei Zi
Chuan Xiong
Dang Gui
Chi Shao
Dan Shen
San Qi pulversiert und mit Dekokt eingenommen
Gui Zhi
(Zhi) Fu Zi
Fu Ling
Bai Zhu
Gan Cao
Sheng Jiang
15 g
30 g
15 g
10 g
12 g
20 g
15 g
20 g
3 g pulversiert und mit Dekokt eingenommen
15 g
10 g
24 g
24 g
10 g
10 g
• Bei der Herzinsuffizienz sind patholologische Zustände der drei Zang-Organe Herz, Milz und Niere in allen Fällen beteiligt Es zeigt sich immer eine Kombination von Qi- und Yang-Mangel, Biut-Stase, Feuchtigkeits- und Wasseransammlung. Die Differenzierung und Therapie muss darauf abzielen, die unterschiedlichen Gewichtungen der Musterzusammensetzung zu evaluieren.• ln der Therapie müssen in jedem Fall die vier Hauptpathologien Stase, Qi-, Yang-Mangel sowie Feuchtigkeitsretention gleichzeitig berücksichtigt werden.
• Wichtige Arzneien nach Therapieprinzipien geordnet:
• Blut-Stase umwandeln, Blut aktivieren:
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Cbuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Notoginseng Rx. (San Qi), Carthami Fl. (Hong Hua) und Angelicae sinensis Rx.
(Dang Gui)
• Qi stärken:
• Wie bei allen kardiovaskulären Erkrankungen mit gemeinsam auftretendem Qi-Mangel und Blut-Stase ist Astragali Rx. (Huang Q/) in hoher Dosierung das wichtigste Qi stärkende Mittel
• Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Pseudoste!lariae Rx. (Tai Zi Shen)
• Yang wärmen und stärken bei Yang-Mangel:
• Der Yang-Mangel betrifft in diesem Fall v.a. Nieren und Milz. Das wichtigste Mittel (überhaupt bei Herzinsuffizienz) ist Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi)
• weitere wichtige Mittel sind Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) und Cinnamomi Cx. (Rou Gui)
• bei Feuchtigkeitsretention: Diese sind eine Kombination aus Feuchtigkeit und dünnflüssigem Schleim und werden mit unterschiedlichen Strategien therapiert wie z.B. Ausleitung der Feuchtigkeit mit Arzneien wie Poria (Fu Ling), Alismatis Rz. (Ze Xie), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Stephaniae tetandrae Rx. (Han Fang Ji) oder Trocknung der Feuchtigkeit mit Atractylodis macrocephalae Rz.
(Bai Zbu)
• bei ausgepäigten Schleim-Feuchtigkeits-Retention auch Einsatz der stark wirksamen Lepidii/Descurainiae Sm. (Ting Li Zi) zur Entfernung der Flüssigkeiten
• bei Schleim: Typische Symptome sind gelber oder weißer dicker Schleim, Engegefühl in der Brust, Völlegefühl im Abdomen, möglicher Brechreiz
• Der Schleim wird umgewandelt und beseitigt mit Arzneien wie Platycodi Rx. (Jie Geng), Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Aurantii Fr. (Zhi Ke)
Herz und KreislaufHerzinsuffizienzHerz-Qi- und Herz-Yin-Mangel• Dyspnoe und Palpitationen
• Herzstolpem schlimmer unter Belastung
• Müdigkeit
• Spontan- und Nachtschweiß
• Mundtrockenheit
• Hitzesensationen in Handflächen und Fußsohlen
• blass oder normal
• evtl. leicht geschwollen
• unregelmäßig, dünn (Xi), schnell (Shuo)• hohes Lebensalter
• andauernde Überlastung
• starke Ängste schwächen das Herz-Qi, was dauerhaft zu einem Herz-Yin-Mangel führt
• bedrohliche, fortschreitende Erkrankung, die immer in Kombination mit der westlichen Medizin therapiert werden sollte• Qi stärken
• Yin nähren
• Bl 15- N (Xinshu), Ren 14+ N (Juque) stärken gemeinsam das Herz-Qi
• Bl 17+ N (Geshu) nährt Blut
• B123+ N (Shenshu) stärkt Nieren-Yin
• Ma 36+ M (Zusanli), Bl 20+ N (Pisbu) stärken Milz und Magen
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt Qi und Yang
• Pe 6 N (Neiguan), He 7 N (Shenmen) beruhigen das Herz
• Ren 4+ N (Guanyuan) nährt das Yin
• Mi 6+ (Sanyinjiao) nährt das Yin
• OP 42 (Thorax), OP 101 (Lunge)
• OP 100 (Herz), OP 97 (Milz), OP 104 (San Jiao)
• Anwendung: 3-4 Punkte nach Differenzialdiagnose auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen als unterstützende Akuttherapie
• Samenkörner oder Dauernadeln zur Dauerbehandlung geeignet
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: mind. 3 Wochen
• Sheng Mai San zusätzlich Zhi Gan Cao Tang mit der Zugabe von Astragali Rx. (Huang Qi)Bsp. für eine Rezeptur bei einem unkomplizierten Fall:
Ginseng gx.
Astragali Rx.
Ophiopogonis Rx.
Schisandrae Fr.
Chuanxiong Rz.
Angelicae sinensis Rx.
Paeoniae Rx. rubra
Salviae miltiorrhizae Rx.
Notoginseng Rx. pulversiert und mit Dekokt eingenommen
Cinnamomi Ra.
Aconiti Rx. lateralis pracp.
Poria
Atractylodis macrocephalae Rz.
Glycyrrhizae Rx.
Zingiberis Rz. recens
Ren Shen
Huang Qi
Mai Men Dong
Wu Wei Zi
Chuan Xiong
Dang Gui
Chi Shao
Dan Shen
San Qi pulversiert und mit Dekokt eingenommen
Gui Zhi
(Zhi) Fu Zi
Fu Ling
Bai Zhu
Gan Cao
Sheng Jiang
15 g
30 g
15 g
10 g
12 g
20 g
15 g
20 g
3 g pulversiert und mit Dekokt eingenommen
15 g
10 g
24 g
24 g
10 g
10 g
• ln der Therapie müssen in jedem Fall die vier Hauptpathologien Stase, Qi-, Yang-Mangel sowie Feuchtigkeitsretention gleichzeitig berücksichtigt werden.
• Wichtige Arzneien nach Therapieprinzipien geordnet:
• Blut-Stase umwandeln, Blut aktivieren:
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Cbuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Notoginseng Rx. (San Qi), Carthami Fl. (Hong Hua) und Angelicae sinensis Rx.
(Dang Gui)
• Qi stärken:
• Wie bei allen kardiovaskulären Erkrankungen mit gemeinsam auftretendem Qi-Mangel und Blut-Stase ist Astragali Rx. (Huang Q/) in hoher Dosierung das wichtigste Qi stärkende Mittel
• Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Pseudoste!lariae Rx. (Tai Zi Shen)
• Yang wärmen und stärken bei Yang-Mangel:
• Der Yang-Mangel betrifft in diesem Fall v.a. Nieren und Milz. Das wichtigste Mittel (überhaupt bei Herzinsuffizienz) ist Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi)
• weitere wichtige Mittel sind Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) und Cinnamomi Cx. (Rou Gui)
• bei Feuchtigkeitsretention: Diese sind eine Kombination aus Feuchtigkeit und dünnflüssigem Schleim und werden mit unterschiedlichen Strategien therapiert wie z.B. Ausleitung der Feuchtigkeit mit Arzneien wie Poria (Fu Ling), Alismatis Rz. (Ze Xie), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Stephaniae tetandrae Rx. (Han Fang Ji) oder Trocknung der Feuchtigkeit mit Atractylodis macrocephalae Rz.
(Bai Zbu)
• bei ausgepäigten Schleim-Feuchtigkeits-Retention auch Einsatz der stark wirksamen Lepidii/Descurainiae Sm. (Ting Li Zi) zur Entfernung der Flüssigkeiten
• bei Schleim: Typische Symptome sind gelber oder weißer dicker Schleim, Engegefühl in der Brust, Völlegefühl im Abdomen, möglicher Brechreiz
• Der Schleim wird umgewandelt und beseitigt mit Arzneien wie Platycodi Rx. (Jie Geng), Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Aurantii Fr. (Zhi Ke)
Herz und KreislaufHerzinsuffizienzNieren-, Milz- und Herz-Yang-Mangel mit überflutendem Wasser• Dyspnoe
• Palpitationen
• Ödeme
• blasses oder gräuliches Gesicht
• abdominales Völlegefühl
• weicher Stuhl
• kalte Extremitäten
• Frösteln
• Oligurie
• geschwollen
• blassdunkel
• weißer Belag• schwach (Ruo)
• tief (Chen), unregelmäßig
• chronische Qi-Schwäche beeinträchtigt Milz- und Nieren-Funktion, was zu einem Herz-Yang-Mangel sowie zu Wasseransammlungen führt• bedrohliche, fortschreitende Erkrankung, die immer in Kombination mit der westlichen Medizin therapiert werden sollte• Yang wärmen
• Nieren und Milz stärken
• Feuchtigkeit umwandeln und ausleiten
• Ödeme entfernen
• Du 4+ N M (Mingmen) stärkt das Yang
• Ren 9+ N (Fuliu) stärkt die Yang-Funktion der Nieren
• Ren 17+ N (Danzhong), Ren 4+ N M (Guanyuan), Bl 23+ N M (Shenshu) kräftigen Nieren-Qi und Nieren-Yang, entfernen Ödeme
• Mi 9+ N (Yinlingquan), Bl 20+ N M (Pishu) entfernen Ödeme
• Bl 22+ N M (Sanjiaoshu) reguliert die Ausscheidung
• die indirekte Moxibustion der Rücken-Shu-Punkte auf lngwerscheiben hat sich bei Yang-Mangel bewährt
• OP 42 (Thorax), OP 101 (Lunge)
• OP 100 (Herz), OP 97 (Milz), OP 104 (San Jiao)
• Anwendung: 3-4 Punkte nach Differenzialdiagnose auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen als unterstützende Akuttherapie
• Samenkörner oder Dauernadeln zur Dauerbehandlung geeignet
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: mind. 3 Wochen
• Zhen Wu Tang mit Ling Gui Zhu Gan TanBsp. für eine Rezeptur bei einem unkomplizierten Fall:
Ginseng gx.
Astragali Rx.
Ophiopogonis Rx.
Schisandrae Fr.
Chuanxiong Rz.
Angelicae sinensis Rx.
Paeoniae Rx. rubra
Salviae miltiorrhizae Rx.
Notoginseng Rx. pulversiert und mit Dekokt eingenommen
Cinnamomi Ra.
Aconiti Rx. lateralis pracp.
Poria
Atractylodis macrocephalae Rz.
Glycyrrhizae Rx.
Zingiberis Rz. recens
Ren Shen
Huang Qi
Mai Men Dong
Wu Wei Zi
Chuan Xiong
Dang Gui
Chi Shao
Dan Shen
San Qi pulversiert und mit Dekokt eingenommen
Gui Zhi
(Zhi) Fu Zi
Fu Ling
Bai Zhu
Gan Cao
Sheng Jiang
15 g
30 g
15 g
10 g
12 g
20 g
15 g
20 g
3 g pulversiert und mit Dekokt eingenommen
15 g
10 g
24 g
24 g
10 g
10 g
• ln der Therapie müssen in jedem Fall die vier Hauptpathologien Stase, Qi-, Yang-Mangel sowie Feuchtigkeitsretention gleichzeitig berücksichtigt werden.
• Wichtige Arzneien nach Therapieprinzipien geordnet:
• Blut-Stase umwandeln, Blut aktivieren:
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Cbuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Notoginseng Rx. (San Qi), Carthami Fl. (Hong Hua) und Angelicae sinensis Rx.
(Dang Gui)
• Qi stärken:
• Wie bei allen kardiovaskulären Erkrankungen mit gemeinsam auftretendem Qi-Mangel und Blut-Stase ist Astragali Rx. (Huang Q/) in hoher Dosierung das wichtigste Qi stärkende Mittel
• Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Pseudoste!lariae Rx. (Tai Zi Shen)
• Yang wärmen und stärken bei Yang-Mangel:
• Der Yang-Mangel betrifft in diesem Fall v.a. Nieren und Milz. Das wichtigste Mittel (überhaupt bei Herzinsuffizienz) ist Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi)
• weitere wichtige Mittel sind Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) und Cinnamomi Cx. (Rou Gui)
• bei Feuchtigkeitsretention: Diese sind eine Kombination aus Feuchtigkeit und dünnflüssigem Schleim und werden mit unterschiedlichen Strategien therapiert wie z.B. Ausleitung der Feuchtigkeit mit Arzneien wie Poria (Fu Ling), Alismatis Rz. (Ze Xie), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Stephaniae tetandrae Rx. (Han Fang Ji) oder Trocknung der Feuchtigkeit mit Atractylodis macrocephalae Rz.
(Bai Zbu)
• bei ausgepäigten Schleim-Feuchtigkeits-Retention auch Einsatz der stark wirksamen Lepidii/Descurainiae Sm. (Ting Li Zi) zur Entfernung der Flüssigkeiten
• bei Schleim: Typische Symptome sind gelber oder weißer dicker Schleim, Engegefühl in der Brust, Völlegefühl im Abdomen, möglicher Brechreiz
• Der Schleim wird umgewandelt und beseitigt mit Arzneien wie Platycodi Rx. (Jie Geng), Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Aurantii Fr. (Zhi Ke)
Herz und KreislaufHerzrhythmusstörungenSchleim-Hitze blockiert das Herz• Palpitationen
• Herzrhythmusstörungen
• Unruhe
• Agitation
• bitterer Mundgeschmack
• Schwindel
• Schlaflosigkeit
• Wahrnehmungsstörungen
• rot• dicker, schleimiger, gelber Belag• saitenförmig (Xian)
• schlüpfrig (Hua)
• voll (Shi)
• evtl. schnell (Shuo)
• Fehlernährung mit Schleim-Ansammlung
• Hitze, welche die Flüssigkeiten eindickt
• Hitze klären, Schleim umwandeln, Herzöffnungen befreien, Geist-Shen beruhigen• Ma 40 (Fenglong) transformiert Schleim
• Pe 5 (Jianshi) beruhigt Herz und Geist-Shen, beseitigt Schleim, der die Herzöffnungen verlegt
• Bl 43 (Gaohuang) beruhigt den Geist-Shen, beseitigt Schleim bei ,Schleimstörungen"
• Pe 6 (Neiguan) beruhigt Geist-Shen, entspannt den Thorax, reguliert das Herz
• He 7 (Shenmen), Pe 6 (Neiguan) beruhigen Geist-Shen, regulieren das Herz
• Op 55 (Shenmen), OP 100 (Herz), OP 21 (Herzpunkt), OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung: Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Modifikation von Wen Dan Tang oder Huang Lian Wen Dan Tangdie fünf wichtigsten Mittel bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, Sie spiegeln die Hauptpathologien Yang- und Qi-Mangel mit Kälte-Ansammlung sowie Stase wider: Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) die weiteren Teile einer Rezeptur sollten sich auf die Sekundärmuster konzentrieren oder diese Mittel unterstützen
bei tachykarden Herzrhythmusstörungen: Coptidis Rz. (Huang Lian) klärt wlrksam Hitze aus dem Herzen sowohl bei Fülle-Hitze als auch bei Mangel-Hitze. Wichtig ist die Kombinadon mit anderen Arzneien: Bei Yin-Mangel mit Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Lilii Bb. (Bai He) und Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu). Weitere wirksame Mittel bei Herz-Hitze sind Ostreae Concha (Mu Li), Fossilia Ossis Mastodi (l,ong Gu), Fossilia Dentis Mastodi (Long Chi), Succinum (Hu Po), Martiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu). Ebenfalls eignen sich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), die sanft Herz-Hitze klären und das Herz-Blut bewegen
bei Qi-Mangel: Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. praep. (Zhi Gan Cao), Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
bei Blut-Mangel: Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
bei Blut-Stase: Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) und Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
spezitisch Herz beruhigend: Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• Schröpfen:
• Schröpfmassage im Rückenbereich entlang der Blasen-Meridianäste (absteigend) nach der Körperakupunkturbehandlung
Herz und KreislaufHerzrhythmusstörungenAufsteigendes Leber-Yang• Palpitationen
• Herzrhythmusstörungen
• Kopfschmerzen
• Tinnitus und Schwindel bei Stress
• Yin- oder Blut-Mangel-Zeichen
• blass bei Blut-Mangel
• rot bei Yin-Mangel
• belaglos bei Yin-Mangel• saitenförmig (Xian)
• überflutend
• Yin- und Blut-Mangel führen zu aufsteigendem Leber-Yang• Leber- und Nieren-Yin und/oder Blut nähren
• Leber-Yang besänftigen
• Herz regulieren
• Le 3- (Taichong) besänftigt Leber-Yang
• Le 8+ (Ququan) nährt Leber-Yin und -Blut
• Ni 3+ (Taixi) nährt Yin
• Gb 20- (Fengchi) besänftigt Leber-Yang
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere
• He 7 (Shenmen), Pe 6 (Neiguan) beruhigen Geist-Shen, regulieren das Herz
• Op 55 (Shenmen), OP 100 (Herz), OP 21 (Herzpunkt), OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung: Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Tian Ma Gou Teng Yin oder Zhen Gan Xi Feng Tang
• zusätzlich Herzrhythmus regulierende Arzneien
die fünf wichtigsten Mittel bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, Sie spiegeln die Hauptpathologien Yang- und Qi-Mangel mit Kälte-Ansammlung sowie Stase wider: Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) die weiteren Teile einer Rezeptur sollten sich auf die Sekundärmuster konzentrieren oder diese Mittel unterstützen
bei tachykarden Herzrhythmusstörungen: Coptidis Rz. (Huang Lian) klärt wlrksam Hitze aus dem Herzen sowohl bei Fülle-Hitze als auch bei Mangel-Hitze. Wichtig ist die Kombinadon mit anderen Arzneien: Bei Yin-Mangel mit Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Lilii Bb. (Bai He) und Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu). Weitere wirksame Mittel bei Herz-Hitze sind Ostreae Concha (Mu Li), Fossilia Ossis Mastodi (l,ong Gu), Fossilia Dentis Mastodi (Long Chi), Succinum (Hu Po), Martiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu). Ebenfalls eignen sich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), die sanft Herz-Hitze klären und das Herz-Blut bewegen
bei Qi-Mangel: Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. praep. (Zhi Gan Cao), Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
bei Blut-Mangel: Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
bei Blut-Stase: Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) und Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
spezitisch Herz beruhigend: Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• Schröpfen:
• Schröpfmassage im Rückenbereich entlang der Blasen-Meridianäste (absteigend) nach der Körperakupunkturbehandlung
Herz und KreislaufHerzrhythmusstörungenDisharmonie zwischen Herz und Niere• Palpitationen
• Herzrhythmusstörungen
• Schlafstörungen
• Unruhezustände
• Durst
• Lumbalgie
• Mund- und Halstrockenheit
• Nachtschweiß
• Tinnitus
• Vergesslichkeit
• rot• belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• überflutend
• chronische Überanstrengung
• fortgeschrittenes Alter
• Krankheiten
• Nieren-Yin nähren
• Mangel-Hitze aus dem Herz klären
• Kommmlikation zwischen Herz und Niere wiederherstellen
• Geist-Shen beruhigen
• Herz regulieren
• He 7 (Shenmen) beruhigt den Geist-Shen
• Bl 15+ (Xinshu), Bl 23 (Shenshu) stärken Herz und Niere
• Ni 3+ (Taixi) stärkt die Niere
• Op 55 (Shenmen), OP 100 (Herz), OP 21 (Herzpunkt), OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung: Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Modifikation von Zhi Bai Di Huang Wan mit Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu) und Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren)
• Tian Wang Bu Xin Dan
die fünf wichtigsten Mittel bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, Sie spiegeln die Hauptpathologien Yang- und Qi-Mangel mit Kälte-Ansammlung sowie Stase wider: Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) die weiteren Teile einer Rezeptur sollten sich auf die Sekundärmuster konzentrieren oder diese Mittel unterstützen
bei tachykarden Herzrhythmusstörungen: Coptidis Rz. (Huang Lian) klärt wlrksam Hitze aus dem Herzen sowohl bei Fülle-Hitze als auch bei Mangel-Hitze. Wichtig ist die Kombinadon mit anderen Arzneien: Bei Yin-Mangel mit Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Lilii Bb. (Bai He) und Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu). Weitere wirksame Mittel bei Herz-Hitze sind Ostreae Concha (Mu Li), Fossilia Ossis Mastodi (l,ong Gu), Fossilia Dentis Mastodi (Long Chi), Succinum (Hu Po), Martiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu). Ebenfalls eignen sich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), die sanft Herz-Hitze klären und das Herz-Blut bewegen
bei Qi-Mangel: Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. praep. (Zhi Gan Cao), Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
bei Blut-Mangel: Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
bei Blut-Stase: Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) und Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
spezitisch Herz beruhigend: Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• Schröpfen:
• Schröpfmassage im Rückenbereich entlang der Blasen-Meridianäste (absteigend) nach der Körperakupunkturbehandlung
Herz und KreislaufHerzrhythmusstörungenHerz-Blut-Stase• Palpitationen
• Herzrhythmusstörungen
• chronische Krankheiten
• stechende Schmerzen thorakal
• Beklemmungsgefühl
• dunkle Gesichtsfarbe
• Mund- und Halstrockenheit
• blauviolett mit Staseflecken
• gestaute Unterzungenvenen
• rau (Se)
• saitenförmig (Xian)
• unregelmäßig
• lang bestehende emotionale Anspannung, die zu Leber-Qi-Stauung und zu Blut-Stase führt
• chronischer Verlauf von
Krankheiten
• Blut bewegen, Stase umwandeln, Luo-Gefäße befreien• Ren 14 N (Juque), Pe 6 N (Neiguan) bewegen Blut
• Ren 17 N (Danzhong) bewegt Qi, befreit den Thorax
• Bl 14 N (Jueyinshu), Bl 15 N (Xinshu),Bl 17 N (Geshu) fördern die Zirkulation von Qi und Blut
• Mi 6 N (Sanyinjiao), Ma 36 N (Zusanli) stärken Qi- und Blutzirkulation
• Pe 4 N (Ximen) reguliert Qi, öffnet den Thorax, beendet Schmerzen
• Ex-B 2- (Huatuojiaji) beidseits in Höhe von BWK 4-6 regulieren den Qi-Fluss in der Herzregion
• Op 55 (Shenmen), OP 100 (Herz), OP 21 (Herzpunkt), OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung: Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Xue Fu Zhu Yu Tangdie fünf wichtigsten Mittel bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, Sie spiegeln die Hauptpathologien Yang- und Qi-Mangel mit Kälte-Ansammlung sowie Stase wider: Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) die weiteren Teile einer Rezeptur sollten sich auf die Sekundärmuster konzentrieren oder diese Mittel unterstützen
bei tachykarden Herzrhythmusstörungen: Coptidis Rz. (Huang Lian) klärt wlrksam Hitze aus dem Herzen sowohl bei Fülle-Hitze als auch bei Mangel-Hitze. Wichtig ist die Kombinadon mit anderen Arzneien: Bei Yin-Mangel mit Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Lilii Bb. (Bai He) und Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu). Weitere wirksame Mittel bei Herz-Hitze sind Ostreae Concha (Mu Li), Fossilia Ossis Mastodi (l,ong Gu), Fossilia Dentis Mastodi (Long Chi), Succinum (Hu Po), Martiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu). Ebenfalls eignen sich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), die sanft Herz-Hitze klären und das Herz-Blut bewegen
bei Qi-Mangel: Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. praep. (Zhi Gan Cao), Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
bei Blut-Mangel: Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
bei Blut-Stase: Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) und Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
spezitisch Herz beruhigend: Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• Schröpfen:
• Schröpfmassage im Rückenbereich entlang der Blasen-Meridianäste (absteigend) nach der Körperakupunkturbehandlung
Herz und KreislaufHerzrhythmusstörungenHerz-Yang-Mangel• Palpitationen
• Bradykardie
• thorakales Engegefühl
• schlimmer durch Anstrengung
• Dyspnoe
• Keuchatmung
• Ödeme
• kalte Extremitäten
• Müdigkeit
• blass oder blassdunkel
• geschwollen
• tief (Chen)
• schwach (Ruo)
• evtl. langsam (Chi) und unregelmäßig
• chronische Krankheiten
• hohes Lebensalter
• starker Qi-Verbrauch
• Herz-Yang stärken und wärmen
• Herzrhythmus regulieren
• Ren 17+ (Danzhong) stärkt das Sammel-Zong-Qi, Herz-Yin und -Yang
• He 8+ M (Shaofu) stärkt Yang
• Du 20+ (Baihui) hebt Yang an
• Ren 4+ M (Guanyuan), Bl 23+ M (Shenshu) kräftigen Nieren-Qi und -Yang
• Du 4+ M (Mingmen), Bl 15+ M (Xinshu) stärken Yang
• He 5+ M (Tongli), Pe 4+ M (Ximen) stärken Qi, öffnen den Thorax
• Ren 9 (Shuifen), Mi 9 (Yinlingquan) bei zusätzlichen Ödemen oder Mi 9, Mi 6
• Op 55 (Shenmen), OP 100 (Herz), OP 21 (Herzpunkt), OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung: Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Zhi Gan Cao Tang zusätzlich Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi)
• bei überflutendem Wasser (Herzinsuffizienz) Modifikation von Zhi Gan Cao Tang und Zhen Wu Tang
die fünf wichtigsten Mittel bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, Sie spiegeln die Hauptpathologien Yang- und Qi-Mangel mit Kälte-Ansammlung sowie Stase wider: Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) die weiteren Teile einer Rezeptur sollten sich auf die Sekundärmuster konzentrieren oder diese Mittel unterstützen
bei tachykarden Herzrhythmusstörungen: Coptidis Rz. (Huang Lian) klärt wlrksam Hitze aus dem Herzen sowohl bei Fülle-Hitze als auch bei Mangel-Hitze. Wichtig ist die Kombinadon mit anderen Arzneien: Bei Yin-Mangel mit Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Lilii Bb. (Bai He) und Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu). Weitere wirksame Mittel bei Herz-Hitze sind Ostreae Concha (Mu Li), Fossilia Ossis Mastodi (l,ong Gu), Fossilia Dentis Mastodi (Long Chi), Succinum (Hu Po), Martiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu). Ebenfalls eignen sich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), die sanft Herz-Hitze klären und das Herz-Blut bewegen
bei Qi-Mangel: Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. praep. (Zhi Gan Cao), Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
bei Blut-Mangel: Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
bei Blut-Stase: Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) und Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
spezitisch Herz beruhigend: Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• Schröpfen:
• Schröpfmassage im Rückenbereich entlang der Blasen-Meridianäste (absteigend) nach der Körperakupunkturbehandlung
Herz und KreislaufHerzrhythmusstörungenHerz- und Gallenblasen-Qi-Mangel• Palpitationen
• Ängstlichkeit
• Schreckhaftigkeit
• Unruhezustände
• Mutlosigkeit
• schnelles Erwachen
• schreckhaftes Erwachen
• Entscheidungsschwach
• blass• weißer Belag• saitenförmig (Xian)
• schwach (Ruo)
• konstitutionelle Veranlagung, Überforderung, Fehlernährung können zu Herz- und Milz-Qi-Mangel, Leber-Qi-Stauung und Schleim-Ansammlung führen• Schreckhaftigkeit, Geist-Shen beruhigen
• Herz nähren
• Leber-Qi-Stauung lösen
• Pe 6 N (Neiguan) harmonisiert Herz- und Thorax-Qi
• Pe 7 N (Daling), Du 20 N (Baibui), Ex-HN 1 (Sishencong) beruhigen Geist-Shen
• He 6 N (Xinxi), He 7 N (Shenmen) beruhigen das Herz
• Bl 15 N (Xinshu), Ren 14 N (Juque) wirken ausgleichend auf das Herz
• Op 55 (Shenmen), OP 100 (Herz), OP 21 (Herzpunkt), OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung: Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• An Shen Ding Zhi Wan zusätzlich Albiziae Cx. (He Huan Pi) und Succinum (Hu Po)die fünf wichtigsten Mittel bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, Sie spiegeln die Hauptpathologien Yang- und Qi-Mangel mit Kälte-Ansammlung sowie Stase wider: Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) die weiteren Teile einer Rezeptur sollten sich auf die Sekundärmuster konzentrieren oder diese Mittel unterstützen
bei tachykarden Herzrhythmusstörungen: Coptidis Rz. (Huang Lian) klärt wlrksam Hitze aus dem Herzen sowohl bei Fülle-Hitze als auch bei Mangel-Hitze. Wichtig ist die Kombinadon mit anderen Arzneien: Bei Yin-Mangel mit Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Lilii Bb. (Bai He) und Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu). Weitere wirksame Mittel bei Herz-Hitze sind Ostreae Concha (Mu Li), Fossilia Ossis Mastodi (l,ong Gu), Fossilia Dentis Mastodi (Long Chi), Succinum (Hu Po), Martiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu). Ebenfalls eignen sich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), die sanft Herz-Hitze klären und das Herz-Blut bewegen
bei Qi-Mangel: Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. praep. (Zhi Gan Cao), Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
bei Blut-Mangel: Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
bei Blut-Stase: Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) und Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
spezitisch Herz beruhigend: Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• Schröpfen:
• Schröpfmassage im Rückenbereich entlang der Blasen-Meridianäste (absteigend) nach der Körperakupunkturbehandlung
Herz und KreislaufHerzrhythmusstörungenHerz-Qi- und Yin-Mangel• Palpitationen
• Tachykardie
• Dyspnoe
• Müdigkeit
• Spontan- evtl. Nachtschweiß
• rot• dünner Belag• dünn (Xi), schnell (Shuo) oder dünn (Xi), unregelmäßig• chronische Erkrankungen
• Überanstrengungen verbrauchen Qi und Yin
• Qi stärken
• Yin nähren
• Herzrhythmus regulieren
• He 6 N (Yinxi) stärkt Yin, kühlt Leere-Hitze
• He 8 (Shaofu) beruhigt und klärt Herz-Feuer, nur bei starker Leere-Hitze einsetzen
• Ni 1+ N (Taixi) stärkt Nieren-Yin
• Ni 10 N (Yingu) stärkt das Herz, vertreibt Hitze
• Bl 23+ N (Shenshu) stärkt Nieren-Yin und Yin allgemein
• Mi 6+ N (Sanyinjiao) stärkt Yin, beruhigt zusammen mit Pe 6 N Geist-Shen
• Bl 14 (Xinshu) reguliert das Herz, stärkt Herz-Qi und -Yin
• Ma 36+ N (Zusanli) stärkt das Qi allgemein
• He 5 N, He 7 N (Shenmen) stärken das Herz, beruhigen Geist-Shen
• Op 55 (Shenmen), OP 100 (Herz), OP 21 (Herzpunkt), OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung: Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Zhi Gan Cao Tang zusätzlich Sheng Mai Sandie fünf wichtigsten Mittel bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, Sie spiegeln die Hauptpathologien Yang- und Qi-Mangel mit Kälte-Ansammlung sowie Stase wider: Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) die weiteren Teile einer Rezeptur sollten sich auf die Sekundärmuster konzentrieren oder diese Mittel unterstützen
bei tachykarden Herzrhythmusstörungen: Coptidis Rz. (Huang Lian) klärt wlrksam Hitze aus dem Herzen sowohl bei Fülle-Hitze als auch bei Mangel-Hitze. Wichtig ist die Kombinadon mit anderen Arzneien: Bei Yin-Mangel mit Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Lilii Bb. (Bai He) und Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu). Weitere wirksame Mittel bei Herz-Hitze sind Ostreae Concha (Mu Li), Fossilia Ossis Mastodi (l,ong Gu), Fossilia Dentis Mastodi (Long Chi), Succinum (Hu Po), Martiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu). Ebenfalls eignen sich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), die sanft Herz-Hitze klären und das Herz-Blut bewegen
bei Qi-Mangel: Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. praep. (Zhi Gan Cao), Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
bei Blut-Mangel: Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
bei Blut-Stase: Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) und Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
spezitisch Herz beruhigend: Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• Schröpfen:
• Schröpfmassage im Rückenbereich entlang der Blasen-Meridianäste (absteigend) nach der Körperakupunkturbehandlung
Herz und KreislaufHerzrhythmusstörungenHerz-Blut- und Milz-Qi-Mangel• Palpitationen
• Dyspnoe
• blasses Gesicht
• blasse Nägel
• Schwindel
• Müdigkeit
• Appetitlosigkeit
• Schlafstörungen
• Zerstreutheit
• Schreckhaftigkeit
• Konzentrationsstörungen
• blass
• seitliche Zahneindrücke
• kraftlos
• dünn (Xi) oder rau (Se)
• schwache Körperkonstitution
• chronische Überanstrengung
• häufiges Grübeln
• falsche Ernährung
• Milz stärken
• Blut nähren
• Geist-Shen beruhigen
• Herzrhythmus regulieren
• Bl 15+ N (Xinshu), Bl 44+ N (Shentang) stärken und regulieren gemeinsam das Herz
• Ren 14+ N (Juque), He 7 N (Shenmen) beruhigen das Herz
• Pe 7 N (Daling) beruhigt Geist-Shen auch für den Notfall geeignet
• Ren 4+ M (Guanyuan), Mi 6+ N (Sanyinjiao), Bl 20+ N (Pishu), Ma 36+ M+ (Zusanli) nähren Qi und Blut
• Bl 17+ (Geshu) nährt das Blut
• Pe 3, Du 11 bei Schreckhaftigkeit
• Op 55 (Shenmen), OP 100 (Herz), OP 21 (Herzpunkt), OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung: Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Gui Pi Tangdie fünf wichtigsten Mittel bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, Sie spiegeln die Hauptpathologien Yang- und Qi-Mangel mit Kälte-Ansammlung sowie Stase wider: Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) die weiteren Teile einer Rezeptur sollten sich auf die Sekundärmuster konzentrieren oder diese Mittel unterstützen
bei tachykarden Herzrhythmusstörungen: Coptidis Rz. (Huang Lian) klärt wlrksam Hitze aus dem Herzen sowohl bei Fülle-Hitze als auch bei Mangel-Hitze. Wichtig ist die Kombinadon mit anderen Arzneien: Bei Yin-Mangel mit Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Lilii Bb. (Bai He) und Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu). Weitere wirksame Mittel bei Herz-Hitze sind Ostreae Concha (Mu Li), Fossilia Ossis Mastodi (l,ong Gu), Fossilia Dentis Mastodi (Long Chi), Succinum (Hu Po), Martiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu). Ebenfalls eignen sich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), die sanft Herz-Hitze klären und das Herz-Blut bewegen
bei Qi-Mangel: Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. praep. (Zhi Gan Cao), Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
bei Blut-Mangel: Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
bei Blut-Stase: Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) und Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
spezitisch Herz beruhigend: Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• Schröpfen:
• Schröpfmassage im Rückenbereich entlang der Blasen-Meridianäste (absteigend) nach der Körperakupunkturbehandlung
Herz und KreislaufHerzrhythmusstörungenLoderndes Herz-Feuer• Palpitationen
• Herzrhythmusstörungen
• Tachykardie
• Hitzesensationen
• schnelles und lautes Sprechen
• bitterer Mundgeschmack
• trockener Mund und Hals
• Schlafstörungen
• Hyperaktivität
• manisches Verhalten
• stark gerötet, v.a.
Zungenspitze
• voll (Shi)
• kräftig
• schnell (Shuo)
• Hitze aufgrund emotionaler Überlastung mit Leber-Qi-Stagnation und transformierender Hitze
• oder Hitze steigt aufgrund von Diätfehlern auf und führt zu Herz-Feuer
• oft konstitutionelle Veranlagung
• Feuer klären
• Geist-Shen beruhigen
• Herz regulieren
• He 8- N (Shaofu), He 9- N (Shaochong), He 3- N (Shaohai) klären Hitze und Feuer aus dem Herzen
• Le 2- N (Xingjian) klärt Hitze und Feuer aus der Leber
• Bl 15 N (Xinshu), Ren 14 N (Juque), Ren 17 N (Danzhong) regulieren das Herz
• Ma 44 (Neiting) klärt Feuer und Hitze aus dem Magen
• Du 20+ (Baihui) beruhigt Geist-Shen
• Op 55 (Shenmen), OP 100 (Herz), OP 21 (Herzpunkt), OP 34 (Graue Substanz)
• Anwendung: Nadeln 30-60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Huang Lian Wen Dan Tang als Modifikation von Wen Dan Tangdie fünf wichtigsten Mittel bei bradykarden Herzrhythmusstörungen, Sie spiegeln die Hauptpathologien Yang- und Qi-Mangel mit Kälte-Ansammlung sowie Stase wider: Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) die weiteren Teile einer Rezeptur sollten sich auf die Sekundärmuster konzentrieren oder diese Mittel unterstützen
bei tachykarden Herzrhythmusstörungen: Coptidis Rz. (Huang Lian) klärt wirksam Hitze aus dem Herzen sowohl bei Fülle-Hitze als auch bei Mangel-Hitze. Wichtig ist die Kombinadon mit anderen Arzneien: Bei Yin-Mangel mit Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Lilii Bb. (Bai He) und Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu). Weitere wirksame Mittel bei Herz-Hitze sind Ostreae Concha (Mu Li), Fossilia Ossis Mastodi (l,ong Gu), Fossilia Dentis Mastodi (Long Chi), Succinum (Hu Po), Martiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu). Ebenfalls eignen sich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), die sanft Herz-Hitze klären und das Herz-Blut bewegen
bei Qi-Mangel: Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. praep. (Zhi Gan Cao), Ginseng Rx. (Ren Shen), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
bei Blut-Mangel: Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
bei Blut-Stase: Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) und Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
spezitisch Herz beruhigend: Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Acori tatarinowii Rx. (Shi Chang Pu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• Schröpfen:
• Schröpfmassage im Rückenbereich entlang der Blasen-Meridianäste (absteigend) nach der Körperakupunkturbehandlung
Herz und KreislaufHypertonusLeber-Qi-Stagnation• Reizbarkeit
• diffuses Spannungsgefühl im Rippenbogen und thorakal
• normal
• evtl. rote Pünktchen seitlich bei Stauungs-Hitze
• saitenförmig (Xian) v.a. Leberposition• Emotionale Anspannung, Stress, hektischer Lebenswandel führen zur Einschnürung des Leber-QiKontraindikationen:
• Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• falls hochdosiert Ginseng Rx. (Ren Shen)
• Cervi pantotichum Cornum (Lu Rong)
• Ephedrae Hb. (Ma Huang)
• Asari Rx. et Rz. (Xi Xin)
• Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi)
• Artemisiae argyi Fo. (Ai Ye)
• Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi)
• Fraxini Cx. (Qin Pi)
• Psoraleae Fr. (BuGuZhi).
• Astragali Rx. (Huang Qi) ist bei Bluthochdruck entgegen der häufigen Meinung, dass es durch seine Yang-Qi anhebende Wirkung den Blutdruck erhöhen würde, nicht kontradindiziert. lm Gegenteil scheint es eine blutdruckregulierende Wirkung zu haben.
• Leber-Qi regulieren und harmonisieren• Le 3 (Taichong), Di 4 (Hegu) regulieren Leber-Qi
• Bl 18 (Ganshu) reguliert die Leber
• Le 2- (Xingjiang), Di 11 (Quchi) reduzieren Leber-Hitze, regulieren den Blutdruck
• Pe 6 (Neiguan) beruhigt Geist-Shen, reguliert die Leber, senkt den Blutdruck
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche)
• OP 95 (Niere)
• OP 98 (Leber)
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 13 (Nebenniere)
• OP 19 (Hochdruckpunkt)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt).
• Anwendung: 4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• hypertensive Krise:
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche), OP 19 (Hochdruckpunkt) blutig stechen.
• Falls keine sterile Nadel, Lanzette oder ähnliches zur Hand ist, dann beide Punke mit spitzem Gegenstand (z.B. Kugelschreibermine, Streichholz) stark ableitend drücken und massieren!
• Modifikationen von Xiao Yao San
• Chai Hu Shu Gan San
Leber harmonisieren und beruhigen:
Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
Haliotidis Concha (Shi Jue Ming)
Chrysanthemi Fl. (Ju Hua)
Uncariae Ra. cure Uncis (Gou Teng)
Cassiae Sm. (Jue Ming Zi)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Gastrodiae Rz. (Tian Ma)
Pheretima (Di Long)
Leber-Qi-Stauung lösen:
Bupleuri Rx. (Chai Hu)
Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Curcumae Rx. (Yu Jin)
Citri sarcodactylis Fr. (Fo Shou)
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Rehmanniae Rx. (Sheng Di)
Taxilli Hb. (Sang Ji Sheng)
Paeoniae Rx. alba (Bai Shao)
Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
Lycii Fr. (Gou Qi Zi)
Bei Blut-Stase: Pheretima (Di Long)
Bombyx batryticatus (Jiang Can),
Salviae mihiorrhizae Rx. (Dan Sben)
Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Crataegi Fr. (Shan Zha)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Leonuri Hb. (Yi Mu Cao)
Leber harmonisieren und beruhigen:
Xia Ku Cao
Shi Jue Ming
Ju Hua
Gou Teng
Jue Ming Zi
Mu Dan Pi
Tian Ma
Di Long
Leber-Qi-Stauung lösen:
Chai Hu
Bai Ji Li
Chuan Xiong
Yu Jin
Fo Shou
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Sheng Di
Sang Ji Sheng
Bai Shao
Dang Gui
Gou Qi Zi
Bei Blut-Stase:
Di Long
Jiang Can,
Dan Shen
Chi Shao
Chuan Xiong
Shan Zha
Mu Dan Pi
Yi Mu Cao
• schleim-bildende, salzige, scharf gewürzte, scharf gebratene, heiße Nahrungsmittel meiden
Herz und KreislaufHypertonusAufsteigendes Leber-Yang bei Leber- und Nieren-Yin-Mangel• Kopfschmerzen
• Tinnitus und Schwindel
• Yin- oder Blut-Mangel-Zeichen
• blass oder blassbläulich
• rot bei Yin-Mangel
• mangelnder Belag bei Yin-Mangel• saitenförmig (Xian)
• schnell (Shuo)
• Yin- und Blut-Mangel führen zu aufsteigendem Leber-YangKontraindikationen:
• Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• falls hochdosiert Ginseng Rx. (Ren Shen)
• Cervi pantotichum Cornum (Lu Rong)
• Ephedrae Hb. (Ma Huang)
• Asari Rx. et Rz. (Xi Xin)
• Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi)
• Artemisiae argyi Fo. (Ai Ye)
• Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi)
• Fraxini Cx. (Qin Pi)
• Psoraleae Fr. (BuGuZhi).
• Astragali Rx. (Huang Qi) ist bei Bluthochdruck entgegen der häufigen Meinung, dass es durch seine Yang-Qi anhebende Wirkung den Blutdruck erhöhen würde, nicht kontradindiziert. lm Gegenteil scheint es eine blutdruckregulierende Wirkung zu haben.
• Leber- und Nieren-Yin und/oder Blut nähren
• Leber-Yang beänftigen
• Le 3- (Taichong) besänftigt Leber-Yang
• Le 8+ (Ququan) nährt Leber-Yin und-Blut
• Ni 3+ (Taixi) nährt Yin
• Gb 20- (Fengchi) besänftigt Leber-Yang
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere
• Bl 18 (Ganshu) stärkt die Leber
• Lu 7 (Lieque), Ni 6 (Zhaohai) öffnen Ren Mai, regulieren Yin und Yang
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche)
• OP 95 (Niere)
• OP 98 (Leber)
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 13 (Nebenniere)
• OP 19 (Hochdruckpunkt)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt).
• Anwendung: 4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• hypertensive Krise:
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche), OP 19 (Hochdruckpunkt) blutig stechen.
• Falls keine sterile Nadel, Lanzette oder ähnliches zur Hand ist, dann beide Punke mit spitzem Gegenstand (z.B. Kugelschreibermine, Streichholz) stark ableitend drücken und massieren!
• Modifikationen von Er Zhi Wan
• Tian Ma Gou Teng Yin (7.6.15)
• Zhen Gan Xi Feng Tang (7.6.15)
• bei Yang-Mangel-Zeichen Er Xian Tang
Leber harmonisieren und beruhigen:
Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
Haliotidis Concha (Shi Jue Ming)
Chrysanthemi Fl. (Ju Hua)
Uncariae Ra. cure Uncis (Gou Teng)
Cassiae Sm. (Jue Ming Zi)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Gastrodiae Rz. (Tian Ma)
Pheretima (Di Long)
Leber-Qi-Stauung lösen:
Bupleuri Rx. (Chai Hu)
Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Curcumae Rx. (Yu Jin)
Citri sarcodactylis Fr. (Fo Shou)
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Rehmanniae Rx. (Sheng Di)
Taxilli Hb. (Sang Ji Sheng)
Paeoniae Rx. alba (Bai Shao)
Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
Lycii Fr. (Gou Qi Zi)
Bei Blut-Stase: Pheretima (Di Long)
Bombyx batryticatus (Jiang Can),
Salviae mihiorrhizae Rx. (Dan Sben)
Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Crataegi Fr. (Shan Zha)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Leonuri Hb. (Yi Mu Cao)
Leber harmonisieren und beruhigen:
Xia Ku Cao
Shi Jue Ming
Ju Hua
Gou Teng
Jue Ming Zi
Mu Dan Pi
Tian Ma
Di Long
Leber-Qi-Stauung lösen:
Chai Hu
Bai Ji Li
Chuan Xiong
Yu Jin
Fo Shou
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Sheng Di
Sang Ji Sheng
Bai Shao
Dang Gui
Gou Qi Zi
Bei Blut-Stase:
Di Long
Jiang Can,
Dan Shen
Chi Shao
Chuan Xiong
Shan Zha
Mu Dan Pi
Yi Mu Cao
• Schleim bildende Nahrungsmittel meiden
• Erscheint dieses Muster bei Frauen im Klimakterium, wird es häufig als Disharmonie zwischen Ren Mai und Chong Mai identifiziert. Dieses Muster zeigt neben dem Yin-Mangel mit aufsteigendem Yang oft auch Zeichen eines Yang-Mangels und wird mit Er Xian Tang therapiert.
• salzige, scharf gewürzte, scharf gebratene, heiße Nahrungsmittel meiden
Herz und KreislaufHypertonusLoderndes Leber-Feuer• starke Kopfschmerzen
• Hitzegefühle
• Schwindel
• ausgeprägte Unruhezustände
• Obstipation
• gerötete Augen
• rot• wenig Belag
• trocken
• saitenförmig (Xian)
• voll (Shi)
• schnell (Shuo)
• Leber-Qi-Stauung führt zu Hitze-Entwicklung
• Leber-Feuer steigt auf
Kontraindikationen:
• Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• falls hochdosiert Ginseng Rx. (Ren Shen)
• Cervi pantotichum Cornum (Lu Rong)
• Ephedrae Hb. (Ma Huang)
• Asari Rx. et Rz. (Xi Xin)
• Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi)
• Artemisiae argyi Fo. (Ai Ye)
• Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi)
• Fraxini Cx. (Qin Pi)
• Psoraleae Fr. (BuGuZhi).
• Astragali Rx. (Huang Qi) ist bei Bluthochdruck entgegen der häufigen Meinung, dass es durch seine Yang-Qi anhebende Wirkung den Blutdruck erhöhen würde, nicht kontradindiziert. lm Gegenteil scheint es eine blutdruckregulierende Wirkung zu haben.
• Leber besänftigen
• Leber-Feuer klären
• Le 2- (Xingjiang) reduziert Leber-Feuer
• Le 3- (Taichong) besänftigt Leber-Yang
• Gb 20- (Fengchi) besänftigt Leber-Yang und-Wind
• Gb 38 (Yangfu) klärt Feuer in Leber und Gallenblase
• Di 11 (Quchi), Du 14 (Dazhui) klären Hitze aus dem Körper, speziell aus dem Oberen Jiao
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche)
• OP 95 (Niere)
• OP 98 (Leber)
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 13 (Nebenniere)
• OP 19 (Hochdruckpunkt)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt).
• Anwendung: 4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• hypertensive Krise:
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche), OP 19 (Hochdruckpunkt) blutig stechen.
• Falls keine sterile Nadel, Lanzette oder ähnliches zur Hand ist, dann beide Punke mit spitzem Gegenstand (z.B. Kugelschreibermine, Streichholz) stark ableitend drücken und massieren!
• Long Dan Xie Gan Tang
• zusätzlich Ostreae Concha (Mu Li)
• Margaritiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu)
• Uncariae Ra. cum Uncis (Gou Teng)
• Chrysanthemi Fl. (Ju Hua)
• Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
• Siegesbeckiae Hb.
(Xi Xian Cao)
• Gastrodiae Rz. (Tian Ma)
Leber harmonisieren und beruhigen:
Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
Haliotidis Concha (Shi Jue Ming)
Chrysanthemi Fl. (Ju Hua)
Uncariae Ra. cure Uncis (Gou Teng)
Cassiae Sm. (Jue Ming Zi)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Gastrodiae Rz. (Tian Ma)
Pheretima (Di Long)
Leber-Qi-Stauung lösen:
Bupleuri Rx. (Chai Hu)
Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Curcumae Rx. (Yu Jin)
Citri sarcodactylis Fr. (Fo Shou)
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Rehmanniae Rx. (Sheng Di)
Taxilli Hb. (Sang Ji Sheng)
Paeoniae Rx. alba (Bai Shao)
Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
Lycii Fr. (Gou Qi Zi)
Bei Blut-Stase: Pheretima (Di Long)
Bombyx batryticatus (Jiang Can),
Salviae mihiorrhizae Rx. (Dan Sben)
Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Crataegi Fr. (Shan Zha)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Leonuri Hb. (Yi Mu Cao)
Leber harmonisieren und beruhigen:
Xia Ku Cao
Shi Jue Ming
Ju Hua
Gou Teng
Jue Ming Zi
Mu Dan Pi
Tian Ma
Di Long
Leber-Qi-Stauung lösen:
Chai Hu
Bai Ji Li
Chuan Xiong
Yu Jin
Fo Shou
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Sheng Di
Sang Ji Sheng
Bai Shao
Dang Gui
Gou Qi Zi
Bei Blut-Stase:
Di Long
Jiang Can,
Dan Shen
Chi Shao
Chuan Xiong
Shan Zha
Mu Dan Pi
Yi Mu Cao
• salzige, scharf gewürzte, scharf gebratene, heiße Nahrungsmittel meiden
Herz und KreislaufHypertonusAufkommender Leber-Wind• Tics
• Tremor
• heftigste Kopfschmerzen
• je nach ursächlichem Faktor• saitenförmig (Xian)
• schnell (Shuo) bei Hitze
• Leber-Yin- und Leber-Blut-Mangel
• aufsteigendes Leber-Yang oder extreme Hitze führen zu Wind
Kontraindikationen:
• Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• falls hochdosiert Ginseng Rx. (Ren Shen)
• Cervi pantotichum Cornum (Lu Rong)
• Ephedrae Hb. (Ma Huang)
• Asari Rx. et Rz. (Xi Xin)
• Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi)
• Artemisiae argyi Fo. (Ai Ye)
• Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi)
• Fraxini Cx. (Qin Pi)
• Psoraleae Fr. (BuGuZhi).
• Astragali Rx. (Huang Qi) ist bei Bluthochdruck entgegen der häufigen Meinung, dass es durch seine Yang-Qi anhebende Wirkung den Blutdruck erhöhen würde, nicht kontradindiziert. lm Gegenteil scheint es eine blutdruckregulierende Wirkung zu haben.
• Wind unterdrücken
• bei Leber-Yang Blut und Yin nähren
• Leber besänftigen
• Le 3- (Taichong) besänftigt Leber-Yang
• Le 8+ (Ququan) nährt Leber-Yin und-Blut
• Ni 3+ (Taixi) nährt Yin
• Du 20 (Baihui) besänftigt Leber-Yang
• Gb 20- (Fengchi) besänftigt Leber-Yang und-Wind
• Bl 23 (Shenshu) stärkt di
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche)
• OP 95 (Niere)
• OP 98 (Leber)
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 13 (Nebenniere)
• OP 19 (Hochdruckpunkt)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt).
• Anwendung: 4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• hypertensive Krise:
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche), OP 19 (Hochdruckpunkt) blutig stechen.
• Falls keine sterile Nadel, Lanzette oder ähnliches zur Hand ist, dann beide Punke mit spitzem Gegenstand (z.B. Kugelschreibermine, Streichholz) stark ableitend drücken und massieren!
• Modifikation von Tian Ma Gou Teng Yin (7.6.15)
• Zhen Gan Xi Feng Tang (7.6.15).
Leber harmonisieren und beruhigen:
Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
Haliotidis Concha (Shi Jue Ming)
Chrysanthemi Fl. (Ju Hua)
Uncariae Ra. cure Uncis (Gou Teng)
Cassiae Sm. (Jue Ming Zi)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Gastrodiae Rz. (Tian Ma)
Pheretima (Di Long)
Leber-Qi-Stauung lösen:
Bupleuri Rx. (Chai Hu)
Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Curcumae Rx. (Yu Jin)
Citri sarcodactylis Fr. (Fo Shou)
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Rehmanniae Rx. (Sheng Di)
Taxilli Hb. (Sang Ji Sheng)
Paeoniae Rx. alba (Bai Shao)
Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
Lycii Fr. (Gou Qi Zi)
Bei Blut-Stase: Pheretima (Di Long)
Bombyx batryticatus (Jiang Can),
Salviae mihiorrhizae Rx. (Dan Sben)
Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Crataegi Fr. (Shan Zha)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Leonuri Hb. (Yi Mu Cao)
Leber harmonisieren und beruhigen:
Xia Ku Cao
Shi Jue Ming
Ju Hua
Gou Teng
Jue Ming Zi
Mu Dan Pi
Tian Ma
Di Long
Leber-Qi-Stauung lösen:
Chai Hu
Bai Ji Li
Chuan Xiong
Yu Jin
Fo Shou
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Sheng Di
Sang Ji Sheng
Bai Shao
Dang Gui
Gou Qi Zi
Bei Blut-Stase:
Di Long
Jiang Can,
Dan Shen
Chi Shao
Chuan Xiong
Shan Zha
Mu Dan Pi
Yi Mu Cao
• salzige, scharf gewürzte, scharf gebratene, heiße Nahrungsmittel meiden
Herz und KreislaufHypertonusSchleim-Hitze steigt nach oben• Übelkeit
• bitterer Mundgeschmack
• Unruhezustände
• exzessive Träume
• Palpitationen
• Schlafstörungen
• oft adipös
• rot• oft gelber, klebrig-fettiger Belag• saitenförmig (Xian)
• schlüpfrig (Hua)
• Diätfehler mit Schleim-Retention und Magenhitze
• Stress mit Qi-Stagnation und Transformation zu Hitze
Kontraindikationen:
• Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• falls hochdosiert Ginseng Rx. (Ren Shen)
• Cervi pantotichum Cornum (Lu Rong)
• Ephedrae Hb. (Ma Huang)
• Asari Rx. et Rz. (Xi Xin)
• Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi)
• Artemisiae argyi Fo. (Ai Ye)
• Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi)
• Fraxini Cx. (Qin Pi)
• Psoraleae Fr. (BuGuZhi).
• Astragali Rx. (Huang Qi) ist bei Bluthochdruck entgegen der häufigen Meinung, dass es durch seine Yang-Qi anhebende Wirkung den Blutdruck erhöhen würde, nicht kontradindiziert. lm Gegenteil scheint es eine blutdruckregulierende Wirkung zu haben.
• Hitze klären
• Schleim umwandeln
• L 3 (Taichong) reguliert Leber-Qi
• Ma 40 (Fenglong) transfomiert Schleim
• Pe 5 (Jianshi) beruhigt Herz und Geist-Shen, beseitigt Schleim der die Herzöffnungen verlegt
• Bl 43 (Gaohuang) beruhigt Geist-Shen, beseitigt Schleim bei Schleimstörungen
• Pe 6 (Neiguan) beruhigt Geist-Shen, entspannt den Thorax
• He 7 (Shenmen) beruhigt Geist-Shen
• Ma 44 (Neiting), Di 11 (Quchi) klären Hitze und Feuer
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche)
• OP 95 (Niere)
• OP 98 (Leber)
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 13 (Nebenniere)
• OP 19 (Hochdruckpunkt)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt).
• Anwendung: 4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• hypertensive Krise:
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche), OP 19 (Hochdruckpunkt) blutig stechen.
• Falls keine sterile Nadel, Lanzette oder ähnliches zur Hand ist, dann beide Punke mit spitzem Gegenstand (z.B. Kugelschreibermine, Streichholz) stark ableitend drücken und massieren!
• Modifikation von Huang Lian Wen Dan Tang Leber harmonisieren und beruhigen:
Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
Haliotidis Concha (Shi Jue Ming)
Chrysanthemi Fl. (Ju Hua)
Uncariae Ra. cure Uncis (Gou Teng)
Cassiae Sm. (Jue Ming Zi)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Gastrodiae Rz. (Tian Ma)
Pheretima (Di Long)
Leber-Qi-Stauung lösen:
Bupleuri Rx. (Chai Hu)
Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Curcumae Rx. (Yu Jin)
Citri sarcodactylis Fr. (Fo Shou)
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Rehmanniae Rx. (Sheng Di)
Taxilli Hb. (Sang Ji Sheng)
Paeoniae Rx. alba (Bai Shao)
Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
Lycii Fr. (Gou Qi Zi)
Bei Blut-Stase: Pheretima (Di Long)
Bombyx batryticatus (Jiang Can),
Salviae mihiorrhizae Rx. (Dan Sben)
Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Crataegi Fr. (Shan Zha)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Leonuri Hb. (Yi Mu Cao)
Leber harmonisieren und beruhigen:
Xia Ku Cao
Shi Jue Ming
Ju Hua
Gou Teng
Jue Ming Zi
Mu Dan Pi
Tian Ma
Di Long
Leber-Qi-Stauung lösen:
Chai Hu
Bai Ji Li
Chuan Xiong
Yu Jin
Fo Shou
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Sheng Di
Sang Ji Sheng
Bai Shao
Dang Gui
Gou Qi Zi
Bei Blut-Stase:
Di Long
Jiang Can,
Dan Shen
Chi Shao
Chuan Xiong
Shan Zha
Mu Dan Pi
Yi Mu Cao
• salzige, scharf gewürzte, scharf gebratene, heiße Nahrungsmittel meiden
Herz und KreislaufHypertonusTrüber Schleim blockiert die Mitte• unklarer Kopf
• Schwindel
• Schweregefühl im Kopf
• thorakales Engegefühl
• Appetitlosigkeit
• Brechreiz
• Adipositas
• Müdigkeit
• dicker, weißer, schleimiger Belag• saitenförmig (Xian)
• schlüpfrig (Hua)
• Diätfehler führen zu Ansammlung von trübem Schleim, welcher die Qi-Dynamik der Mitte blockiertKontraindikationen:
• Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• falls hochdosiert Ginseng Rx. (Ren Shen)
• Cervi pantotichum Cornum (Lu Rong)
• Ephedrae Hb. (Ma Huang)
• Asari Rx. et Rz. (Xi Xin)
• Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi)
• Artemisiae argyi Fo. (Ai Ye)
• Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi)
• Fraxini Cx. (Qin Pi)
• Psoraleae Fr. (BuGuZhi).
• Astragali Rx. (Huang Qi) ist bei Bluthochdruck entgegen der häufigen Meinung, dass es durch seine Yang-Qi anhebende Wirkung den Blutdruck erhöhen würde, nicht kontradindiziert. lm Gegenteil scheint es eine blutdruckregulierende Wirkung zu haben.
• Feuchtigkeit trocknen
• Schleim umwandeln
• Qi-Mechanismus wieder herstellen
• Ma 36 (Zusanli) stärkt die Mitte, senkt den Blutdruck
• Ma 40 (Fenglong) transformiert Schleim
• Pe 6 (Neiguan) öffnet den Thorax, senkt den Blutdruck
• Mi 9 (Yinlingquan) eliminiert Feuchtigkeit
• Ren 12 (Zhongwan) reguliert die Mitte, wandelt Schleim um, harmonisiert das Aufsteigen und Absenken von Qi
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche)
• OP 95 (Niere)
• OP 98 (Leber)
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 13 (Nebenniere)
• OP 19 (Hochdruckpunkt)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt).
• Anwendung: 4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• hypertensive Krise:
• OP 105 (Blutdruck senkende Furche), OP 19 (Hochdruckpunkt) blutig stechen.
• Falls keine sterile Nadel, Lanzette oder ähnliches zur Hand ist, dann beide Punke mit spitzem Gegenstand (z.B. Kugelschreibermine, Streichholz) stark ableitend drücken und massieren!
• Ban Xia Bai Zhu Tian Ma Tang Leber harmonisieren und beruhigen:
Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
Haliotidis Concha (Shi Jue Ming)
Chrysanthemi Fl. (Ju Hua)
Uncariae Ra. cure Uncis (Gou Teng)
Cassiae Sm. (Jue Ming Zi)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Gastrodiae Rz. (Tian Ma)
Pheretima (Di Long)
Leber-Qi-Stauung lösen:
Bupleuri Rx. (Chai Hu)
Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Curcumae Rx. (Yu Jin)
Citri sarcodactylis Fr. (Fo Shou)
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Rehmanniae Rx. (Sheng Di)
Taxilli Hb. (Sang Ji Sheng)
Paeoniae Rx. alba (Bai Shao)
Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
Lycii Fr. (Gou Qi Zi)
Bei Blut-Stase: Pheretima (Di Long)
Bombyx batryticatus (Jiang Can),
Salviae mihiorrhizae Rx. (Dan Sben)
Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
Chuan xiong Rz. (Chuan Xiong)
Crataegi Fr. (Shan Zha)
Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
Leonuri Hb. (Yi Mu Cao)
Leber harmonisieren und beruhigen:
Xia Ku Cao
Shi Jue Ming
Ju Hua
Gou Teng
Jue Ming Zi
Mu Dan Pi
Tian Ma
Di Long
Leber-Qi-Stauung lösen:
Chai Hu
Bai Ji Li
Chuan Xiong
Yu Jin
Fo Shou
Bei Yin- und Blut-Mangel:
Sheng Di
Sang Ji Sheng
Bai Shao
Dang Gui
Gou Qi Zi
Bei Blut-Stase:
Di Long
Jiang Can,
Dan Shen
Chi Shao
Chuan Xiong
Shan Zha
Mu Dan Pi
Yi Mu Cao
• salzige, scharf gewürzte, scharf gebratene, heiße Nahrungsmittel meiden
Herz und KreislaufHypotonusMilz-Qi-Mangel• Schwindel
• Kurzatmigkeit
• Spontanschweiß
• Müdigkeit
• besonders nach Mahlzeiten
• Appetitlosigkeit
• breiiger Stuhl
• epigastrisches Völlegefühl
• Tendenz zu blauen Flecken
• blass mit Zahneindrücken• weißer Belag• schwach (Ruo)
• tief (Chen)
• evtl. dünn (Xi)
• konstitutionelle Milz-Schwäche
• chronische Diätfehler
• vor Behandlung Kreislaufstillstand ausschließen!
• kardiale, zervikale Ursachen der Synkope berücksichtigen
• bei akutem Kreislaufversagen - Notfallbehandlung:
• stark ableitende Stimulation von Du 26 (Shuigou) + Ni 1 (Yangquan)
• evtl. zusätzlich Ma 36 (Zusanli) + Pe 6 (Neiguan)
• eine Stimulation ist ggf. mit Kugelschreibermine oder Fingemagel möglich
• Milz stärken
• Qi anheben
• Ma 36+ (Zusanli)
• Mi 3+ (Taibai)
• Ren 12 N (Zhongwan)
• Bl 20 (Pishu)
• Bl 21 (Weishu) stärken gemeinsam Milz and Magen
• Du 20 (Baihui) hebt Yang-Qi
• erhöht den Blutdruck
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 100 (Herz)
• OP 29 (Polster)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt)
• OP 95 (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30--60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Bu Zhong Yi Qi Tang Astragali Rx. praep. (Zhi Huang Qi) in hohen Dosierungen, Ginseng Rx. (Ren Shen) stärken Qi
Bupleuri Rx. (Chai Hu), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Astragali Rx. (Huang Qi) heben das Yang an
Cinnamomi Cx. (Rou Gui), Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Cervi pantottb chum Cornu (Lu Rong) (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Rehmannia Rx. praep. (Shu Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Asini Corii Colla (E Jiao) nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Rez. Sheng Mai San Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong) reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi) erhöht den Blutdruck
Zhi Huang Qi in hohen Dosierungen, Ren Shen stärken Qi
Chai Hu, Sheng Ma, Huang Qi heben das Yang an
Rou Gui), Fu Zi, Lu Rong (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Shu Di Huang, Shan Zhu Yu, E Jiao nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Mai Men Dong, Wu Wei Zi, Rez. Sheng Mai San
Mai Men Dong reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Wu Wei Zi erhöht den Blutdruck
Herz und KreislaufHypotonusMilz-Qi-Mangel mit Feuchtigkeit und Schleim • Schwindel
• Schweregefühl im Kopf
• epigastrische Völle
• thorakale Enge
• Abhusten von reichlich schleimigem Sputum
• Müdigkeit
• Durst ohne Trinkverlangen
• schleimiges Gefühl im Mund
• blass
• geschwollen mit Zahneindrücken
• dicker, weißer Belag• schlüpfrig (Hua)
• tief (Chen)
• schwach (Ruo)
• Milz-Qi-Mangel führt zu Ansammlung von Feuchtigkeit mit Schleimbildung
• beide blockieren das Yang-Qi
• vor Behandlung Kreislaufstillstand ausschließen!
• kardiale, zervikale Ursachen der Synkope berücksichtigen
• bei akutem Kreislaufversagen - Notfallbehandlung:
• stark ableitende Stimulation von Du 26 (Shuigou) + Ni 1 (Yangquan)
• evtl. zusätzlich Ma 36 (Zusanli) + Pe 6 (Neiguan)
• eine Stimulation ist ggf. mit Kugelschreibermine oder Fingemagel möglich
• Milz stärken
• Qi anheben
• Feuchtigkeit trocknen
• Schleim umwandeln
• Ma 36+ (Zusanli)
• Mi 3+ (Taibai)
• Ren 12 N (Zhongwan)
• Bl 20 (Pishu)
• Bl 21 (Weishu) stärken gemeinsam Milz and Magen
• Ma 40 (Fenglong) wandelt Schleim um
• Mi 9 (Yinlingquan) leitet Feuchtigkeit aus
• Du 20 (Baihui) hebt das Yang-Qi
• erhöht den Blutdruck
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 100 (Herz)
• OP 29 (Polster)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt)
• OP 95 (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30--60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Bu Zhong Yi Qi Tang mit Ban Xia Bai Zhu Tian Ma Tang Astragali Rx. praep. (Zhi Huang Qi) in hohen Dosierungen, Ginseng Rx. (Ren Shen) stärken Qi
Bupleuri Rx. (Chai Hu), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Astragali Rx. (Huang Qi) heben das Yang an
Cinnamomi Cx. (Rou Gui), Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Cervi pantottb chum Cornu (Lu Rong) (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Rehmannia Rx. praep. (Shu Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Asini Corii Colla (E Jiao) nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Rez. Sheng Mai San Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong) reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi) erhöht den Blutdruck
Zhi Huang Qi in hohen Dosierungen, Ren Shen stärken Qi
Chai Hu, Sheng Ma, Huang Qi heben das Yang an
Rou Gui), Fu Zi, Lu Rong (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Shu Di Huang, Shan Zhu Yu, E Jiao nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Mai Men Dong, Wu Wei Zi, Rez. Sheng Mai San
Mai Men Dong reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Wu Wei Zi erhöht den Blutdruck
Herz und KreislaufHypotonusMilz-Qi- und Herz-Blut-Mangel• Palpitationen
• Schwindel
• Vergesslichkeit
• Konzentrations- und Schlafstörungen
• viele Träume
• Appetitlosigkeit
• Müdigkeit
• breiige Stühle
• blass• weißer Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• konstitutionelle Milz-Schwäche oder Diätfehler führen zu mangelnder Blutproduktion und in der Folge u.a. zu Herz-Blut-Mangel• vor Behandlung Kreislaufstillstand ausschließen!
• kardiale, zervikale Ursachen der Synkope berücksichtigen
• bei akutem Kreislaufversagen - Notfallbehandlung:
• stark ableitende Stimulation von Du 26 (Shuigou) + Ni 1 (Yangquan)
• evtl. zusätzlich Ma 36 (Zusanli) + Pe 6 (Neiguan)
• eine Stimulation ist ggf. mit Kugelschreibermine oder Fingemagel möglich
• Milz stärken
• Qi anheben
• Herz-Blut-Xue nähren
• Geist-Shen beruhigen
• Ma 36+ (Zusanli)
• Mi 3+ (Taibai)
• Ren 12 N (Zhongwan)
• Bl 20 (Pishu)
• Bl 21 (Weishu) stärken gemeinsam Milz and Magen
• Ren 6+ N (Qihai)
• Mi 6+ N (Sanyinjiao)
• Mi 4 (Gongsun)
• Bl 17 (Geshu) nähren das Blut
• Du 20 (Baihui) heben das Yang-Qi
• erhöht den Blutdruck
• beruhigt Geist-Shen
• He 7 (Shenmen)
• Bl 15 (Xinshu) nähren Herz-Blut
• beruhigen Geist-Shen
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 100 (Herz)
• OP 29 (Polster)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt)
• OP 95 (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30--60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Gui Pi Tang zusätzlich Astragali Rx. (Huang Qi)Astragali Rx. praep. (Zhi Huang Qi) in hohen Dosierungen, Ginseng Rx. (Ren Shen) stärken Qi
Bupleuri Rx. (Chai Hu), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Astragali Rx. (Huang Qi) heben das Yang an
Cinnamomi Cx. (Rou Gui), Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Cervi pantottb chum Cornu (Lu Rong) (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Rehmannia Rx. praep. (Shu Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Asini Corii Colla (E Jiao) nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Rez. Sheng Mai San Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong) reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi) erhöht den Blutdruck
Zhi Huang Qi in hohen Dosierungen, Ren Shen stärken Qi
Chai Hu, Sheng Ma, Huang Qi heben das Yang an
Rou Gui), Fu Zi, Lu Rong (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Shu Di Huang, Shan Zhu Yu, E Jiao nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Mai Men Dong, Wu Wei Zi, Rez. Sheng Mai San
Mai Men Dong reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Wu Wei Zi erhöht den Blutdruck
Herz und KreislaufHypotonusQi- und Yin-Mangel• Schwindel
• Sehtrübungen (schlechter durch Anstrengungen)
• Palpitationen
• schnelle Atmung
• Schlaflosigkeit
• Müdigkeit
• Spontan- und Nachtschweitß
• trockener Mund
• epigastrisches Völlegefühl
• blass
• trocken
• dünner Belag• tief (Chen)
• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• evtl. schnell (Shuo)
• konstitutionle Schwäche
• chronische
Erkrankungen
• akute febrile Erkrankung
• vor Behandlung Kreislaufstillstand ausschließen!
• kardiale, zervikale Ursachen der Synkope berücksichtigen
• bei akutem Kreislaufversagen - Notfallbehandlung:
• stark ableitende Stimulation von Du 26 (Shuigou) + Ni 1 (Yangquan)
• evtl. zusätzlich Ma 36 (Zusanli) + Pe 6 (Neiguan)
• eine Stimulation ist ggf. mit Kugelschreibermine oder Fingemagel möglich
• Milz stärken
• Qi anheben
• Yin nähren
• Ma 36+ (Zusanli)
• Mi 3+ (Taibai)
• Ren 12 N (Zhongwan)
• Bl 20 (Pishu)
• Bl 21 (Weishu) stärken gemeinsam Milz and Magen
• Ni 3+ (Taixi)
• Ren 4+ N (Guanyuan)
• Bl 23 (Shenshu) stärken Yin der Nieren
• Du 20 (Baihui) hebt das Yang-Qi
• erhöht den Blutdruck
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 100 (Herz)
• OP 29 (Polster)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt)
• OP 95 (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30--60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Zhi Gan Cao Tang oder Bu Zhong Yi Qi Tang zusätzlich Sheng Mai San .Astragali Rx. praep. (Zhi Huang Qi) in hohen Dosierungen, Ginseng Rx. (Ren Shen) stärken Qi
Bupleuri Rx. (Chai Hu), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Astragali Rx. (Huang Qi) heben das Yang an
Cinnamomi Cx. (Rou Gui), Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Cervi pantottb chum Cornu (Lu Rong) (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Rehmannia Rx. praep. (Shu Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Asini Corii Colla (E Jiao) nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Rez. Sheng Mai San Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong) reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi) erhöht den Blutdruck
Zhi Huang Qi in hohen Dosierungen, Ren Shen stärken Qi
Chai Hu, Sheng Ma, Huang Qi heben das Yang an
Rou Gui), Fu Zi, Lu Rong (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Shu Di Huang, Shan Zhu Yu, E Jiao nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Mai Men Dong, Wu Wei Zi, Rez. Sheng Mai San
Mai Men Dong reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Wu Wei Zi erhöht den Blutdruck
Herz und KreislaufHypotonusMilz- und Nieren-Yang-Mangel • Schwindel, schlechter durch Anstrengung
• blasse Gesichtsfarbe
• kalte Extremitäten
• inneres Kältegefühl
• Ödeme der unteren Extremitäten
• lmpotenz
• Libidoverlust
• Müdigkeit
• Erschöpfung
• blass
• geschwollen
• dicker, weißer Belag• tief (Chen)
• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• konstitutionelle Schwäche von Nieren und Milz
• chronische
Erkrankungen
• fortgeschrittenes Alter
• vor Behandlung Kreislaufstillstand ausschließen!
• kardiale, zervikale Ursachen der Synkope berücksichtigen
• bei akutem Kreislaufversagen - Notfallbehandlung:
• stark ableitende Stimulation von Du 26 (Shuigou) + Ni 1 (Yangquan)
• evtl. zusätzlich Ma 36 (Zusanli) + Pe 6 (Neiguan)
• eine Stimulation ist ggf. mit Kugelschreibermine oder Fingemagel möglich
• Milz stärken
• Qi anheben
• Nieren stärken
• Yang wärmen
• Ma 36+ (Zusanli)
• Mi 3+ (Taibai)
• Ren 12 N (Zhongwan)
• Bl 20 (Pishu)
• Bl 21 (Weishu) stärken gemeinsam Milz and Magen
• Ni 3+ (Taixi)
• Ni 7+ M (Fuliu)
• Ren 6+ M (Qihai)
• Ren 4 M (Guanyuan)
• Bl 23 (Shenshu) stärken Yang der Nieren
• OP 55 (Shenmen)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 100 (Herz)
• OP 29 (Polster)
• OP 59 (Blutdruck regulierender Punkt)
• OP 95 (Niere)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30--60 min belassen
• jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Bu Zhong Yi Qi Tang mit Jin Gui Shen Qi Wan Astragali Rx. praep. (Zhi Huang Qi) in hohen Dosierungen, Ginseng Rx. (Ren Shen) stärken Qi
Bupleuri Rx. (Chai Hu), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Astragali Rx. (Huang Qi) heben das Yang an
Cinnamomi Cx. (Rou Gui), Aconiti Rx. lateralis praep. (Fu Zi), Cervi pantottb chum Cornu (Lu Rong) (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Rehmannia Rx. praep. (Shu Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Asini Corii Colla (E Jiao) nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Rez. Sheng Mai San Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong) reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi) erhöht den Blutdruck
Zhi Huang Qi in hohen Dosierungen, Ren Shen stärken Qi
Chai Hu, Sheng Ma, Huang Qi heben das Yang an
Rou Gui), Fu Zi, Lu Rong (oder ähnliches Produkt) stärken das Nieren-Yang
Shu Di Huang, Shan Zhu Yu, E Jiao nähren Yin und Blut
Bei Yin- und Qi-Mangel im Oberen Jiao v.a. Mai Men Dong, Wu Wei Zi, Rez. Sheng Mai San
Mai Men Dong reguliert den Blutdruck (wird auch bei Bluthochdruck angewendet) Wu Wei Zi erhöht den Blutdruck
Herz und KreislaufPeriphere vaskuläre StörungenQi-Stagnation• kalte Hände und Füße
• ziehende Schmerzen
• Verschlimmerung der Symptome durch emotionale oder psychische Belastung
• Schmerzen alternierend oder nicht an eine Lokalisation fixiert
• geschwollene Seitenränder
• bei Hitze gerötete Seitenränder
• saitenförmig (Xian)• Leber regulieren, Qi bewegen, Leitbahnen aktivieren und befreien• Le 3 (Taichong), Di 4 (Hegu) bewegen Qi, befreien die Leber
• Bl 18 (Ganshu) reguliert die Leber
• Gb 34 (Yanglingquan) reguliert den Qi-Fluss in Leber und Gallenblase.
• Je nach Lokalisation der Durchblutungsstörung weitere Punkte auswählen.
• Si Ni San zusätzlich Leitbahnen regulierende Arzneien wie Pheretima (Di Long), Spatholobi Caulis (Ji Xue Teng), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi)• Die Syndrome sind modulartig aufgelistet, d.h., sie kommen in der Praxis häufig kombiniert vor. Daher sollten Rezepturen entsprechend der Kombinationen des Therapieprinzips individuell angepasst werden.
Herz und KreislaufPeriphere vaskuläre StörungenYang-Mangel mit (Äußerer) Kälte in den Leitbahnen • kalte Extremitäten
• Taubheitsgefühl
• dumpfe Schmerzen
• generelles Kältegefühl
• Kälte verschlimmert
• Blässe
• dunkelblasse Verfärbungen
• evtl. Ödeme
• Müdigkeit
• Kälteaversion
• blass
• geschwollen
• tief (Chen), gespannt (Jin), evtl. langsam (Chi)• Yang wärmen, Kälte zerstreuen, Leitbahnen aktivieren und befreien• Alle Punkte mit Moxa stimulieren
• Du 4 (Mingmen), Du 14 (Dazhui) stärken Yang-Qi allgemein und in den oberen und unteren Extremitäten
• Ma 36 (Zusanli), Di 10 (Shousanli) stärken Qi und Blut in den oberen und unteren Extremitäten
• Je nach Lokalisation der Durchblutungsstörungen weitere Punkte auswählen.
• Yang He Tang zusätzlich Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Pheretima (Di Long), Spathtolobi Caulis (Ji Xue Teng), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Astragali Rx. (Huang Qi)
• alternativ: Dang Gui Si Ni San
Herz und KreislaufPeriphere vaskuläre StörungenFeuchtigkeits-Ansammlung• Taubheitsgefühl
• Schwellungen und Ödeme meist in den unteren Extremitäten
• Schweregefühle
• dumpfe, ziehende Schmerzen
• Trägheit
• Müdigkeit
• bei innerer Feuchtigkeit evtl. weiche Stühle
• Blähungen und epigastrische Völle
• dicker weißer Belag• schlüpfrig (Hua)
• weich
• Feuchtigkeit ausleiten, Qi regulieren
• Leitbahnen aktivieren und befreien
• Ma 36 (Zusanli) stärkt die Mitte, aktiviert das Qi
• Mi 9 (Yinlingquan) leitet Feuchtigkeit aus
• Bl 20 (Pishu), Mi 3 (Taihai), Ren 12 (Zhongwan) stärken die Milz und wandeln Feuchtigkeit um
• Ma 40 (Fenglong) wandelt Schleim um, befreit die Qi-Zirkulation in den unteren Extremitäten
• Moxa kann bei allen Punkten eingesetzt werden
• Fang Ji Huang Qi Tang zusätzlich Pheretima (Di Long), Spatholobi Caulis (Ji Xue Teng), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Coicis Sm. (Yi Yi Ren)
Herz und KreislaufPeriphere vaskuläre StörungenBlut-Stase generell • Zyanose
• stechende, intensive Schmerzen
• Taubheitsgefühl
• evtl. zyanotisch mit Staseflecken
• gestaute Unterzungenvenen
• saitenförmig (Xian)
Herz und KreislaufPeriphere vaskuläre StörungenBlut-Stase mit Qi-Mangel• Zyanose
• stechende, intensive Schmerzen
• Taubheitsgefühl
• Müdigkeit
• Verschlimmerung der Symptome bei Anstrengung
• Blässe
• blass-dunkel
• evtl. leicht zyanotisch mit Staseflecken
• Zahneindrücke
• gestaute Unterzungenvenen
• weißer, evtl.
etwas dicker Belag
• tief (Chen)
• saitenförmig (Xian)
• schwach (Ruo)
• Blut aktivieren, Stase umwandeln, Qi stärken
• Leitbahnen aktivieren und befreien
• Ma 36 (Zusanli) stärkt die Mitte, aktiviert Qi
• Mi 10 (Xuehai), Bl 17 (Geshu) aktivieren das Blut
• Le 3 (Taichong), Di 4 (Hegu), Ren 17 (Danzhong) bewegen Qi, unterstützen dadurch das Aktivieren von Blut
• Bl 20 (Pishu), Mi 6 (Sanyinjiao), Mi 3 (Taihai) stärken die Milz und Qi
• Je nach Lokalisation der Durchblutungsstörungen weitere Punkte auswählen
• Bu Yang Huan Wu Tang zusätzlich Spatholobi Caulis (Ji Xue Teng)
• Cinnamomi Ra. (Gui Zhi)
Herz und KreislaufPeriphere vaskuläre StörungenBlut-Stase mit Qi-Stagnation• Zyanose
• stechende
• intensive Schmerzen
• Taubheitsgefühl
• Verschlimmerung der Symptome durch psychische und emotionale Belastungen
• geschwollene Seitenränder
• dunkel
• evtl. zyanotisch
• mit Staseflecken
• gestaute Unterzungenvenen
• saitenförmig (Xian)individuell an die Qi-Stagnation" angepasst:
• um Blut zu aktivieren und Stase umzuwandeln
• Grundrezepturen: Tao Hong Si Wu Tang oder Xue Fu Zhu Yu Tang
Herz und KreislaufPeriphere vaskuläre StörungenBlut-Stase mit (äußerer) Kälte in den Leitbahnen• Zyanose
• stechende
• intensive Schmerzen
• Taubheitsgefühl
• Verschlimmerung der Symptome durch Kälte
• kein generelles Kältegefühl im Körper
• evtl. zyanotisch mit Staseflecken
• gestaute Unterzungenvenen
• saitenförmig (Xian)• Blut aktivieren
• Stase umwandeln
• Kälte zerstreuen
• Leitbahnen aktivieren und befreien
• Mi 10 (Xuehai), Bl 17 (Geshu) aktivieren Blut
• Le 3 (Taichong), Di 4 (Hegu), Ren 17 (Danzhong) bewegen Qi und unterstützen dadurch das Aktivieren von Blut
• Ma 36 M (Zusanli) wärmt die Leitbahnen, stärkt Qi
• Je nach Lokalisation der Durchblutungsstörungen weitere Punkte auswählen. Lokale Punkte mit Moxibustion stimulieren.
• Dang Gui Si Ni San zusätzlich Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi)
• Pheretima (Di Long)
• Spatholobi Caulis (Ji Xue Teng)
• Persicae Sm. (Tao Ren)
• Carthami Fl. (Hong Hua)
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
• Astragali Rx. (Huang Qi)
Herz und KreislaufPeriphere vaskuläre StörungenBlut-Stase mit Yang-Mangel und (Äußerer) Kälte in den Leitbahnen• Zyanose
• stechende
• intensive Schmerzen
• Taubheitsgefühl
• Verschlimmerung der Symptome durch Kälte
• Blässe
• kalte Extremitäten
• generelles Kältegefühl
• Müdigkeit
• blass-dunkel
• geschwollen
• evtl. zyanotisch mit Staseflecken
• gestaute Unterzungenvenen
• tief (Chen)
• saitenförmig (Xian)
• dem individuellen Fall angepasste Kombination der Syndrome
• "Yang-Mangel mit (Äußerer) Kälte in den Leitbahnen" und
• Blut-Sase mit (Äußerer) Kälte in den Leitbahnen
• Modifikation der beiden Rezepturen Yang He Tang und Dang Gui Si Ni San
Herz und KreislaufPeriphere vaskuläre StörungenFeuchte-Hitze mit Toxinen
• Stase und Blut-Hitze
• Ulzerationen
• offene Wunden
• Schwellungen
• lokale Rötung bis hin zur Nekrose
• evtl. zyanotisch mit Staseflecken
• gestaute Unterzungenvenen
• gelber, schleimiger Belag• saitenförmig (Xian)
• evtl. schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• muss immer mit schulmedizinischer Behandlung kombiniert werden
• Der Einsatz der TCM ist hier nur unterstützend zu betrachten.
• Blut aktivieren
• Stase umwandeln
• Hitze klären
• Feuchtigkeit umwandeln
• Leitbahnen aktivieren und befreien
• Mi 10 (Xuehai), Bl 17 (Geshu) aktivieren Blut
• Mi 9 (Yinlingquan) leitet Feuchtigkeit aus
• Di 11 (Quchi) klärt Hitze
• Bl 40 (Weizhong) klärt Hitze aus dem Blut, befreit die Luo-Gefäße
• lokale Punkte um die Ulzeration können genadelt oder geblutet werden.
• Je nach Lokalisation der Durchblutungsstörungen weitere Punkte auswählen.
• Modifikation von Si Miao Yong An Tang enthält:
• Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• Scrophulariae Rx. (Xuan Shen)
• Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
• Achyranthis Rx. (Niu Xi)
• Phellodendri Cx. (Huang Bai)
• Scutellariae Rx. (Huang Qin)
• Gardeniae Fr. (Zhi Zi)
• Forsythiae Fr. (Lian Qiao)
• Atractylodis Rz. (Cang Zhu)
• Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
• Carthami Fl. (Hong Hua)
• Akebiae Caulis (Mu Tong)
• Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
Blut aktivieren und Stase umwandeln:
Carthami Fl. (Hong Hua) Spatholobi Caulis (Ji Xue Teng) Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) Chuanxiong Rz.
(Chuan Xiong) Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui) Myrrha (Mo Yao) Olibanum (Ru Xiang) Hirudo (Shui Zhi) Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi) Curcumae longae Rz. (Jiang Huang) Pheretima (Di Long)
Kälte zerstreuen Leitbahnen wärmen Yang aktivieren:
Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi) Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) Ephedrae Hb. (Ma Huang)
Qi stärken:
Astragali Rx. (Huang Qi) als wichtigstes und bestes Mittel um bei Blut-Stase Qi zu tonisieren Codonopsis Rx. (Dang Shen) Ginseng Rx. (Ren Shen)
Qi bewegen:
Bupleuri Rx. (Chai Hu) Curcumae Rx. (Yu Jin) Cyperi Rz. (Xiang Fu)
Feuchtigkeit umwandeln und ausleiten:
Atractylodis Rz. (Cang Zhu) Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu) Akebiae Caulis (Mu Tong) Stephaniae tetrandrae Rx. (Fen oder Han Fang Ji) Plantaginis Sm. (Che Qian Zi) Alismatis Rz. (Ze Xie) Leonuri Hb. (Yi Mu Cao) Lycopi Hb. (Ze Lan)
Hitze und Feuchtigkeit klären Toxine lösen:
Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua) Forsythiae Fr. (Lian Qiao) Lonicerae Caulis (Ren Dong Teng) Phellodendri Cx. (Huang Bai) Paeoniae Rx. rubrae (Chi Shao) Taraxaci Hb. (Pu Gong Ying) Rhei Rx. et Rz. (Da Huang)
Blut aktivieren und Stase umwandeln: Hong Hua Ji Xue Teng Dan Shen Chuan Xiong Chi Shao Dang Gui Mo Yao Ru Xiang Shui Zhi Niu Xi Jiang Huang Di Long
Kälte zerstreuen Leitbahnen wärmen Yang aktivieren:
[Zhi] Fu Zi Xi Xin Gui Zhi Ma Huang
Qi stärken:
Huang Qi als wichtigstes und bestes Mittel um bei Blut-Stase Qi zu tonisieren Dang Shen Ren Shen
Qi bewegen:
Chai Hu Yu Jin Xiang Fu
Feuchtigkeit umwandeln und ausleiten:
Cang Zhu Bai Zhu Mu Tong Fen oder Han Fang Ji Che Qian Zi Ze Xie Yi Mu Cao Ze Lan
Hitze und Feuchtigkeit klären Toxine lösen:
Jin Yin Hua Lian Qiao Ren Dong Teng Huang Bai Chi Shao Pu Gong Ying Da Huang
Herz und KreislaufMorbus RaynaudStase, Kälte, Qi-Mangel
• plötzlich auftretende Blässe (lschämie)
• Zyanose der Finger oder Zehen
• reaktive Hyperämie mit Rötung, Kribbeln und Klopfen
• Schmerzen (selten)
• Autoimmunerkrankungen bzw. Autoantikörper
• Polymyositis
• Sklerodermie
• Lupus erythematodes
• Sharp-Syndrom
• CREST-Syndrom
• Sjögren-Syndrom
• Kälteagglutininkrankheit
• Kryoglobulinämie
• Gefäßerkrankungen
• Arteriosklerose und pAVK
• Thrombangiitis obliterans
• Traumata oder Überlastungen
• Vibrationsbedingtes vasospastisches Syndrom (VVS)
• Gifte
• Schwermetalle
• Vinylchlorid
• Medikamente
• Ergotaminpräparate
• Zytostatika
• Betablocker
• 3 Auslöser
• Das Raynaud-Syndrom wird u.a. durch endogene (Hormone) oder exogene Faktoren (Kälte, Stress) ausgelöst.
• Qi stärken
• Leitbahnen wärmen
• Kälte zerstreuen
• Blut aktivieren
• Stase umwandeln
• OP 55 (Shenmen)
• OP 25 (Hirnstamm)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 98 (Leber)
• OP 97 (Milz)
• zusätzlich betroffene Körperregion
• z.B.
OP 4 (Zunge)
• OP 11 (Wange)
• OP 62 (Finger)
• OP 46 (Zehe)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Liegt dem Morbus Raynaud eine psychische Ursache zugrunde (durch Stress
• psychische Belastungen)
• werden auch Leber regulierende Arzneien und Rezepturen eingesetzt wie z.B. Si Ni San
• Spasmen lösenden (Wind stoppende) Arzneien:
• Die besten und am häufigsten verwendeten sind:
• Scorpio (Quan Xie)
• Scolopendra (Wu Gong)
• Pheretima (Di Long)
• Succinum (Hu Po)
• Beispielrezept:
• Astragali Rx. (Huang Qi)
• Cinnamomi Ra. (Gui Zhi)
• Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
• Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong)
• Asari Rx. et Rz. (Xi Xin)
• Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
• Persicae Sm. (Tao Ren)
• Ephedrae Hb. (Ma Huang)
• Curcuma longae Rz. (Jiang Huang).
• evtl. individuelle Anpassung erforderlich
Herz und KreislaufChronische VenenthromboseStase
• Feuchtigkeit
• Qi-Mangel
• Schweregefühl
• Müdigkeit und Schmerzen nach längerem Gehen und Stehen
• Wassereinlagerung (Ödeme)
• Venenzeichnung am inneren und äußeren Fußrand (Corona phlebectatica)
• verstärkte Pigmentierung (rot-braun) oder Depigmentierung (weiß) an der lnnenseite der Unterschenkel
• verhärtete Hautbereiche
• Ekzeme
• Geschwüre (Ulcus cruris)
• häufige Folge einer Venenthrombose (so genanntes postthrombotisches Syndrom)
• Klappenstörungen der tiefen Beinvenen
• Gefäßmissbildungen
• Blut aktivieren
• Stase umwandeln
• Feuchtigkeit ausleiten
• Leitbahnen befreien
• evtl. Hitze kühlen
• OP 55 (Shenmen)
• OP 25 (Hirnstamm)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 98 (Leber)
• OP 97 (Milz)
• zusätzlich betroffene Körperregion
• z.B.
OP 4 (Zunge)
• OP 11 (Wange)
• OP 62 (Finger)
• OP 46 (Zehe)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Stase
• Feuchtigkeit und in der chronischen Phase immer auch Qi- Mangel. Daher Kombination von Blut aktivierenden und Stase umwandelnden
• Feuchtigkeit ausleitenden und Leitbahnen befreienden Arzneien. ln der frühen Phase
• wenn sich zusätzlich Hitze zeigt (meist in Form von warmen
• leicht geröteten Schwellungen)
• auch Einsatz von kühlen Arzneien wie z.B. Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• Lonicerae Caulis (Ren Dong Teng)
• Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
• Phelodendri Cx. (Huang Bai)
• Beispielrezept:
• Astragali Rx. (Huang Qi)
• Codonopsis Rx. (Dang Shen)
• Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
• Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
• Persicae Sm.
• (Tao Ren)
• Carthami Fl. (Hong Hua)
• Hirudo (Shui Zhi)
• Sparganii Rz. (San Leng)
• Curcumae Rz. (E Zhu)
• Stephaniae tetrandrae Rx. (Fen oder Han Fang Ji)
• Akebiae Cauli (Mu Tong)
• Leonuri Hb. (Yi Mu Cao)
Herz und KreislaufVarikosisMilz-Qi-Mangel mit Stase und Feuchtigkeit• Ödemneigung
• Schwere- und Spannungsgefühl in den Beinen
• Neigung zu nächtlichen Wadenkrämpfen
• v.a. abendliches Auftreten der Beschwerden sowie bei Wärme und längerem Stehen
• Begünstigende Faktoren:
• stehende Tätigkeiten
• Adipositas
• Rechtsherzinsuffizienz
• Schwangerschaft
• Folge von:
• Phlebothrombose (TVT) mit Abflussstörung
• venöser Hypertension
• konsekutiver Venenklappeninsuffizienz (chronisch-venöse lnsuffizienz)
• Blut aktivieren
• Stase umwandeln
• Feuchtigkeit ausleiten und trocknen
• Milz-Qi stärken
• OP 55 (Shenmen)
• OP 25 (Hirnstamm)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 98 (Leber)
• OP 97 (Milz)
• zusätzlich betroffene Körperregion
• z.B.
OP 4 (Zunge)
• OP 11 (Wange)
• OP 62 (Finger)
• OP 46 (Zehe)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Kombination von Blut aktivierenden, Stase umwandelnden, Feuchtikeit ausleitenden und trocknenden sowie das Milz-Qi stärkenden Arzneien
• im Unterschied zur Venenthrombose (13.1.7.c) sollten bei den Varikosen vermehrt Milz-Qi tonisierende, Yang hebende sowie Feuchtigkeit trocknende Arzneien eingesetzt werden wie z.B. die Rezeptur Bu Zhong Yi Qi Tang oder die Einzelmittel Atractylodis Rz. (Cang Zhu), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Astragali Rx. (Huang Qi), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma)
• Beispielrezept:
• Astragali Rx. (Huang Qi), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Spatholobi Caulis (Ji Xue Teng), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Ginseng Rx. (Ren Shen), Bupleurie Rx. (Chai Hu), Glycyrrhizae Rx. praep. ([Zhi] Gan Cao), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Pheretima (Di Long)
• evtl. individuelle Anpassung erforderlich
Herz und KreislaufThrombangiitis obliteransKälte-Blockade mit Blut-Stase• Schmerzen
• Zyanose
• Parästhesien
• Kältegefühl der Endglieder der Extremitäten aufgrund der Minderperfusion
• Phlebitis migrans
• Raynaud Symptomatik
• Nekrose und Gangrän der Finger und Zehen im fortgeschrittenen Stadium
• Autoimmunerkrankung wird vermutet, Auslöser Nikotinabusus
• auffallend ist die Häufung unter jungen, stark nikotinabhängigen Männern, bei denen die Unfähigkeit zur Nikotinabstinenz nahezu pathognomonisch ist
• Blut aktivierend
• Stase umwandeln
• Kälte zerstreuen
• Leitbahnen wärmen
• OP 55 (Shenmen)
• OP 25 (Hirnstamm)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 98 (Leber)
• OP 97 (Milz)
• zusätzlich betroffene Körperregion
• z.B.
OP 4 (Zunge)
• OP 11 (Wange)
• OP 62 (Finger)
• OP 46 (Zehe)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Kälte zerstreuende und Leitbahnen wärmende Arzneien:
• Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi)
• Zu beachten ist die Zugabe von hochdosiertem Astragali Rx. (Huang Qi), um das Qi zu aktivieren, damit das Blut zu bewegen
• Beispielrezept:
• Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Astragali Rx. (Huang Qi), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi), Persicae Sm. (Tao Ren), Pheretima (Di Long), Hirudo (Shue Zhi), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Carthami Fl. (Hong Hua)
• evtl. individuelle Anpassung erforderlich
Herz und KreislaufArteriosklerose (inkl. passagere zerebrale lschämie)Kälte-Blockade mit Stase• evtl. Schäden oder Dysfunktionen des Endothels
• dadurch oxidative Vorgänge, Entzündungsreaktionen mit Bildung von atherosklerotischen Beeten, s.g. "Plaques"
• Blut aktivieren
• Stase umwandeln
• Senkung der Blutfettwerte
• OP 55 (Shenmen)
• OP 25 (Hirnstamm)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 98 (Leber)
• OP 97 (Milz)
• zusätzlich betroffene Körperregion
• z.B.
OP 4 (Zunge)
• OP 11 (Wange)
• OP 62 (Finger)
• OP 46 (Zehe)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Blut aktivierende, Stase umwandelnde und Senkung der Blutfettwerte Arzneien:
• Polygoni multiflori Rx. (He Shou Wu), Crataegi Fr. (Shan Zha), Notoginseng Rx. (San Qi)
• Zu beachten ist die Zugabe von hochdosiertern Astragali Rx. (Huang Qi), um das Qi zu aktivieren, damit das Blut zu bewegen
• Beispielrezept:
• Spatholobi Caulis (Ji Xue Teng), Astragali Rx. (Huang Qi), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Polygoni multiflori Rx. (He Shou Wu), Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi), Carthami Fl. (Hong Hua)
• evtl. individuelle Anpassung erforderlich
Herz und KreislaufUlzerationenFeuchte-Hitze
• Blut-Hitze
• Feuer-Toxine
• Blut-Stase
• Gewebsdefekt von Haut, oberflächen- oder tiefenepithel
• Die Hauptpathologien sind immer Feuchte-Hitze, Blut-Hitze, Feuer-Toxine und Blut-Stase. Feuchtigkeit, Hitze und Feuer-Toxine bilden sich aufgrund der Stase, die Feuchtigkeit staut und zur Hitzetransformation führt
• Die Therapie mit chinesischer Medizin sollte immer mit westlich-schulmedizinischer Behandlung kombiniert werden.
• Feuchtigkeit umwandeln und ausleiten
• Hitze klären
• Feuer-Toxine zerstreuen
• Stase umwandeln
• Blut und Qi nähren
• OP 55 (Shenmen)
• OP 25 (Hirnstamm)
• OP 34 (Graue Substanz)
• OP 98 (Leber)
• OP 97 (Milz)
• zusätzlich betroffene Körperregion
• z.B.
OP 4 (Zunge)
• OP 11 (Wange)
• OP 62 (Finger)
• OP 46 (Zehe)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen
• Nadeln 30-60 min belassen jeden 2. Tag über 10 Sitzungen
• Samenkörner oder Dauernadeln applizierbar
• Seitenwechsel des Ohrs spätestens nach 5 Tagen
• Behandlungsdauer: 3 Wochen
• Beispielrezept: Lonicerae Caulis (Ren Dong Teng), Violae Hb. (Zi Hua Di Ding), Taraxaci Hb. (Pu Gong Ying), Phaseoli Sm. (Chi Xiao Dou), Scrophulawlae Rx. (Xuan Shen), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Carthami Fl. (Hong Hua), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• evtl. individuelle Anpassung erforderlich
• Chronische Ulzerationen:
• chronischen, nicht heilenden Ulzerationen liegt ein Qi- und Blut-Mangel zugrunde. ln diesem Fall konzentriert sich die Behandlung in erster Linie auf die Stärkung und das Nähren von Qi und Blut, dazu kommt das Aktiveren von Blut und das Zerstreuen yon Toxinen.
• Beispielrezept: Astragali Rx. (Huang Qi), Pseudostellariae Rx. (Tai Zi Shen), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Dioscoreae Rz. (Shan Yao), Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Rehmanniae Rx. praep. (Shu Di Huang), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Cervi Cornu Colla (Lu Bao Jiao), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Glycyrrhizae Rx. praep. ([Zhi] Gan Cao)
• evtl. individuelle Anpassung erforderlich
AtemwegeHusten durch Äußere PathogeneWind-Kälte• akuter Husten mit reichlich wässrigem Stutum
• Kratzen im Halts
• Kopf- und Gliederschmerzen
• Kälte- und Windaversion
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu) (Fu), v.a. vordere Pulsposition
• straff gespannt (Jin) (Jin)
• Wind-Kälte dringt in die obere Körperschicht ein und blockiert die Poren -> Wind-Kälte wird "eingschlossen" und blockiert Lungen-Qi mit nachfolgendem Husten als Zeichen von gegenläufigem Lungen-Qi
• meist vorliegende Schwäche des Aufrechten-Zheng-Qi oder Abwehr-Wei-Qi zirkuliert nicht an der Oberfläche, um den Körper zu wärmen und schützen oder;pathogener Faktor ist zu stark und greift selbst bei gutem Aufrechten-Zheng-Qi die Oberfläche an
• Fieber zeigt den Kampf des Aufrechten-Zheng-Qi mit dem pathogenen Faktor
• Wind-Kälte zerstreuen
• Lungen-Qi bewegen
• Bl 11 (Dazhu), Bl 12 (Fengmen), Bl 13 (Feishu), SJ 5 (Waiguan), zusätzlich schröpfen Bl 11 (Dazhu) bis Bl 13 (Feishu): zerstreuen Wind-Kälte
• Lu 7 (Lieque), Di 4 (Hegu), Ren 17 (Danzhong) senken Lungen-Qi ab und beenden Husten
• San Ao Tang mit Xing Su San enthält:
• Ephedrae Hb. (Ma Huang), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Glycyrrhizae Rz. (et Rz.) praep. ([Zhi] Gan Cao), Perillae Fo. (Zi Su Ye), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Peucedani Rx. (Qian Hu), Platycodi Rx. (Jie Geng), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Poria (Fu Ling), Aurantii Fr. (Zhi Qiao). Modifikationen:
• bei Husten mit Halsschmerzen, trockenem Mund und vermehrtem Durst, dickem Sputum, das schwer abzuhusten ist, lautem Husten mit Fieber, weißem oder gelbem Zungenbelag, oberflächlichem und schnellem Puls (innere Lungen-Hitze mit Aversion gegen Äußere Wind-Kälte):
• Ma Xing Shi Gan Tang aus der o.g. Rezeptkombination (San Ao Tang mit Xing Su San) Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang) entfernen, dafür zusätzlich Mori Cx. (Sang Bai Pi),
Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Scutellariae Rx. (Huang Qin)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeHusten durch Äußere PathogeneWind-Hitze• akuter, lauter Husten
• zähes gelbliches Sputum
• Kopf- und Gelenkschmerzen
• verstopfte Nase mit klarem Sekret
• Kälteaaversion
• vermindertes Schwitzen
• normal oder leicht rot an den Rändern und im Lungen-Bereich• evtl. dünner, weißer oder gelber Belag• schnell (Shuo)
• oberflächlich (Fu) (Fu)
• Wind ausleiten
• Hitze klären
• Lunge zerstreuen
• Schleim ausleiten
• Bl 13 (Feishu), Lu 7 (Lieque), Di 4 (Hegu), SJ 5 (Waiguan) leiten pathogene Faktoren aus
• Lu 11 B (Shaoshang), Di 1 B (Shangyang) lindern Halsschmerzen
• Du 14 B (Dazhui) senkt Fieber
• Modifikation von Sang Ju Yin enthält:
• Mori Fo. (Sang Ye), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Platycodi Rx. (Jie Geng), Glycyrrhizae Rx. (Gan Cao), Phragmitis Rz. (Lu Gen)
• Modifikationen:
• bei Windaversion zusätzlich Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
• bei starker Lungen-Hitze zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gypsum fibrosum (Shi Gao)
• bei starkem Husten zusätzlich Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Peucedani Rx. (Qian Hu)
• bei starken Halsschmerzen zusätzlich Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Lasiosphaera/Calvatia (Ma Bo), lsatidis Rx. (Ban Lan Gen)
• bei erschwert abzuhustendem Sputum zusätzlich Benincasae Sm. (Dong Gua Zi), Trichosanthis Fl. (Gua Lou)
• bei Wind-Hitze und Feuchtigkeit mit Symptomen wie reichlichem Sputum, thorakalem Druckgefühl, starkem Schwitzen sowie weißem oder gelbem klebrigem Zungenbelag und sanftem und schnellem Puls zusätzlich Coicis Sm. (Yi Yi Ren), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Magnoliae offlcinalis Cx. (Hou Po)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeHusten durch Äußere PathogeneHitze-Trockenheit • neu aufgetretener Husten
• trockener Husten ohne Sputum oder mit wenig zähem Sputum, schwer abzuhusten
• Heiserkeit
• Fieber
• häufig Windaversion
• Kopfschmerzen
• Schwitzen
• Halsschmerzen, Durst
• rote Zungenspitze• dünner, gelber Belag
• trocken
• leicht schnell (Shuo)• Hitze klären
• Trockenheit nähren (leicht zerstreuen und nähren)
• Bl 13 (Feishu), Lu 7 (Lieque), Di 4 (Hegu), SJ 5 (Waiguan) befreien die Oberfläche
• Ren 17 (Danzhong) öffnet den Thorax
• Ni 6 (Zhaohai) nährt Nieren- und Lungen-Yin
• Sang Xing Tang
• Modifikationen: bei starker Trockenheit zusätzlich Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu)
• bei Halskratzen bzw. -jucken zusätzlich Peucedani Rx.
(Qian Hu), Cicadae Periostracum (Chan Tui), Platycodi Rx. (Jie Geng), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• bei chronischem, trockenem Husten, roter Zunge, wenig Zungenbelag, Gewichtsabnahme die Rezeptur wechseln zu Qing Zao Jiu Fei Tang (13.7.1)
• bei starker Hitze zusätzlich Gypsum fibrosum (Shi Gao), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeHusten durch Äußere PathogeneKälte-Trockenheit• Husten mit wenig oder keinem Sputum
• Halstrockenheit und -kratzen, trockene Nase und Lippen
• trockene Nasenschleimhaut
• trockener Hals, Husten mit blutig tingiertem Sputum
• Brustschmerzen durch Husten
• Windaversion
• Fieber
• trockener Belag• oberflächlich (Fu)
• gespannt (Jin)
• Das Außen von Kälte-Trockenheit entlasten
• Lungen-Qi absenken
• Xing Su San enthält:
• Perillae Fo. (Zi Su Ye), Peucedani Rx. (Qian Hu), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Platycodii Rx. (Jie Geng), Aurantii Fr. (Zhi Ke), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Poria (Fu Ling), Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Jujubae Fr. (Da Zao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• um Wind-Kälte und -Trockenheit zu eliminieren, zusäzlich Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Asteris Rx. (Zi Wan)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeHusten durch innere VerletzungenSchleim-Feuchtigkeit in der Lunge• chronischer Husten
• reichlich weißes, klebriges Sputum, das leicht abzuhusten ist
• leichter Kopfschmerz
• Frösteln
• mildes Fieber
• kein Schwitzen
• weißer, klebriger Belag• schlüpfrig (Hua)
• sanft (Ru)
• Milz stärken
• Feuchtigkeit beseitigen
• Schleim ausleiten
• Husten beenden
• Bl 13 (Feishu), Ren 17 (Danzhong) befreien Lungen-Qi
• Bl 20 (Pishu), Ren 12 (Zhongwan), Ma 36 (Zusanli) stärken Milz-Qi
• Ma 40 (Fenglong), Mi 9 (Yinlingquan) wandeln Feuchtigkeit und Schleim um
• Er Chen Tang mit Modifikationen:
• bei starkem Milz-Qi-Mangel mit Müdigkeit, blasser Zunge, schwachem Puls zusätzlich Codonopsis Rx. (Dang Shen), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu) (ähnlich wie Liu Jun Zi Tang [7.6.10.a])
• bei stark gegenläufigem Lungen-Qi zusätzlich San Zi Yang Qin Tang , um Feuchtigkeits-Schleim zu transformieren
• bei zusätzlichem Schleim durch Milz-Yang-Mangel (11.5.2) oder durch Diätfehler mit zuviel kalten, rohen Nahrungsmitteln und dünnem weißem Sputum, kalten Extremitäten, Diarrhö, blassem Gesicht, blasser Zunge mit klebrigem, weißem Belag, saitenförmigem, langsamem Puls zusätzlich Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Zingiberis Rz. (Gan Jiang), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi)
• bei feuchtem Schleim, der zu heißem Schleim transformiert ist, und Husten mit gelbem, klebrigem Sputum, das erschwert abzuhusten ist, bitterem Mundgeschmack, Durst, gelbem, klebrigem Zungenbelag sowie schlüpfrigem, schnellem Puls zusätzlich Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Trichosanthis Fr. (Gua Lou)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeHusten durch innere VerletzungenAnsammlung von Schleim-Hitze in der Lunge• Husten mit gelbem, zähflüssigem, klebrigem Sputum
• laute Atmung
• Kurzatmigkeit
• Spannung und Schmerz thorakal und hypochondral
• bitterer Mundgeschmack
• Mundtrockenheit
• Durst
• Sputum
• evtl. Körpergeruch übelriechend
• Fieber
• gelber, schmieriger Belag• schlüpfrig (Hua) oder saitenförmig (Xian) und schnell (Shuo)• Lungen-Hitze klären
• Schleim ausleiten
• Lungen-Qi absenken
• Bl 13 (Feishu) (auch bluten lassen oder blutig schröpfen), Di 4 (Hegu), Ren 17 (Danzhong) klären Lungen-Hitze, senken Lungen-Qi ab
• Lu 5 (Chize) kliirt Schleim-Hitze in der Lunge
• Ma 40 (Fenglong), Mi 6 (Sanyinjiao) wandeln Schleim um, klären Hitze
• Qing Jin Hua Tan Tang enthält:
• Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Anemarrhenae Fr. (Zhi Mu), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Platycodi Rx. (Jie Geng), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Poria (Fu Ling), leitet Feuchtigkeit aus, Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
Modifikationen:
• bei dickem, gelbem, stärker riechendem Sputum zusätzlich Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Benincasae Sm. (Dong Gua Ren), Coicis Sm. (Yi Yi Ren)
• bei thorakalem Druckgefühl und Unfähigkeit, flach zu liegen zusätzlich Lepidii/Descurainiae Sm. (Ting Li Zi)
• bei Schleim-Hitze verletzt die Körperfliissigkeiten mit Mundtrockenheit, Durst, roter Zunge zusätzlich Adenophorae Rx. (Nan Sha Shen), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen), lndigo naturalis (Qing Dai), Meretricis/Cyclinae Concha (Hai Ge Ke bzw. Hai Ge Qiao)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeHusten durch innere VerletzungenLeber-Feuer verletzt die Lunge• sporadisch auftretender Husten durch gegenläufiges Qi
• trockener Husten ohne oder mit wenig Sputum
• husteninduzierter Schmerz in Thorax und Hypochondrium
• Gesichtsröte
• trockene Kehle
• Mundtrockenheit
• Symptome können ausgelöst oder verschlechtert werden durch emotionale Faktoren (Ärger, Wut, Frustration usw.)
• rote Zungenränder• gelber, dünner Blelag
• wenig feucht
• saitenförmig (Xian)
• schnell (Shuo)
• Lungen-Hitze klären
• Leber besänftigen
• gegenläufiges Qi harmonisieren
• Feuer beseitigen
• Bl 13 (Feishu), Lu 5 (Chize), Di 4 (Hegu) klären Lungen-Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan), Le 2 (Xingjian), Le 14 (Qimen) befreien Leber-Qi, klären Stagnations-Hitze
• Ren 17 (Danzhong), Gb 22 (Yuanye) oder Gb 23 (Zhejin) befreien Hypochondrium und Thorax, lindern Husten
• Xie Bai San mit Dai Ge Sail enthält:
• Mori Cx. (Sang Bai Pi), Lycii Cx. (Di Gu Pi), Oryzae Sm. (Geng Mi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), lndigo naturalis (Qing Dai), Meretricis/Cyclinae Concha (Hai Ge Ke bzw. Hai Ge Qiao).
• zusätzlich mit Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Citri reticulatae viride Pericarpium (Qing Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Trichosanthis Fr. (Gua Lou)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeHusten durch innere VerletzungenLungen-Qi- und -Yin-Mangel mit Leere-Hitze• chronischer, trockener Husten, mit wenig oder blutig tingiertem Sputum
• erhöhte Temperatur bzw. Fieber nachmittags
• Wangenrötung
• heiße Handflächen und Fußsohlen
• Schlafstörungen
• Nachtschweiß
• Müdigkeit
• Unruhe
• rot• fast belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• hauptsächlich Bezug auf Lungen-Yin-Mangel - Yin nähren
• Lungen-Hitze klären
• Sputum beseitigen
• Husten beenden
• Bl 13 (Feishu), Bl 23 (Shenshu) nähren Lungen- und Nieren-Yin
• Lu 7 (Lieque), Ni 6 (Zhaobai) nähren Lungen- und Nieren-Yin, senkt gegenläufiges Lungen-Qi ab
• Du 20 (Baibui), Ex-HN 3 (Yintang) beruhigen Geist-Shen
• Mi 6 (Sanyinjiao) klärt Leere-Hitze
• Modifikation von Sha Shen Mai Men Dong Tang enthält:
• Glehniae Rx. (Bei Sha Shen), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen), Lablab Sm. album (Bai Ban Dou), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei starkem Husten zusätzlich Armeniacea Sm. (Xing Ren), Fritillariae Bb. (Chuan Bei Mu)
• bei blutigem Husten zusätzlich Platycladi Cacumen (Ce Bai Ye), Agrimoniae Hb. (Xian He Cao), Nelumbinis Nodus rhizomatis (Ou Jie), Bletillae Rz. (Bai Ji), Asini Corii Colla (E Jiao), Notoginseng Rx. (San Qi)
• bei Fieber am Nachmittag und Wangenrötung zusätzlich Stellariae Rx. (Yin Chai Hu), Lycii Cx. (Di Gu Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Cynanchi atrati Rx. (Bai Wei)
• bei Husten mit gelbem Schleim zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Meretricis/Cyclinae Concha (Hai Ge Ke bzw. Hai Ge Qiao)
• bei chronischem Husten mit Dyspnoe durch Lungen- und Nieren-Qi- und Yin-Mangel zusätzlich Rehmanniae Rx. praep. (Shu Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Ginseng Rx. (Ren Shen)
• bei chronischem Husten mit bereits bestehender Verletzung des Lungen-Qi zusätzlich Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Chebulae Fr. (He Zi)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeRest-Husten nach AkutzustandRest-Husten mit Wind-Schleim• Husten nach ÄuBerem Pathogen (wobei der pathogene Faktor zu 8o-9o % gelöst ist, aber pathogen wird und innere Schleimretention bleibt)• keine Taiyang-Zeichen mehr (Frösteln, Fieber gleichzeitig)
• aber Kratzen im Hals
• spontanes Abhusten schwierig
• normal• dünner weißlicher Belag• normal• Wind eliminieren
• Schleim umwandeln
• Husten stoppen
• Zhi Sou San
• Modifikationen:
• bei sehr trockenem, zähem Husten zusätzlich Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Fritillariae Bb. (Chuan Bei Mu)
• bei stärkeren Hitze-Zeichen (gelber Schleim) zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), Mori Cx. (Sang Bai Pi)
• bei unkontrolliertem Schwitzen aufgrund einer Disharmonie zwischen Abwehr-Wei-Qi und Nähr-Ying-Qi zusätzlich Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeRest-Husten nach AkutzustandRest-Husten mit Trockenheit und Schleim• trockener Schleim
• trockener Husten mit tiefsitzendem, schwer abzuhustendem Schleim
• keuchen
• trockener und entzündeter Rachen
• rot
• trocken
• beschleunigt
• dünn (Xi), aber kraftvoll (Shi)
• Lunge bzw. Trockenheit befeuchten
• Lungen-Qi absenken
• Schleim umwandeln
• Hitze beseitigen
• Bei Mu Gua Lou San
• Modifikationen:
• bei spastischem Husten (z.B. in der Spätphase Keuchhusten) zusätzlich Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao)
• bei Qi- und Yin-Mangel zusätzlich Glehniae Rx. (Bei Sha Shen) (cave: Nicht Astragali Rx. [Huang Qi], das in diesem Fall zu heiß ist und zu sehr trocknet)
• Eine geschälte, entkernte Birne, etwas Kristallzucker und eine kleine Menge Schachbrettblumenwurzelpulver ca. 15 min dämpfen und mehrmals tägl. einnehmen
• löst Schleim
• nährt Lungen-Yin
• stoppt Husten
AtemwegeFülle-DyspnoeWind-Kälte greift die Lunge an• Luftschnappen
• Husten
• Kurzatmigkeit
• thorakales Enge- und Erstickungsgefühl
• viel dünnes weißes Sputum
• Kopfschmerzen
• Kälteaversion
• leichtgradiges Fieber
• kein Schwitzen
• kein Durst
• weißer, dünner, feuchter Belag• oberflächlich (Fu)
• gespannt (Jin)
• Das Äußere befreien
• Lungen-Qi zerstreuen
• Kälte vertreiben
• Bl 11 (Dazhu), Gb 20 (Fengchi), SJ 5 (Waiguan) zerstreuen Wind-Kälte, befreien die Oberfläche
• Ren 17 (Danzhong), Bl 12 (Feishu), Lu 7 (Lieque) zerstreuen Lungen-Qi, senken Lungen-Qi ab, lindern Husten und Dyspnoe
• Ma Huang Tang
• Modifikationen:
• bei Schleim-Kälte, die die Lunge blockiert zusätzlich Pinelliae Rz. praep (Ban Xia), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Perillae Fr. (Zi Su Zi), Cynanchi stauntonii Rz. (Bai Qian)
• Wenn sich nach einer Therapie, die das Schwitzen induziert, die Dyspnoe nicht bessert, Wechsel auf Gui Zhi Jia Hou Po Xing Ren Tang enthält:
• Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) praep. ([Zhi] Gan Cao), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Jujubae Fr. (Da Zao), Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po), Armeniacae Sm. (Xing Ren)
• bei äußerer Kälte mit gleichzeitiger innerer Flüssigkeitsretention mit einer kalten schwarz-lividen Ausstrahlung und klarem, dünnem, schaumigem Sputum Xiao Qing Long Tang , um die Äußere Kälte zu zerstreuen und das lnnere zu wärmen
AtemwegeFülle-DyspnoeWind-Hitze greift die Lunge an• Keuchen
• Kurzatmigkeit
• Rasselgeräusche
• gelbes, schaumiges, dickes Sputum, das schwert abzuhusten ist
• Thoraxschmerzen
• Reizbarkeit
• Kopfschmerzen
• Fieber
• Schwitzen
• Durst
• Obstipation
• wenig dunkler, konzentrierter Urin
• weißer oder gelber, dünner Belag• oberflächlich (Fu) oder schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• Hitze klären
• Oberfläche befreien
• Lungen-Qi zerstreuen und absenken
• Dyspnoe beenden
• Du 14 (Dazhui), Bl 11 (Dazhu), Bl 12 (Fengmen) Gb 20 (Fengchi) zerstreuen Wind-Hitze, befreien die Oberfläche
• Ex-HN 3 (Yintang), Ren 17 (Danzhong), Lu 7 (Lieque), Di 4 (Hegu) befreien die Nase, lindern Kopfschmerzen, beenden Husten und Dypnoe
• Ma Xing Shi Gan Tang
• Modifikationen:
• bei starker Lungen-Hitze zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao) oder höhere Dosierung von Gypsum fibrosum (Shi Gao)
• bei starker Wind-Hitze zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao)
• bei Dyspnoe mit viel Sputum zusätzlich Lepidii/Descurainiae Sm. (Ting Li Zi), Belamcandae Rz. (She Gan)
• bei Husten mit gelbem klebrigem Sputum zusätzlich Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu)
• bei Obstipation durch innere Fülle-Hitze zusätzlich entweder Liang Ge San (7.6.5.a) oder Xuan Bai Cheng Qi Tang enthält:
• Gypsum fibrosum (Shi Gao), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi)
• weitere lndikation füir Ma Xing Shi Gan Tang :
• bei Kombination von Hitze im lnneren und Kälte im Äußeren wie z.B. bei Lungen-Hitze und/Äußerer Wind-Kälte oder wenn sich außen noch das Kälte-Pathogen befindet, während im lnneren die Hitzetransformation weiter voranschreitet und diese in der Lunge akkumuliert. Dies führt dazu, dass das Lungen-Qi gegenläufig fließt mit Symptomen wie Dyspnoe, raue Atmung, Atemgeräusche, thorakale Spannung und Schmerzen sowie mit gelbem, klebrigem und dünnem Sputum. Bei diesen Anzeichen Ma Xing Shi Gan Tang folgenden Modifikaktionen:
• Patient schwitzt, die Dosis von Gypsum fibrosum (Shi Gao) erhöhen
• Patient schwitzt nicht, die Dosis von Ephedrae Hb. (Ma Huang) erhöhen
AtemwegeFülle-DyspnoeAnsammlung von trübem Schleim in der Lunge• Dyspnoe
• Husten
• reichlich weißer, klebriger Schleim
• Völle- und thorakales Enge- und Erstickungsgefühl
• wenig Appetit
• klebriges Mundgefühl
• kein Durst
• in schweren Fällen Übelkeit oder Erbrechen
• dicker, schmieriger, weißer Belag• schlüpfrig (Hua)• Schleim umwandeln
• gegenläufiges Qi absenken
• Ex-B 1 (Dingchuan), Lu 1 (Zhongfu), Ren 17 (Danzhong), Pe 6 (Neiguan), Lu 5 (Chize) senken Lungen-Qi ab, entspannen den Thorax, beenden Dyspnoe
• Ren 12 (Zhongwan), Ma 40 (Fenglong), Mi 9 (Yinlingquan) wandeln Schleim um, leiten Feuchtigkeit aus;
• Er Chen Tang mit San Zi Yang Qin Tang
• Modifikationen:
• bei vermehrter Schleim-Feuchtigkeit, thorakalem Druckgefühl, Appetitlosigkeit zusätzlich Atractylodis Rz. (Cang Zhu), Magnoliaeofficinalis Cx. (Hou Po) (Ping Wei San [7.6.8.a])
• fettige und süße Nahrungsmittel sowie Milchprodukte meiden.
AtemwegeFülle-DyspnoeAnhäufung von Schleim-Hitze in der Lunge• Husten
• Dyspnoe
• fiebriges und sich ausdehnendes Gefühl in der Brust
• reichlich gelber klebriger dicker Schleim
• Durst
• Vorliebe für kalte Getränke
• gerötetes Gesicht
• trockene Kehle
• dunkler Urin
• Obstipation
• blutiges Sputum
• gelber, schmieriger Belag• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• Lungen-Hitze klären
• Schleim umwandeln und ausleiten
• Ex-B 1 (Dingchuan), Ex-HN 3 (Yintang), Ren 17 (Danzhong), Lu 1 (Zhongfu), Lu 5 (Chize) senken Lungen-Qi ab, öffnen den Thorax, beenden Dyspnoe
• Ren 12 (Zhongwan), Ma 40 (Fenglong), Mi 9 (Yinlingquan), Mi 6 (Sanyinjiao), Ma 44 (Neiting) wandeln Schleim um, leiten Feuchtigkeit aus, klären Hitze
• Sang Bai Pi Tang enthält:
• Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Perillae Fr. (Zi Su Zi), Pinelliae Rz.
praep. (Ban Xia)
• Modifikationen:
• bei Fieber zusätzlich Gypsum fibrosum (Shi Gao), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu)
• bei reichlichem, sehr zähem Sputum zusätzlich Meretricis/Cycliniae Concha (Hai Ge Ke oder Hai Ge Qiao) oder Rezeptur Dai Ge San enthält:
• Meretricis/Cycliniae Concha (Hai Ge Ke oder Hai Ge Qiao), lndigo naturalis (Qing Dai)
• Wenn der Patient unfähig ist, flach zu liegen, Obstipation hat, zusätzlich Lepidii/Descurainiae Sm. (Ting Li Zi), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Natrii Sulfas (Mang Xiao)
• bei Sputum mit Fischgeruch zusätzlich Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao), Coicis Sm. (Yi Yi Ren), Benincasae Sm. (Dong Gua Ren), Phragmitis Rz. (Lu Gen)
• scharfe Gewürze, scharf Gegrilltes oder Gebratenes, fettige, ölige Speisen, Milchprodukte, Süßigkeiten meiden
AtemwegeFülle-DyspnoeLeber-Qi-Stauung verletzt die Lunge• Dyspnoe
• Tachypnoe
• Kurzatmigkeit
• Engegefühl in Kehle und Thorax
• Verschlechterung durch emotionalen Stress
• häufig Schlaflosigkeit
• Palpitationen
• thorakales Engegefühl und Schmerzen
• dünner Belag• saitenförmig (Xian)• Leber-Qi regulieren
• gegenläufiges Lungen-Qi absenken
• Dyspnoe beenden
• Ex-HN 3 (Yintang), Ren 17 (Danzhong), Ex-B 1 (Dingchuan) senken Lungen-Qi ab, benden Dyspnoe
• Le 3 (Taichong), Pe 6 (Neiguan), Le 14 (Qimen), Gb 22 (Yuanye) oder Gb 23 (Zhejin) bewegen Leber-Qi, lindern Druckgefühl in Thorax und Hypochondrium
• Wu Mo Yin Zi enthält:
• Aquilariae Lignum resinatum (Chen Xiang), Aucklandiae Rx. (Mu Xiang), Arecae Sm. (Bing Lang), Linderae Rx. (Wu Yao), Aurantii Fr. (Zhi Ke)
• Modifikationen:
• bei Schlafstörungen mit Palpitationen zusätzlich Lilii Bb. (Bai He), Albiziae Fl. (He Huan Hua), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Polygalae Rx. (Yuan Zhi)
• bei thorakalem Druckgefühl zusätzlich lnulae Fl. (Xuan Fu Hua), Cyperi Rz. (Xiang Fu)
• Wenn die Qi-Stagnation zu (Stauungs-)Hitze führt, die die Lungen angreift mit Reizbarkeit und Dyspnoe Jia Wei (Dan Zhi)
• Xiao Yao San einsetzen, dabei Atractylodis macrocephalae Rx. (Bai Zhu) aus der Rezeptur entfernen, Curcumae Rx. (Yu Jin) hinzufügen.
• bei Qi-Stagnation mit Blut-Stase mit Dyspnoe, Husten, thorakales Druckgefühl, stechenden Schmerzen im Thorax, Knoten unter dem Hypochondrium, zyanotischer Farbe von Gesicht, Lippen und Nägeln, wenig Sputum, kein Durst, dunkle Zunge mit dunkelvioletten Staseflecken, saitenförmig, rauem oder saitenförmig, dünnem Puls Einsatz von Xue Fu Zhu Yu Tang
AtemwegeLeere-DyspnoeQi-Mangel
• Lungen- und Milz-Qi-Mangel
• Mangel-Dyspnoe
• Dyspnoe
• Tachypnoe
• Kurzatmigkeit
• tiefe und schwache Stimme
• tiefes Hustengeräusch
• dünnflüssiges Sputum
• spontanes Schwitzen
• Kälteaversion
• Blässe
• Müdigkeit
• epigastrisches Völlegefühl
• weiche Stühle nach dem Essen
• Stuhlentleerung sofort nach dem Essen
• geschwollen mit Zahneindrücken• dünner, weißer Belag oder dünner, weißer, schmieriger Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Milz stärken
• Lunge unterstützen
• Ex-B 1 (Dingchuan), Ren 17 (Danzhong), Lu 1 (Zhongfu) senken Lungen-Qi ab, erweitern den Thorax, beenden Dyspnoe
• Bl 13 (Feishu), Bl 20 (Pishu), Ren 6 (Qihai), Lu 9 (Taiyuan), Mi 3 (Taihai), Mi 9 (Yinlingquan) stärken Lungen- und Milz-Qi
• Yu Ping Feng San mit Liu Jun Zi Tang
• Modifikationen:
• bei Lungen-Qi-Mangel mit Kälte (dünnflüssiges Sputum, Kälteaversion zusätzlich Zingiberis Rz. (Gan Jiang)
• bei weichen, breiigen Stühlen zusätzlich Shen Ling Bai Zhu San
• bei sinkendem Mitte-Qi, Stuhlentleerung unmittelbar nach dem Essen, weichen, breiigen Stühlen, nach unten drängenden Empfindungen zusätzlich Bu Zhong Yi Qi Tang
AtemwegeLeere-DyspnoeYin-Mangel
• Lungen- und Nieren-Yin-Mangel
• Dyspnoe und Kurzatmigkeit v.a. nach Anstrengung
• Trockenheit in Mund und Kehle
• Hitze-Wallungen
• Nachtschweiß
• klebriges Sputum, das erschwert auszuhusten ist
• Gesichtsrtötung
• Ruhelosigkeit
• heiße Handflächen und Fußsohlen
• Schwäche in der Lendenregion
• Tinnitus
• rot• gelber Belag• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Niere und Lunge nähren• Ex-B 1 (Dingchuan), Ren 17 (Danzhong), Ni 27 (Shufu) senken Lungen-Qi ab, beenden Dyspnoe
• Bl 13 (Feishu), Bl 23 (Shenshu), Ren 4 (Guanyuan), Lu 7 (Lieque), Ni 6 (Zhaohai), Mi 6 (Sanyinjiao) nähren Nieren- und Lungen-Qi
• Sheng Mai San mit Liu Wei Di Huang Wan
• Modifikationen:
• bei mehr Lungen-Yin-Mangel mit Mund- und Halstrockenheit, Gesichtsrötung, Unruhe, zusätzlich Lilii Bb. (Bai He), Glehniae Rx. (Bei Sha Shen), Adenophorae Rx. (Nan Sha Shen), Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu)
• bei mehr Nieren-Yin-Mangel mit Hitzesensationen von Handflächen und Fußsohlen, Hitzewallungen, Nachtschweiß, zusätzlich Fossilia Ossis Mastodi, nicht kalziniert ([Sheng] Long Gu), Ostreae Concha, nicht kalziniert ([Sheng] Mu Li)
AtemwegeLeere-DyspnoeLungen- und Nieren-Yang-Mangel• chronische Dyspnoe
• lnspiration schwieriger als Exspiration
• Keuchen verschlimmert sich bei Bewegung
• Kurzatmigkeit
• Schwitzen
• kalte Extremitäten
• Ödeme im Gesicht und an den Füßen
• reichlich klares dünnflüssiges Sputum
• Gesichts- und Lippenzyanose
• Schwäche in der Lendenregion
• eingeschränkte Vitalität
• blasses oder dunkles Erscheinungsbild
• Nykturie
• Polyurie
• blass
• vergrößert
• tief (Chen)
• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• saitenförmig (Xian)
• lang (Chang)
• wurzellos
• Yang erwärmen, Niere stärken, um des Qi zu empfangen• Ex-B 1 (Dingchuan), Ren 17 (Danzhong), Ni 27 (Shufu), Lu 1 (Zhongfu) senken Lungen-Qi ab, öffnen den Thorax, beenden Dyspnoe
• Bl 20 (Pishu), Bl 23 (Shenshu), Ren 4 (Guanyuan), Ren 6 (Qihai), Ni 3 (Taixi), Ma 36 (Zusanli), Ren 8 M (Shenque), Du 4 (Mingmen) wärmen Milz- und Nieren-Yang
• Jin Gui Shen Qi Wan legt den Fokus auf die Erwärmung des Yang und Stärkung der Nieren. Wenn sich durch den Yang-Mangel Flüssigkeiten ansammeln, die Lunge und Herz attackieren mit den Symptomen Dyspnoe, Palpitationen, Ödeme, wenig Harn, blasse, geschwollene Zunge, tief (Chen)er, dünner Puls, dann Zhen Wu Tang einsetzen und zusätzlich Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Astragali Rx. (Huang Qi), Stephaniae tetandrae Rx. (Han Fang Ji), Lepidii/Descurainiae Sm. (Ting Li Zi), um die Nieren zu wärmen, Qi zu stärken und Feuchtigkeit zu beseitigen
• bei "Fülle oben, Leere unten" mit Schleim-Blockade in den Lungen oben und einem Nieren-Qi- und -Yang-Mangel unten, mit Dyspnoe, Husten mit reichlich Sputum, thorakalem Druckgefühl, Verschlimmerung durch Bewegung, Schwäche in der Lendenregion, kalten Extremitäten, Spontanschweiß, Palpitationen, Polyurie, klebrigem Zungenbelag, tief (Chen)em, dünnem Puls oder schwachem, sanftem, schlüpfrigem Puls Einsatz von Su Zi Jiang Qi Tang (7.6.11.b)
Magen-Darm-TraktMagenschmerzenMagen-Qi-Stagnation durch Eindringen äußerer pathogener Kälte• akuter Beginn
• kolikartige Schmerzen
• Besserung nach Wärmeauflage oder heißen Getränken
• Kälteaversion
• Verschlechterung bei Kälte
• kein Durst
• Vorliebe für heiße Getränke
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu) und / oder gespannt (Jin)• Mittleren Jiao erwärmen
• Kälte zerstreuen
• Magen harmonisieren
• Schmerzen reduzieren
• Di 4 (Hegu) Meisterpunkt bei Magen- und Bauchbeschwerden
• Ma 36 (Zusanli) Unterer-Meer-He-Punkt des Magens bei allen Magenbeschwerden
• Ren 12 (Zhongwan) Alarm-Mu-Punkt des Magens
• Ma 34 (Liangqiu) Spalten-Xi-Punkt des Magens, bewegt Qi und Blut, gut mit Moxa
• die Kombination aller genannten Punkte zerstreuen Kälte, erwärmen mit Moxa den Mittleren Jiao, harmonisieren den Magen, beseitigen Schmerzen
• Liang Fu Wan enthält:
• Alpiniae officinarum Rz. (Gao Liang Jiang), Cywri Rz. (Xiang Fu), zusätzlich Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Zanthoxyli Pericarpium (Hua Jiao)
• Modifikationen:
• bei lnfekt durch Äußere Wind-Kälte zusätzlich Perillae Fo. (Zi Su Ye), Sojae Sm. praep. (Dan Dou Chi), Allii sativii Bb. (Cong Bai)
• Wenn im Sommer Magenschmerzen durch kaltes Klima oder kalte Nahrungsmittel auftreten, zusätzlich Moslae Hb. (Xiang Ru), Pogostemonis oder Agastache Hb. (Huo Xiang), Eupatorii Hb. (Pei Lan)
• lngwertee mit braunem, kandiertem Zucker, der heiß getrunken werden sollte.
Magen-Darm-TraktMagenschmerzenMagen-Qi-Stagnation durch Nahrungsstagnation • Druckgefühl und Schmerzen in Magen und Epigastrium
• Erleichterung nach Aufstoßen / Abgang von Winden
• Aufstoßen mit übelriechendem Geruch
• leichte Besserung bei leerem Magen
• Verschlechterung nach dem Essen
• Erbrechen unverdauter Nahrungsreste, Besserung nach dem Erbrechen
• erschwerte Defäkation
• weißer, dicker oder schmierig Belag• schlüpfrig (Hua)• Verdauung unterstützen
• Magen harmonisieren
• Schmerz lindern
• Di 4 (Hegu), Pe 6 (Neiguan), Ma 44 (Neiting) regulieren Qi, harmonisieren den Magen, lindern Magenschmerzen
• Ren 13 (Shangwan), Ren 12 (Zhongwan), Ren 10 (Xiawan) unterstützen die Verdauung, harmonisieren den Magen
• Bao He Wan mit Xiang Su San
• Xiang Su San enthält:
• Perillae Fo. (Zi Su Ye), Cyperi Rz. (Xiang Fu), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) praep. ([Zhi] Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei starken Schmerzen zusätzlich Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi), Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po), Raphani Sm. (Lai Fu Zi), Arecae Pericarpium (Da Fu Pi), Arecae Sm. (Bing Lang)
• bei Nahrungsstagnation, die zu (Stauungs-)Hitze führt zusätzlich Xiao Cheng Qi Tang (7.6.5.a) oder Zhi Shi Dao Zhi WanZhi Shi Dao Zhi Wan enthält:
• Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Massa medicata fermentata (Shen Qu), Poria (Fu Ling), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Alimatis Rz. (Ze Xie)
• regelmäßig einen verdauungsfördernden Tee (Xiao Shi Cha) (z.B. von Prof. Tian [www.lian.ch]) trinken, besonders nach den Mahlzeiten
Magen-Darm-TraktMagenschmerzenLeber- und Magen-Qi-Stagnation bzw.
Leber attackiert den Magen
• Völle und Schmerzen in Magen und Hypochondrium
• häufig durch emotionale Faktoren wie Wut, Ärger, Frustration
• häufiges Seufzen
• Appetitverlust
• dünner, weißer Belag• saitenförmig (Xian)
• schlüpfrig (Hua)
• Leber besänftigen
• Magen harmonisieren
• Qi regulieren
• Schmerz beseitigen
• Bl 18 (Ganshu), Bl 21 (Weishu) bewegen als Rücken-Shu-Punkte von Leber und Magen das Leber-Qi und harmonisieren den Magen
• Di 4 (Hegu), Le 3 (Taichong), Le 14 (Qimen), Ren 12 (Zhongwan), Gb 34 (Yanglingquan), Ma 36 (Zusanli) harmonisieren Magen und Leber, lindern Schmerzen
• Chai Hu Shu Gan San
• Modifikationen:
• bei starken Schmerzen zusätzlich Corydalis Rz. (Yan Hu Suo), Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi)
• bei Qi-Stagnation, die zu (Stagnations)-Hitze geführt hat, zusätzlich Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Taraxaci Hb. (Pu Gong Ying)
Magen-Darm-TraktMagenschmerzenAkkumulation von Hitze in Leber und Magen • akute, plötzlich einsetzende Magenschmerzen mit brennenden Empfindungen• Säurereflux (Hitze-Typ)
• Mundtrockenheit
• bitterer Mundgeschmack
• Durst
• Vorliebe für kalte Getränke
• Unruhe
• rot• gelber Belag• gespannt (Jin)
• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• Leber- und Magen-Hitze ausleiten
• Magen harmonisieren
• Schmerz beenden
• Di 4 (Hegu), Le 2 (Xingjian), Ma 44 (Neiting), Ren 17 (Danzhong), Le 14 (Qimen), Ren 12 (Zhongwan) klären Leber-Hitze, harmonisieren den Magen, lindern Schmerzen• bei "Leber-Hitze greift den Magen an" Hua Gan Jian enthält:
• Citri retculatae viride Pericarpium (Qing Pi), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Alismatis Rz. (Ze Xie), Fritillariae cirrhosae Bb. (Chuan Bei Mu)
• bei Magen-Hitze, Schädigung der Körperflüssigkeiten Bai Hu Tang
• bei Stagnations-Hitze in Magen und Dickdarm mit Obstipation Xie Xin Tang
• Modifikationen (für alle genannten Rezepte)
• bei Säurereflux (Hitze-Typ) zusätzlich Coptidis Rz. (Huang Lian), Evodiae Fr. (Wu Zhu Yu), Sepiae Endoconcha (Hai Piao Xiao/Wu Zei Gu), Fritillariae cirrhosae Bb. (Chuan Bei Mu)
• bei Magenulkus durch toxische Hitze zusätzlich Taraxaci Hb. (Pu Gong Ying), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Polygoni cuspidati Rz. (Hu Zhang), Coicis Sm. (Yi Yi Ren)
• Alkohol vermeiden (verursacht eher Feuchte-Hitze)
• Tabakkonsum vermeiden (verursacht eher Trockenheits-Hitze)
Magen-Darm-TraktMagenschmerzenBlockade von Blut-Stase• stechende, schneidende Magenschmerzen mit fixer Lokalisation
• schlechter durch Druck
• lang andauernde, rezidivierende Magenschmerzen
• dunkle Gesichtsfarbe ohne Glanz
• bei Frauen verspätete Menstruation mit dunklem Blut
• livide
• dunkle Punkte oder Flecken
• gespannt (Jin) oder rau (Se)• Qi und Blut regulieren
• Blut-Stase beheben
• Schmerz beenden
• Bl 17 (Geshu), Bl 18 (Ganshu), Mi 21 (Dahao), Di 11 (Quchi), Mi 10 (Xuehai), Di 4 (Hegu), Le 3 (Taichong) bewegen Qi und Blut, lindern Schmerzen• Shi Xiao San enthält:
• Typhae Pollen (Pu Huang), Trogopterori Faeces (Wu Ling Zhi) zusätzlich die Rezeptur Dan Shen Yin enthält:
• Salviae miltiorlhizae Rx. (Dan Shen), Amomi Fr. (Sha Ren)
• Modifikationen:
• bei Blut-Stase v.a. durch Leber-Qi-Stagnation zusätzlich Cyperi Rz. (Xiang Fu), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• bei Blut-Stase mit Blut-Mangel zusätzlich die Rezeptur Si Wu Tang
• bei Blut-Stase mit Milz-Qi-Mangel zusätzlich Astragali Rx. praep. ([Zhi] Huang Qi), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
Magen-Darm-TraktMagenschmerzenMagen-Yin-Mangel• leichter, brennender Schmerz im Magen• Hungergefühl, mag aber nicht essen
• Mundtrockenheit, mag aber nicht trinken
• Lippen- und Halstrockenheit, trockene Stühle
• rot
• dünner Zungenkörper
• dünner Belag oder belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Magen-Yin nähren
• Schmerzen lindern
• Akupunktur ist bei diesem Syndrom weniger wirksam als Arznei. Häufig verwendete Punkte sind: Ma 36 (Zusanli), Bl 20 (Pishu), Bl 21 (Weishu) nähren Milz- und Magen-Yin, lindern Schmerzen• Yang Wei Tang enthält:
• Glehniae Rx. (Bei Sha Shen), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu), Lablab Sm. album (Bian Dou), Mori Fo. (Sang Ye), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), zusätzlich Shao Yao Gan Cao Tang enthält:
• Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) praep. ([Zbi] Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei gleichzeitiger Leber-Qi-Stagnation zusätzlich Citri sarcodactylis Fr. (Fo Shou), Citri Fr. (Xiang Yuan), Rosae rugosae Fl. (Mei Gui Hua)
• bei starken Schmerzen zusätzlich Jin Ling Zi San enthält:
• Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi), Corydalis Rz. (Yan Hu Suo)
• bei starkem Verlust bzw. Mangel von Körperflüssigkeiten zusätzlich Phragmitis Rz. (Lu Gen), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen), Mume Fr. (Wu Mei)
• bei starker Obstipation mit trockenen Stühlen zusätzlich Cannabis Sm. (Huo Ma Ren), Trichosanthis Sm. (Gua Lou Ren)
• bei gleichzeitigem Leber-Yin-Mangel, der sich auch als Schmerzen im Hypochondrium zeigt zusätzlich Yi Guan Jian
• Nahrungsmittel gekocht in Saft- oder Suppenform bevorzugen, da sie vom Magen einfach und schnell aufgenommen und von der Milz gut verstoffwechselt werden können. Das entlastet Milz/Magen und stärkt sie dadurch indirekt. Außerdem nähren flüssige Nahrungsmittel generell das Yin. Kalte, rohe Speisen meiden.
Magen-Darm-TraktMagenschmerzenMilz- und Magen-Mangel-Kälte• Magenschmerzen, die sich durch Kälte und Hunger verstärken
• die sich durch warme Auflagen, nach Nahrungszufuhr, Wärme, Druck bessern
• glanzloses Gesicht
• Müdigkeit
• kalte Extremitäten
• Appetitmangel
• weiche Stühle
• viel klares
• dünnflüssiges Sputum
• blass
• vergrößert mit Zahneindrücken
• dünner, weißer Belag• tief (Chen)
• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Mittleren Jiao erwärmen
• Milz stärken
• Ma 36 M (Zusanli), Ren 6 M (Qihai), Ren 8 M (Shenque) erwärmen Milz und Magen, lindern Magenschmerzen
• bei Magenprolaps Du 20 M (Baihui) hebt das Milz-Qi
• Huang Qi Jian Zhong Tang
• Modifikationen:
• bei Säurereflux (Kälte-Typ) zusätzlich Evodiae Fr. (Wu Zhu Yu), Sepiae Endoconcha (Hai Xiao/Wu Zei Gu)
• bei überwiegendem Yang-Mangel zusätzlich Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Cinnamomi Cx. (Rou Gui)
• bei gleichzeitigem Blut-Mangel zusätzlich Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), die Rezeptur heißt dann Gui Qi Jian Zhong Tang
• bei überwiegendem Milz- und Magen-Qi-Mangel statt Huang Qi Jian Zhong Tang besser Xiang Sha Liu Jun Zi Tang
• bei Magenprolaps Bu Zhong Yi Qi Tang
• Nahrungsmittel gekocht in Saft- oder Suppenform bevorzugen, da sie vom Magen einfach und schnell aufgenommen und von der Milz gut verstoffwechselt werden können. Das entlastet Milz/Magen und stärkt sie dadurch indirekt. Außerdem nähren flüssige Nahrungsmittel generell das Yin. Kalte, rohe Speisen meiden.
Magen-Darm-TraktErbrechen durch Fülle-SyndromÄußere pathogene Faktoren dringen in den Magen ein• plötzliches, starkes Erbrechen (nach Eindringen Äußerer pathogener Faktoren)
• kurze Erkrankungsdauer
• heftiges, ununterbrochenes Erbrechen
• Angriff durch pathogenen Wind und Kälte mit Kälteaaversion:
• leichtes Fieber
• Kopf- und Gliederschmerzen
• Angriff durch pathogenen Wind und Hitze (Wen Bing):
• hohes Fieber
• Windaversion
• Halsschmerzen
• Mundtrockenheit;
• dünner, weißer oder dünner, gelber oder weißer, klebriger Belag• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• schwach (Ruo)
• von außen eingedrungene Pathogene greifen den Magen an
• Leber-Qi-Stagnation
• Fehlernährung
• Störung der Lungen-Qi-Absenkungs- und Verteilfunktion
• Das Äußere befreien
• Pathogene vertreiben
• Feuchtigkeit transformieren
• Magen harmonisieren
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai, beruhigt den Magen
• Di 4 (Hegu) Meisterpunkt des Abdomens
• Ren 17 (Danzhong) flach s.c.
in Richtung Magen nadeln, entspannt den Thorax
• Ren 12 (Zhongwan), Bl 21 (Weishu) Alarm-Mu-Punkt und Rücken-Shu-Punkt des Magens
• alle Punkte in Kombination senken das Magen-Qi ab, harmonisieren den Magen, beenden Erbrechen
• Xiang Su San enthält:
• Perillae Fo. (Zi Su Ye), Cyperi Rz. (Xiang Fu), Citri redculatae Pericarpium (Chen Pi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) praep. ([Zhi] Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei Erbrechen durch Wind-Kälte zusätzlich Sojae Sm. praep. (Dan Dou Chi), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
• durch Wind-Hitze zusätzlich Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Phragmitis Rz. (Lu Gen)
• durch Sommer-Feuchtigkeit zusätzlich Agastaches Hb. (Huo Xiang), Eupatorii Hb. (Pei Lan), Nelumbinis Fo. (He Ye), äußerste Schicht der Wassermelone (von Citrulli Fr.) (Xi Gua Cui Yi) und die Rezeptur Liu Yi San:
• enthält lndigo naturalis (Qing Dai), Gypsum fibrosum (Shi Gao)
• bei Erbrechen durch Husten oder Dyspnoe als Zeichen von gegenläufigem Lungen- und Magen-Qi zusätzlich Lungen- und Magen-Qi absenkende Arzneien wie z.B. Eriobotryae Fo. (Pi Pa Ye)
• bei gleichzeitiger Nahrungsstagnation mit übelriechendem Erbrechen zusätzlich Setariae (Oryzae) Fr. germinatus (Gu Ya), Crataegi Fr. (Shan Zha)
• Wenn das Pathogen die Shaoyang-Schicht erreicht mit Symptomen wie Reizbarkeit Xiang Su San mit Rezepten wie Xiao Cbai Hu Tang , Chai Qin Wen Dan Tang enthält Wen Dan Tang (7.6.16) und zusätzlich Bupleuri Rx. (Chai Hu), Scutellariae Rx. (Huang Qin) kombinieren.
• Wenn das Pathogen die Yangming-Schicht erreicht mit Symptomen wie starker Durst, Verlangen nach kalten Getränken, Mundtrockenheit, Erbrechen sofort nach dem Essen, Reizbarkeit, Obstipation, wenig dunkelfarbiger und konzentrierter Harn, rote Zunge mit gelbem und trockenem Belag: Xiang Su San kombinieren mit Xie Xin Tang .
• kleine Schlucke von verdünntem frischem lngwersaft oder lngwertee über den Tag verteilt trinken
Magen-Darm-TraktErbrechen durch Fülle-SyndromNahrungsstagnation im Magen• Erbrechen von übel riechender und unverdauter Nahrung
• schlechter durch Nahrungszufuhr
• besser nach dem Erbrechen
• kurze Erkrankungsdauer
• heftiges, ununterbrochenes Erbrechen
• epigastrales und abdominales Völlegefühl
• Aufstoßen
• Appetitverlust
• Magenschmerzen
• Druck verschlimmert
• weiche Stühle oder Obstipation
• weißer, dicker oder schmieriger Belag• schlüpfrig (Hua)• von außen eingedrungene Pathogene greifen den Magen an
• Leber-Qi-Stagnation
• Fehlernährung
• Störung der Lungen-Qi-Absenkungs- und Verteilfunktion
• Verdauung unterstützen
• Nahrungsstagnation lösen
• Magen harmonisieren
• Erbrechen beenden
• Ren 17 (Danzhong) flach s.c. in Richtung Magen nadeln, entspannt den Thorax
• Pe 6 (Neiguan), Ma 44 (Neiting) senken das Magen-Qi ab, harmonisieren den Magen, beenden Erbrechen
• Ma 25 (Tianshu), Ren 11 (Shangwan), Ren 12 (Zhongwan), Ren 10 (Xiawan), Ma 37 (Shangjuxu) lösen Nahrungstagnation
• bei Kindern EX-UE 10 (Sifeng)
• Bao He Wan
• Modifikationen:
• bei Nahrungsstagnation v.a. durch Fleisch die Dosis von Crataegi Fr. (Shan Zha) erhöhen
• bei Nahrungsstagnation v.a. durch Reis die Dosis von Setariae (Oryzae) Fr. germinatus (Gu Ya) erhöhen
• bei Nahrungsstagnation v.a. durch Mehl (Stärke) die Dosis von Hordei Fr. germinatus (Mai Ya), Raphani Sm. (Lai Fu Zi) erhöhen
• bei Nahrungsstagnation v.a. durch Alkohol die Dosis von Massa medicata fermentata (Shen Qu) erhöhen
• bei gelbem Zungenbelag als Zeichen von (Stauungs-)Hitze durch Nahrungsstagnation zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian), Gardeniae Fr. (Zhi Zi)
• bei Obstipation oder weichen Stühlen mit erschwerter Defäkation zusätzlich Arecae Sm. (Bing Lang), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang)
Magen-Darm-TraktErbrechen durch Fülle-SyndromRetention von Schleim und Flüssigkeit• Übelkeit, Erbrechen von Schleim und klarem Sputum
• Husten mit Auswurf von Schleim und klarem Sputum
• kurze Erkrankungsdauer
• heftiges, ununterbrochenes Erbrechen
• dicker oder dünner Körper
• Vorlieben für fette und süße Speisen
• Unwohlsein im Magen nach den Mahlzeiten
• plätscherndes Geräusch im Magen bei Bewegung
• Schwindel
• Palpitationen
• weißer, klebriger oder feuchter oder leicht gelblicher Belag• dünn (Xi)
• schlüpfrig (Hua)
• von außen eingedrungene Pathogene greifen den Magen an
• Leber-Qi-Stagnation
• Fehlernährung
• Störung der Lungen-Qi-Absenkungs- und Verteilfunktion
• Schleim- und Flüssigkeitsretention erwärmen und transformieren
• Magen harmonisieren
• Magen-Qi absenken
• Du 20 (Baihui), Ex-HN 3 (Yintang), Ren 17 (Danzhong), Ren 12 (Zhongwan) senken Magen-Qi ab, harmonisieren den Magen, beenden Erbrechen
• Ma 40 (Fenglong), Mi 9 (Yinlingquan) wandeln Schleim um, leiten Feuchtigkeit aus
• Xiao Ban Xia Tang enthält:
• Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang) mit Ling Gui Zhu Gan Tang enthält:
• Poria (Fu Ling), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei thorakalem, epigastralem Druckgefühl mit profusem Sputum zusätzlich Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Aurantii Fr. (Zhi Qiao)
• bei Husten, Dyspnoe mit Erbrechen zusätzlich Perillae Fr. (Zi Su Zi), Raphani Sm. (Lai Fu Zi), lnulae Fl. (Xuan Fu Hua), Eriobotryae Fo. (Pi Pa Ye)
• fettige und ölige Speisen sowie Zucker und Milchprodukte meiden
Magen-Darm-TraktErbrechen durch Fülle-SyndromLeber-Qi-Stagnation attackiert den Magen• Erbrechen mit saurem, bitterem Beigeschmack
• häufiges Aufstoßen
• Verbesserung nach Aufstoßen
• kurze Erkrankungsdauer
• heftiges, ununterbrochenes Erbrechen
• Völlegefühl und Schmerz in Thorax und Hypochondrium
• Unruhe, Völlegefühl im Magen
• Appetitlosigkeit
• schlechter durch emotionalen Stress
• rote Zungenränder• dünner, klebriger Belag• saitenförmig (Xian)
• schlüpfrig (Hua)
• von außen eingedrungene Pathogene greifen den Magen an
• Leber-Qi-Stagnation
• Fehlernährung
• Störung der Lungen-Qi-Absenkungs- und Verteilfunktion
• Leber-Qi regulieren
• Magen harmonisieren
• gegenläufiges Qi absenken
• Du 20 (Baihui), Ex-HN 3 (Yintang), Ren 17 (Danzhong), Pe 6 (Neiguan) senken Magen-Qi ab, harmonisieren den Magen, beenden Erbrechen
• Le 3 (Taichong), Le 14 (Qimen), Gb 34 (Yanglingquan) befreien Leber-Qi
• Si Qi Tang enthält:
• Perillae Fo. (Zi Su Ye), Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po), Pinelliae Rz. in lngwer geröstet. ([Jian Zhi] Ban Xia), Poria (Fu Ling), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang) mit der Rezeptur Zuo Jin Wan enthält:
• Coptidis Rz. (Huang Lian)
• Evodiae Fr. (Wu Zhu Yu)
• Modifikation:
• bei stärkeren Hitze-Zeichen (z.B. rote Zunge, gelber Belag) zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), Bambusae Caulis in taeniam (Zhu Ru), Gardenia Fr. (Zhi Zi)
• bei Obstipation zusätzlich Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi)
• bei Blut-Stase durch Qi-Stagnation zusätzlich Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Typhae Pollen (Pu Huang)
• fettige und ölige Nahrungsmittel meiden
• Speisen mit bitterem Geschmack wie z.B. Rucola und Chicorré einsetzen
Magen-Darm-TraktErbrechen durch Leere-SyndromMilz-Yang-Mangel• fortgesetztes oder rezidivierendes Erbrechen
• Übelkeit oder Erbrechen nach Übermüdung oder Fehlernährung
• Erbrechen klarer Fiüssigkeit
• langsamer Beginn
• lange Erkrankungsdauer
• schubweises Erbrechen
• matt-blasse Gesichtsfarbe
• Müdigkeit
• Erschöpfung
• weiche Stühle
• kalte Extremitäten
• Vorliebe für Wärme
• Abneigung gegen Kälte
• blass• weißer, dünner Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Milz- und Magen-Schwäche
• Nieren-Yang-Mangel
• Mittleren Jiao erwärmen
• Milz stärken
• Magen harmonisieren
• gegenläufiges Qi absenken
• Ren 8 (Shenque), Ren 12 (Zhongwan), Ma 36 (Zusanli) gut mit Moxa
• erwärmen das Milz- und Magen-Yang, senken das Magen-Qi ab
• beenden Erbrechen
• Li Zhong Wan zusätzlich Amomi Fr. (Sha Ren), Pineliae Rz. in lngwer geröstet ([Jiang Zhi] Ban Xia)
• Modifikationen:
• bei starkem Erbrechen klarer Flüssigkeit zusätzlich Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Evodiae Fr. (Wu Zhu Yu)
• bei starkem Aufstoßen zusätzlich lnulae Fl. (Xuan Fu Hua), Haematitum (Dai Zhe Shi)
• bei wiederholtem Erbrechen mit Zeichen eines Milz- und Nieren-Yang-Mangels (11.11.17) wie Kältegefühl in Rücken und Knien, tief (Chen)em, dünnem, langsamem Puls zusätzlich Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Cinnamomi Cx. (Rou Gui), Caryophylli Fl. (Ding Xiang)
• bei Zeichen einer Disharmonie zwischen Milz und Magen bzw. einem Komplex von "oben Hitze" (im Magen) "unten Kälte" (in der Milz) mit gelbem Zungenbelag (als Zeichen für Hitze im Magen), leichten Bauchschmerzen, weichen Stühlen (als Zeichen für Kälte in der Milz) Ban Xia Xie Xin Tang einsetzen, um Milz und Magen zu harmonisieren und gleichzeitig Kälte und Hitze zu behandeln
• Nahrungsmittel gekocht in Saft- oder Suppenform bevorzugen, da sie vom Magen einfach und schnell aufgenommen und von der Milz gut verstoffwechselt werden können. Das entlastet Milz/Magen und stärkt sie dadurch indirekt. Außerdem nähren flüssige Nahrungsmittel generell das Yin. Kalte, rohe Speisen meiden.
Magen-Darm-TraktErbrechen durch Leere-SyndromMagen-Yin-Mangel• wiederholtes Erbrechen oder häufiges Würgen
• Regurgitation
• langsamer Beginn
• lange Erkrankungsdauer
• schubweises Erbrechen
• Unwohlsein im Magen
• Hungergefühl, mag jedoch nicht essen
• Mund- und Halstrockenheit ohne Trinkverlangen
• rot
• trocken
• Landkartenzunge oder belaglos• dünn (Xi)
• etwas schnell (Shuo)
• Milz- und Magen-Schwäche
• Nieren-Yang-Mangel
• Magen-Yin nähren
• gegenläufiges Magen-Qi absenken
• Erbrechen beenden
• Du 20 (Baihui), Ex-HN 3 (Yintang), Ren 17 (Danzhong), Pe 6 (Neiguan) senken Magen-Qi ab, beenden Erbrechen
• Ma 36 (Zusanli), Bl 20 (Pishu), Bl 21 (Weishu), Bl 23 (Shenshu) nähren Milz-, Magen- und Nieren-Yin
• Akupunktur ist weniger wirkungsvoll als Arzneitherapie, daher Akupunktur nur unterstützend einsetzen
• Mai Men Dong Tang
• Modifikationen:
• bei verbleibender Resthitze nach fiebrigen Erkrankungen zusätzlich Hitze klärende Arzneien wie Phragmitis Rz. (Lu Gen), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Menthae Hb. (Bo He) einsetzen
• bei starkem Magen-Yin-Mangel mit roter Zunge zusätzlich Dendrobii Hb. (Shi Hu, Cave: Artenschutz beachten), Rehmanniae Rx. (Sheng Di), Glehniae Rx. (Bei Sha Shen)
• bei Husten oder Dyspnoe mit Erbrechen zusätzlich Eriobotryae Fo. (Pi Pa Ye), lnulae Fl. (Xuan Fu Hua)
• bei hartem, trockenem Stuhl durch Trockenheit im Dickdarm (11.4.1) zusätzlich Cannabis Sm. (Huo Ma Ren), Trichosanthis Fr. (Gua Lou)
• Nahrungsmittel gekocht in Saft- oder Suppenform bevorzugen, da sie vom Magen einfach und schnell aufgenommen und von der Milz gut verstoffwechselt werden können. Das entlastet Milz/Magen und stärkt sie dadurch indirekt. Außerdem nähren flüssige Nahrungsmittel generell das Yin. Kalte, rohe Speisen meiden.
Magen-Darm-TraktDiarrhö - akutEindringen von Feuchte-Kälte oder Wind-Kälte• akuter, plötzlicher Beginn
• klarer wässriger Stuhl
• abwechselnd Bauchschmerz und Diarrhö
• gurgelnde Geräusche
• meist äußere Syndrome von Wind-Kälte mit Feuchtigkeit
• Kälteaversion und Fieber
• schwerer Kopf
• Müdigkeit
• Gliederschmerzen
• epigastrisches Völlegefühl
• Appetitlosigkeit
• kein Durst
• klebriges Gefühl im Mund
• dünner, weißer oder weiß-schmieriger Belag• sanft (Ru), langsam (Chi)
• oder oberflächlich (Fu) und gespannt (Jin)
• Oberfläche befreien, um Kälte zu zerstreuen
• Trübes umwandeln
• Feuchtigkeit ausleiten
• Ma 25 (Tianshu) Mu-Punkt des Dickdarms, reguliert die Dickdarm-Funktionen
• Ma 37 (Shangjuxu) Unterer-Meer-He-Punkt des Dickdarms lindert Bauchschmerzen, beendet Diarrhö
• Ren 9 (Shuifen), Mi 9 (Yinlingquan) leiten Feuchtigkeit aus, drainieren den Stuhl
• Wei Ling Tang (entspricht der Kombination von Wu Ling San [7.6.8.c] mit Ping Wei San [7.6.8.a]) und Huo Xiang Zheng Qi San
• bei mehr Feuchte-Kälte zusätzlich Cinnamomi Ra. (Gui Zhi)
• bei mehr Äußerer Wind-Kälte zusätzlich Sojae Sm. praep. (Dan Dou Chi), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
• bei gleichzeitiger Nahrungsstagnation zusätzlich Massa medicata fermentata (Shen Qu), Hordei Fr. germinatus (Mai Ya), Crataegi Fr. (Shan Zha)
• kalte, rohe Nahrungsmittel meiden
• besonders empfehlenswert ist warmer Reisbrei
Magen-Darm-TraktDiarrhö - akutFeuchte-Hitze oder Sommerhitze und Feuchtigkeit• akute, plötzliche Diarrhö nach Bauchschmerzen
• Stuhlentleerungsstörungen
• gelbbrauner, zäher, stinkender Stuhl
• Anusbrennen
• Unruhe
• Durst
• wenig dunkler Harn
• gelber, schmieriger Belag• schlüpfrig (Hua), schnell (Shuo)
• oder sanft (Ru), schnell (Shuo)
• Hitze klären
• Feuchtigkeit ausleiten
• Ma 25 (Tianshu), Ma 37 (Shangjuxu), Di 4 (Hegu) unterstützen den Darm, leiten Feuchte-Hitze aus, lindern Bauchschmerzen, beenden Diarrhö• Ge Gen Qin Lian Tang enthält:
• Puerariae Rx. (Ge Gen), Scutellarliae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian)
• Glycyrrhizae Rx. praep. ([Zhi] Gan Cao)
• Modifikationen:
• häufige Kombination mit Liu Yi San enthält:
• Talcum (Hua Shi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao) im Verhältnis 6 : 1
• bei mehr Feuchtigkeit zusätzlich Armeniacae Sm. (Xing Ren), Poria (Fu Ling), Clematidis armandii Caulis (Chuan Mu Tong)
• bei mehr Hitze zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang)
• bei Nahrungsstagnation zusätzlich Massa medicata fermentata (Shen Qu), Hordei Fr. germinatus (Mai Ya), Crataegi Fr. (Shan Zha)
• bei mehr Sommerhitze zusätzlich Pogostemonis oder Agastache Hb. (Huo Xiang), Eupatorii Hb. (Pei Lan), Nelumbinis Fo. (He Ye)
• bei Durchfall durch Sommerhitze mit starkem Durst, dunklem konzentriertem Harn, starkem Schwitzen, dünnem gelbem Zungenbelag, sanftem, schnellem Puls Xin Jia Xiang Ru Yin verwenden, enthält:
• Moslae Hb. (Xiang Ru), Lablab Sm. album (Bai Bian Dou), Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po), Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao) mit der Rezeptur Liu Yi San enthält:
• Talcum (Hua Shi), Glycyrrhizae Rx. (Gan Cao)
• fette, süße Speisen meiden
• besonders empfehlenswert ist warmer Reisbrei
Magen-Darm-TraktDiarrhö - akutNahrungstagnation• plötzliche Diarrhö nach Bauchschmerzen
• übler nach faulen Eiern riechender Stuhl
• Besserung des Schmerzes nach Durchfall
• Völlegefühl im Magen
• Aufstoßen mit fauligem Geruch
• Appetitverlust
• dicker, schmieriger Belag• schlüpfrig (Hua)• Nahrungsstagnation lösen
• Verdauung unterstützen
• Ma 25 (Tianshu), Ma 37 (Shangjuxu) unterstützen den Darm, regulieren Qi, beenden abdominale Schmerzen und Diarrhö
• Ren 10 (Xiawan) löst Nahrungsmittelstagnation
• Bao He Wan
• Modifikationen:
• bei Nahrungsstagnation durch zu viel süße, scharfe, gegrillte Speisen
• gelber Zungenbelag, schlüpfriger Puls zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian)
• bei Nahrungsstagnation durch kalte, rohe Speisen, wenig Zungenbelag, langsamer Puls zusätzlich Atractylodis Rz. (Cang Zhu), Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po) oder die Rezeptur Ping Wei San einsetzen
• bei Meteorismus, klebrigem Stuhlgang durch Nahrungsstagnation zusätzlich Zhi Shi Dao Zhi Wan enthält:
• Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi)
• fettige und süße Speisen meiden
• es ist empfehlenswert, für ein bis zwei Tage Nahrungsmittelkarenz einzuhalten, und an diesen beiden Tagen nur abgekochtes, warmes Wasser zu trinken und warmen Reisbrei einzunehmen
Magen-Darm-TraktDiarrhö - chronischMilz-Mangel-Syndrome• weiche Stühle oder häufiger Stuhlgang
• Stuhlgang v.a. nach einer kleinen fettreichen Mahlzeit oder bei Müdigkeit
• evtl. Stuhl mit unverdauten Nahrungsresten
• fahle Blässe
• Müdigkeit und Schwäche der Extremitäten
• dünner Körper
• Appetitverlust
• Völlegefühl im Magen
• Borborygmen
• blass
• geschwollen
• dünner, weißer oder dünner, gelber Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Milz-Qi stärken
• Feuchtigkeit beseitigen
• Diarrhö beenden
• Mi 20 (Pishu), Ma 36 (Zusanli), Mi 3 (Taihai), Mi 4 (Gongsun), Mi 9 (Yinlingquan) stärken Milz-Qi, leiten Feuchtigkeit aus, beenden Diarrhö• Shen Ling Bai Zhu San
• Modifikationen:
• bei chronischer Diarrhö mit nicht ausreichend ausgeleiteter Feuchtigkeit, dünnem, gelbem, klebrigem Zungenbelag, bereits bestehender Qi- und Yin-Verletzung, die sich in einem verkleinerten, roten Zungenkörper darstellt, zusätzlich Crataegi Fr. (Shan Zha), Granati Pericarpium (Shi Liu Pi)
• wenn sich bei chronischer Diarrhö die Feuchtigkeit bereits zu Feuchte-Hitze transformiert hat, zusätzlich Sophorae flavescentis Rx. (Ku Shen), Phellodendri Cx. (Huang Bai)
• wenn die chronische Diarrhö zu sinkendem Milz-Qi (11.5.1) führt, Wechsel zur Rezeptur Bu Zhong Yi Qi Tang
• wenn das Milz-Yang bereits geschwächt ist (11.5.2), mit kalten Extremitäten, kaltem Abdomen, Schmerzen mit starkem Borborygmus Wechsel zu Fu Zi Li Zhong Wan zusätzlich Evodiae Fr. (Wu Zhu Yu), Cinnamomi Cx. (Rou Gui)
• kalte und rohe Nahrungsmittel meiden
• empfehlenswert ist die Zubereitung der Speisen als Suppe oder Brei
Magen-Darm-TraktDiarrhö - chronischLeber-Qi-Stagnation greift die Milz an• Bauschmerzen und Diarrhö bei Stress
• Besserung der Bauchschmerzen nach Stuhlgang
• erneute Diarrhö nach Bauchschmerzen
• oft gestresst
• thorakales, hypochondriales Völlegefühl
• Aufstoßen
• Appetitverlust
• bitterer Mundgeschmack
• Säurereflux
• fades Aussehen
• Müdigkeit
• leicht rot• dünner, weißer oder dünner, gelber Belag• saitenförmig (Xian)
• dünn (Xi)
• Leber-Qi regulieren
• Milz stärken
• Gb 34 (Yanglingquan), Ma 36 (Zusanli), Bl 18 (Ganshu), Bl 20 (Pishu), Mi 4 (Gongsun), Le 3 (Taichong) bewegen Leber-Qi, stärken Milz-Qi, lindern abdominale Schmerzen und Diarrhö• Tong Xie Yao Fang
• Modifikationen:
• bei starkem Leber-Blut-/Yin-Mangel zusätzlich Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Chaenomelis Fr. (Mu Gua)
• bei starkem Milz-Qi-Mangel zusätzlich Poria (Fu Ling), Lablab Sm. album (Bai Bian Dou), Dioscoreae Rz. (Shan Yao)
• bei starken Stimmungsschwankungen zusätzlich Curcumae Rx. (Yu Jin), Albiziae Fl. (He Huan Hua), Ostreae Concha (Mu Li)
Magen-Darm-TraktDiarrhö - chronischNieren-Yang-Mangel• Diarrhö am frühen Morgen
• weiche Stühle mit unverdauten Nahrungsresten
• Besserung nach Durchfall
• Schmerzen um den Bauchnabel herum
• Borborygmen
• Kälteaversion
• kühler Körper
• kalte Extremitäten
• Kältegefühl, Schwäche in Lendenregion und Knien
• bei Männern: lmpotenz
• feuchtes, kühles Skrotum
• bei Frauen: verspätete Menstruation mit schwacher Blutung
• blass
• geschwollen
• weißer Belag
• feucht
• tief (Chen)
• langsam (Chi)
• Nieren erwärmen
• Milz stärken
• Ren 8 (Shenque, Bauchnabel, nur Moxa, keine Nadelung), Du 4 M (Mingmen) gut mit Moxa, erwärmen Milz- und Nieren-Yang beenden Diarrhö• Si Shen Wan
• Modifikationen:
• bei gleichzeitigem Milz-Yang-Mangel mit der Rezeptur Fu Zi Li Zhong Tang
• bei stark geschwächtem Mingmen-Feuer zusätzlich Morindae officinalis Rx. (Ba Ji Tian), Alpiniae oxyphyllae Fr. (Yi Zhi Ren), Cinnamomi Cx. (Rou Gui)
• bei alten Patienten mit Zeichen von sinkendem Milz-Qi (11.5.4) zusätzlich Bu Zhong Yi Qi Tang
• bei chronischer Diarrhö mit Stuhlinkontinenz zusätzlich mit Tao Hua Tang enthält:
• Hallyositum rubrum (Chi Shi Zhi) 30 g, Zingiberis Rz. (Gan Jiang) 9 g, nicht glutinierter Reis (Jing Mi) 30 g
• bei chronischer Diarrhö mit Yang-Mangel und Blut-Stase zusätzlich Kombination mit Shao Fu Zhu Yu Tang .
• empfehlenswert sind gekochte Speisen und Nahrungsmittel mit warmen Eigenschaften wie z.B. Lammfleisch, Rindfleisch, Lauch, Fenchel Knolle
Magen-Darm-TraktDysenterieFeuchte-Hitze-Dysenterie• Dysenterie mit Blut- und Schleimbeimengungen (mehr Blut als Schleim)
• Anusbrennen
• abdominale Schmerzen
• rektale Tenesmen
• Völlegefühl im Magen
• Appetitverlust
• klebriges Mundgefühl
• Aufstoßen
• Übelkeit
• wenig dunkler konzentrierter Urin
• rot• gelber, schmieriger Belag• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• Hitze klären
• Feuchtigkeit ausleiten
• Toxine eliminieren
• Qi regulieren
• Blut bewegen
• Nahrungsstagnation beseitigen
• Shao Yao Tang enthält:
• Scutellariae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian), Paconiae Rx. rubra (Chi Shao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Aucklandiae Rx. (Mu Xiang), Arecae Sm. (Bing Lang), Cinnamomi Cx. (Rou Gui), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang)
• Modifikationen:
• bei gleichzeitiger Nahrungsstagnation zusätzlich Crataegi Fr. (Shah Zha), Massa medicata fermentata (Shen Qu), Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi)
• bei gleichzeitigen äußeren Zeichen (z.B. gleichzeitig Fieber/Frösteln bzw. Kälteaversion) zusätzlich Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Menthae Hb. (Bo He), Perillae Fo. (Zi Su Ye), Sojae Sm. praep. (Dan Dou Chi), Pogostemonis oder Agastache Hb. (Huo Xiang), Eupatorii Hb. (Pei Lan)
• bei starker innerer Hitze wie z.B. Stuhl, dem nur Blut beigemengt ist, hohes Fieber, Durst auf kalte Getränke, rote Zunge, gelber Belag, schlüpfriger, schneller Puls Bai Tou Weng Tang enthält:
• Pulsatillae Rx. (Bai Tou Weng), Coptidis Rz. (Huang Lian), Phellodendri Cx. (Huang Bai), Fraxini Cx. (Qin Pi), zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Taraxaci Hb. (Pu Gong Ying), Portulacae Hb. (Ma Chi Xian), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
Magen-Darm-TraktDysenterieEpidemische Dysenterie• Akuter, plötzlicher Beginn
• hohes Fieber und Unruhe
• Dysenterie mit frischem, purpurfarbenem Schleim und blutigem Stuhl
• abdominale Koliken
• rektale Tenesmen
• Durst auf kalte Getränke
• Kopfschmerzen
• Koma
• Konvulsionen
• dunkelrot• gelber, trockener Belag• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• Die epidemische Dysenterie wird durch einen Angriff Äußerer epidemischer pathogener Faktoren mit sehr starken Toxinen verursacht. Die Symptomatik weist auf eine streng schulmedizinische lndikation hin, die aber in der VR China zusätzlich mit chinesischer Medizin behandelt wird. Die Autoren verfügen über eine große therapeutische Erfahrung, weshalb die epidemische Dysenterie hier mit aufgenommen wurde.
• Hitze klären
• Blut kühlen
• Toxine eliminieren
• evtl. Akupunktur an Du 26 (Shuigou/Renzhong) oder Ni 1 (Yongquan)• Bai Tou Weng Tang Modifikationen:
• um die Hitze-Toxine klärende Wirkung zu stärken zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Sanguisorbae Rx. (Di Yu)
• bei hohem Fieber und Zeichen von Hitze-Toxinen in der Ying-
und Blut-Schicht Bubali Cornu (Shui Niu Jiao) hinzufiigen oder auf das Rezept An Gong Niu Huang Wan wechseln, jedoch ohne Moschus (She Xiang), Cinnabaris (Zhu Sha), Realgar (Xiong Huang)
• bei Konvulsionen zusätzlich Uncariae Ra. cum Uncis (Gou Teng)
• bei Zeichen eines Yang-Kollaps mit blassem Gesicht, kalten Extremitäten, starkem Schwitzen, Dyspnoe, dünnem, schwachem Puls entweder Akupunktur an Du 26 (Shuigou/Renzhong) oder Ni 1 (Yongquan) oder die Rezeptur Shen Fu Tang einsetzen enthält:
• Ginseng Rx. (Ren Shen), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi)
Magen-Darm-TraktDysenterieFeuchte-Kälte-Dysenterie• Dysenterie mit mehr Schleim- als Blutbeimengungen oder nur Schleimauflagerungen
• abdominale Schmerzen
• rektale Tenesmen
• Schweregefühl in Kopf und Körper
• Völlegefühl im Magen
• Geschmacksverlust
• Appetitlosigkeit
• normal, leicht blass• weißer, klebriger Belag• schwach (Ruo)
• langsam (Chi)
• Kälte und Feuchtigkeit erwärmen und umwandeln
• Qi bewegen
• Ping Wei San mit Wu Ling San als Wei Ling Tang
• Modifikationen:
• oft zusätzlich mit Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), um das Blut zu harmonieren
• mit Aucklandiae Rx. (Mu Xiang), Arccae Sm (Bing Lang), um das Qi zu regulieren, Kälte zu zerstreuen und Schmerzen zu lindern
• bei Kopfschwere, Müdigkeit durch äußere Feuchtigkeit zusätzlich Notopterygii Rz. seu Rx. (Qiang Huo), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
• bei schwerer Feuchte-Kälte zusätzlich Zingiberis Rz. praep. (Pao Jiang) oder Poria (Fu Ling), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), um noch mehr Feuchtigkeit auszuleiten
• bei chronischer Dysenterie, die bereits das Milz-Yang geschädigt hat, Einsatz von Li Zhong Wan und Modifikationen
Magen-Darm-TraktDysenterieMangel- bzw. Leere-Kälte-Dysenterie• Chronische Dysenterie, die manchmal stark und manchmal weniger stark ausgeprägt ist
• dünnflüssiget Stuhl mit weißlichen Schleimbeimengungen
• nach dem Stuhlgang das Gefühl nicht ganz entleert zu haben
• in schwergradigen Fällen Steigerung his zum Darmprolaps
• nur leichtgradige abdominale Schmerzen
• Müdigkeit
• Kälteaversion
• kalte Extremitäten
• Appetitlosigkeit
• Geschmacksverlust
• kein Durst
• blass• dünner, weißer Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Milz und Nieren wärmen und stärken
• Dickdarm stabilisieren
• Prolaps verhindern
• Zhen Ren Yang Zang Tang enthält:
• Codonopsis Rx. (Dang Shen), Mydsticae Sm. (Rou Dou Kou), Zingiberis Rz. (Gan Jiang), Cinnamomi Cx. (Rou Gui), Chebulae Fr. (He Zi), Aucklandiae Rx. (Mu Xiang), Paeoniae Rx. alba (Bai Chao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei Stuhlinkontinenz und Darmprolaps durch sinkendes Milz-Qi Aucklandiae Rx. (Mu Xiang) aus der Rezeptur entfernen und Astragali Rx. (Huang Qi), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma) hlnzufügen
• bei Kälteaversion, kalten Extremitäten zusätzlich Evodiae Fr. (Wu Zhu Yu), Aconiti Rx. lateralis praep ([Zhi] Fu Zi)
• bei gleichzeitiger Nahrungsstagnation Chebulae Fr. (He Zi) aus der Rezeptur entfernen und Crataegi Fr. (Shan Zha) und Arecae Sm. (Bing Lan) hinzufügen
Magen-Darm-TraktDysenterieRezidivierende Dysenterie• Rezidivierende Dysenterie
• verlängerte chronische Dysenterie
• bei Anfall Dysenterie mit Schleim und Blut
• Bauchschmerzen
• rektale Tenesmen
• Appetitlosigkeit
• Müdigkeit
• Schwäche
• dünner Körper
• blass• schmieriger Belag• schwach (Ruo)• Milz stärken
• Qi unterstützen
• alternierend je nach aktueller Phase (akut oder anfallsfrei) Hitze klären
• Feuchtigkeit ausleiten
• akute Phase:
• Lian Li Tang enthält Li Zhong Wan und zusätzlich Coptidis Rz. (Huang Lian)
• im anfallsfreien lntervall (Ruhephase):
• Liu Jun Zi Tang zusätzlich Coptidis Rz. (Huang Lian), um die Rest-Hitze zu klären
• Modifikationen:
• zusätzlich Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Sanguisorbae Rx. (Di Yu), um das Blut zu harmonisieren
• Aucklandiae Rx. (Mu Xiang), um das Qi zu regulieren
• zeigt sich mehr Feuchte-Hitze, kann auch das Basisrezept bei Feuchte-Hitze-Dysenterie Shao Yao Tang eingesetzt werden
• bei Milz-Yang-Mangel mit kalter Nahrungsstagnation im Darm, wobei der Anfall durch Kälte ausgelöst wird, mit mehr schleimiger Dysenterie, Müdigkeit, Appetitverlust, blasser Zunge
• weißer Belag, tief (Chen)er Puls Einsatz von Wen Pi Tang enthält:
• Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Zingiberis Rz. (Gan Jiang)
Magen-Darm-TraktDysenterieYin-Mangel-Dysenterie• Dysenterie mit Blut und Schleim
• klebriger Schleim, der erschwert zu entleeren ist
• akuter Bauchnabelschmerz
• Unruhe
• trockener Mund
• leicht erhöhte Körpertemperatur nachmittags
• mentale Müdigkeit und Schwäche
• rot
• trocken
• wenig Belag oder Landkartenzunge• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Yin nähren
• Hitze klären
• Dysenterie beenden
• Modifikationen von Zhu Che Wan enthält:
• Coptidis Rz. (Huang Lian), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Ecliptae Hb. (Han Lian Cao)
• Modifikationen:
• bei starker Yin-Verletzung zusätzlich Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Mume Fr. verkohlt (Wu Mei [Tan]) oder zusätzlich Rehmanniae Rx. praep. (Shu Di Huang), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong)
• bei Dysenterie mit starken Blutungen zusätzlich Moutan Cx., verkohlt (Wu Mei [Tan]), Mu Dan Pi), Sanguisorbae Rx. (Di Yu)
• bei chronischer Dysenterie mit Stuhlinkontinenz zusätzlich Granati Pericarpium (Shi Liu Pi), Chebulae Fr. (He Zi)
• bei Yin-Mangel in Kombination mit Feuchte-Hitze-Retention bittere, kalte, Feuchte-Hitze klärende und ausleitende Arzneien wie Phellodendri Cx. (Huang Bai) nur mit sauren und adstringierenden Arzneien wie Granati Pericarpium (Shi Liu Pi) und Crataegi Fr. (Shan Zha) verwenden, da diese - im Unterschied zu anderen sauren, adstringierenden Arzneien - nicht die Feuchte-Hitze ausleitende Wirkung von Phellodendri Cx. (Huang Bai) verhindern
Magen-Darm-TraktObstipation durch FüllePathogene Hitze• trockener Stuhl
• erschwerte Defäkation
• längere lntervalle zwischen den Stuhlgängen (3-5 oder 7-8 Tage)
• leichtes Fieber
• fauliger Mundgeruch
• bitterer Mundgeschmack, Aphthen
• Gesichtsröte, rote Augen
• Unruhe
• Reizbarkeit
• Blähungen
• Appetitlosigkeit
• wenig dunkler konzentrierter Harn
• rot
• trocken
• gelber Belag• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• plötzlicher Beginn
• kurze Erkrankungsdauer
• Therapie trotz schwergradiger Symptome meist erfolgreich
• viele der genannten Arzneien haben eine bittere, kalte Natur und können daher leicht Milz und Magen schädigen. Daher sollten die Rezepturen nicht zu lange verwendet und nicht zu hoch dosiert werden. Bessert sich die Obstipation, sollten die oben aufgeführten Therapiestrategien und Rezepte beendet und die Behandlung mit Yin nährenden und Darm befeuchtenden Methoden fortgeführt werden.bei prädominanter Hitze:
• Hitze eliminieren
• Darm durchgängig machen
bei prädominanter Trockenheit:
• Hitze klären
• Darm befeuchten
• Bl 25 (Dachangshu, Rücken-Shu-Punkt), Ma 25 (Tianshu, Alarm-Mu-Punkt), Ma 37 (Shangjuxu, Unterer-Meer-He-Punkt des Dickdarms) leiten Hitze aus dem Dickdarm aus, fördern den Stuhlgang
• Ma 44 (Neiting), Di 11 Quchi), Le 2 (Xingjian), Di 4 (Hegu), SJ 6 (Zhigou) eliminieren Hitze aus Dickdarm und Magen, bewegen Qi und machen den Darm durchgängig
• Tiao Wei Cheng Qi Tang (7.6.5.a), um Hitze aus dem Darm zu eliminieren und den Darm wieder durchgängig zu machen
• Ma Zi Ren Wan (7.6.5.b), um Hitze zu klären und den Darm zu befeuchten (in diesem Fall ist die Hitze bereits systemischer geworden und zeigt sich aufgrund der Trockenheit in einer Schädigung der Säfte)
• bei Schädigung der Körperflüssigkeiten (Jin Ye) mit Mund- und Zungentrockenheit zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Dendrobii Hb. (Shi Hu, Artenschutz beachten!), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong) und Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang)
• bei Stuhltrockenheit und Blutungen durch (Trockenheits-)Risse am Anus zusätzlich Sanguisorbae Rx. (Di Yu), Sophorae Fl. (Huai Hua)
• bei Blähungen, Appetitverlust zusätzlich Arecae Pericarpium (Da Fu Pi), Crataegi Fr. (Shah Zha), Hordei Fr. germinatus (Mai Ya), Massa medicata fermentata (Shen Qu), Arecae Sm. (Bing Lang)
• bei Leber-Feuer bzw. -Hitze, die Magen und Darm attackiert mit den Symptomen Obstipation, Augenrötung, bitterer Mundgeschmack, schlüpfrigem, saitenförmigem Puls, zusätzlich Aloe (Lu Hui) zum o.g. Rezept zugeben oder dieses ersetzen durch das Rezept Dang Gui Lu Hui Wan enthält:
• Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Gentianae Rx. (et Rz.) (Long Dan Cao), Gardeniae Ft. (Zhi Zi), Coptidis Rz. (Huang Lian), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Phellodendri Cx. (Huang Bai), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), lndigo naturalis (Qing Dai), Aloe (Lu Hui), Aucklandiae Rx. (Mu Xiang)
• scharfe, warme Nahrungsmittel meiden
• auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr achten
Magen-Darm-TraktObstipation durch FülleQi-Stagnation• Stuhltrockenheit oder normale Konsistenz
• erschwerte Defäkation
• Verschlimmerung durch emotionale Anspannung
• unaufhörliches Aufstoßen
• thorakale und hypochondriale Völle
• Meteorismus
• abdominale Schmerzen
• Besserung durch Seufzen und Abgang von Winden
• rot• dünner, weißer oder gelber schmieriger Belag• gespannt (Jin)• plötzlicher Beginn
• kurze Erkrankungsdauer
• Therapie trotz schwergradiger Symptome meist erfolgreich
• Qi regulieren
• Stagnation lösen
• Bl 25 (Dachangshu), Ma 25 (Tianshu), Di 4 (Hegu) regulieren den Dickdarm, machen den Darm durchgängig
• Gb 34 (Yanglingquan), Le 14 (Qimen), Le 3 (Taichong), SJ 6 (Zhigou) regulieren Leber-Qi
• Liu Mo Yin Zi enthält:
• Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi), Aucklandiae Rx. (Mu Xiang), Linderae Rx. (Wu Yao), Aquilariae Lignum resinatum (Chen Xiang), Arecae Sm. (Bing Lang), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang)
• Modifikationen:
• bei Stagnation mehr auf der Lungenseite (Lungen-Qi-Stagnation) zusätzlich Armeniacae Sm. (Xing Ren), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi), Lepidii/Descurainiae Sm. (Ting Li Zi)
• bei Anzeichen von Leber-Qi-Stauung, die sich zu Stauungshitze entwickelt hat mit Halstrockenheit, bitterer bzw. saurer Mundgeschmack, gelber Zungenbelag zusätzlich Aloe (Lu Hui), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi)
• bei Obstipation durch einen bzw. nach einem operativen Eingriff und/oder Trauma auf, zusätzlich Blut bewegende Arzneien wie Persicae Sm. (Tao Ren), Carthami Fl. (Hong Hua), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Notoginseng Rx. (San Qi)
• Wenn sich die Obstipation gebessert hat, sich aber weiterhin eine Leber-Qi-Stauung zeigt, Wechsel zu Chai Hu Shu Gan San
• regelmäßig abends vor dem Schlafen Bauchmassagen im Uhrzeigersinn durchführen
• darüber hinaus sind Bewegung und regelmäßige sportliche Betätigung wichtig
Magen-Darm-TraktObstipation durch LeereQi-Mangel• Stuhldrang vorhanden, aber erschwerter Stuhlgang
• Stuhl ist nicht trocken
• betroffen sind oft ältere, schwache oder chronisch kranke Patienten
• gelb-matte Gesichtsfarbe
• Abmagerung
• Müdigkeit
• Kurzatmigkeit, die sich v.a. nach dem Stuhlgang verschlimmert
• blass• dünner, weißer Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• langsamer Beginn
• lange Erkrankungsdauer
• Therapie trotz leichter Symptome meist langwierig und erschwert
• Milz- und Lungen-Qi stärken• Ma 25 (Tianshu), Ren 6 (Qihai), Ma 36 (Zusanli), Bl 20 (Pishu) stärken Milz-Qi, regulieren den Darm• Huang Qi Tang enthält:
• Astragali Rx. (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) praep. (Zhi Gan Cao), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Cannabis Sm. (Huo Ma Ren), Honig (Feng Mi)
• Modifikationen:
• bei Qi-Mangel zusätzlich Codonopsis Rx. (Dang Shen), Polygonati Rz. (Huang Jing)
• bei absinkendem Milz-Qi mit Hämorrhoiden bzw. Anusprolaps zusätzlich Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Bupleuri Rx. (Chai Hu)
• bei starkem Lungen-Qi-Mangel mit chronischem Husten, Dyspnoe zusätzlich Sheng Mai San (7,6,10.a) oder Shen Ge San enthält:
• Ginseng Rx. (Ren Shen), Gecko (Ge Jie)
• bei Nieren-Qi-Mangel Bu Yuan Jian enthält:
• Ginseng Rx. (Ren Shen), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Dioscoreae Rz. (Shan Yao), Rehmanniae Rx praep. (Shu Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Eucommiae Cx. (Du Zhong), Lycii Fr. (Gou Qi Zi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) praep. (Zhi Gan Can)
Magen-Darm-TraktObstipation durch LeereBlut-Mangel• ballförmiger trockener Stuhl
• normale Entleerungszeiten mit erschwerter Defäkation
• Schwindel
• Palpitationen
• Schlaflosigkeit
• viele Träume
• Blässe
• blasse Lippen und Nägel
• blass• dünner, weißer Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• langsamer Beginn
• lange Erkrankungsdauer
• Therapie trotz leichter Symptome meist langwierig und erschwert
• Blut nähren
• Trockenheit befeuchten
• Ma 25 (Tianshu), Ren 4 (Guanyuan), Bl 17 (Geshu), Bl 18 (Ganshu), Bl 20 (Pishu), Le 8 (Ququan), Le 3 (Taichong), Di 4 (Hegu), Ni 6 (Zhaohai), SJ 6 (Zhigou) nähren Blut, befeuchten den Dickdarm• Run Chang Wan (7.6.5.b)
• Modifikationen:
• bei Yin-Mangel mit Leere-Hitze mit Symptomen wie Fünf-Flächen-Hitze (thorakal, Handinnenfläche, Fußsohlen), Mundtrockenheit, rote Zunge mit wenig abgeschältem Belag oder belaglos zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Polygoni multiflori Rx. praep. (He Shou Wu)
• bei Nieren-Yin-Mangel mit Müdigkeit, Schmerzen in der Lendenregion, bei Frauen mit Hypomenorrhö zusätzlich Polygoni multiflori Rx. praep. (He Shou Wu), Cistanches Hb.
(Rou Cong Rong), Juglandis Sm. (Hu Tan Ren)
• bei Blut-Mangel mit Zeichen von Blut-Stase wie blasse Zunge mit dunkelvioletten Stasepunkten bzw. -flecken das Blut nährende, Blut bewegende und Darm befeuchtende Rezept Tong You Tang enthält:
• Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang), Rehmanniae Rx. praep.
(Shu Di Huang), Persicae Sm. (Tan Ren), Carthami Fl. (Hong Hua), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) praep. (Zhi Gan Can), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma)
• bei gewohnheitsmäßiger Obstipation regelmäßig das den Darm befeuchtende Rezept Wu Ren Wan verschreiben, enthält:
• Persicae Sm. (Tan Ren), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Biotae Sm. (Bai Zi Ren), Pinienkerne (Song Zi Ren), Pruni Sm. (Yu Li Ren), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi)
• empfehlenswert ist der regelmäßige Verzehr von Nüssen, Mandeln, Erdnüssen, schwarzem Sesam, Pinienkernen etc., die eine befeuchtende und dadurch laxierende Wirkung auf den Darm haben
• um das Blut zu nähren, wird die regelmäßgige Zufuhr von Nahrungsmitteln mit roter Farbe empfohlen, z.B. gekochte Tomaten, rote Beete, rotes Fleisch
Magen-Darm-TraktObstipation durch LeereKälte• trockener oder normal feuchter Stuhl
• erschwerte Defäkation
• blasse Erscheinung
• Kälteaversion
• kalte Extremitäten
• abdominale Schmerzen mit Kältegefühl
• Borborygmen
• Kältegefühl und Schmerzen in Lendenregion und Wirbelsäule
• reichlicher klarer Urin
• blass
• geschwollen
• weißer, feuchter Belag• tief (Chen)
• langsam (Chi)
• schwach (Ruo)
• langsamer Beginn
• lange Erkrankungsdauer
• Therapie trotz leichter Symptome meist langwierig und erschwert
• erwärmen
• den Darm durchgängig machen
• Ma 25 (Tianshu), Ren 8 M (Shenque, Bauchnabel), Ren 6 (Qihai), Ren 4 (Guanyuan), Du 4 (Mingmen), Bl 23 (Shenshu) stärken Milz- und Nieren-Yang, machen den Darm durchgängig• Ji Chuan Jian enthält:
• Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi), Cistanches Hb. (Rou Cong Rong), Alismatis Rz. (Ze Xie), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Aurantii Fr. (Zhi Qiao)
• diesem Rezept wird häufig noch Juglandis Sm. (Hu Tan Ren), Polygoni multiflori Rx. (He Shtm Wu) beizugefügt
• um das Nieren-Yang noch mehr zu stärken, empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen zusätzlich You Gui Wan oder Jin Gui Shen Qi Wan einzunehmen
Leber, GallenblaseSchmerzen im HypochondriumLeber-Qi-Stagnation• ziehender Schmerz ohne fixierte Lokalisation
• besser oder schlechter je nach ernotionaler Anspannung
• Völlegefühl im Magen
• thorakales Druckgefühl
• häufiges Seufzen
• dünner Belag• gespannt (Jin)• Leber-Qi regulieren• Le 14 (Qimen), Gb 34 (Yanglingquan), SJ 6 (Zhigou), Le 3 (Taichong) befreien Leber- und Gallenblase-Meridian, regulieren Qi, lindern Schmerzen• Chai Hu Shu Gan San
• Modifikationen:
• bei starken Spannungsschmerzen Qi regulierende und Schmerzen lindernde Arzneien wie Citri reticulatae viride Pericarpium (Qing Pi), Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi), Curcumae Rx. (Yu Jin), Corydalis Rz. (Yan Hu Suo)
• bei (Stauungs-)Hitze durch Leber-Qi-Stauung mit brennenden Schmerzen, Reizbarkeit, Mundtrockenheit, bitterer Mundgeschmack, gelber konzentrierter Urin, Obstipation, rote Zunge mit gelbem Zungenbelag, saitenförmigem, schnellem Puls Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong) aus der Rezeptur entfernen und zusätzlich Leber-Hitze klärende, Qi regulierende, Blut bewegende und Schmerzen lindernde Arzneien einsetzen wie Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Coptidis Rz. (Huang Lian), Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi), Corydalis Rz. (Yan Hu Suo)
• bei Leber Hitze verletzt Leber-Yang mit milderen Schmerzen, die sich durch Überarbeitung verschlimmem, mit Schwindel, Reizbarkeit, Schlafstörungen, roter Zunge mit gelbem trockenem Zungenbelag, dünnem, saitenförmigem Puls Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong) entfernen und zusätzlich Yin nährende und Hitze klärende Arzneien wie Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Polygoni multiflori Rx. (He Shou Wu), Lycii Fr. (Gou Qi Zi), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua)
• bei Leber greift die Milz an (11.11.18) mit abdominalen Schmerzen und Diarrhö zusätzlich Milz-Qi stärkende und Diarrhö beendende Arzneien wie Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Poria (Fu Ling), Coicis Sm. (Yi Yi Ren), Lablab Sm. album (Bai Bian Dou)
• bei Leber greift den Magen an (11.11.19) mit Übelkeit und Erbrechen zusätzlich Magen harmonisierende und Erbrechen beendende Arzneien wie lnulae Fl. (Xuan Fu Hua), Haematitum (Dai Zhe Shi), Pinelliae Rz. praep. ([Zhi] Ban Xia), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang)
Leber, GallenblaseSchmerzen im HypochondriumBlut-Stase• stechende Schmerzen im Hypochondrium mit fixierter Lokalisation
• nachts schlechter
• Ansammlungen im Hypochondrium• livide oder mit blauen Punkten• tief (Chen)
• rau (Se)
• Stase beheben
• Netzgefäße frei machen
• Le 14 (Qimen), Mi 21 (Dahao), Bl 17 (Geshu), Mi 10 (Xuehai), Di 4 (Hegu), Le 3 (Taichong) bewegen Blut-Stase, machen die Netz-Luo-Gefäße, lindern Schmerzen• Xue Fu Zhu Yu Tang oder Fu Yuan Huo Xue Tang bei zugrunde liegendem Trauma enthält:
• Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui) 9 g, Persicae Sm. (Tao Ren) 6-9 g, Carthami Fl. (Hong Hua) 6 g, Rhei Rx. et Rz. in Wein präpariert ([Jiu Zhi] Da Huang) bis 30 g, Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen) 9 g, Bupleuri Rx. (Chai Hu) 6-9 g, Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao) 6 g
• Anmerkung: ln der Originalrezeptur ist Manitis Squama praep. ([Pao] Chuan Shan Jia) enthalten (cave: Artenschutz)
• Modifikationen:
• Bei harten Knoten unter dem Hypochondrium zusätzlich Blut-Stase brechende und Knoten auflösende Arzneien wie Sparganii Rz. (San Leng), Curcumae Rz. (E Zhu)
Leber, GallenblaseSchmerzen im HypochondriumFeuchtigkeit und Hitze in Leber und Gallenblase• Völlegefühl und Schmerz im Hypochondrium• thorakales und epigastrales Druckgefühl
• Appetitlosigkeit
• Übelkeit
• Erbrechen
• gelbe Skleren (lkterus)
• Kälte oder Fieber
• Oligurie
• evtl. Erbrechen von Würmern
• gelber, schmieriger Belag• gespannt (Jin)
• schnell (Shuo)
• Hitze klären
• Feuchtigkeit ausleiten
• Gb 34 (Yanglingquan), Mi 9 (Yinlingquan), Mi 6 (Sanyinjiao), Bl 18 (Ganshu), Bl 19 (Danshu) klären Hitze, leiten Feuchtigkeit aus den Leber- und Gallenblasen-Meridianen aus• Long Dan Xie Gan Tang
• Modifikationen:
• bei starken Schmerzen im Hypochondrium zusätzlich Leber-Qi regulierende und Schmerzen stillende Arzneien wie Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi), Corydalis Rz. (Yan Hu Suo), Citri reticulatae viride Pericarpium (Qing Pi), Curcumae Rx. (Yu Jin), Pinelliae Rz. praep. ([Zhi] Ban Xia)
• bei lkterus mit Fieber zusätzlich Feuchte-Hitze ausleitende und lkterus behandelnde Arzneien wie Artemisiae scopariae Hb. (Yin Chen Hao), Phellodendri Cx. (Huang Bai)
• bei Erbrechen von Würmern zunächst Wu Mei Wan (7.6.18)
• bei Koliken aufgrund von Cholelithiasis zusätzlich Stein ausleitende Arzneien wie Lysimachiae/Desmodii Hb. (Jin Qian Cao), Lygodii Spora (Hai Jin Sha), Curcumae Rx. (Yu Jin)
• bei Hitze, die das Yang geschädigt hat, mit Obstipation, Stuhltrockenheit, abdominaler Abwehrspannung zusätzlich abführende, Hitze ausleitende Arzneien wie Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Natrii sulfas (Mang Xiao)
Leber, GallenblaseSchmerzen im HypochondriumLeber-Yin-Mangel• leichter, alternierender Schmerz im Hypochondrium• Mund- und Halstrockenheit
• Reizbarkeit mit Hitzegefühl im Bereich von Thorax, Handflächen und Fußsohlen
• Schwindel
• Fieber
• Nachtschweiß
• Müdigkeit im Bereich der Taille
• rot• wenig Belag• dünn (Xi)
• gespannt (Jin)
• schnell (Shuo)
• Leber-Yin nähren• Bl 18 (Ganshu), Bl 23 (Shenshu), Le 14 (Qimen), Gb 34 (Yanglingquan), Le 8 (Ququan), Mi 6 (Sanyinjiao) nähren Leber- und Nieren-Yin, klären Leere-Hitze• Yi Guan Jian
• Modifikationen:
• bei stark ausgeprägter Leber-Qi-Stauung zusätzlich Leber-Qi bewegende Arzneien, die jedoch das Yin nicht verletzen wie Albiziae Fl. (He Huan Hua), Rosae rugosae Fl. (Mei Gui Hua), Tribuli Fr. (Bag Ji Li)
• bei Reizbarkeit zusätzlich Hitze klärende, Geist beruhigende Arzneien wie Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Gardeniae Fr. (Zhi Zi)
• bei Schwindel zusätzlich Nieren stärkende, Leber klärende Arzneien wie Polygonati Rz. (Huang Jing), Ligustri lucidi Fr. (Nü Zhen Zi), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua)
Leber, GallenblaseYang-lkterusim Verhältnis mehr Hitze als Feuchtigkeit• lkterus
• gelbe Skleren von gelboranger Farbe mit Glanz
• trüber dunkler Harn
• lkterus eher frisches Gelb (orangefarben)
• kurze Erkrankungsdauer
• in den meisten Fällen milder Verlauf
• Fieber
• Durst
• Unruhe
• Völle im Abdomen
• Übelkeit mit dem Wunsch zu erbrechen
• Mundtrockenheit
• bitterer Mundgeschmack
• Obstipation
• gelber, schmieriger Belag• gespannt (Jin)
• schnell (Shuo)
• Angriff von Feuchte-Hitze
• mehr durch äußere Pathogene hervorgerufen
• Fülle-, Hitze-Syndrome
• Hitze klären
• Feuchtigkeit ausleiten
• Stuhlgang abführen
• Yin Chen Hao Tang
• Modifikationen:
• um mehr Feuchtigkeit auszuleiten, zusätzlich z.B. Polyporus (Zhu Ling), Poria (Fu Ling), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Talcum (Hua Shi)
• bei Übelkeit zusätzlich Coptidis Rz. (Huang Lian), Bambusae Caulis in taeniam (Zhu Ru), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi)
• bei Schmerzen im rechten Hypochondrium zusätzlich Bupleuri Rx. (Chai Hu), Curcumae Rx. (Yu Jin), Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi), Corydalis Rz. (Yan Hu Suo)
• bei epigastralem und abdominalem Völlegefühl zusätzlich Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi), Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po)
• bei Koliken durch Cholezystolithiasis Da Chai Hu Tang und zusätzlich Artemisiae scopariae Hb. (Yin Chen Hao), Curcumae Rx. (Yu Jin), Lygodii Spora (Hai Jin Sha), Lysimachiae Hb. (Jin Qian Cao)
• bei Blockade der Gallengänge durch Würmer Wu Mei Wan (7.6.18) und zusätzlich Artemisiae scopariae Hb. (Yin Chen Hao), Gardeniae Fr. (Zhi Zi)
• Modifikationen:
• zeigt sich durch die Blockade mehr Hitze, Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) entfernen, Zanthoxyli Pericarpium (Chuan Jiao), Zingiberis Rz. (Gan Jiang) Dosis reduzieren und Dosis von Coptidis Rz. (Huang Lian), Phelodendri Cx. (Huang Bai) erhöhen
• zeigen sich bei einer Blockade durch Würmer nur wenige Zeichen von Qi- und Blut-Mangel, Codonopsis Rx. (Dang Shen), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui) aus der Rezeptur entfernen und folgende Arzneien hinzufügen: Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi), Arecae Sm.
Bing Lang), Quisqualis Fr. (Shi Jun Zi)
• Jeder der drei Typen des Yang-lkterus entsteht durch Feuchte-Hitze
Leber, GallenblaseYang-lkterusim Verhältnis mehr Feuchtigkeit als Hitze• lkterus, gelbe Skleren (weniger intensive Färbung als bei "lm Verhältnis mehr Hitze als Feuchtigkeit")
• lkterus eher frisches Gelb (orangefarben)
• kurze Erkrankungsdauer
• in den meisten Fällen milder Verlauf
• kein hohes Fieber
• schwerer Kopf
• fader Mundgeschmack ohne Durstgefühl
• thorakale und epigastrale Völle
• Appetitverlust
• Meteorismus
• Abneigung gegen fette Speisen
• Übelkeit mit dem Wunsch zu erbrechen
• weicher und klebriger Stuhl
• gelber, dicker, schmieriger Belag• gespannt (Jin) und schlüpfrig (Hua) oder schwach (Ruo) und langsam (Chi)• Angriff von Feuchte-Hitze
• mehr durch äußere Pathogene hervorgerufen
• Fülle-, Hitze-Syndrome
• Feuchtigkeit ausleiten
• Trübes umwandeln
• Hitze klären
• Yin Chen Wu Ling San gilt als Basisrezept für einen Yang-lkterus, wenn Feuchigtkeit die Hitze dominiert
• enthält Wu Ling San , zusätzlich Artemisiae scopariae Hb. (Yin Chen Hao)
• wenn Feuchtigkeit und Hitze in gleichem Verhältnis vorliegen, Gan Lu Xiao Du Dan enthält:
• Scutellariae Rx. (Huang Qin), Clematidis armandii Caulis (Chuan Mu Tong), Talcum (Hua Shi), Pogostemonis oder Agaatache Hb. (Huo Xiang), Myristicae Sm. (Rou Dou Kou)
• Modifikationen:
• bei Erbrechen zusätzlich Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Pericarplum (Chen Pi)
• bei Blähungen zusätzlich Aucklandiae Rx. (Mu Xiang), Arecae Pericarpium (Da Fu Pi)
• in der Anfangsphase eines Yang-lkterus mit äußeren Symptomen (gleichzeitiges Fieber, Frösteln bzw. Kälteaversion) Ma Huang Lian Qiao Chi Xiao Dou Tang, enthält:
• Ephedrae Hb. (Ma Huang), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Mori Cx. (Sang Bai Pi), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Phaseoli Sm. (Chi Xiao Dou), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Jujubae Fr. (Da Zao)
• bleibt das Fieber nach der Anfangsphase eines Yang-lkterus bestehen, Zhi Zi Bai Pi Tang enthält:
• Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Phellodendri Cx. (Huang Bai)
• zeigt sich während der Entwicklung eines Yang-lkterus eine Obstipation durch Fülle-Hitze in der Yangming-Schicht, Da Huang Xiao Shi Tang enthält:
• Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Phellodendri Cx. (Huang Bai), Natrii sulfas (Mang Xiao), Gardeniae Fr. (Zhi Zi)
• Jeder der drei Typen des Yang-lkterus entsteht durch Feuchte-Hitze
Leber, GallenblaseYang-lkterusexzessive toxische Hitze (akuter lkterus) • plötzlich einsetzender akuter lkterus-Anfall, mit schneller dunkler (goldfarbener) Einfärbung
• lkterus eher frisches Gelb (orangefarben)
• kurze Erkrankungsdauer
• in den meisten Fällen milder Verlauf
• hohes Fieber
• starker Durst
• Reizbarkeit
• Schmerzen im Hypochondrium
• abdominales Völlegefühl
• evl. Korea und Delirium
• Nasenbluten
• Blut im Stuhl
• Ekchymosen auf der Haut
• dunkel
• rot
• gelber, trockener Belag• gespannt (Jin), schlüpfrig (Hua) und schnell (Shuo) oder dünn (Xi) und schnell (Shuo) • Angriff von Feuchte-Hitze
• mehr durch äußere Pathogene hervorgerufen
• Fülle-, Hitze-Syndrome
• Westliche Notfallmedizin beachten!• Hitze und Toxine ausleiten
• Blut kühlen
• Sinnesöffnungen freimachen
• Xi Jiao San enthält:
• Bubali Cornu (Shui Niu Jiao) (als Ersatz für Rhinocerotisi Cornu [Xi Jiao]), Coptidis Rz. (Huang Lian), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Citricifugae Rz. (Sheng Ma)
• Modifikationen:
• um mehr Toxine zu eliminieren und Hitze zu klären, zusätzlich lsatidis Fo. (Da Qing Ye), Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao)
• um in erster Linie das Blut zu kühlen, zusätzlich Rehmannia Rx. (Sheng Di), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Dendrobi Hb. (Shi Hu)
• bei Koma und Delirium wird in der VR China zusätzlich die Rezeptur An Gong Niu Huang Wan eingesetzt (Rezeptur siehe Scheid/Bensky [2009]:, in der Ursprungsrezeptur sind Cinnabaris [Zhu Sha], Realgar [Xiong Huang] enthalten, deren Verwendung verboten ist, Rhinocerotisi Cornu [Xi Jiao] wird ersetzt durch Bubali Cornu [Shui Niu Jiao])
• bei Blutung in Stuhl und unter die Haut zusätzlich Sanguisorbae Rx. verkohlt (Di Yu Tan), Platycladi Cacumen verkohlt (Ce Bai Ye Tan)
• bei Ödemen durch Oligurie zusätzlich Clematidis armandii Caulis (Chuan Mu Tong), lmperatae Rz. (Bai Mao Gen), Plantaginis Hb. (Che Qian Cao), Arecae Pericarpium (Da Fu Pi)
• Jeder der drei Typen des Yang-lkterus entsteht durch Feuchte-Hitze
Leber, GallenblaseYin-lkterusRetention von Feuchte-Kälte• lkterus eher dunkel-trüb, wie geräuchert
• lange Erkrankungsdauer
• in den meisten Fällen schwerer Verlauf
• geistige Müdigkeit
• Kälteaversion
• Appetitlosigkeit
• epigastrales und abdominales Völlegefühl
• weiche Stühle
• Geschmacksverlust
• kein Durst
• blass• weißer, schmieriger Belag• sanft (Ru) und langsam (Chi) oder tief (Chen) und langsam (Chi)• Stagnation von Feuchte-Kälte, oft in Begleitung eines Milz- und Magen-Qi-Mangel
• Mangel-, Kälte-Syndrome oder komplexe Mangel-/Fülle-Syndrome
• Milz stärken
• Magen harmonisieren
• Kälte und Feuchtigkeit erwärmen und umwandeln
• Yin Chen Zhu Fu Tang enthält:
• Artemisiae scopariae Hb. (Yin Chen Hao), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Zingiberis Rz. (Gan Jiang), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• um noch mehr Qi zu bewegen und Feuchtigkeit auszuleiten, zusätzlich Curcumae Rx. (Yu Jin), Magnoliae oflicinalis Cx. (Hou Po), Poria (Fu Ling), Alismatis Rz. (Ze Xie)
• bei Meteorismus Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao) aus der Rezeptur entfernen und Atractylodis Rz. (Cang Zhu), Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po) hinzufügen
Leber, GallenblaseYin-lkterusBlockade durch Blut-Stase• lkterus
• dunkelgelbe Skleren
• lange Erkrankungsdauer
• in den meisten Fällen schwerer Verlauf
• Spider naevi
• dunkle Gesichtsfarbe
• Ansammlungen unter dem Hypochondrium mit fixierten Schmerzen
• schwarzer Stuhl
• livide
• dunkle Punkte oder Flecken
• gespannt (Jin) und rau (Se) oder dünn (Xi) und rau (Se)• Stagnation von Feuchte-Kälte, oft in Begleitung eines Milz- und Magen-Qi-Mangel
• Mangel-, Kälte-Syndrome oder komplexe Mangel-/Fülle-Syndrome
• Blut bewegen
• Blut-Stase lösen
• lkterus beseitigen
• Ge Xia Zhu Yu Tang enthält:
• Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Persicae Sm. (Tao Ren), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Linderae Rx. (Wu Yao), Corydalis Rz. (Yan Hu Suo), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Cyperi Rz. (Xiang Fu), Carthami Fl. (Hong Hua), Aurantii Fr. (Zhi Ke), Anmerkung: ln der Ursprungsrezeptur ist zusätzlich Trogopterori Faeces, trocken geröstet ([Chao] Wu Ling Zhi) enthalten
• Modifikationen:
• oft kombiniert mit Artemisiae scopariae Hb. (Yin Chen Hao)
• bei Leber-Qi-Stauung und Blut-Mangel oft kombiniert mit Xiao Yao San
• bei starker Milz-Schwäche zusätzlich Xiang Sha Liu Jun Zi Tang
Leber, GallenblaseYin-lkterusMilz-Schwäche und Blut-Mangel (lkterus vom Mangel-Typ)• lkterus
• gelbe Skleren
• blassmatter Teint
• dunkler Harn (v.a. nachts)
• lange Erkrankungsdauer
• in den meisten Fällen schwerer Verlauf
• Erschöpfung
• Müdigkeit in den Gliedern
• Palpitationen
• Kurzatmigkeit
• Appetitlosigkeit
• weiche Stühle
• mag nicht sprechen
• leise Stimme
• nächtliche Unruhe
• blass• dünner, weißer Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Stagnation von Feuchte-Kälte, oft in Begleitung eines Milz- und Magen-Qi-Mangel
• Mangel-, Kälte-Syndrome oder komplexe Mangel-/Fülle-Syndrome
• Milz stärken
• Mittleren Jiao erwärmen
• Qi stärken
• Blut nähren
• Xiao Jian Zhong Tang
• Modifikationen:
• bei starkem Qi-Mangel zusätzlich Astragali Rx. (Huang Qi), Codonopsis Rx. (Dang Shen)
• bei starkem Blut-Mangel zusätzlich Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Rehmanniae Rx. preap. (Shu Di Huang), Ecliptae Hb. (Han Lian Cao)
• bei starkem Yang-Mangel Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) austauschen gegen Cinnamomi Cx. (Rou Gui) und Zingiberis Rz. (Gan Jiang) hinzufügen
Xiao Jian Zhong Tang #
Modifikationen:#
bei starkem Qi-Mangel zusätzlich Astragali Rx. (Huang Qi)#
Codonopsis Rx. (Dang Shen)##
bei starkem Blut-Mangel zusätzlich #
Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)#
Rehmanniae Rx. preap. (Shu Di Huang)#
Ecliptae Hb. (Han Lian Cao)##
bei starkem Yang-Mangel #
Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) austauschen gegen Cinnamomi Cx. (Rou Gui) und Zingiberis Rz. (Gan Jiang) hinzufügen
• fettige, ölige und scharfe Speisen, Meeresfrüchte und Alkohol meiden
HarnorganeDysurieHitze-Lin (Re Lin) durch Feuchte-Hitze in der Blase • Dysurie
• dringend
• häufig
• evtl. Ausstrahlung bis in Nabel- und Lumbalregion
• evtl. Harntröpfeln
• Harn: wenig, tiefgelb, geruchsintensiv
• evtl. Fieber/Kälteaversion mit Übelkeit
• Erbrechen
• Durst
• Obstipation
• bitterer Mundgeschmack
• evtl. rot mit roten Punkten
• gelber, klebrig-schmieriger Belag• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• Hitze klären
• Feuchtigkeit beseitigen
• Schmerz beenden
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase
• Mi 9 (Yinlingquan) beseitigt Feuchtigkeit
• Di 11 (Quchi) bei Fieber
• Bl 27 (Xiaochangshu) bei krampfartiger Schmerzausstrahlung in Abdomen und Lumbalregion
• Ni 6 (Zhaohai), SJ 6 (Zhigou) bei Obstipation
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6 -, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen Elektroakupunkturbei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• bei akuter Feuchte-Hitze in der Blase Leitrezeptur Ba Zheng San
• Modifikationen:
• bei gleichzeitigen Zeichen einer Shaoyang-Beteiligung (alternierendes Fieber/Frösteln, bitterer [saurer] Mundgeschmack, Halstrockenheit, Übelkeit) zusätzlich mit Xiao Chai Hu Tang kombinieren
• wenn die Feuchte-Hitze bereits das Yin geschädigt hat mit Durst, trockenen, gelben Zungenbelag folgende Arzneien entfernen: Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Akebiae Caulis (Mu Tong), Gardeniae Fr. (Zhi Zi) und Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), lmperatae Rz. (Bai Mao Gen), Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang) hinzufügen
HarnorganeDysurieBlut-Lin (Xue Lin), Fülle-Typ durch Feuchte-Hitze in der Blase oder Herz-Feuer• Dysurie
• dringend
• evtl. mit ziehendem Schmerz im Unterbauch
• Harnverhalt
• Harn: wenig, heiß, rötlich mit Hämaturie, evtl. mit Blutklumpen
• Unruhezustände• rot• dünner, gelber Belag• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• voll (Shi)
• Hitze klären
• den Harnfluss befreien
• Blut kühlen
• Blutungen beenden
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase
• Mi 9 (Yinlingquan), Le 5 (Ligou) beseitigen Feuchtigkeit vom Unteren Jiao
• Mi 10 (Xuehai), Mi 6 (Sanyinjiao) klären Blut-Hitze, beendet Blutungen
• Le 3 (Taichong), Ni 2 (Rangu) kühlen Blut, öffnen die Wasserwege
• Bl 63 (Jinmen) beendet Blutungen
• Bl 17 (Geshu) kühlt das Blut
• Bl 22- (Sanjiaoshu) beseitigt Feuchte-Hitze vom Unteren Jiao
• Bl 66- (Zutonggu), Bl 63- (Jinmen) klären Blasen-Hitze und beseitigen Schmerzen im Blasen-Meridian
• Di 11- (Quchi) bei Hitzesymptomen
• He 8- (Shaofu) klärt Hitze von Herz und Dünndarm (bei "Loderndem Herz-Feuer verletzt Dünndarm")
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6 -, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen Elektroakupunkturbei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Dao Chi San mit Huang Lian Jie Du Tang
• Modifikation von Xiao Ji Yin Zi enthält:
• Cirsii Hb. (Xiao Ji), Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang), Talcum (Hua Shi), Typhae Pollen (Pu Huanx), Lophateri Hb. (Dan Zhu Ye), Nelumbinis Nodus rhizomatis (Ou Jie), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Dianthi Hb. (Qu Mai), Pyrrosiae Fo. (Shi Wei), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei starker Hämaturie zusätzlich Notoginseng Rx. (San Qi), Succinum (Hu Po)
• bei Blutklümpchen im Urin zusätzlich Cyathulae Rx. (Chuan Niu Xi), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao)
• bei sehr schmerzhafter Dysurie zusätzlich Olibanum (Ru Xiang), Myrrha (Mo Yao), Corydalis Rz. (Yan Hu Suo)
• wenn die Hitze das Yin geschädigt hat, zusätzlich Asini Corii Colla (E Jiao), Ecliptae Hb. (Han Lian Cao), Ligustri Lucidi Fr. (Nii Zhen Zi)
• bei Herz-Feuer mit Unruhe, Schlafstörungen, Zungenulzerationen zusätzlich Lophateri Hb. (Dan Zhu Ye), Junci Medulla (Deng Xin Cao), Akebiae Caulis (Mu Tong), Succinum (Hu Po)
HarnorganeDysurieBlut-Lin (Xue Lin), Mangel-Typ durch Feuchte-Hitze oder Hitze mit Nieren-Yin-Schädigung mit Leere-Hitze• leichte Dysurie während Miktion
• andauernder leichter Schmerz
• Harn: blassrot, schlimmer durch Überanstrengung
• Schwäche in Knie/Lumbalregion
• Unruhezustände
• Fünf-Flächen-Hitze
• evtl. Nachtschweiß
• Erschöpfung
• leicht rot• wenig Belag• Yin nähren
• Hitze klären
• Blutungen beenden
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase
• Mi 9 (Yinlingquan) beseitigt Feuchtigkeit vom Unteren Jiao
• Mi 10 (Xuehai), Mi 6 (Sanyinjiao) klären Blut-Hitze, beenden Blutungen
• Ren 4+ (Guanyuan), Ni 6+ (Zhaohai) nähren Yin
• bei Schwäche im Rücken zusätzlich Bl 23 (Shenshu)
• bei Schlafstörungen zusätzlich He 6 (Yinxi)
• bei sehr starkem Yin-Mangel mit Leere-Feuer zusätzlich Ni 10 (Yingu), Ni 2 (Rangu)
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6 -, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen Elektroakupunkturbei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Zhi Bai Di Huang Wan oder Modifikation, enthält:
• Rehmanniae Rx. praep. (Shu Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Dioscoreae Rz. (Shan Yao), Poria (Fu Ling), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Alismatis Rz. (Ze Xie), Asini Cornii Colla (E Jiao), Cirsii Hb. (Xiao Ji), Ecliptae Hb. (Han Lian Cao), Phellodendri Cx. (Huang Bai)
• Modifikationen:
• bei gleichzeitigem Qi-Mangel zusätzlich Codonopsis Rx. (Dang Shen), Astragali Rx. (Huang Qi)
• bei gleichzeitigem Nieren-Yang-Mangel mit Kälte-Zeichen zusätzlich Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Cinnnamomi Cx. (Rou Gui), Morindae Rx. (Ba Ji Tian)
HarnorganeDysurieStein-Lin (Shi Lin), Fülle-Typ durch Feuchte-Hitze in der Blase• Dysurie, evtl. erschwert mit plötzlichem Stopp
• z.T. kaum erträgliche stechende bis krampfartige Schmerzen bis in Unterbauch und Sakralregion
• Harn: mit Steinen oder Harngrieß
• dunkelgelb, evtl. blutig
• im Anfall Blässe
• Kaltschweißigkeit ("falsche Kälte")
• Übelkeit
• Erbrechen
• rot• dünner, weißer Belag• saitenförmig (Xian)
• schnell (Shuo)
• voll (Shi)
• Hitze klären
• Feuchtigkeit transformieren
• Wasserwege öffnen
• Harnsteine beseitigen
• Schmerzen beenden
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase
• Mi 9 (Yinlingquan) beseitigt Feuchtigkeit vom Unteren Jiao
• Bl 39- (Weiyang), Ni 2- (Rangu), Le 4 (Zhongfeng) beseitigen Steine, beenden Schmerzen
• Bl 23- (Shenshu) reguliert die Nieren-Qi-Zirkulation, mit Bl 28 (Pangguangshu) werden die Harnwege von Obstruktionen befreit
• Ma 28- (Shuidao) bei Steinen im mittleren und unteren Harntrakt
• Ma 25 (Tianshu) bei Steinen im oberen Harntrakt
• Bl 63- (Jinmen) entfernt Obstruktionen des Blasen-Meridians
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6 -, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen Elektroakupunkturbei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Modifikation von Shi Wei San enthält:
• Pyrrosiae Fo. (Shi Wei), Malvae Fr./Sm. (Dong Kui Guo/Zi), Dianthi Hb. (Qu Mai), Belmacandae Rz. (She Gan), Talcum (Hua Shi), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Gigeriae galli Endothelium corneum (Ji Nei Jin), Desmodii sen Lysimachiae Hb. (Jin Qian Cao), Lygodii Spora (Hal Jin Sha)
• Modifikationen:
• bei starkem, krampfartigem Schmerz zusätzlich Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• bei Hämaturie zusätzlich Cirsii Hb.
(Xiao Ji), lmperatae Rz. (Bai Mao Gen)
• bei brennenden Schmerzen zusätzlich Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Akebiae Caulis (Mu Tong)
• bei Fieber zusätzlich Taraxaci Hb.
(Pu Gong Ying), Phellodendri Cx. (Huang Bai), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang)
HarnorganeDysurieStein-Lin (Shi Lin), Mangel-Typ durch Nieren-Schwäche• leichte Dysurie während Miktion (mit leichtem andauerndem Schmerz)
• evtl. mit Harnflussunterbrechungen
• Harnverhalt
• Ham: dunkelgelb mit Harngrieß
• Dumpfer Schmerz in der Lumbalregion
• Schmerz im unteren Abdomen
• Fünf-Flächen-Hitze
• rot• wenig Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Nieren nähren
• Feuer nach unten ableiten
• Steine beseitigen
• Ren 3 (Zhongji), Ni 2 (Rangu), Bl 28 (Pangguangshu) unterstützen die Diurese und den freien Urinfluss, beseitigen Steine, beenden Schmerz
• Ni 7 (Fuliu), Bl 23 (Shenshu) unterstützen die Niere, nähren Nieren-Yin
• Ni 2 (Rangu), Ni 6 (Zhaohai), Ni 8 (Jiaoxin) bei starkem Nieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze, nährt Yin, leitet Feuer ab, befreit den Harnfluss
• bei Steinen im oberen Harntrakt zusätzlich Ma 25 (Tianshu)
• bei Steinen im mittleren bis oberen Harntrakt zusätzlich Ma 28 (Shuidao)
• bei Hämaturie zusätzlich Mi 10 (Xuehai)
• bei Schlafstörungen, Hitze der fünf Flächen, Nachtschweiß zusätzlich He 6 (Yinxi)
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6 -, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen Elektroakupunkturbei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Zhi Bai Di Huang Wan zusäzlich Phellodendri Cx.
(Huang Bai), Talcum (Hua Shi), Lygodii Spora (Hai Jin Sha)
HarnorganeDysurieTrübes, "wolkiges" Lin (Gao Lin), Fülle-Typ durch Feuchte-Hitze in der Blase• Dysurie
• häufig
• wenig oder zögernder Harnfluss oder Harnverhalt
• Harn: wenig, trüb oder wolkig, evtl. mit Fettaugen, Blut oder Sedimenten
• Völlegefühl in Thorax und Epigastrium
• Durst ohne Trinkverlangen
• rot• schmieriger, gelber Belag• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• Feuchtigkeit transformieren
• das Klare vom Trüben trennen
• Wasserwege öffnen
• Hitze klären
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase
• Mi 9 (Yinlingquan) beseitigt Feuchtigkeit vom Unteren Jiao
• Bl 23 (Shenshu), Ni 6 (Zhaohai) stärken die Niere
• Bl 23 (Shenshu), Ni 7 (Fuliu) bei Mangel-Syndrom, um Nieren- und Blasenfunktion in der Qi-Transformation zu stärken
• Bl 22 (Sanjiaoshu) fördert die Flüssigkeitsumwandlung und die Trennung des Klaren vom Trüben im Unteren Jiao
• Mi 9 (Yinlingquan), Mi 6 (Sanyinjiao) beseitigen Feuchtigkeit vom Unteren Jiao
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6 -, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen Elektroakupunkturbei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Modifikation von Bi Xie Fen Qing Yin enthält:
• Dioscoreae hypoglaucae Rz. (Bi Xie), Phellodendri Cx. (Huang Bai), Poria (Fu Ling), Nelumbinis Sm. (Lian Zi), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Typhae Pollen (Pu Huang)
• Modifikationen:
• bei starker Trübheit zusätzlich Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu), Lygodii Spora (Hai Jin Sha, auch bei Hämaturie)
HarnorganeDysurieTrübes, "wolkiges" Lin (Gao Lin), Mangel-Typ durch Nierenschwäche• leichte Dysurie
• mal besser, mal schlechter
• Harn: trüb, schlechter durch Überanstrengung
• lumbale Schwäche
• Schwindel
• Erschöpfung
• blass• schlüpfriger Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Nieren unterstützen, sichern und adstringieren• Ren 4 (Guanyuan), Ren 6 (Qihai) unterstützen und festigen Nieren-Qi, v.a. mit Moxa
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase
• Bl 23 (Shenshu), Du 20 (Baihui) unterstützen und heben Nieren-Qi an, v.a. mit Moxa
• Ren 6 (Qihai) stärkt Qi
• Ni 3 (Taixi) nährt Nieren-Yin
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6 -, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen Elektroakupunkturbei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• bei Nieren-Qi-Mangel (nicht fest) Variation von Jin Suo Gu Jing Wan enthält:
• Astragali complanati Sm. (Sha Yuan Zi), Euryales Sm. (Qian Shi), Rosae laevigatae Fr. (Jin Ying Zi), Nelumbinis Stamen (Lian Xu), Ostreae Concha (Mu Li), Rubi Fr. (Fu Pen Zi), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Alpiniae oxyphyllae Fr. (Yi Zhi Ren), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu)
• bei Nieren-Yin-Mangel Zhi Bai Di Huang Wan zusätzlich Phellodendri Cx. (Huang Bai), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu), Dioscoreae hypoglaucae Rz. (Bi Xie)
• Modifikationen:
• bei Rückenschmerzen zusätzlich Eucommiae Cx. (Du Zhong)
• bei gleichzeitigem Milz-Qi-Mangel zusätzlich Codonopsis Rx. (Dang Shen), Astragali Rx. (Huang Qi), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu)
• bei starkem Yin-Mangel zusätzlich Er Zhi Wan
• bei Durst, Mund- und Halstrockenheit nachts zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu) erhöhen
• bei Nachtschweiß zusätzlich Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren)
HarnorganeDysurieQi-Lin, Fülle-Typ durch Leber-Qi-Stagnation• Dysurie mit stechenden Schmerzen oder Gefühl von Rauigkeit und Einschnürung bei der Hamentleerung
• rezidivierender
erschwerter, häufiger Harndrang
• Harntröpfeln nach Miktion
• evtl. initiiert dutch Stress/Emotionen
• Schmerzausstrahlung in Nabelgegend und unteres Abdomen
• Harn: blassgelb
• Kopfschmerzen
• Schwindel
• Spannungsgefühl in Thorax und lateraler Rippenregion
• evtl. Menstruationsstörungen
• Seiten evtl. Gerötet• saitenförmig (Xian)• blockiertes Leber-Qi verlegt den Qi-Fluss im Leber-Meridian mit Entwicklung von Stauungs-Hitze und nachfolgender Qi-Blockade und Behinderung der Harnblasenfunktionen
• häufig bei Patienten in jüngerem und mittlerem Alter und bei Stress
• Leber-Qi bewegen
• schmerzhafte Stauung lösen
• evl. Stauungshitze kühlen
• schmerzhafte Obstruktion öffnen
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase
• Mi 9 (Yinlingquan) beseitigt Feuchtigkeit vom Unteren Jiao
• Ren 5 (Shimen) beseitigt Stagnation im Unteren Jiao
• Le 3 (Taichong), Le 8 (Ququan), Le 4 (Zhongfeng) bewegen Leber-Qi, beenden Schmerz
• Ma 29 (Guilai) hebt Qi in der Blase an, beendet Schmerz im unteren Abdomen
• Le 5 (Ligou) bewegt Leber-Qi im Leber-Netzgefäß
• Le 8 (Ququan) bewegt das Leber-Qi im Unterbauch
• Ma 30 (Qichong) reguliert Qi im Unteren Jiao
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6 -, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen Elektroakupunkturbei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Jia Wei Xiao Yao San zusätzlich Malvae Fr./Sm. (Dong Kui Guo/Zi), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Lygodii Spora (Hai Jin Sha)
• Chen Xiang San enthält:
• Aquilariae Lignum resinatum (Chen Xiang), Pyrrosiae Fo. (Shi Wei), Talcum (Hua Shi), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Vaccariae Sm. (Wang Bu Liu Xing), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
HarnorganeDysurieQi-Lin, Mangel-Typ durch Milz-Schwäche• leichte Dysurie mit nach unten drängenden Unterbauchschmerzen, besser durch Druck oder Wärme, schlimmer durch Überanstrengung
• Harntröpfeln
• Harn: klar, viel
• Erschöpfung
• Blässe
• blass• dünner, weißer Belag• schwach (Ruo)• Milz-Qi-Mangel
• sinkendes Milz-Qi
• Mangel-Syndrom folgt oft nach rezidivierenden Blaseninfekten (Hitze-Lin), die nicht richtig ausgeheilt oder mit Antibiotika und extrem kalten Arzneien behandelt wurden
• Qi stärken
• Wasserwege öffnen
• evtl. Nieren-Yang stärken
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangsbu) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase
• Du 20 (Baihui) hebt Qi an
• Mi 6 (Sanyinjiao) reguliert Qi, besänftigt die Leber, öffnet die Wasserwege, beseitigt Schmerz
• Bl 64 (Jinggu) stärkt die Blasenfunktion
• Ma 36 (Zusanli) stärkt Qi
• Ren 6 (Qihai) bewegt und stärkt das Qi im Unteren Jiao
• Ren 4+ M (Guanyuan), Ni 3+ (Taixi) stärken die Nieren
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6 -, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen Elektroakupunkturbei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Variation von Bu Zhong Yi Qi Tang
HarnorganeDysurieBlut-Stase im Unteren Jiao• Dysurie mit stechenden Schmerzen und einem Gefühl von Rauigkeit oder Einschnürung
• Harn: wolkig-trüb
• Hämaturie mit dunklem Harn, der Klümpchen enthalten kann
• stechende Schmerzen im unteren Abdomen
• Lippenzyanose
• trockene, raue Haut
• purpurn bzw. purpune Punkte• tief (Chen)
• dünn (Xi)
• rau (Se)
• Dieses Syndrom gehört zur Kategorie Blut-Lin. Es wird oft durch Traumata oder durch Qi-Mangel mit nachfolgender Qi- und Blut-Stagntion oder durch Eindringen pathogener Kälte, die das Blut gefriert, verursacht
• durch die Stagnation stoppt der Blutfluss und tritt aus den Gefäßen aus - Hämaturie
• Yang wärmen, um die Stagnation aufzulösen, zu bewegen und die schmerzhafte Obstruktion zu öffnen• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase
• Mi 10 (Xuehai) bewegt das Blut
• weitere Therapiemöflichkeiten:;Elektroakupunktur-Management bei akutem Schmerz bei Harnsteinen (nach MeLean/Lyttleton 2002)
• Kontraindikation: bei asymptomatischen Patienten
• Vorgehen:
• Elektrostimulation mit hoher Frequenz (ca. 20-100 Hz nach Patiententoleranz), negative Elektrode (- ve) am proximalen Punkt
• Zusatzpunkte nur Handstimulation
• Nierensteine Bl 23 (- ve), Mi 9 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Bl 28-, Mi 6-, Ma 25-, Gb 25-
• Uretersteine, Oberer Ureter Bl 23 (- re), Bl 28 (+ re) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte Ren 6+, Bl 22-
• unterer Ureter Bl 23 (- ve), Ma 28 (+ ve) auf derselben Körperseite
• Zusatzpunkte: Ren 3-, Bl 32-
Blasen- oder Urethrasteine Ren 4 (- re) oder Ren 3 (- re) und Ma 28 (+ re) oder Mi 6 (+ re)
• Zusatzpunkte: Ni 8-, Mi 14-, Pe 6-
• OP 92 (Harnblase), OP 95 (Niere), OP 51 (Vegetativum), OP 29 (Okziput), OP 22 (Endokrinium), OP 13 (Nebenniere)
• Anwendung: pro Sitzung 3-4 Punkte mit starker Stimulation, 20 min belassen
• Shao Fu Zhu Yu Tang zusätzlich Lysimachiae Hb. (Jin Cian Cao), Dianthi Hb. (Qu Mai)
HarnorganeHäufige MiktionQi-Mangel von Lunge und Milz• Miktion: häufiger Harn: viel, klar
• unfähig, Urin zu speichern
• evtl. lnkontinenz
• verschlimmert sich durch Anstrengung, langes Stehen, Husten
• Expektoration von übermäßig viel Speichel oder dünnem, klarem Schleim
• Müdigkeit
• Kurzatmigkeit
• Kälteaversion
• Appetitmangel
• weiche Stühle
• Blässe
• blass• weißer Belag• groß
• oberflächlich (Fu)
• aber schwach (Ruo), kraftlos
• häufig durch Überanstrengung
• Diätfehler mit Übermaß an kalten, rohen Nahrungsmitteln
• Eindringen Äußerer Kälte mit Schädigung des Yang-Qi, das nicht mehr ausreichend emporheben kann, dadurch kann die Harnblase die Flüssigkeiten nicht mehr zurückhalten
• Lunge und Milz erwärmend stärken
• Aufsteigen des Qi unterstützen
• Du 20+ M (Baihui) hebt Qi an, hält daher Urin zurück
• Ren 6+ M i(Qihai) stärkt Qi allgemein, v.a. im Unterbauch
• Bl 23+ M (Shenshu) stärkt Nieren-Yang, mildert Harninkontinenz
• Bl 28+ M (Pangguangshu), Bl 53+ M (Baohuang) stärken die Blasenfunktion
• Zusatzpunkte bei Lungen-Qi-Mangel:
• Bl 13+ M (Feishu), Du 12+ M (Shenzhu) stärken Lungen-Qi, mit Moxa v.a. auch Yang
• Lu 7+ (Lieque) reguliert die Wasserwege (bester Punkt dafür auf dem Lungen-Meridian)
• Zusatzpunkte bei Milz-Qi-Mangel: Bl 20+ M (Pishu), Ma 36+ M (Zusanli), Ren 12+ M (Zhongwan) stärken Milz-Qi
• Spezielle Akupunkturtechnik:
• s.c. Nadelung einer 3-Cun-Nadel von Ren 6 bis Ren 3
• die Nadel wird zunächst gedreht und dann angehoben in Richtung Sternum und damit ein hebendes Gefühl im unteren Abdomen ausgelöst. Dort kann die Nadel einige Zeit belassen werden.
• OP 95 (Niere), OP 92 (Harnblase), OP 80 (Urethra)
• zusätzlich OP 34 (Graue Substanz), OP 51 (Vegetativum), OP 97 (Leber), OP 98 (Milz), OP 104 (San Jiao)
• Französische Ohrakupunktur:
• zusätzlich OP 82 (Nullpunkt: Zwerchfell), OP 26a (Thalamus: Hirnanhang)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen, mit ableitender Nadeltechnik setzen, 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Elektrostimulation
• Punktgruppe Mi 6, Bl 28, Bl 53, Ex-B (Xiajiaoshu), Lokalisation: Mitte der Verbindungslinie zwischen Anus und Du 1, der in der Mitte zwischen Anus und Os coccygis liegt
• Punktion vom Anus in Richtung Du 1 (Changqiang) und Ma 28 (Shuidao)
• alternierend bei jeder Sitzung nadeln und jeweils mit niedriger Frequenz (2-7 Hz) stimulieren
• Bu Zhong Yi Qi Tang zusätzlich Arzneien, die das Yang wärmen und den Transport der Flüssigkeiten von Lunge und Milz stärken wie Alpiniae oxyphyllae Fr. (Yi Zhi Ren, festigt zudem die Harnblase), Zingiberis Rz. (Gan Jiang)
• Kombination von Variationen von Bu Fei Tang mit Bu Zhong Yi Qi Tang enthält Astragali Rx. (Huang Qi), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Poria (Fu Ling), Asteris Rx. (Zi Wan), Mori Cx. (Sang Bai Pi), Rehmaniae Rx. praep. (Shu Di Huang), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei lnfektanfälligkeit zusätzlich Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), evtl. Dosis von Astragali Rx. (Huang Qi) erhöhen
• bei Schleim-Feuchtigkeit, die die Lunge obstruiert mit Husten, profusem weißlichem Sputum zusätzlich Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Platycodi Rx. (Jie Geng)
• zeigen sich keine Lungenzeichen Mort Cx. (Sang Bai Pi), Rehmanniae Rx. praep. (Shu Di Huang), Asteris Rx. (Zi Wan) aus der Rezeptur entfernen und stattdessen Euryales Sm.
(Qian Shi), Rosae laevigatae Fr. (Jin Ying Zi), Cuscutae Sm. (Tu Si Zi) hinzufügen
• bei starkem Husten zusätzlich Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po)
• bei Nahrungsstagnation mit Appetitstörung, abdominaler Spannung zusätzlich Hordei Fr. germinatus (Mai Ya), Raphani Sm. (Lai Fu Zi), Crataegi Fr. (Shan Zha)
HarnorganeHäufige MiktionNieren-Qi nicht fest
• Nieren-Yang-Mangel
• Miktion: häufig
• Harn: blass
• evtl. lnkontinenz
• Erschöpfung
• Anorexie
• Schwindel
• Tinnitus
• Schmerz und Schwäche lumbal bzw. in den Knien
• Gesichtsblässe
• blass
• feucht
• tief (Chen)
• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• schwache Konstitution
• hohes Lebensalter
• viele Geburten
• Nieren-Yang stärken und wärmen
• Harnblase festigen
• Bl 23+ M (Shenshu), Du 4+ M (Mingmen)
• Ni 7+ (Fuliu), Ren 4+ M (Guanyuan) stärken Nieren-Yang
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt Qi allgemein
• Du 20+ M (Baihui) hebt das Qi
• Bl 28+ M (Pangguangshu), Bl 53+ M (Baohuang), Bl 32+ M (Ciliao) stärken die Blasenfunktion
• He 7 (Shenmen), Ex-HN 3 (Yintang) bei Enuresis im Kindesalter, beruhigen Geist-Shen
• alternative: jeweils Mi 6, Ren 4, Bl 23 oder Ren 4, Ren 3, Bl 23, Bl 28, Ni 3 bei jeder Sitzung alternierend mit stärkender Nadeltechnik und Moxa
• OP 95 (Niere), OP 92 (Harnblase), OP 80 (Urethra)
• zusätzlich OP 34 (Graue Substanz), OP 51 (Vegetativum), OP 97 (Leber), OP 98 (Milz), OP 104 (San Jiao)
• Französische Ohrakupunktur:
• zusätzlich OP 82 (Nullpunkt: Zwerchfell), OP 26a (Thalamus: Hirnanhang)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen, mit ableitender Nadeltechnik setzen, 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Elektrostimulation
• Punktgruppe Mi 6, Bl 28, Bl 53, Ex-B (Xiajiaoshu), Lokalisation: Mitte der Verbindungslinie zwischen Anus und Du 1, der in der Mitte zwischen Anus und Os coccygis liegt
• Punktion vom Anus in Richtung Du 1 (Changqiang) und Ma 28 (Shuidao)
• alternierend bei jeder Sitzung nadeln und jeweils mit niedriger Frequenz (2-7 Hz) stimulieren
Suo Quan Wan mit Jin Gui Shen Qi Wan You Gui Wan , zusätzlich Alpiniae oxyphyllae Fr, (Yi Zhi Ren), Mantidis Oötheca (Sang Piao Xiao), Psoralae Fr. (Bu Gu Zhi) bei sehr häufigem Harndrang, Enuresis und Harninkontinenz oder Nykturie zusätzlich Rubi Fr. (Fu Pen Zi) und Rosae laevigatae Fr. (Jin Ying Zi)
HarnorganeHäufige MiktionNieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• Miktion: häufiger Harndrang
• Harn: wenig, dunkelgelb
• Halstrockenheit
• Schwindel
• Wangenrötung
• Hitzesensationen v.a. nachmittags und abends in Thorax, Handflächen, Fußsohlen
• Schmerz lumbal bzw. in den Knien
• Spermatorrhö bei Männern
• rot• wenig Belag• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• wie bei Nieren-Yang-Mangel
• chronisch, es kommt zum Verlust der Festigkeit durch die Niere und zur Bildung von Leere-Hitze, die beide zu Pollakisurie führen
• Nieren stärken
• Yin nähren und befeuchten
• Ren 4+ (Guanyuan), Ni 3+ (Taixi), Mi 6+ (Sanyinjiao) nähren das Nieren-Yin
• Bl 23+ (Shenshu)
• Bl 28+ (Pangguangshu), Ren 3+ (Zhongji) stärken die Blasenfunktion
• OP 95 (Niere), OP 92 (Harnblase), OP 80 (Urethra)
• zusätzlich OP 34 (Graue Substanz), OP 51 (Vegetativum), OP 97 (Leber), OP 98 (Milz), OP 104 (San Jiao)
• Französische Ohrakupunktur:
• zusätzlich OP 82 (Nullpunkt: Zwerchfell), OP 26a (Thalamus: Hirnanhang)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen, mit ableitender Nadeltechnik setzen, 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Elektrostimulation
• Punktgruppe Mi 6, Bl 28, Bl 53, Ex-B (Xiajiaoshu), Lokalisation: Mitte der Verbindungslinie zwischen Anus und Du 1, der in der Mitte zwischen Anus und Os coccygis liegt
• Punktion vom Anus in Richtung Du 1 (Changqiang) und Ma 28 (Shuidao)
• alternierend bei jeder Sitzung nadeln und jeweils mit niedriger Frequenz (2-7 Hz) stimulieren
• Modifikation von Zhi Bai Di Huang Wan mit zusätzlichen Arzneien, die die Festigung der Niere stärken wie z.B. Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Rosae laevigatae Fr. (Jin Ying Zi) und Erhöhen von Dioscoreae Rz. (Shan Yao), Corni Fr. (Shan Zhu Yu)
• Modiflkationen:
• bei sehr starkem Nieren-Yin-Mangel zusätzlich Er Zhi Wan
HarnorganeHäufige MiktionFeuchte-Hitze in der Blase• Miktion: häufiger Harndrang mit Brennen und Schmerzen bei der Miktion
• Harn: wenig, gelb und wolkig
• subfebrile Temperaturen
• evtl. Durst mit wenig Trinkverlangen
• Mundtrockenheit
• Völle und Spannung im Unterbauch
• Obstipation, aber kein trockener Stuhl oder wechselnd weich/trocken
• rot• gelber, fettiger Belag• schnell (Shuo), schlüpfrig (Hua) oder
• schnell (Shuo), sanft (Ru)
• Fülle-Störung
• pathogene Feuchte-Hitze ergießt sich in die Harnblase, die Feuchtigkeit blockiert die normale Qi-Transformation, die Hitze verdampft die Flüssigkeiten und führt zu häufigem Harndrang
• Hitze kühlen
• Feuchtigkeit vom Unteren Jiao entfernen
• Bl 28- (Pangguangshu), Ren 3- (Zhongji) beseitigen Feuchte-Hitze aus dem Unteren Jiao, fördern die Blasenfunktion
• Mi 9- (Yinlingquan), Mi 6- (Sanyinjiao) stärken die Milz, beseitigen Feuchte-Hitze
• Bl 39- (Weiyang), Bl 66- (Zutonggu) entfernen Hitze-Retention vom Blasen-Meridian
• OP 95 (Niere), OP 92 (Harnblase), OP 80 (Urethra)
• zusätzlich OP 34 (Graue Substanz), OP 51 (Vegetativum), OP 97 (Leber), OP 98 (Milz), OP 104 (San Jiao)
• Französische Ohrakupunktur:
• zusätzlich OP 82 (Nullpunkt: Zwerchfell), OP 26a (Thalamus: Hirnanhang)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen, mit ableitender Nadeltechnik setzen, 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Elektrostimulation
• Punktgruppe Mi 6, Bl 28, Bl 53, Ex-B (Xiajiaoshu), Lokalisation: Mitte der Verbindungslinie zwischen Anus und Du 1, der in der Mitte zwischen Anus und Os coccygis liegt
• Punktion vom Anus in Richtung Du 1 (Changqiang) und Ma 28 (Shuidao)
• alternierend bei jeder Sitzung nadeln und jeweils mit niedriger Frequenz (2-7 Hz) stimulieren
• Ba Zheng San Modifikationen
HarnorganeHäufige MiktionLeber-Qi-Stauung• Miktion: häufig mit Verschlechterung durch Stress
• typisch ist ein Gefühl von inkompletter Blasenentleerung
• Missempfindungen in Subkostal- und Flankenregion
• Reizbarkeit oder emotionale Anspannung
• Stress
• Zorn
• häufiges Aufstoßen
• Flatulenz
• alternierend Obstipation oder Diarrhö
• aufgetriebenes Abdomen
• bei Frauen evtl. prämenstruelles Syndrom
• normal, evtl. Seiten gerötet• saitenförmig (Xian)• unterdrückter Ärger, Wut, Stress behindern das freie Fließen des Qi in der Leber-Leitbahn
• dadurch wird die Qi-Zirkulation im Unteren Jiao eingeschränkt (oft Mitbeteiligung anderer Muster)
• diese Störung ist relativ häufig und durch die damit einhergehende ängstliche Erregung sowie weiteren Leber-Symptomen leicht zu diagnostizieren, ist aber auch oft mit anderen Mustern kombiniert
• Leber-Qi bewegen
• evtl. Stauungshitze ausleiten
• Geist Shen beruhigen
• Bl 28 (Pangguangshu) stärkt die Blasenfunktion
• Le 2- (Xingjian) leitet Leber-Feuer aus
• Le 3- (Taichong) reguliert das Leber-Qi
• Pe 6 (Neiguan) beruhigt den Geist
• Bl 18 (Ganshu) reguliert das Leber-Qi
• OP 95 (Niere), OP 92 (Harnblase), OP 80 (Urethra)
• zusätzlich OP 34 (Graue Substanz), OP 51 (Vegetativum), OP 97 (Leber), OP 98 (Milz), OP 104 (San Jiao)
• Französische Ohrakupunktur:
• zusätzlich OP 82 (Nullpunkt: Zwerchfell), OP 26a (Thalamus: Hirnanhang)
• Anwendung: 3-4 druckdolente Punkte auswählen, mit ableitender Nadeltechnik setzen, 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Elektrostimulation
• Punktgruppe Mi 6, Bl 28, Bl 53, Ex-B (Xiajiaoshu), Lokalisation: Mitte der Verbindungslinie zwischen Anus und Du 1, der in der Mitte zwischen Anus und Os coccygis liegt
• Punktion vom Anus in Richtung Du 1 (Changqiang) und Ma 28 (Shuidao)
• alternierend bei jeder Sitzung nadeln und jeweils mit niedriger Frequenz (2-7 Hz) stimulieren
• Modifikation von Xiao Yao San , z.B. zusätzlich Linderae Rx. (Wu Yao)
Harnorgane"Nachtröpfeln" von HarnSchwäche des Mittleren Jiao
• sinkendes Milz-Qi
• Miktion: intermittierendes Nachtröpfeln
• Verschlechterung bei Müdigkeit
• weiche Stühle
• Müdigkeit
• Appetitmangel
• Erschöpfung
• blass• weißer Belag• schwach (Ruo), dünn (Xi) oder verzögert, sanft (Ru)• Milz-Oi-Mangel, die Schwäche der Milz führt v.a. bei Erschöpfung zu mangelnder Hebung der Blase, wodurch es zu Urin-Nachtröpfeln kommt (meist überarbeitete Menschen mittleren Lebensalters)• Milz-Qi stärken und anheben• Du 20+ M (Baihui) hebt Qi an, hält daher Urin zurück
• Bl 20+ M (Pishu), Ma 36+ M (Zusanli), Ren 12+ M (Zhongwan) stärken das Milz-Qi
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt Qi allgemein, v.a. im Unterbauch
• Bl 28+ M (Pangguangshu), Bl 53+ M (Baohuang) stärken die Blasenfunktion
• spezielle Akupunkturtechnik:
• s.c. Nadelung einer 3-Cun-Nadel von Ren 6 bis Ren 3
• die Nadel wird zunächst gedreht und dann angehoben in Richtung Sternum und damit ein hebendes Gefühl im unteren Abdomen ausgelöst. Dort kann die Nadel einige Zeit belassen werden.
• Bu Zhong Yi Qi Tang und Variationen
Harnorgane"Nachtröpfeln" von HarnNieren-Yang-Mangel mit Kälte in der Harnblase• Miktion:
• häufiger, profuser und klarer Harnfluss mit längerem Nachtröpfeln
• Erschöpfung
• Schwindel
• Tinnitus
• Schwäche und Schmerz lumbal bzw. in den Knien
• Kältegefühl
• kalte Extremitäten
• sexuelle Dysfunktionen
• blass
• feucht
• weißer Belag• tief (Chen)
• dünn (Xi)
• v.a. an der Chi-Position
• schwache Konstitution
• hohes Lebensalter
• viele Geburten
• dadurch wird die Harnblase nicht gefestigt und nicht ausreichend bei ihrer Qi-Transformation unterstützt (meist ältere Patienten)
• Nieren-Yang stärken und erwärmen
• die festigende Funktion der Niere unterstützen
• Bl 23+ M (Shenshu), Du 4+ (Mingmen) bei Patienten > 20 Jahre auch Moxa möglich
• Ni 7+ (Fuliu), Ren 4+ M (Guanyuan) stärken Nieren-Yang
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt Qi allgemein
• Du 20+ M (Baihui) hebt das Qi
• Bl 28+ M (Pangguangshu), Bl 53+ M (Baohuang), Bl 32+ M (Ciliao) stärken die Blasenfunktion
• Kombination von Jin Gui Shen Qi Wan mit Sang Piao Xiao San enthält:
• Rehmanniae Rx. (Shu Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Dioscoreae Rz. (Shan Yao), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Alismatis Rz. (Ze Xie), Poria (Fu Ling), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Mantidis Oötheca (Sang Piao Xiao), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Rosae laevigatae Fr. (Jin Ying Zi)
• Tu Si Zi Wan enthält:
• Cuscutae Sm.
(Tu Si Zi), Cervi Cornu pantotrichum (Lu Rong), Cistanches Hb. (Rou Cong Rong), Dioscoreae Rz. (Shan Yao), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Linderae Rx. (Wu Yao), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Mantidis Oötheca (Sang Piao Xiao), Alpiniae oxyphyllae Fr. (Yi Zhi Ren), Ostreae Concha, kalziniert ([Duan] Mu Li), Gigeriae Galli Endothelium corneum (Ji Nei Jin)
Harnorgane"Nachtröpfeln" von HarnFeuchte-Hitze in der Blase• Miktion:
• häufiger Harndrang von dunklem oder wolkigem Harn mit Brennschmerz oder Schmerzen in der Harnröhre während der Miktion
• Völle und Spannungsgefühl im Unterbauch• evtl. rot• gelber, fettiger bzw. schmierig-klebriger Belag• schnell (Shuo)
• schlüpfrig (Hua) oder sanft (Ru)
• Feuchte-Hitze-Retention, die eine normale Qi-Transformation der Blase verhindert
• die Hitze treibt die Flüssigkeitenbewegung an, und beides führt zum Nachtröpfeln
• Hitze kühlen
• Feuchtigkeit vom Unteren Jiao entfernen
• Bl 28- (Pangguangshu), Ren 3- (Zhongji) beseitigen Feuchte-Hitze aus dem Unteren Jiao, fördern die Blasenfunktion
• Mi 9- (Yinlingquan), Mi 6- (Sanyinjiao) stärken die Milz, beseitigen Feuchte-Hitze
• Bl 39- (Weiyang), Bl 66- (Zutonggu) entfernen Hitze-Retention vom Blasen-Meridian
• Ba Zheng San und Variationen
HarnorganeHarninkontinenzLungen- und Milz-Qi-Mangel
• sinkendes Milz-Qi
• lnkontinenz: leichtgradig meist beim Husten und Niesen
• Miktion: häufiger Harndrang
• klarer Harn, aber nicht profus
• Husten
• Kurzatmigkeit
• Dyspnoe
• Appetitmangel mit postprandialem Spannungsgefühl
• Müdigkeit
• weiche Stühle
• blass• schwach (Ruo)• chronischer Husten mit Verletzung des Lungen-Qi, weshalb die Lunge die Bewegungen der Flüssigkeiten nicht mehr kontrollieren kann
• oder konstitutioneller Milz-Qi-Mangel, das Qi kann nicht mehr emporsteigen und zieht eine Schwäche der Lunge nach sich
• oft zusätzliche Beeinträchtigung durch Müdigkeit oder Eindringen eines pathogenen Faktors in die Lunge
• Lunge und Milz wärmen
• das Aufsteigen des Qi stärken
• Du 20+ M (Baihui) hebt Qi an, hält daher Urin zurück
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt Qi allgemein, v.a. im Unterbauch
• Bl 23+ M (Shenshu) stärkt Nieren-Yang, mildert Harninkontinenz
• Bl 28+ M (Pangguangshu), Bl 53+ M (Baohuang) stärken die Blasenfunktion
• Zusatzpunkte bei Lungen-Qi-Mangel:
• Bl 13+ M (Feishu), Du 12+ M (Shenzhu) stärken Lungen-Qi, mit Moxa v.a. auch Yang
• Lu 7+ (Lieque) reguliert die Wasserwege (bester Punkt dafür auf dem Lungen-Meridian)
• Bu Zhong Yi Qi Tang mit Gan Cao Gan Jiang Tang, enthält:
• Zingiberis Rz. (Gan Jiang), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) praep. ([Zhi] Gan Cao)
HarnorganeHarninkontinenzNieren-Yang-Mangel• lnkontinenz: oft
• Miktion: häufig
• klar und reichlicher Harn
• Nykturie
• Erschöpfung
• Müdigkeit
• blasser Teint
• sexuelle Störungen wie lmpotenz oder lnfertilität
• Schwindel
• Tinnitus
• Schwäche und Schmerz lumbal bzw. in den Knien
• Kältegefühl
• blass
• feucht
• tief (Chen)
• schwach (Ruo)
• schwache Konstitution, Alter, viele Geburten führen zu Nieren-Yang-Mangel mit mangelnder Festigung und Unterstützung der Blasen-Qi-Transformation durch die Niere mit lnkontinenz
• meist ältere Patienten
• Nieren-Yang stärken und erwärmen
• Harnblase festigen
• Bl 23+ M (Shenshu), Du 4+ (Mingmen)
• bei Patienten > 20 Jahre auch Moxa möglich)
• Ni 7+ (Fuliu) und Ren 4+ M (Guanyuan) stärken Nieren-Yang
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt Qi allgemein
• Du 20+ M (Baihui) hebt das Qi
• Bl 28+ M (Pangguangshu), Bl 53+ M (Baohuang), Bl 32+ M (Ciliao) stärken die Blasenfunktion
• Mi 6+ (Sanyinjiao) stärkt die Nieren
• He 7 (Shenmen), Ex-HN 3 (Yintang) bei Enuresis im Kindesalter, beruhigen Geist-Shen
• alternativ:
• jeweils Mi 6, Ren 4, Bl 23 oder Ren 4, Ren 3, Bl 23, Bl 28, Ni 3 bei jeder Sitzung alternierend mit stärkender Nadeltechnik und Moxa
• Gong Ti Wan (Pille zum Konsolidieren und Anheben), enthält:
• Rehmanniae Rx. praep. (Shu Di Huang), Cuscutae Sm. (Tu Si Zi), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Alpiniae oxyphyllae Fr. (Yi Zhi Ren), Psoraleae Fr. (Bu Gu Zhi), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Poria (Fu Ling), Allii Sm. tuberosis (Jiu Cia Zi) oder Sang Piao Xiao San
HarnorganeHarninkontinenzLeber- und Nieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• lnkontinenz: entwickelt sich allmählich
• evtl. Tröpfeln nach der Miktion
• meist bei Frauen ab 45 Jahren
• Miktion: wenig Harn, dunkelgelb
• Mundtrockenheit
• Schwindel
• Tinnitus
• Hitzesensationen in Thorax, Handflächen, Fußsohlen
• Nachtschweiß
• Obstipation mit trockenem Stuhl
• rot• wenig Belag oder belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• evtl. etwas saitenförmig (Xian)
• durch den Yin-Mangel (durch Alter, Erschöpfung etc.) wird das Yang nicht mehr ausreichend kontrolliert, flammt auf und führt zu Feuer, das den Harn herausdrückt• Leber- und Nieren-Yin nähren, um das Yang wieder zu kontrollieren• Ren 4+ (Guanyuan), Ni 3+ (Taixi), Mi 6+ (Sanyinjiao) nähren das Nieren-Yin
• Bl 23+ (Shenshu), Bl 28+ (Pangguangshu), Ren 3+ (Zhongji) stärken die Blasenfunktion
• Da Bu Yin Wan , zusätzlich Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Rosae laevigatae Fr. (Jin Ying Zi), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi)
HarnorganeHarninkontinenzFeuchte-Hitze in der Blase• lnkontinenz: relativ akut mit nur tröpfelndem Harn
• Miktion: häufiger Harndrang mit Brennschmerz in der Urethra
• bei der Entleerung, wenig, dunkler Urin
• Spannungsgefühl und Unbehagen im unteren Abdomen
• bitterer Mundgeschmack
• Mundtrockenheit
• evtl. rot• gelber, schmierig-klebriger Belag• schnell (Shuo)
• schlüpfrig (Hua) oder saitenförmig (Xian)
• Eindringen von Feuchtigkeit und Hitze entweder von außen durch die Harnöffnung oder durch Diätfehler
• die Feuchtigkeit blockiert das Qi und schädigt die Blasen-Qi-Transformation
• die Hitze drückt den Harn heraus, und es kommt zu lnkontinenz
• Feuchtigkeit und Hitze vom Unteren Jiao entfernen• Bl 28- (Pangguangshu), Ren 3- (Zhongji) beseitigen Feuchte-Hitze aus dem Unteren Jiao, fördern die Blasenfunktion
• Mi 9- (Yinlingquan), Mi 6- (Sanyinjiao) stärken die Milz, beseitigen Feuchte-Hitze
• Bl 39- (Weiyang), Bl 66- (Zutonggu) entfernen Hitze-Retention vom Blasen-Meridian
• Ba Zheng San
HarnorganeEnuresisNieren-Yang-Mangel• Enuresis und häufige Harnentleerung mit reichlich, klarem Harn
• weitere Symptome des Nieren-Yang-Mangels
• blass
• feucht
• tief (Chen)
• langsam (Chi)
• schwach (Ruo) (v.a.
an der Chi-Position)
• häufig schwache Konstitution
• aber auch übermäßige sexuelle Betätigung
• hohes Lebensalter
• viele Geburten
• wiederholte Kälteexposition der Fußsohlen
• die Qi-Transformation der Blase wird nicht mehr ausreichend unterstützt und die Blase nicht mehr gefestigt
• Nieren-Yang stärken und erwärmen
• Harnblase festigen
• Bl 23+ M (Shenshu), Du 4+ (Mingmen)
• bei Patienten > 20 Jahre auch Moxa möglich)
• Ni 7+ (Fuliu) und Ren 4+ M (Guanyuan) stärken Nieren-Yang
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt Qi allgemein
• Du 20+ M (Baihui) hebt das Qi
• Bl 28+ M (Pangguangshu), Bl 53+ M (Baohuang), Bl 32+ M (Ciliao) stärken die Blasenfunktion
• Mi 6+ (Sanyinjiao) stärkt die Nieren
• He 7 (Shenmen), Ex-HN 3 (Yintang) bei Enuresis im Kindesalter, beruhigen Geist-Shen
• alternativ:
• jeweils Mi 6, Ren 4, Bl 23 oder Ren 4, Ren 3, Bl 23, Bl 28, Ni 3 bei jeder Sitzung alternierend mit stärkender Nadeltechnik und Moxa
• bei Kindern (14.7.12) evtl. nur He 7 (Shenmen), Bl 40 (Weizhong) harmonisieren Herz und Nieren, regulieren den Unteren Jiao, beruhigen Geist-Shen, evtl. nur Laserakupunktur (5.1.5)
• Gong Ti Wan (Pille zum Konsolidieren und Anheben), enthält:
• Rehmanniae Rx. praep. (Shu Di Huang), Cuscutae Sm. (Tu Si Zi), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Alpiniae oxyphyllae Fr. (Yi Zhi Ren), Psoraleae Fr. (Bu Gu Zhi), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Poria (Fu Ling), Allii Sm. tuberosis (Jiu Cia Zi) oder Sang Piao Xiao San
HarnorganeEnuresisNieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• Enuresis und häufiger Harndrang mit wenig, dunklem und leicht heißem Harn
• typische Symptome des Nieren-Yin-Mangels
• rot• belaglos• wie bei Nieren-Yang-Mangel, chronisch
• durch den Yin-Mangel wird das Yang nicht mehr kontrolliert
• Hitze trocknet die Säfte, der Harn wird dunkel und flieBt spärlich
• Hitze drückt die Flüssigkeiten aus der Blase und führt zu Enuresis
• Nieren stärken
• Yin nähren
• Leere-Hitze klären
• Ren 4+ (Guanyuan), Ni 3+ (Taixi), Mi 6+ (Sanyinjiao) nähren Nieren-Yin
• Bl 23+ (Shenshu), Bl 28+ (Pangguangshu), Ren 3+ (Zhongji) stärken die Blasenfunktion
• Modifikation von Zhi Bai Di Huang Wan , dabei die Dosierung von Corni Fr. (Shan Zhu Yu) und Dioscoreae Rz. (Shan Yao) erhöhen und zusätzlich saure, adstringierende Arzneien wie Rosae laevigatae Fr. (Jin Ying Zi) und Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi) hinzufügen
HarnorganeEnuresisLungen-Qi-Mangel• Enuresis bei Übermüdung
• häufig von chronischem
Husten begleitet
• viel dünnflüssiges, weißes Sputum
• blass• schwach (Ruo)• chronischer Husten• Lungen-Qi erwärmen und stärken• Du 20+ M (Baihui) hebt Qi an, hält daher Urin zurück
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt Qi allgemein, v.a. im Unterbauch
• Bl 23+ M (Shenshu) stärkt Nieren-Yang, mildert Harninkontinenz
• Bl 28+ M (Pangguangshu), Bl 53+ M (Baohuang) stärken die Blasenfunktion
• Zusatzpunkte bei Lungen-Qi-Mangel:
• Bl 13+ M (Feishu), Du 12+ M (Shenzhu) stärken Lungen-Qi, mit Moxa v.a. auch Yang
• Lu 7+ (Lieque) reguliert die Wasserwege (bester Punkt dafür auf dem Lungen-Meridian)
• Zusatzpunkte bei Milz-Qi-Mangel:
• Bl 20+ M (Pishu), Ma 36+ M (Zusanli), Ren 12+ M (Zhongwan) stärken das Milz-Qi
• Gan Cao Gan Jiang Tang enthält:
• Glycyrrhizae Rz. praep. ([Zhi] Gan Cao), Zingiberis Rz. praep. (Gan Jiang), zusätzlich Ginseng Rx. (Ren Shen)
• da oft ein Lungen-Qi-Mangel mit einem Milz-Qi-Mangel einhergeht, siehe auch bei den Rezepturen bei Sinkendem Milz-Qi (13.5.2.a, 13.5.3.a, 13.5.4.a, 13.5.5.d)
HarnorganeEnuresisMilz-Qi-Mangel und Sinkendes Milz-Qi• Enuresis bei Übermüdung
• typische Symptome des Milz-Qi-Mangels wie z.B. weiche Stühle, Müdigkeit, Appetitverlust, Erschöpfung
• blass• schwach (Ruo)• geistige und körperliche Überanstrengung führen zu Milz-Qi-Mangel• Milz-Qi stärken und anheben• Du 20+ M (Baihui) hebt Qi an, hält daher Urin zurück
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt Qi allgemein, v.a. im Unterbauch
• Bl 23+ M (Shenshu) stärkt Nieren-Yang, mildert Harninkontinenz
• Bl 28+ M (Pangguangshu), Bl 53+ M (Baohuang) stärken die Blasenfunktion
• Zusatzpunkte bei Milz-Qi-Mangel:
• Bl 20+ M (Pishu), Ma 36+ M (Zusanli), Ren 12+ M (Zhongwan) stärken das Milz-Qi
• Bu Zhong Yi Qi Tang
• Variation von Gu Pao Tang (Dekokt zum Konsolidieren der Blase) enthält:
• Astragali Rx. (Huang Qi), Astragali Sm. (Tong Ji Li), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Poriae Sclerotium paradicis (Fu Shen), Leonuri Fr. (Chong Wei Zi), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma)
HarnorganeBehinderte MiktionStörungen der Lungen-Qi-Verteilungs- und Absenkungs- funktion (nach Clavey [2004]: "gefesseltes Lungen-Qi") • behinderte Miktion
• oft zunächst Gesichtsödeme (v.a. Augenlider), nachfolgend auch der Extremitäten und mit generalisierten Flüssigkeitsretentionen mit schmerzendem Schweregefühl
• Frösteln
• Fieber
• Husten
• Dyspnoe
• evtl. Halsschmerzen und -schwellung
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu) und gespannt (Jin) oder oberflächlich (Fu) und schnell (Shuo)• meist als Folge eines akuten Eindringens von pathogenem Wind mit Einschnürung und Beeinträchtigung der Lungenfunktionen
• meist akut und plötzlich
• zunächst mit Ödemen am Oberkörper, die sich nach unten ausweiten
• Lungenfunktionen unterstützen
• pathologisches Wasser entfernen
• SJ 6 (Zhigou), Bl 12 (Fengmen) unterstützen die Lungen-Verteilungsfunktion, vertreiben äußere Pathogene, ableitende Nadeltechnik
• Bl 13 (Feishu), Bl 22 (Sanjiaoshu), Mi 9 (Yinlingquan) bewegen Flüssigkeiten, unterstützen mit ableitender Nadeltechnik die Diurese
• bei Halsschmerzen und -schwellung mit roter Zunge Lu 11 (Shaoshang) bluten lassen
• bei Wind-Aversion mit profusem Schwitzen zusätzlich SJ 5 (Waiguan), Ma 36 (Zusanli), um Wind zu vertreiben und Qi zu stärken
• Modifikation von Yue Bi Jia Zhu Tang enthält:
• Ephedrae Hb. (Ma Huang), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Gypsum fibrosum (Shi Gao), Polyporus (Zhu Ling), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Alismatis Rz. (Ze Xie), Jujubae Fr. (Da Zao), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei sehr starker erschwerter Miktion zusätzlich Arecae Pericarpium (Da Fu Pi), Talcum (Hua Shi)
• bei lnvasion von Wind-Hitze zusätzlich Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Platycodi Rx. (Jie Geng)
• bei Wind-Hitze mit Halsschmerzen und -schwellungen zusätzlich lsatidis Rx. (Ban Lan Gen), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Platycodi Rx. (Jie Geng)
• wenn sich keine Hitze im Außen zeigt, sondern nur Kälte, dann Gypsum fibrosum (Shi Gao) aus der Rezeptur entfernen und zusätzlich Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Notopterygii Rz. seu Rx. (Qiang Huo), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi)
• bei Husten oder Keuchatmung zusätzlich Peucedani Rx. (Qian Hu), Armeniacae Sm. (Xing Ren)
• bei Hitze evtl. Qing Fei Yin (13.5.7.c)
HarnorganeBehinderte MiktionMilz-Yang-Mangel• behinderte Miktion oder spärlicher Harnfluss
• generalisierte Ödeme (v.a. untere Körperregion wie untere Extremitäten)
• zusätzlich Zeichen eines Milz-Yang-Mangels
• blass
• schlaff
• feucht
• weißer, schlüpfriger Belag• schwach (Ruo)
• kraftlos
• tief (Chen)
• langsam (Chi)
• durch äußere lnvasion von Kälte-Feuchtigkeit, die das Milz-Yang schädigt oder innere Schädigung z.B. durch Überarbeitung oder Diätfehler• Milz-Yang wärmen und bewegen
• Qi transformieren
• Flüssigkeiten bewegen
• Ren 4 (Qihai), Ren 9 (Shuifen), Ma 28 (Shuidao) wärmen Yang, tranformieren Qi, bewegen das Wasser v.a. mit Moxa
• Ma 36 (Zusanli), Mi 9 (Yinlingquan) stärken die Milz, transformieren Feuchtigkeit, unterstützen die Diurese
• Mi 4 (Gongsun) zusätzlich bei breiigem Stuhl
• Pe 6 (Neiguan), Ren 12 (Zhongwan) bei Übelkeit
• Variation von Shi Pi Yin enthält:
• Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Poriae Cutis (Fu Ling Pi), Arecae Pericarpium (Da Fu Pi), Alpiniae kadsumadai Sm. (Cao Dou Kou), Magnoliae officinatis Cx. (Hou Po), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Zingiberis Rz. (Gan Jiang), Polyporus (Zhu Ling), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei stark erschwerter Miktion zusätzlich Alismatis Rz. (Ze Xie)
• bei sinkendem Milz-Qi Variation von Bu Zhong Yi Qi Tang ohne Bupleuri Rx. (Chai Hu) dafür zusätzlich Poria (Fu Ling), Polyporus (Zhu Ling)
HarnorganeBehinderte MiktionNieren-Yang-Mangel• behinderte Miktion
• Ödeme v.a. unterhalb der Taillenregion
• Dyspnoe
• Keuchatmung und Husten mit Geräuschen dünnen Schleims
• Palpitationen
• Zeichen eines Nieren-Yang-Mangels wie kalte Extremitäten etc.
• blass
• schlaff
• weißer, schlüpfriger Belag• tief (Chen)
• sehr schwach (Ruo) (v.a. an der Chi-Position)
• konstitutioneller Yang-Mangel
• chronische Erkrankungen
• ausschweifendes Sexualleben
• hohes Lebensalter
• Nieren wärmen
• Yang stärken
• Qi bewegen
• Feuchtigkeit transformieren
• Bl 23 (Shenshu), Du 4 (Mingmen) wärmen die Nieren und stärken Yang mit Moxa
• Ren 9 (Shuifen), Mi 9 (Yinlingquan), Bl 28 (Pangguangshu) bewegen das Qi, transformieren Feuchtigkeit, unterstützen die Diurese
• Zhen Wu Tang zusätzlich Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Acanthopanacis Cx. (Wu Jia Pi), Alismatis Rz. (Ze Xie)
• bei starken Ödemen und Harnretentionen zusätzlich Polyporus (Zhu Ling), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi)
• bei starkem Yang-Mangel zusätzlich Cinnamomi Cx. (Rou Gui)
• bei Durchfall Paeoniae Rx. alba (Bai Shao) entfernen, zusätzlich Zingiberis Rz. (Gan Jiang)
HarnorganeBehinderte MiktionLeber- und Nieren-Yin-Mangel bzw. Nieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• behinderte Miktion
• spärlicher, dunkelgelber (konzentrierter) Harn
• evtl. leicht schmerzhaft
• evtl. rezidivierende Ödeme
• zusätzlich Zeichen von Nieren- und Leber-Yin-Mangel mit Leere-Hitze
• rot• wenig oder abgeschälter Belag• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Yin aufzehrende Erkrankungen
• hohes Lebensalter
• konstitutioneil bedingt
• aufgrund des Yin-Mangels mit Leere-Hitze, die weiter Flüssigkeiten verköchelt, fehlen die Flüssigkeiten im Körper, es kommt zu behinderter Miktion
• Nieren- und Leber-Yin nähren
• Leere-Hitze nach unten leiten, Diurese unterstützen
• Ren 3 (Zhongji), Mi 6 (Sanyinjiao), Bl 28 (Pangguangshu) nähren Yin, leiten Leere-Hitze nach unten ab, unterstützt die Diurese
• Bl 23 (Shenshu), Ni 7 (Fuliu) unterstützen das Wasser, nähren Nieren-Yin
• Zhi Bai Di Huang Wan , zusätzlich Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Acanthopanacis Cx. (Wu Jia Pi)
• Modifikationen:
• bei starkem Nieren-Yin-Mangel zusätzlich Ecliptae Hb. (Han Lian Cao), Ligustri lucidi Fr. (Nü Zhen Zi)
• bei starker Leere-Hitze mit "dampfenden Knochen" zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Lycii Cx. (Di Gu Pi), Cynanchi atrati Hb. (Bai Wei)
HarnorganeBehinderte Miktionlnnere Obstruktion durch Feuchte-Hitze (Feuchte-Hitze im Unteren Jiao)• behinderte Miktion mit spärlichem, dunklem Harn
• Rastlosigkeit im Brustkorb (Xin Fan)
• Übelkeit
• bitterer, klebriger Mundgeschmack
• Durst ohne Trinkverlangen
• Appetitmangel
• abdominelle Spannung
• erschwerte Defäkation klebrigen Stuhls (je nach Hitzeanteil auch trocken)
• rot• fettiger, gelber Belag• schnell (Shuo), schlüpfrig (Hua) oder schnell (Shuo), sanft (Ru)• Diätfehler
• Alkoholabusus
• mangelnde Hygiene
• äußere lnvasion pathogener Feuchtigkeit und Hitze, die im San Jiao akkumuliert und die Wasserpassagen blockiert
• Hitze klären
• Feuchtigkeit beseitigen
• Diurese anregen
• Ren 3 (Zhongii), Ma 28 (Shuidao), Bl 28 (Pangguangshu) klären Hitze, unterstützen die Diurese
• Mi 6 (Sanyinjiao), Mi 9 (Yanglingquan) beseitigen Feuchtigkeit
• bei Obstipation Ma 37 (Shangjuxu)
• Mi 4 (Gongsun) bei breiigen Stühlen
• Bl 32 (Ciliao), Mi 10 (Xuehai) bei Dysurie und Hämaturie
• Ba Zheng San
• Modifikation:
• bei bereits erfolgter Yin-Schädigung Rhei Rx. et Rz. (Da Huang) entfernen, zusätzlich Rehmaniae Rx. (Sheng Di Huang), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), lmperatae Rz. (Bai Mao Gen)
HarnorganeBehinderte Miktion(Leber-)Qi-Stauung
• Qi-Stagnation
• behinderte Miktion
• evtl. ziehende Spannung oder Schmerzen in der Urethra während der Miktion
• Spannung des unteren Abdomens, das aber bei Palpation weich ist
• bitterer Mundgeschmack
• Halstrockenheit
• Unbehagen in Thorax und Flanken
• Appetitmangel
• häufiges Aufstoßen
• abdominale Spannung postprandial, evtl. Säurereflux
• rot• dünner, gelber Belag• saitenförmig (Xian)• häufig emotional bedingte Qi-Stagnation, die dazu führt, dass die Flüssigkeiten stagnieren
• durch die Feuchtigkeitsansammlungen stagniert dann der Harnfluss
• Leber-Qi bewegen
• Stau lösen
• Diurese unterstützen
• Ren 3 (Zhongji), Ma 28 (Sbuidao) unterstützen die Diurese
• Le 3 (Taichong), SJ 6 (Zhigou), Le 14 (Qimen) bewegen das Leber-Qi, förderen den freien Qi-Fluss, unterstützen die Diurese
• Ren 17 (Danzhong) bei thorakalem Engegefühl
• Variation von Chen Xiang San enthält:
• Aquilariae Lignum resinatum (Chen Xiang), Citri reticulatae viride Pericarpium (Qing Pi), Vaccariae Sm. (Wang Bu Liu Xing), Linderae Rx. (Wu Yao), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Bupleuri Rx. (Chai Hu), Malvae Fr./Sm. (Dong Kui Guo/Zi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei erschwerter Miktion mit Verschlechterung durch Emotionen wie Ärger, Frustration oder Depression zusätzlich Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Albiziae Cx. (He Huan Pi), Polygoni multiflori Cx. (Ye Jiao Teng)
HarnorganeBehinderte MiktionBlut-Stase• behinderte Miktion, meist begleitet von Dysurie mit evtl. Harnstopp oder Hämaturie
• dunkler, purpurner, trüber Harn
• Spannung im unteren Abdomen und Schmerz, der sich auf Druck verschlechtert
• purpurn
• dunkel
• evtl. Staseflecken
• rau (Se)• äußere Traumata
• Schwangerschaft
• Qi-Mangel oder Kälte-Koagulation, die alle zu einer Behinderung des Blutflusses führen können
• mit Blut-Stase-Entwicklung, die die Netzgefäße der Harnblase blockieren
• Blut bewegen
• Stase transformieren
• Diurese unterstützen
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) befreien den Fluss in den Netzgefäßen der Blase
• Mi 10 (Xuehai), Mi 6 (Sanyinjiao) bewegen das Blut, transformieren Stasis, beenden Schmerzen
• Shao Fu Zhu Yu Tang zusätzlich Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Desmodii sen Lysimachiae Hb. (Jin Qian Cao), Pyrrosiae Fo. (Shi Wei)
• Modifikationen:
• bei Blutklümpchen im Urin zusätzlich Notoginseng Rx. (San Qi), Cirsii Hb. (Xiao Ji)
• bei Krämpfen und Schmerzen im unteren Abdomen zusätzlich Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• wenn sich Hitze und keine Kälte zeigt, folgende Arzneien entfernen:
• Foeniculi Fr. (Xiao Hui Xiang), Zingiberis Rz. (Gan Jiang), Cinnamomi Cx. (Rou Gui) und Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) hinzufügen
HarnorganeBlockierte MiktionFeuchte-Hitze im Unteren Jiao• Harnverhalt
• schmerzhaftes, häufiges und dringendes Wasserlassen von wenig Harn (evtl. heiß)
• Völle und Spannung im unteren Abdomen
• Durst ohne Trinkverlangen
• bitterer Mundgeschrnack
• evtl. Obstipation (je nach Hitze)
• gerötet• gelber, schlüpfriger Belag• tief (Chen)
• schnell (Shuo)
• schlüpfrig (Hua)
• entweder durch Eindringen äußerer Hitze und Feuchtigkeit oder durch Entwicklung innerer Feuchte-Hitze, z.B.
Diätfehler etc.
• Hitze klären
• Feuchtigkeit beseitigen
• freien Harnfluss fördern
• Ren 3 (Zhongji), Ma 28 (Shuidao) regulieren den Qi-Mechanismus der Harnblase, befreien den Harnfluss
• Le 2 (Xingjian), Mi 9 (Yinlingquan) klären Hitze, beseitigen Feuchtigkeit, befreien den Harnfluss
• Bl 28 (Pangguangshu), Bl 34 (Xialiao), Bl 35 (Huiyang), Bl 39 (Weiyang) befreien den Harnfluss
• Ba Zheng San
HarnorganeBlockierte MiktionWind-Kälte blockiert die Lungen-Qi-Verteilungs- und Absenkungsfunktion• akuter Harnverhalt
• Ödeme im Gesicht und generalisiert
• leichtes oder kein Fieber
• Kälteaversion
• auch generalisierte Flüssigkeitsretentionen mit schmerzendem Schweregefühl in den Extremitäten
• thorakales Engegefühl
• Husten
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu)• meist Folge eines akuten Eindringens von pathogenem Wind mit Einschnürung und Beeintächtigung der Lungenfunktionen
• meist akut und plötzlich, zunächst mit Ödemen am Oberkörper, die sich nach unten ausweiten
• Lungen-Qi verteilen
• äußere Pathogene vertreiben
• Wasserwege regulieren
• Harnfluss befreien
• Bl 12 (Fengmen), Bl 13 (Feishu), Lu 7 (Lieque) beseitigen pathogene Faktoren, verteilen das Lungen-Qi, unterstützen die Lunge
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) unterstützen die Diurese
• Variation von Huai Gua San enthält:
• Ephedrae Hb. (Ma Huang), Perillae Fo. (Zi Su Ye), Perillae Fr. (Su Zi), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Poria (Fu Ling), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Mori Cx. (Sang Bai Pi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
HarnorganeBlockierte MiktionAkkumulation von Lungen-Hitze• Harnverhalt
• thorakales Enge- und Völlegefühl
• Husten und Keuchatmung
• Kurzatmigkeit
• Rachentrockenheit
• Durst mit Trinkvedangen
• Unruhe
• Obstipation
• rot• weißer oder gelber, dünner Belag• sanft (Ru)
• schnell (Shuo)
• Wen Bing-Erkrankung (12.2), die zu Hitze in der Lunge führt
• diese akkumuliert, stagniert dort und schädigt die Lungen-Qi-Absenkungs- und Verteilungsfunktion mit nachfolgendem Harnverhalt
• Hitze klären
• Lungen-Qi verteilen
• Wasserwege unterstützen
• Harnfluss befreien
• Lu 1 (Zhongfu), Lu 7 (Lieque) klären Lungen-Hitze
• Ren 17 (Danzhong), Di 6 (Pianli) verteilen Lungen-Qi, unterstützen die Wasserwege
• He 5 (Tongli) bei Zeichen von Hitze im Herzen mit Unruhe, roter Zungenspitze, evtl. Mund- und Zungenulzerationen
• Di 4 (Hegu), SJ 5 (Waiguan) bei Kopfschmerzen, nasaler Kongestion, oberflächlichem Puls
• Di 11 (Quchi) bei Fieber
• Mi 6 (Sanyinjiao) bei beginnendem Flüssigkeits- bzw. Yin-Mangel
• Qing Fei Yin enthält:
• Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Poria (Fu Ling), Akebiae Caulis (Mu Tong), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi)
• Modifikationen:
• bei Unruhe, roter Zungenspitze zusätzlich Coptidis Rz. (Huang Lian), Lophatheri Hb. (Dan Zhu Ye)
• bei starker Harnretention zusätzlich Polyporus (Zhu Ling), Alismatis Rz. (Ze Xie)
• bei beginnendem Yin-Mangel zusätzlich Glehniae Rx. (Bei Sha Shen), lmperatae Rz. (Bai Mao Gen)
• bei Obstipation zusätzlich Armeniacae Sm. (Xing Ren), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang)
HarnorganeBlockierte MiktionMilz-Qi-Mangel
• Sinkendes Milz-Qi
• Wunsch, aber Unfähigkeit zu urinieren, oder nur stockendes Wasserlassen mit wenig Harn
• nach unten drängende Empfindung im unteren Abdomen
• Erschöpfung
• Appetitmangel
• abdominale Spannung und Völlegefühl
• breiige Stühle
• blass• dünner, weißer Belag• tief (Chen)
• schwach (Ruo)
• geistige und körperliche Überanstrengung führt zu Milz-Qi-Mangel, das Klare kann nicht aufsteigen, das Trübe nicht absinken• das Klare anheben
• das Trübe absenken
• Qi transformieren
• Harnfluss fördern
• Moxa einsetzen!
• Du 20 (Baihui) hebt Qi an (Moxa), Ma 36 (Zusanli), Ren 6 (Qihai), Bl 20 (Pishu) stärken Qi und helfen der Milz in ihrer Transport- und Transformationsfunktion
• Mi 9 (Yinlingquan), Ma 28 (Shuidao) beseitigen Feuchtigkeit, unterstützen und öffnen die Wasserwege
• Bu Zhong Yi Qi Tang zusätzlich Poria (Fu Ling), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Coicis Sm. (Yi Yi Ren)
• Modifikationen:
• bei starker Harnretention zusätzlich Polyporus (Zhu Ling), Alismatis Rz. (Ze Xie)
• bei kalten Extremitäten, Kälteaversion, Durchfall zusätzlich Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Zingiberis Rz. (Gan Jiang)
HarnorganeBlockierte MiktionNieren-Qi-Mangel• Harnverhalt oder kraftloses Wasserlassen, obwohl der Wunsch besteht, häufig zu urinieren
• Schwäche und evtl. Kälte in Rücken/Knie
• kalte Extremitäten
• blass mit Zahneindrücken• dünner, weißer Belag• schwach (Ruo)
• evtl. langsam (Chi)
• tief (Chen) (v.a. an der Chi-Position)
• schwache Konstitution
• übermäßige sexuelle Betätigung
• Alter
• viele Geburten
• wiederholte Kälteexposition
• Nieren stärken
• Diurese unterstützen
• Ren 6 (Qihai), Ren 4 (Guanyuan) wärmen Yang, stärken Qi v.a. mit Moxa
• Mi 6 (Sanyinjiao), Ni 7 (Fuliu) stärken die Nieren, unterstützen den Harnfluss
• Bl 23 (Shenshu), Bl 30 (Baihuanshu), Ni 3 (Taixi) stärken die Nieren
• Ji Sheng Shen Qi Wan
• Modifikationen:
• bei starker Harnretention zusätzlich Polyporus (Zhu Ling), Acanthopanacis Cx. (Wu Jia Pi)
HarnorganeBlockierte MiktionNieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• Wunsch, aber Unfähigkeit zu urinieren
• Harnverhalt
• dumpfer Schmerz im unteren Abdomen
• Halstrockenheit
• Durst
• Unruhe
• Schlafstörungen
• Fünf-Flächen-Hitze
• Wangenrötung
• Nachtschweiß
• rot• wenig Belag oder belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Yin aufzehrende Erkrankungen
• alters oder konstitutionell bedingt
• aufgrund von Yin-Mangel und Leere-Hitze, die weiterhin Flüssigkeiten verköchelt, fehlen die Flüssigkeiten zur Harnausscheidung
• Nieren-Yin nähren und stärken
• Leere-Hitze klären
• Ren 3 (Zhongji), Mi 6 (Sanyinjiao), Bl 28 (Pangguangshu) nähren das Yin, leiten Leere-Hitze nach unten, unterstützen den Harnfluss
• Bl 23 (Shenshu), Ni 7 (Fuliu) unterstützen die Nieren, nähren Yin
• Liu Wei Di Huang Wan zusätzlich Polyporus (Zhu Ling), Asini Corii Colla (E Jiao), Talcum (Hua Shi)
• Modifikationen:
• bei stäkerer Leere-Hitze zusätzlich Phellodendri Cx. (Huang Bai), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu)
• bei gleichzeitigem Qi-Mangel zusätzlich Codonopsis Rx. (Dang Shen), Astragali Rx. (Huang Qi)
HarnorganeBlockierte MiktionLeber-Qi-Stauung und -Einzwängung• Harnverhalt oder unterbrochene Miktion mit Verschlimmerung durch Emotionen
• Spannung in Abdomen und Flanken
• prämenstruelle Brustspannung
• leicht ärgerlich
• Seufzen
• Aufstoßen
• normal oder gerötete Ränder• saitenförmig (Xian)• emotional bedingt mit nachfolgender Qi-Stagnation und Stau von Flüssigkeiten mit Ansammlungen von Feuchtigkeit, die den Harnfluss stagnieren lassen• Leber-Qi und Qi bewegen
• Feuchtigkeit beseitigen
• freien Harnfluss unterstützen
• Ren 2 (Qugu), Ren 3 (Zhongji) bewegen und stärken den Qi-Mechanismus der Blase
• Le 3 (Taichong), Le 5 (Ligou) bewegen das Leber-Qi, befreien Qi- und Harnfluss
• He 7 (Shenmen) bei Schlafstörungen
• Mi 6 (Sanyinjiao), Mi 10 (Xuehai) bei zusätzlichen Blut-Stase-Zeichen
• Variation von Chen Xiang San
• Modiflkationen:
• bei starker Leber-Qi-Stauung Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui) entfernen, Cyperi Rz. (Xiang Fu), Curcumae Rx. (Yu Jin) hinzufügen
• bei Harntröpfeln, das sich durch Emotionen verschlimmert zusätzlich Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren), Albiziae Cx. (He Huan Pi), Polygoni multiflori Caulis (Ye Jiao Teng)
• bei Zeichen von Blut-Stase Citri reticulatae viride Pericarpium (Qing Pi) entfernen, Vaccariae Sm. (Wang Bu Liu Xing), Leonuri Hb. (Yi Mu Cao), Sparganii Rz. (San Leng) hinzufügen
• entwickelt sich Stauungshitze Aquilariae Lignum resinatum (Chen Xiang) entfernen, Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Moutan Cx. (Mu Dan Pi) hinzufügen
• bei starkem Schmerz im unteren Abdomen zusätzlich Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi)
HarnorganeBlockierte MiktionBlockade der Urethra• Harnverhalt bzw. Beginn und Stopp des Harnflusses
• Harntröpfeln, evtl. mit dünnen Sedimenten im Harn
• Spannung im unteren Abdomen
• Schmerzen und Völle
• dunkel
• violett
• evtl. mit Staseflecken
• weißer oder leicht gelblicher Belag• rau (Se)• äußere Traumata
• Qi-Stagnation
• Blut-Hitze mit Steinbildung
• all dies kann den freien Qi- und Harnfluss behindert
• Stasis bewegen
• Steine entfernen
• freien Fluss in den Wasserwegen fördern
• Ren 3 (Zhongji), Bl 28 (Pangguangshu) bewegen den Qi-Fluss, befreien den Qi-Mechanismus der Blase
• Mi 9 (Yinlingquan), Bl 39 (Weiyang), Bl 67 (Zhiyin) bewegen Stase, befreien den Qi-Fluss in den Wasserwegen
• Tong Niao Lu Tang enthält:
• Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Vaccariae Sm. (Wang Bu Liu Xing), Natrii Sulfas (Mang Xiao), Typhae Pollen (Pu Huang), Angelicae sinensis radicis Cauda (Dang Gui Wei), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Cyathulae Rx. (Chuan Niu Xi), Carthami Fl. (Hong Hua), Persicae Sm. (Tao Ren)
• Modifikationen:
• bei Dysurie zusätzlich Corydalis Rz. (Yan Hu Suo), Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi)
• bei Harngrieß oder -steinen zusätzlich Pyrrosiae (Shi Wei), Malvae Fr./Sm. (Dong Kui Guo/Zi), Lysimachiae Hb. (Jin Qian Cao), Lygodii Spora (Hai Jin Sha), Gigeriae galli Endothelium corneum (Ji Nei Jin)
• bei Hämaturie zusätzlich Cirsii Hb. (Xiao Ji), Dianthi Hb. (Qu Mai), Succinum (Hu Po), Notoginseng Rx. (San Qi)
AugenerkrankungenTränende Augen (Epiphora)• tränende Augen sind ein sehr allgemeines Symptom, daher ist eine präzise Ätiologie und Diagnose schwierig
• man unterscheidet:
• die drei Zang-Organe (Lunge, Milz, Niere) mit besonderem Bezug zu den Flüssigkeiten
• die Wind-Syndrome wie z.B. Wind-Kälte, Wind-Hitze
• Leber-Feuer verursacht tränende Augen ("heiße Tränen")
• Blut-Mangel kann ursächlich beteiligt sein, bei dem die Augen anfgrund der mangelhaften Befeuchtung tränen
• Qi bewegen und zu den Augen bringen
• Behandlung nach Syndrom-Diagnose:
• bei Kälte durch Leber-/Nieren-Mangel - Leber stützen, Nieren wärmen und die Tränenwege festigen
• bei Leber-Blut-Mangel mit äußerem Wind-Einfluss - Wind vertreiben, Blut nähren
• Den meisten Patienten kann (ohne differenzierte Syndrom-Diagnose) allein dadurch geholfen werden, indem man das Qi in den Leitbahnen bewegt und zu den Augen bringt. Dafür eignen sich v.a. folgende Punkte:
• Ma 2 (Chengqi) lokaler Augenpunkt
• Bl 1 (Jingming) lokaler Augenpunkt
• Gb 20 (Fengchi) Regionalpunkt, stärkt die Augen
• Di 4 (Hegu) kräftigt die Qi-Zirkulation im Gesicht und um die Augen
• Ni 6 (Zhaohai) vertreibt Feuchtigkeit, stärkt die Nieren
• bei Kälte durch Leber-/Nieren-Mangel: Chrysanthemi Fl. (Ju Hua), Morindae officinalis Rx. (Ba Ji Tian), Cistanches Hb. (Rou Cong Rong), Lycii Fr. (Gou Qi Zi), Cynanchi atrati Rx. (Bai Wei), Granati Pericarpium (Shi Liu Pi), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
• bei Leber-Blut-Mangel mit äußerem Wind-Einfluss: Si Wu Tang , zusätzlich Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
AugenerkrankungenHordeolum (Gerstenkorn)meist Feuchte-Hitze in Leber und Gallenblase
• aber auch Wind-Hitze
• Toxische Hitze, die nach oben steigt und die Augen angreift
• Latente Hitze in Milz und Magen
• Energetische Schwäche der FK Milz und Magen möglich
• Reizbarkeit
• rotes Gesicht
• rot• schmieriger Belag• schnell (Shuo)
• schlüpfrig (Hua)
• übermäßig fettes Essen, "junk food" (minderwertiges Brot, viele chemische Zusätze)
• v.a. Alkoholabusus
• Mangel an Schlaf und Bewegung
• Feuchte-Hitze steigt über die Magen-Leitbahn nach oben und sammelt sich im Augenlid
• Qi im Gesicht bzw. in den Augen bewegen
• Feuchte-Hitze klären
• Di 4 (Hegu) kräftigt die Qi-Zirkulation im Gesicht und um die Augen
• Gb 34 (Yanglingquan) klärt Feuchte-Hitze
• Ma 1 (Chengqi) lokaler Augenpunkt
• bei Wind-Hitze Modifikationen von Yin Qiao San
• bei Feuchte-Hitze in Leber und Gallenblase bzw. über die Mitte nach oben steigende toxische Hitze Variationen von Long Dan Xie Gan Tang oder modifiziertes Huang Lian Jie Du Tang enthält:
• Coptidis Rz. (Huang Lian), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Aucklandiae Rx. (Mu Xiang), Arecae Sm. (Bing Lang), Menthae Hb. (Bo He), Platycodi Rx. (Jie Geng), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Meiden von rotem Fleisch, würzigem Essen, Alkohol
• empfehlenswert ist frisches Obst, Gemüse sowie Rohkost
• Anmerkung: Das Hordeolum heilt gewöhnlich von selbst
• ist es jedoch sehr schmerzhaft, persistierend oder chronifizierend, ist eine Kombination aus Akupunktur, Arzneitherapie und Ernährungsumstellung sehr effektiv
Augenerkrankungenakute KonjunktivitisWind-Hitze• rote Augen• rote Zungenspitze• schnell (Shuo)
• überflutend
• Erschöpfung
• heißes Wetter
• Wind-Hitze vertreiben
• Augen kären
• SJ 3 (Zhongzhu) klärt Hitze in den Augen
• Ex-HN 5 (Taiyang) klärt Hitze im Kopf
• Di 4 (Hegu) vertreibt Wind, versorgt das Gesicht
• Gb 37 (Guangming) vertreibt Feuchte-Hitze, hellt die Augen auf
• Lu 7 (Ligou) bei Wind-Hitze, vertreibt Wind
• Modifikationen von Yin Qiao San (7.6.3.h) z.B. mit Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong)
Augenerkrankungenakute KonjunktivitisFeuchte-Hitze in Leber und Gallenblase• eitrige Absonderung aus den Augen• schmieriger Belag• schnell (Shuo)
• schlüpfrig (Hua)
• fettes Essen• Feuchte-Hitze ausleiten
• Augen kären
• SJ 3 (Zhongzhu) klärt Hitze in den Augen
• Ex-HN 5 (Taiyang) klärt Hitze im Kopf
• Di 4 (Hegu) vertreibt Wind, versorgt das Gesicht
• Gb 37 (Guangming) vertreibt Feuchte-Hitze, hellt die Augen auf
• Gb 34 (Yanglingquan) beseitigt Feuchte-Hitze in Leber/ Gallenblase
• Modifikationen von Long Dan Xie Gan Tang
Augenerkrankungenchronische KonjunktivitisHitze in Leber und Gallenblase• fettige Haut
• Übergewicht
• Verdauungsstörungen
• rot• dicker, schmieriger Belag
• zähflüssiger Speichel
• Frustration über einen langen Zeitraum
• fettiges Essen
• zu viele Milchprodukte
• Weizenintoleranz
• Hitze kühlen
• Augen klären
• Qi zu den Augen bringen
• Gb 20 (Fengchi) versorgt die Augen, senkt Leber-Feuer ab
• Gb 34 (Yanglingquan) klärt Hitze in Leber und Gallenblase
• Gb 37 (Guangming) hellt die Augen auf, versorgt die Gallenblase
• Le 3 (Taichong) reguliert die Leber
• bei (chronischer) Hitze in Leber und Gallenblase Variationen von Long Dan Xie Gan Tang oder Wen Dan Tang (7.6.16)• sowohl bei akuter als auch bei chronischer Konjunktivitis sollten Knoblauch, Eier, Hühnerfleisch und würziges Speisen vermieden werden
• Patienten mit feuchter Hitze in Leber und Gallenblase sollten Wein und hochprozentige Alkoholika vermeiden, Bier nur in moderaten Mengen trinken
Augenerkrankungenchronische KonjunktivitisLeber- und Nieren-Mangel• blasses Gesicht
• teigige oder runzelige Haut
• Müdigkeit
• dunkle Augenringe
• dünn
• rote Punkte
• Risse in der Oberfläche
• dünn (Xi)
• gespannt (Jin)
• evtl. saitenförmig (Xian)
• Überarbeitung
• Schlafmangel
• hohes Lebensalter
• Leber und Nieren stärken
• Qi zu den Augen bringen
• Gb 20 (Fengchi) versorgt die Augen
• Bl 18 (Ganshu) stärkt die Leber
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt Leber und Niere
• modifiziertes Qi Ju Di Huang Wan zusätzlich Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao)• sowohl bei akuter als auch bei chronischer Konjunktivitis sollten Knoblauch, Eier, Hühnerfleisch und würziges Speisen vermieden werden
Augenerkrankungenchronische KonjunktivitisMilz- und Nieren-Schwäche• blasses Gesicht
• Flüssigkeitsretention
• Tränensäcke
• blass
• Zahneindrücke
• schmieriger Belag• schwach (Ruo)
• sanft (Ru)
• Überarbeitung
• übermäßiges Denken
• Sorgen
• schwere Entbindung
• ungeeignete Nahrung
• Mangel an Bewegung
• Milz und Niere stärken
• Qi zu den Augen bringen
• Gb 20 (Fengchi) versorgt die Augen
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt der Milz, stärkt die Milz
• Ma 36 (Zusanli) stärkt Milz und Niere
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt Milz und Niere
• Kombinationen aus Milz und Nieren stärkenden Arzneien• sowohl bei akuter als auch bei chronischer Konjunktivitis sollten Knoblauch, Eier, Hühnerfleisch und würziges Speisen vermieden werden
AugenerkrankungenChronisches Offenwinkelglaukom (erhöhter Augeninnendruck)Aufsteigendes Leber-Yang• Spannungskopfschmerz
• purpurnes Gesicht
• bläulich• rauer oder "schmutziger" Belag• saitenförmig (Xian)• unterdrückte Emotionen• Leber-Yang absenken
• Qi in Augen und Gesicht bewegen
• Ex-HN 7 (Qiuhou) lokaler Augenpunkt
• Le 3 (Taichong) senkt Leber-Yang
• Le 2 (Xingjian) senkt Leber-Yang
• Di 4 (Hegu) beruhigt die Leber (gut in Kombination mit Le 3), bewegt Qi im Gesicht, um die Augen
• Gb 20 (Fengchi) Regionalpunkt der Augen, beruhigt Leber-Yang
• bei aufsteigendem Leber-Yang (bzw. -Wind):
• Modifikationen von Liu Wei Di Huang Wan zusätzlich Phellodendri Cx. (Huang Bai), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Scrophularia Rx. (Xuan Shen), Magnetitum (Ci Shi), Achyranthis Rx. (Niu Xi)
• Therapie fortführen bis zur Besserung, dies kann ein Jahr oder länger dauern
• um weitere Schäden während dieser Zeit zu vermeiden, müssen konventionelle Augentropfen zur Senkung des lnnendrucks verwendet werden
AugenerkrankungenChronisches Offenwinkelglaukom (erhöhter Augeninnendruck)Leber- und Nieren-Schwäche• blasses Gesicht
• Furchtsamkeit
• schwache Stimme
• blass
• matt
• schwach (Ruo)
• gelegentlich lang (Chang), aufgrund verhärteter Arterien
• Erschöpfung
• hohes Lebensalter
• Qi der Augen bewegen
• Leber und Niere stärken
• Ex-HN 7 (Qiuhou) lokaler Augenpunkt
• Gb 20 (Fengchi) Regionalpunkt der Augen, versorgt die Leber
• Bl 18 (Ganshu) stärkt die Leber
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt Leber, Niere, Milz
• Modifiziertes Qi Ju Di Huang Wan zusätzlich Mori Fr. (Sang Shen), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Polygoni multiflori Rx. (He Shou Wu), Ligustri lucidi Fr. (Nü Zhen Zi)• Therapie fortführen bis zur Besserung, dies kann ein Jahr oder länger dauern
• um weitere Schäden während dieser Zeit zu vermeiden, müssen konventionelle Augentropfen zur Senkung des lnnendrucks verwendet werden
AugenerkrankungenChronisches Offenwinkelglaukom (erhöhter Augeninnendruck)Schleim blockiert die Flüssigkeiten• graues Gesicht
• raue Haut
• Ekzeme
• Tendenz zur Steinbildung
• Nahrungsmittelintoleranz
• zähflüssiger Speichel
• fadenziehend
• schlüpfrig (Hua) oder schwach (Ruo)• falsche (Langzeit-)Diät
• Mangel an Bewegung
• Schleim umwandeln
• Milz stärken zur Schleim-Transformation
• Gb 20 (Fengchi) Regionalpunkt der Augen, Bailao (Extrapunkt, Lokalisation im Nacken, 1 Cun lateral der Medianlinie und 2 Cun über Du 14 [Dazhui]), wird eingesetzt, um geschwollene Lymphknoten zu behandeln, wirkt schleimaufweichend und bewegend
• Bl 18 (Ganshu) löst dicken Schleim, unterstützt freien Qi-Fluss
• Bl 20 (Pishu) löst dicken Schleim
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt die Milz
• Modifiziertes Ban Xia Bai Zhu Tian Ma Tang zusätzlich Viticis Fr. (Man Jing Zi), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu)• Therapie fortführen bis zur Besserung, dies kann ein Jahr oder länger dauern
• um weitere Schäden während dieser Zeit zu vermeiden, müssen konventionelle Augentropfen zur Senkung des lnnendrucks verwendet werden
AugenerkrankungenChronisches Offenwinkelglaukom (erhöhter Augeninnendruck)Lungen-Qi-Mangel• blasses Gesicht
• leise Stimme
• trauriger oder verträumter Ausdruck
• lnfektanfälligkeit im Brustraum
• Risse im Lungenbereich• schwach (Ruo) in der Lungenposition
• besonderer Lungenpuls
• Folge von Kinderkrankheiten
• Langzeiterkrankungen
• vererbte Tbc-Disposition
• Lunge, Niere, Milz und Qi allgemein stärken• Ex-HN 7 (Qiuhou) Lokalpunkt der Augen
• Bl 13 (Feishu) stärkt die Lunge
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere
• Lu 9 (Taiyuan) stärkt die Lunge
• Ma 36 (Zusanli) stärkt Qi allgemein
• Bu Fei Tang zusätzlich:
• Liu Jin Zi Tang bei zusätzlichem Milz-Qi-/Milz-Yang-Mangel
• Sheng Mai San bei Lungen-Yin-Mangel
• Ren Shen Hu Tao Tang, Ren Shen Ge Jie San bei zusätzlichem Syndrom "Niere kann das Qi nicht empfangen"
• Therapie fortführen bis zur Besserung, dies kann ein Jahr oder länger dauern
• um weitere Schäden während dieser Zeit zu vermeiden, müssen konventionelle Augentropfen zur Senkung des lnnendrucks verwendet werden
AugenerkrankungenAkuter GlaukomanfallAufsteigendes Leber-Yang• Kopfschmerzen
• Augenschrnerzen
• violett• saitenförmig (Xian)
• schnell (Shuo)
• Wut
• Frustration
• Überarbeitung
• Bewegungsmangel
• der Augendruck kann sehr schnell steigen und irreversible Schäden verursachen
• daher unverzüglicher Therapiebeginn mit Akupunktur (wenn möglich - ist schnell und effektiv)
• zusätzlich konventionelle Behandlung erforderlich
• Leber regulieren
• aufsteigendes Leber-Yang absenken
• Geist Shen beruhigen
• Le 3 (Taichong) reguliert die Leber, beruhigt Panik
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere, senkt aufsteigendes Qi ab
• Bl 18 (Ganshu) reguliert die Leber
• Gb 20 (Fengchi) reguliert die Leber, Regionalpunkt der Augen
• Ex-HN 7 (Qiuhou) Lokalpunkt der Augen
• Nadelung: stärkend (+) bei Schwäche (Xu), ableitend (-) bei Fülle (Shi)
• zusätzlich Le 2 (Xingjian) bei aufsteigendem Leber-Yang, senkt Leber-Yang
AugenerkrankungenAkuter GlaukomanfallNieren-Schwäche• schwacher Geist
• schwacher Rücken
• schwache oder schmerzende Knie
• blass
• Risse
• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• evtl. zu stark in der Chi-Position
• hohes Lebensalter
• exzessiver Sex
• körperliche Erschöpfung
• der Augendruck kann sehr schnell steigen und irreversible Schäden verursachen
• daher unverzüglicher Therapiebeginn mit Akupunktur (wenn möglich - ist schnell und effektiv)
• zusätzlich konventionelle Behandlung erforderlich
• Leber regulieren
• aufsteigendes Leber-Yang absenken
• Geist Shen beruhigen
• Le 3 (Taichong) reguliert die Leber, beruhigt Panik
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere, senkt aufsteigendes Qi ab
• Bl 18 (Ganshu) reguliert die Leber
• Gb 20 (Fengchi) reguliert die Leber, Regionalpunkt der Augen
• Ex-HN 7 (Qiuhou) Lokalpunkt der Augen
• Nadelung: stärkend (+) bei Schwäche (Xu), ableitend (-) bei Fülle (Shi)
• Ni 3 nährt Nieren-Yin, bei Nieren-Schwäche
AugenerkrankungenAkuter GlaukomanfallPanik• blasses Gesicht
• Herzrasen
• blass
• evtl. violett
• schnell (Shuo)
• wechselnde Geschwindigigkeit
• dünn (Xi)
• Angst
• Schock
• Angst vor Erblindung
• der Augendruck kann sehr schnell steigen und irreversible Schäden verursachen
• daher unverzüglicher Therapiebeginn mit Akupunktur (wenn möglich - ist schnell und effektiv)
• zusätzlich konventionelle Behandlung erforderlich
• Leber regulieren
• aufsteigendes Leber-Yang absenken
• Geist Shen beruhigen
• Le 3 (Taichong) reguliert die Leber, beruhigt Panik
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere, senkt aufsteigendes Qi ab
• Bl 18 (Ganshu) reguliert die Leber
• Gb 20 (Fengchi) reguliert die Leber, Regionalpunkt der Augen
• Ex-HN 7 (Qiuhou) Lokalpunkt der Augen
• Nadelung: stärkend (+) bei Schwäche (Xu), ableitend (-) bei Fülle (Shi)
• bei Angst und Panik: He 7 (Shenmen) beruhigt
AugenerkrankungenHornhauterosion, HornhautgeschwürLeber- und Nieren-Schwäche• blasses Gesicht
• teigige oder runzelige Haut
• Müdigkeit
• dunkle Augenringe
• dünn
• rote Punkte
• Risse in der Oberfläche
• dünn (Xi)
• gespannt (Jin)
• evtl. lang (Chang)
• Überarbeitung
• Schlafmangel
• hohes Lebensalter
• die Oberflächlichkeit der Hornhauterkrankung ist irreführend
• dieser Störung liegt immer ein tief (Chen)greifendes Ungleichgewicht eines der Organsysteme zugrunde, das behoben werden muss
• in
der Zwischenzeit ist eine konventionelle Behandlung mit entsprechenden Augentropfen anzuraten
• Leber und Niere stärken
• lokal Qi bewegen
• Bl 1 (Jingming) Lokalpunkt der Augen
• Gb 20 (Fengchi) Regionalpunkt der Augen, reguliert die Leber
• Bl 18 (Ganshu) stärkt die Leber
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt und reguliert Leber und Niere
• modifiziertes Qi Ju Di Huang Wan
AugenerkrankungenHornhauterosion, HornhautgeschwürFeuchte-Hitze in Leber und Gallenblase• fettige Haut
• Übergewicht
• Verdauungsstörungen
• Rot• dicker, schmieriger Belag
• zähflüssiger Speichel
• voll (Shi)
• schlüpfrig (Hua)
• Frustration über einen langen Zeitraum
• fettiges Essen
• zu viele Milchprodukte, Weizenintoleranz
• die Oberflächlichkeit der Hornhauterkrankung ist irreführend
• dieser Störung liegt immer ein tief (Chen)greifendes Ungleichgewicht eines der Organsysteme zugrunde, das behoben werden muss
• in
der Zwischenzeit ist eine konventionelle Behandlung mit entsprechenden Augentropfen anzuraten
• lokal Qi bewegen
• Feuchte-Hitze aus Leber und Gallenblase klären
• Bl 1 (Jingming) Lokalpunkt der Augen
• Gb 20 (Fengchi) Regionalpunkt der Augen, reguliert die Leber
• Bl 18 (Ganshu) stärkt die Leber
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt und reguliert Leber und Niere
• Gb 34 (Yanglingquan) klärt Feuchte-Hitze in der Gallenblase
• Gb 37 (Guangming) klärt Feuchte-Hitze in der Gallenblase, erhellt die Augen
• Le 3 (Taichong) klärt Feuchte-Hitze in Leber und Gallenblase
• Variationen von Long Dan Xie Gan Tang
AugenerkrankungenHornhauterosion, HornhautgeschwürLungen-Yin-Mangel (Trockenheit)• weißes Gesicht
• trockene Haut
• frühere Lungenerkrankungen
• im Lungenareal: Risse, eine Vertiefung oder zwei Linien, die das chin. Schriftzeichen für "8" bilden• besonderer Lungenpuls• lang andauernde Trauer
• lang andauerndes Asthma
• tuberkulines Miasma
• die Oberflächlichkeit der Hornhauterkrankung ist irreführend
• dieser Störung liegt immer ein tief (Chen)greifendes Ungleichgewicht eines der Organsysteme zugrunde, das behoben werden muss
• in
der Zwischenzeit ist eine konventionelle Behandlung mit entsprechenden Augentropfen anzuraten
• lokal Qi bewegen
• Lunge stärken und befeuchten
• Bl 1 (Jingming) Lokalpunkt der Augen
• Gb 20 (Fengchi) Regionalpunkt der Augen, reguliert die Leber
• Bl 13 (Feishu) stärkt und reguliert die Lunge
• Bl 23 (Shenshu) nährt Yin, reguliert die Körperflüssigkeiten
• Lu 9 (Taiyuan) stärkt die Lunge
• Ni 6 (Zhaohai) nährt Yin, reguliert die Körperflüssigkeiten
• zusätzlich zu Bl 1 können auch Ma 1 (Chengqi) und Ex-HN 7 (Qiuhou) eingesetzt werden
• bei Lungen-Yin-Mangel und-Trockenheit und • zum besonderen Lungenpuls:
• Die A. radialis verläuft distal der Cun-position normalerweise so tief (Chen), dass sie jenseits des Handgelenkspaltes nicht mehr palpiert werden kann. Bei manchen Patienten kann sie trotzdem deutlich getastet werden, was eine Lungenschädigung anzeigt. Tritt dieser besondere Lungenpuls an der rechten Hand auf, ist der rechte Lungenflügel betroffen, bei der linken Hand ist es die linke Lunge. ln der Vergangenheit bedeutete dies meist eine zurückliegende Tuberkuloseerkrankung des Patienten.
AugenerkrankungenKatarakt (Grauer Star)Leber- und Nieren-Schwäche mit Hitze• blasses Gesicht
• teigige oder runzelige Haut
• Müdigkeit
• dunkle Augenringe
• dünn
• rote Punkte
• Risse in der Oberfläche
• dünn (Xi)
• gespannt (Jin)
• evtl. lang (Chang)
• Alter
• Erschöpfung
• Überarbeitung
• Katarakte entstehen aufgrund von Hitze im System. evtl. auftretende Kältegefühle als Symptome sind irreführend. Die Patienten frieren oft, weil sie schwach oder müde sind oder die Hitze im lnneren die Oberfläche nicht erreicht. Die Tatsache einer Linsentrübung weist aber immer auf ein (unterliegendes) Hitze-Geschehen hin.
Der Begriff "Hitze-Schwäche" ist treffender als der Begriff "Yin-Mangel, da bei westlichen Patienten häufig die typischen Yin-Mangel-Hitze-Symptome wie Nachtschweiß, Fünf-Flächen-Hitze fehlen. Am ehesten zeigt sie das Symptom, wenn Patienten selbst im Winter mit unbedeckten Füßen schlafen.
• Yin und Blut nähren
• Nieren befeuchten
• Patienten müssen bereit sein, über einen langen Zeitraum, 3-mal pro Woche zu Akupunktursitzungen zu kommen
• besser sind chinesische Arzneitherapie, Diätetik und Qigong, wobei Diätetik und Qigong als Prävention zu verstehen sind
• handelt es sich um eine schwache Trübung in Entfernung zur Linsenachse, ist eine Änderung der Lebensgewohnheiten vielversprechend
• Variationen von Qi Ju Di Huang Wan zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Polygonati Rz. (Huang Jing)• trotz schwacher Konstitution sollte rotes Fleisch ganz vermieden werden
• auch helles Fleisch (Hühnerfleisch, Fisch) sollte sparsam verwendet
• besser sind rohes Gemüse, Früchte
• biologisch angebaute Lebensmittel sind wesentlich
• künstliche Geschmacksverstärker und Lebensmittelfarben sind zu meiden
• kein Alkohol!
AugenerkrankungenKatarakt (Grauer Star)Trockenheit in der Lunge oder Lungen-Mangel• weißes Gesicht
• Lungenprobleme in der Vergangenheit
• verträumter Ausdruck
• normalerweise blass
• evtl. aber rot zur Spitze hin
• schwach (Ruo)
• evtl. schnell (Shuo)
• oft ist der besondere Lungenpuls anzufreffen
• chronische oder frühere Lungenerkrankungen
• Überarbeitung
• Erschöpfung
• Katarakte entstehen aufgrund von Hitze im System. evtl. auftretende Kältegefühle als Symptome sind irreführend. Die Patienten frieren oft, weil sie schwach oder müde sind oder die Hitze im lnneren die Oberfläche nicht erreicht. Die Tatsache einer Linsentrübung weist aber immer auf ein (unterliegendes) Hitze-Geschehen hin.
Der Begriff "Hitze-Schwäche" ist treffender als der Begriff "Yin-Mangel, da bei westlichen Patienten häufig die typischen Yin-Mangel-Hitze-Symptome wie Nachtschweiß, Fünf-Flächen-Hitze fehlen. Am ehesten zeigt sie das Symptom, wenn Patienten selbst im Winter mit unbedeckten Füßen schlafen.
• Lunge stärken und befeuchten• Patienten müssen bereit sein, über einen langen Zeitraum, 3-mal pro Woche zu Akupunktursitzungen zu kommen
• besser sind chinesische Arzneitherapie, Diätetik und Qigong, wobei Diätetik und Qigong als Prävention zu verstehen sind
• handelt es sich um eine schwache Trübung in Entfernung zur Linsenachse, ist eine Änderung der Lebensgewohnheiten vielversprechend
• Variationen von Bai He Gu Jin Tang , Sha Shen Mai Men Dong Tang oder Bu Fei E Jiao Tang• trotz schwacher Konstitution sollte rotes Fleisch ganz vermieden werden
• auch helles Fleisch (Hühnerfleisch, Fisch) sollte sparsam verwendet
• besser sind rohes Gemüse, Früchte
• biologisch angebaute Lebensmittel sind wesentlich
• künstliche Geschmacksverstärker und Lebensmittelfarben sind zu meiden
• kein Alkohol!
AugenerkrankungenOptikusatrophie, Makuladegeneration, Retinitis pigmentosa, SehnerventzündungLeber- und Nieren-Schwäche• blasses Gesicht
• teigige oder runzelige Haut
• Müdigkeit
• dunkle Augenringe
• dünn
• rote Punkte
• Risse in der Oberfläche
• dünn (Xi)
• gespannt (Jin)
• evtl. lang (Chang)
• Alter
• Erschöpfung
• Überarbeitung
• Behandlung der zugrunde liegenden Disharmonie
• Qi zu den Augen bringen
• die Disharmonie kann mit Akupunktur, Arzneitherapie, Diätetik etc. therapiert werden
• für die Qi-Bewegung zu den Augen ist die lokale Stimulation durch Akupunktur, Augenmassage oder Elektrostimulation angezeigt
• wichtige Lokalpunkte:
• Ex-HN 7 (Qiuhou), Bl 1 (Jingming), davon nur einen Punkt auswählen und tief (Chen) nadeln (bis zu 2 Cun, 50 mm), um das De-Qi im hinteren Augenbereich zu bewegen
• Regionalpunkte:
• Gb 20 (Fengchi), SJ 17 (Yifeng)
• Syndrombezogene Punkte:
• bei Leber- und Nierenschwäche Bl 1 (Jingming) als Lokalpunkt für die Augen
• Gb 20 (Fengchi) als Regionalpunkt der Augen, reguliert die Leber
• Bl 18 (Ganshu) stärkt die Leber
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt und reguliert Leber und Niere
• Modifiziertes Ming Mu Di Huang Wan enthält:
• Liu Wei Di Huang Wan zusätzlich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Lycii Fr. (Gou Qi Zi), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Cuscutae Sm. (Tu Si Zi)
• "Optikusatrophie" ist keine präzise Diagnose, wird aber hier als ein bestimmter Schwächezustand der Augen beschrieben
• in der Praxis ähneln sich die energetischen Disharmoniemuster der Makuladegereration und der Retinitis pigmentosa, und obwohl sich die Veränderungen der Netzhaut bei beiden Krankheiten unterscheiden, ist die Behandlung mit Akupunktur und Arzneitherapie dieselbe
AugenerkrankungenOptikusatrophie, Makuladegeneration, Retinitis pigmentosa, SehnerventzündungMilz- und Nieren-Yang-Mangel • blasses Gesicht
• Flüssigkeitsretention mit Lidödemen, v.a. unter den Augen
• schwach (Ruo)
• sanft (Ru)
• weich
• Überarbeitung
• übermäßiges Denken
• Sorgen
• schwere Entbindung
• schlechte Ernährung
• Mangel an Bewegung
• Behandlung der zugrunde liegenden Disharmonie
• Qi zu den Augen bringen
• die Disharmonie kann mit Akupunktur, Arzneitherapie, Diätetik etc. therapiert werden
• für die Qi-Bewegung zu den Augen ist die lokale Stimulation durch Akupunktur, Augenmassage oder Elektrostimulation angezeigt
• wichtige Lokalpunkte:
• Ex-HN 7 (Qiuhou), Bl 1 (Jingming), davon nur einen Punkt auswählen und tief (Chen) nadeln (bis zu 2 Cun, 50 mm), um das De-Qi im hinteren Augenbereich zu bewegen
• Regionalpunkte:
• Gb 20 (Fengchi), SJ 17 (Yifeng)
• Syndrombezogene Punkte:
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt die drei (Bein-)Yin-Meridiane und Organe (Le/Mi/Ni)
• Bu Zhong Yi Qi Tang zusätzlich Dioscoreae Rx. (Shan Yao), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Puerariae Rx. (labatae) (Ge Gen), Pheretima (Di Long), Tribuli Fr. (Bai Ji Li)• "Optikusatrophie" ist keine präzise Diagnose, wird aber hier als ein bestimmter Schwächezustand der Augen beschrieben
• in der Praxis ähneln sich die energetischen Disharmoniemuster der Makuladegereration und der Retinitis pigmentosa, und obwohl sich die Veränderungen der Netzhaut bei beiden Krankheiten unterscheiden, ist die Behandlung mit Akupunktur und Arzneitherapie dieselbe
AugenerkrankungenOptikusatrophie, Makuladegeneration, Retinitis pigmentosa, SehnerventzündungHerz-Schwäche• Erweiterung oder Deformation der choriodialen Blutgefäße oder leichter Blutmangel in der Makula
• Durchblutungsstörungen, Zeichen der Herzschwäche
• blass
• evtl. violett
• evtl. zentraler Riss in der Spitze
• etwas schwach (Ruo) (in Cun-Position schwächer)• exzessive körperliche Arbeit
• exzessiver Sport
• emotionaler Stress über lange Zeit
• Behandlung der zugrunde liegenden Disharmonie
• Qi zu den Augen bringen
• die Disharmonie kann mit Akupunktur, Arzneitherapie, Diätetik etc. therapiert werden
• für die Qi-Bewegung zu den Augen ist die lokale Stimulation durch Akupunktur, Augenmassage oder Elektrostimulation angezeigt
• wichtige Lokalpunkte:
• Ex-HN 7 (Qiuhou), Bl 1 (Jingming), davon nur einen Punkt auswählen und tief (Chen) nadeln (bis zu 2 Cun, 50 mm), um das De-Qi im hinteren Augenbereich zu bewegen
• Regionalpunkte:
• Gb 20 (Fengchi), SJ 17 (Yifeng)
• Syndrombezogene Punkte:
• bei Herz-Schwäche Bl 15 (Xinshu) stärkt das Herz
• Bl 23 (Shenshu) stärkt die Niere, um das Herz zu stützen
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt die drei (Bein-)Yin-Meridiane und Organe (Le/Mi/Ni)
• He 7 (Shenmen) stärkt als Yuan-Punkt des Herzens das Herz
• Pe 6 (Neiguan) stärkt das Herz.
• Die lokale Stimulation kann das Fortschreiten der Krankheit beträchtlich verlangsamen, während eine zusätzliche konstitutionelle Therapie des jeweiligen Disharmoniemusters gerade bei jüngeren Patienten die Möglichkeit eines reversiblen Verlaufs eröffnet. Eine komplette Wiederherstellung der geschädigten Nerven ist aber nicht zu erwarten.
• siehe entspr¢ chende Rezepturen bei Herz-Blut-Mangel (~ 11.1.3) und Herz-Qi-Man~l " 11.1.1). • "Optikusatrophie" ist keine präzise Diagnose, wird aber hier als ein bestimmter Schwächezustand der Augen beschrieben
• in der Praxis ähneln sich die energetischen Disharmoniemuster der Makuladegereration und der Retinitis pigmentosa, und obwohl sich die Veränderungen der Netzhaut bei beiden Krankheiten unterscheiden, ist die Behandlung mit Akupunktur und Arzneitherapie dieselbe
AugenerkrankungenOptikusatrophie, Makuladegeneration, Retinitis pigmentosa, SehnerventzündungDicker Schleim• trockene Haut
• Ekzemneigung
• vergrößerte Lymphknoten (in der Leistengegend)
• Nahrungsmittelallergie
• Speichel zieht Fäden• schlüpfrig (Hua) oder schwach (Ruo)• pathogener Restfaktor, evtl. in Kindheit oder Jugend erworben• Behandlung der zugrunde liegenden Disharmonie
• Qi zu den Augen bringen
• die Disharmonie kann mit Akupunktur, Arzneitherapie, Diätetik etc. therapiert werden
• für die Qi-Bewegung zu den Augen ist die lokale Stimulation durch Akupunktur, Augenmassage oder Elektrostimulation angezeigt
• wichtige Lokalpunkte:
• Ex-HN 7 (Qiuhou), Bl 1 (Jingming), davon nur einen Punkt auswählen und tief (Chen) nadeln (bis zu 2 Cun, 50 mm), um das De-Qi im hinteren Augenbereich zu bewegen
• Regionalpunkte:
• Gb 20 (Fengchi), SJ 17 (Yifeng)
• Variationen von Er Chen Tang (7.6.16a)• "Optikusatrophie" ist keine präzise Diagnose, wird aber hier als ein bestimmter Schwächezustand der Augen beschrieben
• in der Praxis ähneln sich die energetischen Disharmoniemuster der Makuladegereration und der Retinitis pigmentosa, und obwohl sich die Veränderungen der Netzhaut bei beiden Krankheiten unterscheiden, ist die Behandlung mit Akupunktur und Arzneitherapie dieselbe
AugenerkrankungenSchielenHitze• rotes Gesicht
• rote Lippen
• rot• schnell (Shuo)
• voll (Shi)
• Nachwirkungen fiebriger Erkrankungen
• lmpfungen
• bei Hitze-Syndrom Hitze klären
• Qi lokal bewegen
• bei Überreizung den Geist-Shen beruhigen und die Nieren stärken, um das Qi unten halten zu können
• bei Qi-Stagnation im Kopf Qi in Kopf und Augen bewegen
• bei Hitze Pe 7 (Daling) klärt Hitze in den Augen
• Di 4 (Hegu) klärt Hitze in den Augen, bewegt Qi in Gesicht und Augen
• Le 2 (Xingjian) klärt Hitze
• außerdem Einsatz von Punkten der betroffenen Meridiane
• Akupunktur ist hilfreich, v.a. wenn sich das Schielen erst später, z.B. im Alter von fünf oder sechs Jahren entwickelt
AugenerkrankungenSchielenÜberreizung• keine speziellen Symptome
• evtl. ruhig, aber leicht erregbar
• evtl. blass
• Spitze oft rot
• abhängig von den Gedanken des Kindes variable Geschwindigkeit• Schock
• übermäßige mentale Stimulation
• Aufregung
• bei Hitze-Syndrom Hitze klären
• Qi lokal bewegen
• bei Überreizung den Geist-Shen beruhigen und die Nieren stärken, um das Qi unten halten zu können
• bei Qi-Stagnation im Kopf Qi in Kopf und Augen bewegen
• bei Überreizung Bl 23 M (Shenshu), Ni 1 M (Yongquan) stärken die Nieren, um das Qi unten zu halten
• außerdem Einsatz von Punkten der betroffenen Meridiane
• Akupunktur ist hilfreich, v.a. wenn sich das Schielen erst später, z.B. im Alter von fünf oder sechs Jahren entwickelt
• bei Überreizung muss die Ursache der Stimulation (z.B. Fernsehen, Computerspiele) beseitigt werden, andernfalls wird die Akupunktur nicht helfen können. Die genannten Behandlungen dienen dem Ziel, die Nieren zu stärken, um die Anfälligkeit zu senken
AugenerkrankungenSchielenQi-Stagnation im Kopf• blaue Verfärbungen an den Schläfen oder auf dem Schädel
• voraus gegangene Verletzung
• blass
• evtl. blaue Punkte
• normal• Kopfverletzung
• schwierige Geburt
• bei Hitze-Syndrom Hitze klären
• Qi lokal bewegen
• bei Überreizung den Geist-Shen beruhigen und die Nieren stärken, um das Qi unten halten zu können
• bei Qi-Stagnation im Kopf Qi in Kopf und Augen bewegen
• bei Qi-Stagnation im Kopf Gb 20 (Fengchi) bewegt Qi im Kopf, Regionalpunkt der Augen
• Di 4 (Hegu) bewegt Qi in Gesicht und Augen
• Le 3 (Taichong) bewegt Qi im Kopf
• außerdem Einsatz von Punkten der betroffenen Meridiane
• Akupunktur ist hilfreich, v.a. wenn sich das Schielen erst später, z.B. im Alter von fünf oder sechs Jahren entwickelt
AugenerkrankungenKurzsichtigkeit bei KindernMilz-Qi-Mangel• Appetitmangel
• schmale Schenkel
• blasses Gesicht
• blass
• evtl. rote Spitze
• schwach (Ruo)• Stress und energetisches Ungleichgewicht sind die zugrunde liegenden Ursachen:
• Stress häufig in der Schule durch Mobbing, Schulschwierigkeiten, Leistungsdruck
• energetische Disharmonien sind zahlreich, jedoch treten zwei Arten besonders häufig auf:
• Milz-Qi-Mangel und pathogene Restfaktoren. ln Kombination führen beide Disharmoniemuster bei einem Kind zu der Tendenz, sich in seine eigene Welt zurückziehen zu wollen und eine Kurzsichtigkeit zu entwickeln
• hinzu kommen Bewegungsmangel, Schlafmangel, übermäßiges Denken
dreistufiger Therapieverlauf:
1. Stressursache finden
2. Behandlung des energetischen Ungleichgewichts mit Akupunktur
3. Kurzsichtigkeit rückgängig machen, z.B. durch:
• Anwendung der "Augentrost-Massage", mit der gezielt Qi zu den Augen bewegt werden soll
• Die Anwendung dieser Methode allein ist oft sehr erfolgreich, evtl. müssen zusätzlich Augenübungen praktiziert werden.
• lokal das Qi bewegen
• Milz-Qi stärken
• pathogenen Restfaktor ausleiten
• Schleim umwandeln und bewegen
• Lokalbehandlung:
• Akupunktur muss über zwei bis drei Monate täglich stattfinden (Alternativ: tägliche Augentrost-Massage
• bei Milz-Qi-Mangel: Ren 12 (Zhongwan) (Nadeln und Moxa) Mu-Punkt der Milz, stärkt die Milz
• Ma 36 (Zusanli) stärkt Milz und Nierten
• Mi 6 (Sanyinjiao) stärkt die Milz
• die Therapie sollte so lange fortgeführt werden, bis sich der Appetit bessert.
AugenerkrankungenKurzsichtigkeit bei KindernPathogene Restfaktoren• gläserner Blick
• Ekzeme
• wechselnder Appetit
• chronischer Husten
• schleimiger Speichel• schwach (Ruo)
• schlüpfrig (Hua)
• Stress und energetisches Ungleichgewicht sind die zugrunde liegenden Ursachen:
• Stress häufig in der Schule durch Mobbing, Schulschwierigkeiten, Leistungsdruck
• energetische Disharmonien sind zahlreich, jedoch treten zwei Arten besonders häufig auf:
• Milz-Qi-Mangel und pathogene Restfaktoren. ln Kombination führen beide Disharmoniemuster bei einem Kind zu der Tendenz, sich in seine eigene Welt zurückziehen zu wollen und eine Kurzsichtigkeit zu entwickeln
• hinzu kommen wiederholte lnfektionen, häufige Antibiotika-Einnahme
dreistufiger Therapieverlauf:
1. Stressursache finden
2. Behandlung des energetischen Ungleichgewichts mit Akupunktur
3. Kurzsichtigkeit rückgängig machen, z.B. durch:
• Anwendung der "Augentrost-Massage", mit der gezielt Qi zu den Augen bewegt werden soll
• Die Anwendung dieser Methode allein ist oft sehr erfolgreich, evtl. müssen zusätzlich Augenübungen praktiziert werden.
• lokal das Qi bewegen
• Milz-Qi stärken
• pathogenen Restfaktor ausleiten
• Schleim umwandeln und bewegen
• Lokalbehandlung:
• Akupunktur muss über zwei bis drei Monate täglich stattfinden (Alternativ: tägliche Augentrost-Massage
• bei einem pathogenen Restfaktor Bailao (Extrapunkt, Lokalisation im Nacken, 1 Cun lateral der Meridianlinie und 2 Cun über Du 14 [Dazhui]), Einsatz bei Lymphknotenschwellung, wirkt Schleim aufweichend und bewegend, befreit pathogene Restfaktoren
• Bl 18 (Ganshu), Bl 20 (Pishu) weichen Schleim auf, um pathogene Restfaktoren zu befreien
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte (Taiyang-Syndrom) - generell• starke Kälteaversion (Frösteln)
• kaum Temperaturerhöhung
• Kopfschmerzen
• kein Schwitzen (Ma Huang Tang)
• Schwitzen (Gui Zhi Tang)
• allgemeine Gliederschmerzen
• kein Durst
• evtl. klarer Fließschnupfen
• evl. Husten mit weißlichem Sputum (keine Halsschmerzen oder nur Halskratzen)
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu)
• gespannt (Jin)
• kein Schwitzen (Ma Huang Tang)
• Schwitzen (Gui Zhi Tang)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte (Taiyang-Syndrom) - mit Leitbahn-Fülle im Außen• Frösteln und Fieber gleichzeitig
• kein Schwitzen (!)
• Kopf- und Gliederschmerzen
• Rückenschmerzen (können sehr stark sein)
• evtl. Husten
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu)
• gespannt (Jin)
• das Außen von Wind-Kälte entlasten
• evtl. Keuchatmung beenden
• Leitrezeptur Ma Huang Tang
• Modifikationen
• bei Keuchatmung und thorakalem Spannungsgefühl zusätzlich Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Perillae Fr. (Su Zi)
• bei gleichzeitig bestehender innerer Hitze Da Qing Long Tang (siehe unter "Wind-Kälte mit evtl. zu viel Flüssigkeiten") mit zusältzlich Gypsum fibrosum (Shi Gao)
• bei gleichzeitigem Yang-Qi-Mangel zusätzlich Astragali Rx. (Huang Qi)
• bestehen Halsschmerzen, dann Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) auf die Hälfte reduzieren und Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen) und Belamcandae Rx. (She Gan) hinzufügen
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte (Taiyang-Syndrom) - mit Leitbahn-Leere im Außen und Ying-Wei-Disharmonie• Frösteln und Fieber gleichzeitig
• (ungeordnetes) Schwitzen (!)
• evtl. dünner Fließschnupfen
• Windaversion
• Kopfschmerzen (weniger stark)
• Fieber meist nicht so hoch
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu)• Pathogene Faktoren aus der Muskelschicht entlasten
• Ying- und Wei-Qi harmonisieren
• Gui Zhi Tang die ist Oberfläche relativ leer im Vergleich zum Muster bei Ma Huang Tang
• Modifikationen:
• wenn Patienten z.B. eine Woche nach einem akutem lnfekt noch frieren, husten, leicht, aber ohne Erleichterung, schwitzen dann zusätzlich Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Schizonepetae Hb. (Jing Jie)
• bei Halssymptomatik zusätzlich Arctii Fr. (Niu Bang Zi)
• bei Nasenobstruktion zusätzlich Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
• bei Husten und Schleim zusätzlich Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Armeniacae Sm. (Xing Ren)
• bei Atemnot/Behinderung Armeniacae Sm. (Xing Ren), Magnoliae Cx. (Hou Po)
• bei energetischer Leere zusätzlich Yu Ping Feng San
• bei Gelenkschmerzen zusätzlich Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Notopterygii Rz. seu Rx. (Qiang Huo)
• bei profusem Schwitzen Paeoniae Rx. alba (Bai Shao) erhöhen, Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) reduzieren und zusätzlich Astragali Rx. (Huang Qi) und Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte (Taiyang-Syndrom) - mit Leitbahn-Fülle im Außen, Hitze im lnneren (Yangming-Konstitution) und evtl. zu viel Flüssigkeiten• Frösteln und (hohes) Fieber gleichzeitig
• kein Schwitzen (!)
• Körper- und Muskelschmerzen
• Durst
• Rastlosigkeit (unterliegend Hitze)
• evtl. Störungen der Flüssigkeiten wie oberflächliche Ödeme
• Keuchatmung
• Schweregefühl
• dünner, weißer Belag• flutend
• gespannt (Jin)
• das Außen entlasten
• Schwitzen induzieren
• innere Hitze klären
• Da Qing Long Tang enthält:
• siehe wichtigste Käuter
• (Originalangaben, heute Dosisreduktion bei Ma Huang und Da Zao)
• die Blockade im Außen ist noch stärker als bei Ma Huang Tang, daher (doppelte) Dosiserhöhung von Ephedrae Hb. (Ma Huang) und es bestehen Hitze-Zeichen (daher Gypsum fibrosum (Shi Gao), d.h., es besteht eine starke Konstitution (viel Yang) mit akutem äußeren Kälte-Angriff
• das Rezept kann auch eingesetzt werden bei Muster mit überflutendem dünnem Mucus (Yi Yin) mit Schweregefühl und Schmerzen des Körpers oder bei oberflächlichen Ödemen in den Extremitäten zusätzlich zu den anderen, oben genannten Symptomen
• Modifikationen:
• um noch mehr Hitze (und Flüssigkeiten) über den Urin auszuleiten, zusätzlich für 2-3 Tage Atractylodis Rz. (Cang Zhu) geben
Ephedrae Hb.
Armeniacae Sm.
Cinnamomi Ra.
Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) praep.
Gypsum fibrosum
Zingiberis Rz. Recens
Jujubae Fr.
Ma Huang
Xing Ren
Gui Zhi
(Zhi) Gan Cao
Shi Gao
Sheng Jiang
Da Zao
18 g
6-9 g
6 g
3 g
12-30 g
9 g
12 St.
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte (Taiyang-Syndrom) - mit Blockade durch Feuchtigkeit/Kälte• Fieber und Frösteln gleichzeitig bei Feuchtigkeit und Kälte im Winter
• leichtes Schwitzen
• leichte Rachenrötung
• dumpfe Kopf- und Gliederschmerzen
• Schweregefühl
• blass
• geschwollen
• evtl. mit Zahneindrücken
• dicker, weißer Belag• oberflächlich (Fu)• das Außen von Wind-Feuchtigkeit entlasten• Leitrezeptur Qiang Huo Sbeng Shi Tang :
• Einsatz mehr bei systemischer Wind-Feuchtigkeit, kann daher als erste Basisrezeptur für ein Bi-Syndrom mit Beteiligung von Wind-Feuchtigkeit angesehen werden
• Modifikationen:
• bei noch mehr Feuchtigkeit z.B. Atractylodis Rz. (Cang Zhu) zusätzlich für 2-3 Tage geben
• bei äußerer Feuchte-Kälte-lnvasion mit innerer (Stauungs-)Hitze und Fieber, Frösteln gleichzeitig, wobei Frösteln bzw. Kälteaversion überwiegen, kein Schwitzen, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Körperschmerzen, etwas Durst, bitterer Mundgeschmack, weißlicher Zungenbelag, oberflächlicher Puls. ln diesem Fall muss sowohl das Außen entlastet, als auch die innere (Stauungs-)Hitze beseitigt werden, z.B. mit Jiu Wei Qiang Huo Tang enthält:
• Notopterygii Rz. seu Rx. (Qiang Huo), Saposhniskoviae Rx. (Fang Feng), Atractylodis Rz. (Cang Zhu), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Chuanxiong Rz.
(Chuan Xiong), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Rehmanniae gx. (Sheng Di Huang), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• diese Rezeptur legt im Gegensatz zur Hauptrezeptur Qiang Huo Sheng Shi Tang die Betonung mehr auf das Äußere, d.h. auf die zusätzliche Beseitigung von pathogenen Faktoren, kann aber auch als Rezept für ein Bi-Syndrom im Kopfbereich oder bei (akuter bzw. chronifizierender) Sinusitis eingesetzt werden
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte (Taiyang-Syndrom) - und überflutender dünner Schleim (Yi Yin)• Fieber und Frösteln gleichzeitig (Fieber < Frösteln)
• kein Schwitzen
• Husten mit reichlich dünnem, wässrigem und blasenbildendem (wie Eiklar) Sputum
• Keuchatmung
• Ödeme
• evtl. generalisiertes Schweregefühl
• Durstlosigkeit
• in schwergradigen Fällen zeigen sich oberflächliche Ödeme und Atembeschwerden im Liegen
• evtl. anamnestisch Asthma
• lnfektanfälligkeit
• Allergien
• gedunsen
• feucht/nass
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu)
• gespannt (Jin)
• Puls kann auch tief (Chen) sein, wenn aufgrund der pathologischen Flüssigkeiten die Oberfläche nicht erreicht erreicht werden kann
• das Äußere entlasten
• Flüssigkeitsansammlungen transformieten
• Lunge wiämen
• gegenläufiges Qi absenken
• Xiao Qing Long Tang als wichtige Basisrezeptur bei Asthmatikern (mit Feuchtigkeitsansammlungen), die eine Verschlimmerung durch den äußeren pathogenen Faktor Wind-Kälte erleiden
• ebenso bewährt bei lnfektanfälligheit mit erneutem akuten lnfekt
• Patienten, die diese Rezeptur benötigen, haben keine "Mittenschwäche", zeigen also keine Verdauungssymptome (falls doch, dann Rezeptur entsprechend anpassen), sondern sind vom Konstitutionstyp her zu kalt, d.h., sie haben zu wenig eigenes Yang- bzw. Wei-Qi, um die Flüssigkeiten (adäquat) umzuwandeln
• Modifikationen:
• bei Durst Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia) entfernen und zusätzlich Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen) zur Befeuchtung
• wenn der Urin nicht fließt und die Blase voll ist, dann Ephedrae R x. (Ma Huang) reduzieren und zusätzlich Poria (Fu Ling) einsetzen
• Sobald sich die akute Symptomatik gebessert hat (keine äußeren Zeichen mehr), sollte eine mildere Rezeptur z.B. die Kombination von Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) und Poria (Fu Ling) eingesetzt werden, um die Transformation von Qi und Wasser zu fördern und die Grundkonstitution zu behandeln.
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte (Taiyang-Syndrom) - bei geschwächter Konstitution• Fieber und Frösteln gleichzeitig
• kein Schwitzen
• Kopfschmerzen mit Schwellungen
• Nackensteifigkeit
• evtl. Fließschnupfen oder Nasenobstruktion
• thorakales und epigastrales Engegefühl
• Appetitminderung
• Aufstoßen
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu) (Fu)• Qi regulieren
• das Äußere von Pathogenen befreien
• Xiang Su San enthält:
• Perillae Fr. (Zi Su Ye), Cyperi Rz. (Xiang Fu), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) in Honig geröstet ([Zhi] Gan Cao)
• gilt auch als ein gutes Rezept bei Kindern bzw. schwächeren Patienten, da es einen akuten lnfekt auf indirekte Art behandeln kann, d.h., es reguliert v.a. die Qi-Bewegung (von Lunge und Magen), senkt deren Qi ab
• es ist milder als z.B. Ma Huang Tang und kann bei akuten lnfekten zu den vier Jahreszeiten verwendet werden, da es v.a. auf die Wiederherstellung der Qi-Dynamik (Qi Ji) abzielt
• Modifikationen:
• bei starken Kopfschmerzen zusätzlich Viticis Fr. (Man Jing Zi)
• bei Husten mit reichlich Sputum zusätzlich Pinalliae Rz. (Ban Xia)
• weitere Modifikation: Jia Wei Xiang Su San enthält:
• Xiang Su San und zusätzlich Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Gentianae macrophyllae Rx. (Qin Jiao), Viticis Fr. (Man Jing Zi), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte (Taiyang-Syndrom) - bei zugrunde liegender Yangming-Konstitution• betrifft Patienten mit starkem Yang- und Wei-Qi
• bei einem akuten lnfekt wird der Kampf gegen das Pathogen sehr stark mobilisiert, was sich in starken Hitze-Zeichen mit Durst etc. zeigt
• dünner, weißer oder gelber Belag• voll (Shi)
• evtl. oberflächlich (Fu) (Fu)
• evtl. schnell (Shuo)
• Pathogene Faktoren beseitigen
• Hitze klären
• Ma Xing Shi Gan Tang enthält Ma Huang Tang , Ersatz von Cinnamomi Ra. (Gui Zhi) durch Gypsum fibrosum (Shi Gao)
• wichtige Rzeptur für die Qi-Schicht nach Wen Bing bzw. bei Hitze in der Lunge
• Modifikationen:
• bei starkem Husten zusätzlich Peucedani Rx. (Qian Hu), Belamcandae Rz. (She Gan)
• bei starker Hitze zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte (Taiyang-Syndrom) - Übergang Taiyang- zum Yangming-Syndrom
• Schulter-/ Nackensteifigkeit
• Symptome ähnlich wie bei Gui Zhi Tang-Muster (siehe oben), aber gleichzeitig massiver Muskelspasmus
• schmerzhafte Muskelkrämpfe
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu) (Fu)
• gespannt (Jin)
• das Äußere und die Muskelschicht von pathogenen Faktoren entlasten
• Körpersäfte erzeugen
• Leitrezeptur Ge Gen Tang enthält Gui Zhi Tang , zusätzlich Puerariae Rx. (labatae) (Ge Gen, hier Meldearznei), Ephedrae Hb. (Ma Huang)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Hitze - in der Wei-Schicht generell• leichte Kälteaversion (Frösteln) mit (höherem) Fieberanstieg
• Kopfschmerzen
• etwas Schwitzen und Durst
• gelblicher Fließschnupfen
• evtl. Husten mit weißlich-gelblichem Sputum
• Halsschmerzen (Entzündungen, Ulzerationen als Zeichen für die Toxizität)
• dünner, gelber Belag• oberflächlich (Fu) (Fu)
• schnell (Shuo)
• das Außen von Wind-Hitze entlasten
• Husten beenden
• Qi absenken
• Sang Yu Jin enthält:
• Mori Fo. (Sang Ye), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Platycodi Rx. (Jie Geng), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Phragmitis Rz. (Lu Gen), Glycyrrhizae Rx. (et. Rz.) (Gan Cao)
• Modifikadonen:
• bei erschwerter Atmung/Keuchatmung (zeigt bereits mehr die Qi-Schicht an) zusätzlich Gypsum fibrosum (Shi Gao), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu)
• bei Halswundheit zusätzlich Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Lasiossphaera (Ma Bo)
• bei Wind-Hitze mit Augenbeteiligung Tribuli Fr. (Bai Ji Li), Cassiae Sm. (Jue Ming Zi), Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
• bei starker Lungen-Hitze zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen)
• bei stärkerem Durst zusätzlich Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen)
• bei zähem, gelbem Sputum, das schwierig abzuhusten ist, zusätzlich Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Trichosanthis Sm. (Gua Lou Ren)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Hitze - prädominant Husten• leichtes Fieber
• leichtes Frösteln
• Husten
• etwas Durst
• dünner, weißer oder gelber Belag• oberflächlich (Fu) (Fu)
• schnell (Shuo)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Hitze - Wei-Schicht und prädominant Halsschmerzen• Fieber
• leichtes Frösteln
• Kopfschmerzen
• Durst
• Husten
• stärkere Halsschmerzen
• evtl. rote Zungenspitze • dünner, weißer oder gelber Belag• oberflächlich (Fu) (Fu)
• schnell (Shuo)
• Wind-Hitze zerstreuen
• Hitze und Hitze-Toxine beseitigen
• Yin Qiao San Modifikationen:
• bei Eiter zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), lsatidis Fo. (Da Qing Ye), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu)
• bei Halschwellungen zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Lasiospheara (Ma Bo)
• wenn sich die Erkrankung in die Qi-Schicht entwickelt (mit Durst und Fieber) zusätzlich Gypsum fibrosum (Shi Gao), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu). bei stärkerem Husten Platycodi Rx. (Jie Geng), Armeniacae Sm. (Xing Ren), (Hier wäre Mori Cx. [Sang Bai Pi] kontraindiziert, da die Hitze ausgeleitet werden muss)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Trockenheit - generell• allgemeine Zeichen von Trockenheit
• nur milde Kälteaversion
• mildes Fieber
• kein Schwitzen
• selten Schmerzen
• durstig
• Nasentrockenheit
• trockener Husten oder sehr wenig Sputum
• Halstrockenheit
• dünner, trockener Belag• oberflächlich (Fu) (Fu)
• dünn (Xi)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Trockenheit - und zusätzlich Wind• Neigung zu latentem, ständigem Hitzegefühl bzw. mildem Fieber
• milde Kälteaversion (alternierend, fühlt sich mal besser mal schlechter, evtl. verschleppter lnfekt)
• trockener Reizhusten
• Halstrockenheit
• kein Schleim
• trockene Schleimhäute
• normal oder trocken
• evtl. leicht gerötet
• dünner Belag• oberflächlich (Fu) (Fu)
• evtl. schnell (Shuo)
• Wind vertreiben
• Trockenheit befeuchten
• Yin nähren
• Lunge besänftigen
• Variation yon Sang Xing Tang enthält zusätzlich Phragmitis Rz. (Lu Gen), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Platycodi Rx. (Jie Geng)
• Modifikationen:
• bei starkem Durst zusätzlich Gypsum fibrosum (Shi Gao), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen)
• bei stark entzündetem Rachen zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Arctii Fr. (Niu Bang Zi)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Trockenheit - und Wind mit Trockenheit in der Lunge• Reizhusten bzw. sehr trockener Husten
• Halstrockenheit
• bellender Husten
• Keuchen
• trockene Nasenwege
• Kopfschmerzen
• Völle im Thorax
• leichte Obstipation
• Schmerz in Hypochondrium
• Reizbarkeit
• Durst
• trocken• wenig Belag oder belaglos• leer
• groß
• schnell (Shuo)
• Trockenheit beseitigen
• Lunge befeuchten
• Variation von Qing Zao Jiu Fei Tang enthält:
• Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Asini Corii Colla (E Jiao), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Cannabis Sm. (Huo Ma Ren), Ginseng Rx. (Ren Shen), Gypsum fibrosum (Shi Gao), Mori Fo. (Sang Ye), Eriobotryae Fo. (Pi Pa Ye), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Sesami Sm. nigrum (Hei Zhi Ma)
• Cave: Diese Rezeptur ist reichhaltig und äbersättigend, daher ist unbedingt auf die Mitte zu achten, d.h. evtl. zusätzliche Verdauungsarzneich dazugeben oder bei Mitteschwäche eine andere Rezeptur auswählen
• Modifikationen:
• bei profusem, dickflüssigem Sputum zusätzlich Fritillariae cirrhosae Bb. (Chuan Bei Mu), Trichosanthis Sm. ( Gua Lou Ren )
• bei starker Obstipation zusätzlich Persicae Sm. (Tao Ren), die Dosierung von Cannabis Sm. (Huo Ma Ren) erhöhen
• Anmerkung: bei trockenem Reizhusten bzw. Husten durch Wind-Trockenheit (Husten-) Standardrezeptur wie z.B. Zhi Sou San hilfreich
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfektÄußere Wind-Kälte/(innere versteckte Hitze) - Außen Taiyang-Syndrom bei verstecktem pathogenem Faktor (Fu Qi)• Fieber
• Frösteln und Kälteaversion gleichzeitig
• das Fieber kann rezidivieren und subfebril sein
• kein Schwitzen
• Kopf- und evtl. Gliederschmerzen
• Durst, Reizbarkeit
• evtl. rot • leicht überflutend oder schnell (Shuo)• Pathogene Faktoren aus der Muskelschicht entlasten
• innere Hitze beseitigen
• Die Symptomatik kann sich z.B. bei einem akuten Wind-Kälte-Angriff zeigen, der als sekundärer Angriff als Trigger für verborgene innere Hitze wirkt
• Leitrezeptur ist Chai Ge Jie Ji Tang (Jie Ji bedeutet "lösen" nicht "ausleiten") als Rezeptur, die zur Behandlung von verborgenen pathogenen Faktoren (Fu Qi) unter der Haut-/Muskelschicht eingesetzt werden kann
• enthält:
• Bupleuri Rx.
(Chai Hu), Puerariae Rx. (labatae) (Ge Gen), Notopterygii Rz. seu Rx. (Qiang Huo), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gypsum fibrosum (Shi Gao), Platycodi Rx. (Jie Geng), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Glycyrrhizae Rz. (et Rz.) (Gan Cao), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Jujubae Fr. (Da Zao)
• Modifikationen:
• wenn gleichzeitig eine Abwehr-Wei-Qi-Schwäche vorliegt, zusätzlich Yu Ping Feng San
• zeigt sich mehr eine äußere Wind-Hitze (mehr Zeichen des Wei-Qi-Aspektes), Arzneien aus der Rezeptur Yin Qiao San hinzufügen, z.B. Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfekt - äußere Erkrankung bei vorbestehenden inneren Schwächezuständen Wind-Kälte und Feuchtigkeit bei unterliegendem Qi-Mangel• starke Kälteaversion
• leichtgradiges oder hohes Fieber
• Pathogen: Wind-Kälte-Zeichen
• Spontanschweiß
• Kurzatmigkeit
• Erschöpfung
• schwach (Ruo)• lnfektanfällig (v.a. Wind-Kälte)• das Außen entlasten
• von Wind und Feuchtigkeit befreien
• Qi stärken
• Ren Shen Bai Du San
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfekt - äußere Erkrankung bei vorbestehenden inneren Schwächezuständen mit unterliegendem Yang-Mangel• starke Kälteaversion
• wenig oder kein Fieber
• Pathogen: Wind-Kälte-Zeichen
• kein Schwitzen
• Erschöpfung
• kalte Extremitäten
• blass
• feucht
• Zahneindrücke
• tief (Chen)
• langsam (Chi)
• lnfektanfällig (v.a. Wind-Kälte)• das Außen entlasten
• gleichzeitig Qi und Yang stärken
• Zai Zao San enthält:
• Astragali Rx. (Huang Qi), Ginseng Rx. (Ren Shen), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi), Atsari Rx. et Rz. (Xi Xin), Notopterygii Rz. seu Rx. (Qiang Huo), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Paeoniae Rx. rubra, trocken geröstet ([Chao] Chi Shao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Jujubae Fr. (Da Zao)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfekt - äußere Erkrankung bei vorbestehenden inneren Schwächezuständen mit unterliegendem Blut-Mangel• starke oder leichte Kälteaversion
• starkes oder leichtes Fieber
• Kopfschmerzen
• Pathogen: Wind-Kälte- oder Wind-Hitze-Zeichen
• kein Schwitzen
• blasses Gesicht
• blasse Lippen
• Palpitationen
• Folge von längerer Erkrankung oder größerem Blutverlust
• blass• dünn (Xi)• v.a. Wind-Kälte oder -Hitze• das Außen entlasten
• Blut nähren
• Leitrezeptur Cong Bai Qi Wei Yin enthält:
• Allii sativii Bb. (Cong Bai) Puerariae Rx. (labatae) (Ge Gen), Sojae Sm. praep. (Dan Dou Chi), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang)
• Modifikationen:
• bei stärkerer Kälteaversion und Frösteln zusätzlich Perillae Fo. (Zi Su Ye), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
• bei zusätzlichen Hitze-Zeichen (höheres Fieber, Halsschmerzen, beschleunigter Puls) zusätzlich Lonicerae Fl.
(Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao)
• bei Appetitstörungen zusätzlich Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Hordei Fr. germinatus (Mai Ya)
• zeigen sich noch mehr Blut-Mangel-Zeichen auch Rezept-Kombination von Si Wu Tang mit zusätzlichen Oberflächen befreienden Arznein z.B. Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Puerariae Rx. (labatae) (Ge Gen), Bupleuri Rx. (Chai Hu) als Arznei für den Shaoyang
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfekt - äußere Erkrankung bei vorbestehenden inneren Schwächezuständen mit unterliegendem Yin-Mangel• leichte Kälteaversion
• höhere Temperatur
• Pathogen: Wind-Hitze-Zeichen
• Schwitzen
• Fünft-Flächen-Hitze (Hand- und Fußflächen, Thorax)
• Stuhltrockenheit
• rot• dünn (Xi)
• beschleunigt
• lnnere Leere-Hitze
• anfällig für Wind-Hitze
• das Außen entlasten
• Yin nähren
• Hitze beseitigen
• Jia Jian Wei Rui Tang enthält:
• Polygonati odorati Rz. (Yu Zhu), Allii sativii Bb. (Cong Bai), Platycodi Rx. (Jie Geng), Sojae Sm. praep. (Dan Dou Chi), Menthae haplocalycis Hb. (Be He), Cynanchi atrati Rx. (Bai Wei), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) in Honig geröstet ([Zhi] Gan Cao), Juiubae Fr. (Da Zao)
• Modifikationen:
• bei starkem Frsteln zusätzlich Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Pueraria Rx. (labatae) (Ge Gen)
• bei stärkeren Hitzezeichen mit Unruhe und mehr Durst zusätzlich Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen), Lophatheri Hb. (Dan Zhu Ye)
• bei Husten, Halstrockenheit und schwer abzuhustendem zähem Sputum zusäztlich Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi)
Hals, Nase, OhrenAkuter lnfekt - äußere Erkrankung bei vorbestehenden inneren Schwächezuständen Sonderfall: zu wenig (zirkulierendem) Yang an der Oberfläche• extremes Kältegefühl
• starkes Frösteln (besser durch wärmere Kleidung/zudecken
• leichtes Fieber ohne Schwitzen
• Pathogen: eher Wind-Kälte-Zeichen
• ohne Schwitzen
• Erschöpfung
• weißer, schlüpfriger Belag• tief (Chen)
• schwach (Ruo)
• zu wenig Yang an der Oberfläche
• äußeres Pathogen, meist Wind-Kälte
• das Außen entlasten
• Yang unterstützen (dynamisieren, verteilen) (10.2.1: Kombinierte Strategien)
• Ma Huang Xi Xin Fu Zi Tang enthält:
• Ephedrae Hb. (Ma Huang), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin)
Hals, Nase, OhrenAkute Halsschmerzen und -entztündungen bzw. TonsillitisWind-Hitze• Hals: akute Rachenrötung, -schwellung und -schmerz
• Schluckbeschwerden
• Heiserkeit
• Mund-/Rachentrockenheit
• evtl. Husten mit dickem gelblichem Auswurf
• Tonsillitis: Tonsillen gerötet, geschwollen, evtl. mit gelblich-weißen Belägen
• Frösteln
• Fieber
• Durst
• Obstipation
• dunkelgelber Urin
• evtl. rot• dünner, gelber Belag• oberflächlich (Fu) (Fu)
• schnell (Shuo)
• Wind-Hitze dringt oft über Mund und Nase in den Körper ein
• der Hals ist der Ort, wo Mund und Nase sich treffen
• sammelt sich dort der pathogene Faktor Wind-Hitze an, verursacht dies zunächst lokal eine Qi- und Blut-Stagnation, was sich in Halsschmerzen und -wundheit zeigt
• dringt die Wind-Hitze in die Lunge ein und sammelt sich dort an, steigern sich Hitze und Symptome
• Wind vertreiben
• Hitze klären
• bei Tonsillitis Schwellungen zerstreuen
• den Hals unterstützen
• Fernpunkte:
• Lu 11- B (Shaoshang) und/oder Lu 5- B (Chize) sehr effektive Punkte bei Mikroaderlass mit Dreikantnadel (5.1.6), Schmerzerleichterung in sec
• Gb 20- (Fengchi)
• Di 11- (Quchi)
• Di 4- (Hegu)
• Du 14- B (Dazhui)
• Lu 7- (Lieque)
• Ma 44- (Neiting) entfernt Hitze vom Yangming-Meridian
• Ex-HN 5 (Taiyang), Du 14 (Dazhui) bei Kopfschmerz
• SJ 5- (Waiguan) in Kombination mit Ren 22- (Tiantu) entfernen Wind-Hitze, unterstützen den Rachen, beseitigen Schleim
• Lokal-/Regionalpunkte:
• Ma 9- (Renying) befeuchtet den Rachen
• Dü 17- (Tianrong), SJ 17 (Yifeng), Ex-HN (Biantao) (Lokalisation: am unteren Rand des Kieferwinkels unmittelbar vor der A. carotis) bei Tonsillitis, leiten lokale Qi-/ Blut-Stagnation ab
• Ren 22- (Tiantu) klärt Lungen-Hitze
• Pflaumenblütenhämmerchen: akute Tonsillitis: Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich: Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Leitrezeptur bei akuten Halsschmerzen ist modifiziertes Yin Qiao San enthält:
• Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Menthae Hb. (Bo He), Platycodi Rx. (Jie Geng), Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Lophateri Hb. (Dan Zhu Ye) mit Arzneien mit Bezug zum Hals wie z.B. Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Cicadae Periostracum (Chan Tui), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen)
• wenn mehr Schleim und eine Lungen-Qi-Stagnation beteiligt sind, zusätzlich Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu)
• wichtig ist es, zu Beginn einer akuten Wind-Hitze-Erkrankung hochdosiert einzusteigen, um ein weiteres Eindringen und Schädigen der Wind-Hitze zu verhindern
• Shu Feng Qing Re Tang enthält:
• Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• diese Rezeptur zielt darauf ab, einerseits Hitze zu klären und (Hitze-) Schleim aufzulösen, stellt aber bereits durch die Zugabe von Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen), die zugleich Hitze kühlt, Toxizität mildert, Schwellungen reduziert, eine Arznei dar, die (physiologische) Flüssigkeiten generiert, ebenso ist ein Blut bewegender Aspekt sowohl bei Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen) als auch bei Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao) enthalten
• bei akuter Tonsillitis: akuter Beginn evtl. Einstieg mit Variation von Yin Qiao San (wie oben), ansonsten sind bei entsprechender Symptomatik (Toxinbildung) folgende Rezepturen möglich:
• Rezeptur 1 mit Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Platycodi Rx. (Jie Geng), Menthae Hb. (Bo He), Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Belamcandae Rz. (She Gan), Phragmitis Rz. (Lu Gen), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen, entgiftend, kühlend, Toxine beseitigend)
• Modifikationen: bei (drohendem) Säfteverlust z.B.
durch zunehmende rötliche Zunge zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen)
• bei stärkerer Eiterbildung und Toxinen zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian)
• bei sich rasch entwickelnder Halsschwellung ("der Hals geht zu") zusätzlich das wichtige Arzneipaar, um die Schwellung zu beheben:
• lsatidis Rx. (Ban Lan Gen) und Arctii Fr. (Niu Bang Zi) in der Dosierung erhöhen
• Rezeptur 2 mit noch stärkerem Halsbezug und um Hitze über den Darm auszuleiten:
• Taraxaci Hb. (Pu Gong Ying), lsatidis Rx. (Ban Lang Gen), Rhei Rx. et Rz. praep. ([Zhi] Da Huang), Lasiosphaera/Calvatia (Ma Bo, in Beutel mitkochen lassen), Glycyrrizhae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• wenn die Hitze bereits die Säfte stark verletzt hat, auch folgende Leitrezeptur:
• Yang Yin Qing Fei Tang enthält:
• Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Paeoniae Rx. alba, trocken geröstet ([Chao] Bai Shao), Moutan Cx. (Mu Dan Pi, gut, wenn die Hitze schon die Blut-Schicht erreicht hat), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• diätetische Unterstützung bei Tonsillitis: Dekokt (7.6.2) aus 60 g Arctii Fr. (Niu Bang Zi [7.1.2.b]) und Wasser, mehrmals tägl. trinken
• Gurgellösungen bei akuten Halsschmerzen:
• Variante 1: gleiche Teile von Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua) und Forsythiae Fr. (Lian Qiao) kochen und mehrmals tägl. mit dieser Lösung gurgeln
• Variante 2: das lnnere von 1-2 frischen Granatäpfeln für eine ½ h in kochendem Wasser einweichen, dann abseihen und mit dem Saft mehrmals tägl. gurgeln
• bei akuter Pharyngitis: Dekokt (7.6.2) aus Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Platycodi Rx. (Jie Geng) 12 g, Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao) 6 g, Pflanzenteile abseihen, 60 g polierten runden Reis dazugeben, eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen, eine Dosis tägl. über mehrere Tage
• bei rezidivierender chronischer Pharyngitis (v.a. im Sommer) 50 g Mungbohnen waschen, 1 1 Wasser hinzufügen und über kleiner Flamme zum Kochen bringen, 20 g weißen Zucker hinzufügen, im Topf mit Deckel ca. 20 min weiterkochen, bis sich die Bohnen öffnen, aber noch eine grüne Farbe haben
• Flüssigkeit mehrmals tägl. trinken
• zur Prophylaxe bzw. schnellen Akutbehandlung bei rezidivierender Tonsillitis mit Honig hergestellte große Pillen, die man langsam im Mund zergehen lässt und langsam herunterschluckt, so dass viel von den lnhaltsstoffe die Tonsillen passieren und benetzen
• Patienten, die zu rezidivierenden Halschmerzen bzw. Tonsillitiden neigen, können die Pillen stets mit sich führen und bei Bedarf schnell einsetzen
• Tie Di Wan (modifiziert nach McLean/Lyttleton 1998) enthält:
• Platycodi Rx. (Jie Geng), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Ophiopogonis Rx.
(Mai Men Dong), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Chebulae Fr. (He Zi), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi), Poria (Fu Ling)
• die Arzneien zu einem Pulver verarbeiten und 3-Gramm-Pillen mit Honig herstellen
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
Hals, Nase, OhrenAkute Halsschmerzen und -entztündungen bzw. TonsillitisLungen- und Magen-Hitze mit Windinvasion (und Entwicklung toxischer Hitze)• Hals: starke Rachenrötung, -schwellung, -schmerz
• Schluckbeschwerden
• evtl. fauliger Mundgeruch
• Zahnfleischschwellungen
• dicker, gelber, klebriger Schleim
• Tonsillitis: Tonsillen hochakut, gerötet und geschwollen mit gelblich-weißen eitrigen Belägen (toxische Hitze)
• Fieber
• submaxilläre Lymphknotenschwellungen
• Obstipation
• dunkelgelber Urin
• rot• evtl. trockener, gelber, schmieriger Belag• voll (Shi)
• schnell (Shuo)
• evtl. saitenförmig (Xian)
• Akute Wind-Hitze, die eine latent bestehende Lungen- und Magen-Hitze (z.B. durch Diätfehler, Alkoholabusus) erzeugt, welche entlang der Yangming-Meridiane im Hals aufflammt, sich dort anstaut und "brennt~, was eine Stagnation von Qi und Blut im Hals verursacht und zu Halschmerzen und -schwellung führt• Hitze von Lunge und Magen klären
• toxische Hitze klären und ausleiten
• Schwellungen reduzieren
• den Hals unterstützen
• Lu 11- B (Shaoshang) und/oder Di 1- B (Shangyang): Hauptpunkte, klären Lungen-Hitze und Hitze vom Yangming, sehr effektiv bei Mikroaderlass mit Dreikantnadel (5.1.6)
• Lu 5- (Chize) klärt exzessive Lungen-Hitzte
• Di 4- (Hegu), Ma 43- (Xiangu) beseitigen in Kombination Hitze von den Yangming-Meridianen
• Ma 44- (Neiting), Ma 45- (Lidui) klären Magen-Hitzte
• SJ 1- B (Guanchong) klärt pathogene Hitze von Lunge und Magen
• Ren 23 (Lianquan) klärt Hitze, unterstützt den Hals
• zusätzlich bei Schleimretention Ren 22- (Tiantu) klärt Lungen-Hitze, entfernt Schleim von Hals und Lunge
• Ma 40- (Fenglong) transformiert Schleim
• bei hohem Fieber zusätzlich Du 14 (Dazhui), Di 11- (Quchi)
• bei starker Hitze im Yangming und Hals sollte auch auf Stuhlentleerung geachtet werden, unterstützt werden kann diese durch Di 3 (Sanjian), Ma 25 (Tianshu), SJ 6 (Zhigou)
• Pflaumenblütenhämmerchen: akute Tonsillitis: Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich: Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variation von Qing Yang Li Ge Tang enthält:
• Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Platycodi Rx. (Jie Geng), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Coptidis Rz. (Huang Lian), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Natrii Sulfas (Mang Xiao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• bei Entwicklung von toxischer Hitze mit eitrigen Belägen, hochroter Entzündung etc.: auch modifiziertes Pu Ji Xiao Du Yin (universell nfitzliches Dekokt zur Eliminierung von Toxinen) enthält:
• lsatidis Rx. (Ban Lan Gen), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Scutellariae Rx., in Wein gebraten ([Jiu] Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian), Bombyx batryticatus (Jiang Can), Lasiosphaera (Ma Bo), Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao, Blur bewegend und Blut kühlend), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Platycodi Rx. (Jie Geng), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen: bei sehr hohem, anhaltendem Fieber zusätzlich Gypsum fibrosum (Shi Gao), Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• bei starkem Durst zusätzlich Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen), Ophiopogonis Rx, (Mai Men Dong)
• bei Husten mit viel dickem Schleim zusätzlich Trichosanthil Fr. (Gua Lou), Belamcandae Rz. (She Gan), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu)
• zeigt sich eine Obstipation zur Hitzeausleitung über den Darm, zusätzlich kurzfristig Rhei Rx. et Rz. (Da Huang) und Natrii Sulfas (Mang Xiao, zur Stuhlerweichung) einsetzen
• bei Schwindel, verschwommener Sicht und geröteten, gereizten Augen zusätzlich Mori Fo. (Sang Ye), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua), Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
• zeigen sich Hitze und Säfteverlust bereits in wenig konzentriertem Urin, zusätzlich die Hitze über Dünndarm und Blase ausleiten mit Lophatheri Hb. (Dan Zhu Ye) und Phragmitis Rz. (Lu Gen)
• diätetische Unterstützung bei Tonsillitis: Dekokt (7.6.2) aus 60 g Arctii Fr. (Niu Bang Zi [7.1.2.b]) und Wasser, mehrmals tägl. trinken
• Gurgellösungen bei akuten Halsschmerzen:
• Variante 1: gleiche Teile von Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua) und Forsythiae Fr. (Lian Qiao) kochen und mehrmals tägl. mit dieser Lösung gurgeln
• Variante 2: das lnnere von 1-2 frischen Granatäpfeln für eine ½ h in kochendem Wasser einweichen, dann abseihen und mit dem Saft mehrmals tägl. gurgeln
• bei akuter Pharyngitis: Dekokt (7.6.2) aus Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Platycodi Rx. (Jie Geng) 12 g, Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao) 6 g, Pflanzenteile abseihen, 60 g polierten runden Reis dazugeben, eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen, eine Dosis tägl. über mehrere Tage
• bei rezidivierender chronischer Pharyngitis (v.a. im Sommer) 50 g Mungbohnen waschen, 1 1 Wasser hinzufügen und über kleiner Flamme zum Kochen bringen, 20 g weißen Zucker hinzufügen, im Topf mit Deckel ca. 20 min weiterkochen, bis sich die Bohnen öffnen, aber noch eine grüne Farbe haben
• Flüssigkeit mehrmals tägl. trinken
• zur Prophylaxe bzw. schnellen Akutbehandlung bei rezidivierender Tonsillitis mit Honig hergestellte große Pillen, die man langsam im Mund zergehen lässt und langsam herunterschluckt, so dass viel von den lnhaltsstoffe die Tonsillen passieren und benetzen
• Patienten, die zu rezidivierenden Halschmerzen bzw. Tonsillitiden neigen, können die Pillen stets mit sich führen und bei Bedarf schnell einsetzen
• Tie Di Wan (modifiziert nach McLean/Lyttleton 1998) enthält:
• Platycodi Rx. (Jie Geng), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Ophiopogonis Rx.
(Mai Men Dong), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Chebulae Fr. (He Zi), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi), Poria (Fu Ling)
• die Arzneien zu einem Pulver verarbeiten und 3-Gramm-Pillen mit Honig herstellen
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
Hals, Nase, Ohrenchronische
Halsschmerzen und -entzündungen bzw. Tonsillitis
Leber-Qi-Stauung mit eingeschnürtem Leber-Feuer • Halsschmerzen, die durch emotionale Belastungssituationen ausgelöst werden• Reizbarkeit
• Gesichtsflush
• roter Kopf
• Seiten gerötet
• evtl. rote Punkte
• saitenförmig (Xian)
• schnell (Shuo)
• Syndrom, das sich auf dem Weg zur Chronifizierung von Halsschmerzen finden kann
• innere Ursache (Leber-Qi-Stauung) mit eingeschnürtem Feuer, das aufflammt und sich im Hals anstauen und zu Halsentzündungen führen kann
• Feuer abfließen lassenPflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis: Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich: Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variation von Xie Qing Wan enthält:
• Gentianae Rx. (et Rz.) (Long Dan Cao), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Notopterygii Rz. seu Rx. (Qiang Huo), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Lophateri Hb. (Dan Zhu Ye)
• diätetische Unterstützung bei Tonsillitis: Dekokt (7.6.2) aus 60 g Arctii Fr. (Niu Bang Zi [7.1.2.b]) und Wasser, mehrmals tägl. trinken
• Gurgellösungen bei akuten Halsschmerzen:
• Variante 1: gleiche Teile von Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua) und Forsythiae Fr. (Lian Qiao) kochen und mehrmals tägl. mit dieser Lösung gurgeln
• Variante 2: das lnnere von 1-2 frischen Granatäpfeln für eine ½ h in kochendem Wasser einweichen, dann abseihen und mit dem Saft mehrmals tägl. gurgeln
• bei akuter Pharyngitis: Dekokt (7.6.2) aus Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Platycodi Rx. (Jie Geng) 12 g, Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao) 6 g, Pflanzenteile abseihen, 60 g polierten runden Reis dazugeben, eine Schleimsuppe (Congee) herstellen, eine Dosis tägl. über mehrere Tage
• bei rezidivierender chronischer Pharyngitis (v.a. im Sommer) 50 g Mungbohnen waschen, 1 1 Wasser hinzufügen und über kleiner Flamme zum Kochen bringen, 20 g weißen Zucker hinzufügen, im Topf mit Deckel ca. 20 min weiterkochen, bis sich die Bohnen öffnen, aber noch eine grüne Farbe haben
• Flüssigkeit mehrmals tägl. trinken
• zur Prophylaxe bzw. schnellen Akutbehandlung bei rezidivierender Tonsillitis mit Honig hergestellte große Pillen, die man langsam im Mund zergehen lässt und langsam herunterschluckt, so dass viel von den lnhaltsstoffe die Tonsillen passieren und benetzen
• Patienten, die zu rezidivierenden Halschmerzen bzw. Tonsillitiden neigen, können die Pillen stets mit sich führen und bei Bedarf schnell einsetzen
• Tie Di Wan (modifiziert nach McLean/Lyttleton 1998) enthält:
• Platycodi Rx. (Jie Geng), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Ophiopogonis Rx.
(Mai Men Dong), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Chebulae Fr. (He Zi), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi), Poria (Fu Ling)
• die Arzneien zu einem Pulver verarbeiten und 3-Gramm-Pillen mit Honig herstellen
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
Hals, Nase, Ohrenchronische
Halsschmerzen und -entzündungen bzw. Tonsillitis
Lungen-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• Hals: Unbehagen im Hals oder leichte rezidivierende Halsschmerzen und -schwellungen
• der Patient hat oft ein Fremdkörpergefühl im Rachen beim Husten
• Rachentrockenheit, Heiserkeit (allmählicher Beginn) oder auch trockener Reizhusten
• Schluckbeschwerden
• Symptomatik morgens besser, milde abends und starke Verschlechterung nachts
• chronische Tonsillitis: Symptome wie oben
• vergrößerte Tonsillen mit evtl.
gelblich-weißlichen Eiterstippchen
• Symptomverschlechterung abends und nachts
• evtl. abends Wangenrötung
• trockener Husten mit keiner oder wenig, zähem Sputum
• Zeichen von Leere-Hitze wie z.B. Fünf-Flächen-Hitze (Handflächen, Fußsohlen, Thorax)• rot• belaglos• schnell (Shuo)
• dünn (Xi)
• Entwicklung aus einer Hitze-Erkrankung und/oder Erkrankung mit pathogenem Faktor Trockenheit, die die Flüssigkeiten geschädigt hat oder aus einer chronischen Lungenerkrankung mit Verbrauch und Schädigung der Flüssigkeiten
• bei einem Lungen-Yin-Mangel wird der Hals nicht mehr ausreichend befeuchtet, und durch aufflammendes Leere-Feuer kommt es zusätzlich zu Brennen im Hals mit Halsschmerzen und -schwellung
• Yin nähren
• Lunge klären
• Flüssigkeiten auffüllen
• Trockenheit befeuchten
• Dü 17 (Tianrong), Lu 10 (Yuji), Di 4 (Hegu) klären Hitze von der Lunge, unterstützen den Hals
• Lu 7 (Lieque), Ni 6 (Zhaohai) nähren Yin, leiten Feuer nach unten, schalten den Ren Mai ein
• Pflaumenblütenhämmerchen: akute Tonsillitis: Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich: Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Yang Yin Qing Fei Tang enthält:
• Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang), Ophiogonis Rx. (Mai Men Dong), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Fritillariae Bb. (Bei Mu), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• diätetische Unterstützung bei Tonsillitis: Dekokt (7.6.2) aus 60 g Arctii Fr. (Niu Bang Zi [7.1.2.b]) und Wasser, mehrmals tägl. trinken
• Gurgellösungen bei akuten Halsschmerzen:
• Variante 1: gleiche Teile von Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua) und Forsythiae Fr. (Lian Qiao) kochen und mehrmals tägl. mit dieser Lösung gurgeln
• Variante 2: das lnnere von 1-2 frischen Granatäpfeln für eine ½ h in kochendem Wasser einweichen, dann abseihen und mit dem Saft mehrmals tägl. gurgeln
• bei akuter Pharyngitis: Dekokt (7.6.2) aus Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Platycodi Rx. (Jie Geng) 12 g, Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao) 6 g, Pflanzenteile abseihen, 60 g polierten runden Reis dazugeben, eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen, eine Dosis tägl. über mehrere Tage
• bei rezidivierender chronischer Pharyngitis (v.a. im Sommer) 50 g Mungbohnen waschen, 1 1 Wasser hinzufügen und über kleiner Flamme zum Kochen bringen, 20 g weißen Zucker hinzufügen, im Topf mit Deckel ca. 20 min weiterkochen, bis sich die Bohnen öffnen, aber noch eine grüne Farbe haben
• Flüssigkeit mehrmals tägl. trinken
• zur Prophylaxe bzw. schnellen Akutbehandlung bei rezidivierender Tonsillitis mit Honig hergestellte große Pillen, die man langsam im Mund zergehen lässt und langsam herunterschluckt, so dass viel von den lnhaltsstoffe die Tonsillen passieren und benetzen
• Patienten, die zu rezidivierenden Halschmerzen bzw. Tonsillitiden neigen, können die Pillen stets mit sich führen und bei Bedarf schnell einsetzen
• Tie Di Wan (modifiziert nach McLean/Lyttleton 1998) enthält:
• Platycodi Rx. (Jie Geng), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Ophiopogonis Rx.
(Mai Men Dong), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Chebulae Fr. (He Zi), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi), Poria (Fu Ling)
• die Arzneien zu einem Pulver verarbeiten und 3-Gramm-Pillen mit Honig herstellen
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
Hals, Nase, Ohrenchronische
Halsschmerzen und -entzündungen bzw. Tonsillitis
Nieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• Hals: Symptome wie bei Lungen-Yin-Mangel mit zusätzlichen Nieren-Yin-Mangel-Zeichen wie z.B. Schwäche und Schmerz in Knien oder LWS
• Erschöpfung und Schlafstärungen
• Tonsillitis: trockene, brennende Reizzustände im Hals, die der Patient wiederholt versucht, abzuhusten
• flushartige Rötung der Tonsillen und umliegendes Areal, evtl. mit gelblich-weißen Eiterstippchen auf den Tonsillen
• bei Druck auf die Tonsillen mit dem Spatel evtl. Absonderung einer weißlichen eitrigen Substanz
• Mundtrockenheit ohne Trinkverlangen
• Schwindel
• weitere Nieren-Yin-Mangel-Zeichen
• rot• wenig Belag oder belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• schwache Konstitution
• chron. Erkrankungen
• erschöpfender Lebensstil (z.B. ausschweifendes Sexualleben) oder altersbedingt
• durch die Verbindung der Niere zum Hals wird der Hals nicht mehr ausreichend ernährt
• bei zusätzlichem Leere-Feuer, das aufsteigt und sich im Hals anstaut, kommt es zu Halsschmerzen und -schwellung
• Yin nähren
• Feuer ableiten
• Hals klären und unterstützen
• Dü 17 (Tianrong), Lu 10 (Yuji), Di 4 (Hegu) klären Hitze von der Lunge, unterstützen den Hals
• Lu 7 (Lieque), Ni 6 (Zhaohai) nähren Yin, leiten Feuer nach unten, schalten den Ren Mai ein
• Pflaumenblütenhämmerchen: akute Tonsillitis: Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich: Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variation von Zhi Bai Di Huang Wan enthält:
• Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Phellodendri Cx. (Huang Bai), Poria (Fu Ling), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Alismatis Rz. (Ze Xie), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong)
• diätetische Unterstützung bei Tonsillitis: Dekokt (7.6.2) aus 60 g Arctii Fr. (Niu Bang Zi [7.1.2.b]) und Wasser, mehrmals tägl. trinken
• Gurgellösungen bei akuten Halsschmerzen:
• Variante 1: gleiche Teile von Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua) und Forsythiae Fr. (Lian Qiao) kochen und mehrmals tägl. mit dieser Lösung gurgeln
• Variante 2: das lnnere von 1-2 frischen Granatäpfeln für eine ½ h in kochendem Wasser einweichen, dann abseihen und mit dem Saft mehrmals tägl. gurgeln
• bei akuter Pharyngitis: Dekokt (7.6.2) aus Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Platycodi Rx. (Jie Geng) 12 g, Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao) 6 g, Pflanzenteile abseihen, 60 g polierten runden Reis dazugeben, eine Schleimsuppe (Congee) herstellen, eine Dosis tägl. über mehrere Tage
• bei rezidivierender chronischer Pharyngitis (v.a. im Sommer) 50 g Mungbohnen waschen, 1 1 Wasser hinzufügen und über kleiner Flamme zum Kochen bringen, 20 g weißen Zucker hinzufügen, im Topf mit Deckel ca. 20 min weiterkochen, bis sich die Bohnen öffnen, aber noch eine grüne Farbe haben
• Flüssigkeit mehrmals tägl. trinken
• zur Prophylaxe bzw. schnellen Akutbehandlung bei rezidivierender Tonsillitis mit Honig hergestellte große Pillen, die man langsam im Mund zergehen lässt und langsam herunterschluckt, so dass viel von den lnhaltsstoffe die Tonsillen passieren und benetzen
• Patienten, die zu rezidivierenden Halschmerzen bzw. Tonsillitiden neigen, können die Pillen stets mit sich führen und bei Bedarf schnell einsetzen
• Tie Di Wan (modifiziert nach McLean/Lyttleton 1998) enthält:
• Platycodi Rx. (Jie Geng), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Ophiopogonis Rx.
(Mai Men Dong), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Chebulae Fr. (He Zi), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi), Poria (Fu Ling)
• die Arzneien zu einem Pulver verarbeiten und 3-Gramm-Pillen mit Honig herstellen
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
Hals, Nase, OhrenHeiserkeit (Sheng Yin Si Ya)Wind-Kälte (meist akut)• akute Heiserkeit
• Kratzen im Rachen
• evtl. Husten mit wässrigem Auswurf
• Wind- und Kälteaversion
• Rhinitis
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu) (Fu)
• gespannt (Jin)
• wenn sich bei einem äußeren Angriff durch Wind-Kälte das Pathogen (durch die Lungen-Qi-Blockade) im Hals festsetzt, werden die Stimmbänder blockiert, sind unflexibel
• es entsteht Halskratzen und Heiserkeit
• Das Äußere von Wind-Kälte befreien
• die Lunge unterstützen
• Stimme wieder herstellen
• Di 18 (Futu) guter Lokalpunkt, um Qi- und Blutfluss im Hals zu befreien
• Lu 7- (Lieque), Di 4- (Hegu) vertreiben äußere Faktoren
• Di 4 (Hegu), SJ 5 (Waiguan) befreien pathogene Faktoren, zerstreuen Kälte, unterstützen den Hals
• Bl 13 (Feishu) unterstützt die Lungenfunktion, verhindert, dass Wind-Kälte weiter in die Lunge eindringt (auch gut mit Gua Sha [5.1.7])
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• San Ao Tang enthält:
• Ephedrae Hb. (Ma Huang), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Liu Wei Tang enthält:
• Platycodi Rx. (Jie Geng), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Bombyx batryticatus (Jiang Can), Cicadae Periostracum (Chan Tui), Perillae Fo. (Zi Su Ye), Peucedani Rx. (Qian Hu), Armeniacae Sin. (Xing Ren), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He)
• Modifikationen:
• bei produktivem Husten zusätzlich Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Cynanchi stauntonii Rz. (Bai Qian)
• bei einer akuten Wind-Kälte-lnvasion bei zuvor bestehender innerer Hitze zeigen sich Symptome akuter Wind-Kälte (wie oben) und zusätzliche Hitze-Zeichen wie Durst, Halsschmerzen, Reizbarkeit, Obstipation und evtl. gelblicher Zungenbelag, in diesem Fall müssen zeitgleich die Wind-Kälte vertrieben und die innere Hitze geklärt werden
• Da Qing Long Tang und Variationen
• Gurgellösung:
• Agastaches Hb. (Tu Huo Xiang), Eupatorii Hb. (Pei Lan), Perillae Fo. (Zi Su Ye), Allii sativii Bb. (Cong Bai)
• zu gleichen Teilen kochen und so oft wie möglich warm gurgeln
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei akuter Heiserkeit Mikroaderlass an geschwollener Vene an der Ohrrückseite (vorherige kurze Ohrmassage erhöht den Blutfluss) oder eine Paste aus zerstoßenem Knoblauch herstellen, die für ca. 1-2 h auf Di 4 aufgetragen und geklebt wird
• Akupressur an Dü 17 (Tianrong, oft schmerzhaft)
• bei chronischen Fällen mit Yin-Mangel auf ausreichende Ruhe- und Entspannungszeiten achten
• Prophylaxe bei Patienten, die viel sprechen müssen mit Momordicae Fr. (Luo Han Guo) 10-15 g mit grünem Tee (Cha Ye) 1 g in kochendem Wasser ziehen lassen, tägl. trinken
• bei Heiserkeit 3-5 Birnen waschen, in Stücke
schneiden und Saft auspressen, den ausgepressten Saft mit 50 g poliertem rundkörnigem Reis und Kristallzucker, 400 ml Wasser eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen
• diese 2-3-mal tägl. leicht erwärmt einnehmen
Hals, Nase, OhrenHeiserkeit (Sheng Yin Si Ya)Wind-Hitze (meist akut)• akute Heiserkeit (oder Stimmverlust), die oft mit einem Unbehagen im Hals beginnt, dann trockener, schmerzhafter, geröteter Hals
• dann roter, wunder und geschwollener Hals
• Trockenheit im Rachen, evtl. Husten mit dickem, gelbem Auswurf
• Fieber
• evtl. gerötet • gelber Belag• oberflächlich (Fu)
• schnell (Shuo)
• bei einem äußeren Angriff durch Wind-Hitze wird die Lungen-Qi-Verteilungsfunktion beeinträchtigt
• die Hitze steigt in den Hals auf, köchelt und verknotet sich mit lokaler Stagnation von Qi und Blut, die die Stimmbänder blockiert und zu Heiserkeit führt
• Wind vertreiben
• Hitze im Hals klären
• Di 4 (Hegu), Lu 7 (Lieque) zerstreuen Wind und klären Hitze, um den Hals zu unterstützen
• Ren 23 (Lianquan) befreit den Qi-Fluss und klärt Hitze im Hals
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Sang Ju Yin
• Variationen von Shu Fen Qing Re Tang (13.7.2.a)
• dringt Wind-Hitze tief (Chen)er und erreicht in Übergänge (zusätzlich) die Qi-Schicht (bzw. Yangming-Syndrom mit Magen-Hitze, was sich einerseits lokal in stärkerer Halsschwellung und -rötung mit stärkeren Schluckbeschwerden zeigt, aber auch zunehmend höherem Fieber, Durst, Obstipation und weiteren Zeichen von Hitze und zunehmender Säfteschädigung
• in diesem Fall müssen Hitze geklärt, Toxine beseitigt und der Hals unterstützt werden durch Variation von Qing Yan Li Ge Tang enthält:
• Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Natrii Sulfas (Mang Xiao), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Platycodi Rx. (Jie Geng), Coptidis Rz. (Huang Lian), Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
• Modifikationen:
• bei vorher bestehender Schleim-Hitze zusätzlich Trichosanthis Fr. (Gua Lou), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Bambusae Caulis in taeniam (Zhu Ru)
• wenn die äußeren Symptome vorbei sind, aber weiterhin Heiserkeit besteht, Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng)
• Gurgellösung:
• Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Platycodi Rx. (Jie Geng), Forsythiae Fr. (Lian Qiao)
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei akuter Heiserkeit Mikroaderlass an geschwollener Vene an der Ohrrückseite (vorherige kurze Ohrmassage erhöht den Blutfluss) oder eine Paste aus zerstoßenem Knoblauch herstellen, die für ca. 1-2 h auf Di 4 aufgetragen und geklebt wird
• Akupressur an Dü 17 (Tianrong, oft schmerzhaft)
• bei chronischen Fällen mit Yin-Mangel auf ausreichende Ruhe- und Entspannungszeiten achten
• Prophylaxe bei Patienten, die viel sprechen müssen mit Momordicae Fr. (Luo Han Guo) 10-15 g mit grünem Tee (Cha Ye) 1 g in kochendem Wasser ziehen lassen, tägl. trinken
• bei Heiserkeit 3-5 Birnen waschen, in Stücke
schneiden und Saft auspressen, den ausgepressten Saft mit 50 g poliertem rundkörnigem Reis und Kristallzucker, 400 ml Wasser eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen
• diese 2-3-mal tägl. leicht erwärmt einnehmen
Hals, Nase, OhrenHeiserkeit (Sheng Yin Si Ya)Lungen-Trockenheit• akute oder chronische Heiserkeit mit trockenem und wundem Rachen
• meist durch trockene Umgebung, z.B. Heizungsluft
• evtl. gerötet
• trocken
• schnell (Shuo)
• evtl. oberflächlich (Fu) (Fu)
• äußere Trockenheit verletzt die Säfte der Schleimhäute
• führt zu einem trockenen, wunden Rachen mit Heiserkeit
• Lunge und Rachen befeuchten
• Lungen-Qi stärken
• Lu 7 (Lieque), Di 4 (Hegu) vertreiben äußere Faktoren
• Ni 6 (Zhaohai) nährt Nieren-Yin und Körperflüssigkeiten
• Lu 9+ (Taiyuan) befeuchtet Trockenheit, stärkt die Lunge
• ggf. Lokalpunkte
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• bei akuter Wind-Trockenheit Variation von Sang Xing Tang enthält:
• Mori Fo. (Sang Ye), Armeniacae Sm., trocken geröstet ([Chao] Xing Ren), Adenophorae Rx. (Nan Sha Shen), Eriobotryae Fo., in Honig geröstet ([Zhi] Pi Pa Ye), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Platycodi Rx. (Jie Geng)
• Modifikationen:
• bei Hitze-Zeichen zusätzlich Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Gypsum fibrosum (Shi Gao)
• bei Kopfschmerzen, Fieber zusätzlich Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Cicadae Periostracum (Chan Tui)
• bei gleichzeitiger "äußerer Taiyang-Symptomatik", Oberfläche befreien durch Arznei wie Schizonepetae Hb. (Jing Jle), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He)
• bei sehr starken Trockenheitszeichen zusätzlich Asparagi Rx. (Tian Dong), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen)
• bei starken Halsschmerzen und -wundheitsgefühl zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen)
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei akuter Heiserkeit Mikroaderlass an geschwollener Vene an der Ohrrückseite (vorherige kurze Ohrmassage erhöht den Blutfluss) oder eine Paste aus zerstoßenem Knoblauch herstellen, die für ca. 1-2 h auf Di 4 aufgetragen und geklebt wird
• Akupressur an Dü 17 (Tianrong, oft schmerzhaft)
• bei chronischen Fällen mit Yin-Mangel auf ausreichende Ruhe- und Entspannungszeiten achten
• Prophylaxe bei Patienten, die viel sprechen müssen mit Momordicae Fr. (Luo Han Guo) 10-15 g mit grünem Tee (Cha Ye) 1 g in kochendem Wasser ziehen lassen, tägl. trinken
• bei Heiserkeit 3-5 Birnen waschen, in Stücke
schneiden und Saft auspressen, den ausgepressten Saft mit 50 g poliertem rundkörnigem Reis und Kristallzucker, 400 ml Wasser eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen
• diese 2-3-mal tägl. leicht erwärmt einnehmen
Hals, Nase, OhrenHeiserkeit (Sheng Yin Si Ya)Schleim-Hitze• Heiserkeit
• raue Stimme
• Versuch, den Rachen zu klären
• dickflüssiger, zäher (gelblichen) Auswurf
• evtl. schlimmer morgens und durch Nikotinabusus
• geröteter, trockener, wunder Hals
• evtl. Mundtrockenheit mit bitterem Mundgeschmack
• evtl. subfebrile Temperaturen
• Husten mit gelbem Schleim
• gelber, klebriger Belag• schlüpfrig (Hua)
• evtl. Beschleunigt
• akute Schleim-Hitze bei vorbestehender Schleim-Akkumulation, die durch eine akute Wind-Hitze-lnvasion ausgelöst wird
• dabei verklumpen Schleim und Hitze miteinander und blockieren die Hals-Leitbahnen, das Lungen-Qi und den Rachen
• eine zweite Entwicklung aus innerlich entstehender Schleim-Hitze, die über eine längere Dauer bestehen bleibt (z.B. bei starken Rauchern)
• Lunge und Hitze klären
• Schleim transformieren
• Hals unterstützen
• Ren 22 (Tiantu), Di 18 (Futu) gute Lokalpunkte
• Lu 7 (Lieque), Ma 40 (Fenglong), Lu 5 (Chize) beseitigen Hitze in der Lunge
• Lu 1 (Zhongfu) beseitigt Schleim aus der Lunge
• Ren 17 (Danzhong) unterstützt die Lunge, entspannt den Thorax
• Pe 5 (Jianshi) bei zusätzlicher Fülle im Thorax und evtl. Lokalpunkte
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variation von Qing Yan Ning Fei Tang enthält:
• Mori Cx. (Sang Bai Pi), Peucedani Rx. (Qian Hu), Glycyrrhizae Rz. (et Rz.) (Gan Cao), Platycodi Rx. (Jie Geng), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi), Cicadae Periostracum (Chan Tui)
• Modifikationen:
• bei starkem Wundheitsgefühl mit Obstruktion im Hals zusätzlich Belamcandae Rz. (She Gan)
• bei sehr starker Hitze zusätzlich Gypsum fibrosum (Shi Gao)
• bei Schädigung der Säfte zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen)
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei akuter Heiserkeit Mikroaderlass an geschwollener Vene an der Ohrrückseite (vorherige kurze Ohrmassage erhöht den Blutfluss) oder eine Paste aus zerstoßenem Knoblauch herstellen, die für ca. 1-2 h auf Di 4 aufgetragen und geklebt wird
• Akupressur an Dü 17 (Tianrong, oft schmerzhaft)
• bei chronischen Fällen mit Yin-Mangel auf ausreichende Ruhe- und Entspannungszeiten achten
• Prophylaxe bei Patienten, die viel sprechen müssen mit Momordicae Fr. (Luo Han Guo) 10-15 g mit grünem Tee (Cha Ye) 1 g in kochendem Wasser ziehen lassen, tägl. trinken
• bei Heiserkeit 3-5 Birnen waschen, in Stücke
schneiden und Saft auspressen, den ausgepressten Saft mit 50 g poliertem rundkörnigem Reis und Kristallzucker, 400 ml Wasser eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen
• diese 2-3-mal tägl. leicht erwärmt einnehmen
Hals, Nase, OhrenHeiserkeit (Sheng Yin Si Ya)Leber-Qi-Stauung• plötzlicher Stimmverlust, der durch Emotionen ausgelöst wurde (z.B. Wut, Ärger, Stress)
• Pflaumenkern-Gefühl im Hals (13.18.3.b), die Halsinspektion zeigt jedoch weder Rötung noch Schwellung
• thorakales Engegefühl
• Reizbarkeit
• weitere Zeichen der Leber-Qi-Stauung
• evtl. Stauungshitze-Zeichen wie Hitzegefühle
• Augenrötung
• evtl. normal oder dunkelfarbig
• bei Hitze auch gerötete Zungenränder
• leicht saitenförmig (Xian) oder rau (Se)
• bei Hitze-Symptomatik auch beschleunigt
• Leber-Qi-Stauung präsentiert Aphonie bzw. Heiserkeit, die v.a. durch Emotionen bzw. Stress ausgelöst werden
• dadurch staut sich das Leber-Qi so stark, dass es zu Obstruktionen im Hals mit Heiserkeit kommt
• Leber besänftigen
• Qi bewegen und regulieren
• Hals unterstützen
• evtl. Hitze klären
• Le 3 (Taichong), Di 4 (Hegu) starke Kombination, um das Leber-Qi zu bewegen
• Pe 6 (Neiguan) beruhigt den Geist-Shen (Jueyin-Schicht) und evtl. Lokalpunkte
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• bei einer Leber Qi Stauung ohne Entwicklung von Stauungs-Hitze Variation von Xiao Jiang Qi Tang enthält:
• Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Perillae Fo. (Zi Su Ye), Oroxyli Sm. (Mu Hu Die), Linderae Rx. (Wu Yao), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Platycodi Rx. (Jie Geng), Zingiberis Rz. recens (Sheng Jiang), Jujubae Fr. (Da Zao)
• bei einer Leber-Qi-Stauung mit Zeichen der Stauungs-Hitze Chai Hu Qing Gan Tang enthält:
• Bupleuri Rx. (Chai Hu), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Ginseng Rx. (Ren Shen), Oroxyli Sm. (Mu Hu Die), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• um die Stagnation zu zerstreuen und das Herz zu nähren, zusätzlich Lilii Bb. (Bai He), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen)
• um noch stärker die Leber zu besänftigen und das Qi zu zerstreuen, ein oder zwei der folgenden Arzneien hinzufügen: Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po), Rosae rugosae Fl. (Mei Gui Hua), Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
• um das Qi wieder nach unten zu korrigieren, zusätzlich Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi)
• wenn das Lungen-Qi mit Schleim thorakal stagniert zusätzlich Perillae Fr. (Su Zi), Trichosanthis Pericarpium (Gua Lou Pi)
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei akuter Heiserkeit Mikroaderlass an geschwollener Vene an der Ohrrückseite (vorherige kurze Ohrmassage erhöht den Blutfluss) oder eine Paste aus zerstoßenem Knoblauch herstellen, die für ca. 1-2 h auf Di 4 aufgetragen und geklebt wird
• Akupressur an Dü 17 (Tianrong, oft schmerzhaft)
• bei chronischen Fällen mit Yin-Mangel auf ausreichende Ruhe- und Entspannungszeiten achten
• Prophylaxe bei Patienten, die viel sprechen müssen mit Momordicae Fr. (Luo Han Guo) 10-15 g mit grünem Tee (Cha Ye) 1 g in kochendem Wasser ziehen lassen, tägl. trinken
• bei Heiserkeit 3-5 Birnen waschen, in Stücke
schneiden und Saft auspressen, den ausgepressten Saft mit 50 g poliertem rundkörnigem Reis und Kristallzucker, 400 ml Wasser eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen
• diese 2-3-mal tägl. leicht erwärmt einnehmen
Hals, Nase, OhrenHeiserkeit (Sheng Yin Si Ya)Qi-Stagnation, Blut-Stase und Schleim-Akkumulation• chronisch heisere Stimme
• Sprechen strengt an
• Fremdkörpergefühl
• Unbehagen im Hals
• Patient versucht, abzuhusten
• Stimmbänder oft von dunkler Farbe
• gestaut evtl. mit Knötchen oder Polypen
• evtl. thorakales Völle- und Engegefühl
• rau (Se)• verweilende pathogene Faktoren im lnneren, die sich im Hals festsetzen und dort blockieren
• entweder nach einem akuten, nicht austherapierten lnfekt oder durch Erschöpfung, Überanstrengung der Stimme, z.B. durch Singen oder Sprechen, was die Luo-Gefäße im Hals schädigt, oder durch eine hartnäckige Schleim-Ansammlung (z.B. bei chronischem
Nikotinabusus), die den freien Qi- und Blutfluss behindert und blockiert
• evtl. Knötchen und Heiserkeit
• Qi bewegen
• Blut aktivieren
• Schleim transformieren
• Stimme wiederherstellen
• Di 18 (Futu), Dü 17 (Tianrong), Ma 9 (Renying), Ren 22 (Tiantu) gute Lokalpunkte bei Heiserkeit, bewegen Qi und Blut lokal
• Di 4 (Hegu), Mi 6 (Sanyinjiao), Mi 10 (Xuehai) bewegen Qi, aktivieren das Blut, um Stasis zu transformieren
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Li Yan Zhu Yu Tang enthält:
• Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Carthami Fl. (Hong Hua), Cyathulae Rx. (Chuan Niu Xi), Pinelliae Rz. praep (Ban Xia), Poria (Fu Ling), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Chebulae Fr. (He Zi), Oroxyli Sm. (Mu Hu Die), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu), Glycyrrhizae Rx. praep. ([Zhi] Gan Cao)
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei akuter Heiserkeit Mikroaderlass an geschwollener Vene an der Ohrrückseite (vorherige kurze Ohrmassage erhöht den Blutfluss) oder eine Paste aus zerstoßenem Knoblauch herstellen, die für ca. 1-2 h auf Di 4 aufgetragen und geklebt wird
• Akupressur an Dü 17 (Tianrong, oft schmerzhaft)
• bei chronischen Fällen mit Yin-Mangel auf ausreichende Ruhe- und Entspannungszeiten achten
• Prophylaxe bei Patienten, die viel sprechen müssen mit Momordicae Fr. (Luo Han Guo) 10-15 g mit grünem Tee (Cha Ye) 1 g in kochendem Wasser ziehen lassen, tägl. trinken
• bei Heiserkeit 3-5 Birnen waschen, in Stücke
schneiden und Saft auspressen, den ausgepressten Saft mit 50 g poliertem rundkörnigem Reis und Kristallzucker, 400 ml Wasser eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen
• diese 2-3-mal tägl. leicht erwärmt einnehmen
Hals, Nase, OhrenHeiserkeit (Sheng Yin Si Ya)Lungen- und Nieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• chronische Heiserkeit
• schwache Stimme
• Sprechen strengt an
• Verschlechterung durch Anstrengung und während des Sprechens
• evtl. leichte Halsschmerzen oder chronischer Reizzustand im Rachen
• Patient versucht abzuhusten
• evtl. Kitzelhusten
• geröteter Rachen
• trockener Husten mit wenig Schleim
• Schwindel
• Tinnitus
• Erschöpfung
• Schlafstörungen
• Schmerz und Schwäche lumbal bzw. Knie
• Fünf-Flächen-Hitze (Handflächen, Fußsohlen, Thorax)
• rot• wenig Belag• dünn (Xi)
• beschleunigt
• Yin-Mangel aufgrund von konstitutioneller Schwäche
• Erschöpfung
• chronische
Erkrankungen
• geschwächtes Lungen-Yin führt zu einem gestörten Lungen-Qi
• bei Nieren-Yin-Mangel wird der Hals nicht ausreichend befeuchtet und genährt
• beides kann zusätzlich zu einem aufwärtsflammendem Leere-Feuer in den Hals führen, dort die Säfte schädigen und Heiserkeit hervorrufen
• Lunge und Niere nähren und befeuchten
• Leere-Feuer absenken
• den Hals unterstützen
• die Stimme wiederherstellen
• Lu 7 (Lieque), Ni 6 (Zhaohai), Mi 6 (Sanyinjiao), Ni 3 (Taixi)
• bei sehr starker, schmerzhafter Halsschwellung auch Lu 10 (Yuji) und evtl. Lokalpunkte
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variation von Bai He Gu Jin Tang enthält zusätzlich: Cicadae Periostracum (Chan Tui), Chebulae Fr. (He Zi), Oroxyli Sm. (Mu Hu Die)
• Modifikationen:
• bei starker Hitze zusätzlich Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Phellodendri Cx. (Huang Bai)
• bei Qi-Mangel Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang) aus der Rezeptur entfernen und Astragali Rx.
(Huang Qi), Pseudostellariae Rx. (Tai Zi Shen) hinzufügen
• wenn der Nieren-Yin-Mangel prädominant ist, auch Variationen von Liu Wei Di Huang Wan auswählen
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei akuter Heiserkeit Mikroaderlass an geschwollener Vene an der Ohrrückseite (vorherige kurze Ohrmassage erhöht den Blutfluss) oder eine Paste aus zerstoßenem Knoblauch herstellen, die für ca. 1-2 h auf Di 4 aufgetragen und geklebt wird
• Akupressur an Dü 17 (Tianrong, oft schmerzhaft)
• bei chronischen Fällen mit Yin-Mangel auf ausreichende Ruhe- und Entspannungszeiten achten
• Prophylaxe bei Patienten, die viel sprechen müssen mit Momordicae Fr. (Luo Han Guo) 10-15 g mit grünem Tee (Cha Ye) 1 g in kochendem Wasser ziehen lassen, tägl. trinken
• bei Heiserkeit 3-5 Birnen waschen, in Stücke
schneiden und Saft auspressen, den ausgepressten Saft mit 50 g poliertem rundkörnigem Reis und Kristallzucker, 400 ml Wasser eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen
• diese 2-3-mal tägl. leicht erwärmt einnehmen
Hals, Nase, OhrenHeiserkeit (Sheng Yin Si Ya)Lungen- und Milz-Qi-Mangel • chronische Heiserkeit, die sich abends und durch Überanstrengung verstärkt
• leise, kraftlose Stimme
• Sprechen strengt an, länger dauerndes Reden ist nicht möglich
• evtl. Kurzatmigkeit
• mag nicht sprechen
• Erschöpfung
• weiche Stühle
• gerötete Schleimhaut im Rachen
• blassrote Lippen
• blass
• geschwollen
• mit Zahneindrücken
• dünner, weißer Belag• leer
• schwach (Ruo)
• chronische Überbeanspruchung der Stimme, z.B. bei Sängern oder Rednern
• die Stimme ist der Laut der Lunge, hat aber ihre Wurzel in der Niere und wird unterstützt durch (das Qi der Milz (Erde ist die Mutter des Metalls)
• bei Lungen- und Milz-Qi-Mangel ist der Qi-Fluss nicht stark genug für die Stimme
• Lunge, Milz und Qi stärken und ergänzen
• die Stimme wiederherstellen
• Lu 9+, Ma 36+, Mi 6+, Bl 20+, Bl 13+, Ren 23, Di 17, Dü 17, Di 18, Ren 6+ M
• bei zusätzlicher Schleimretention mit Fremdkörper- oder Obstruktionsgefühl im Rachen, dadurch Hustenreiz, schlüpfriger Puls Ma 40, Bl 20
• bei Heiserkeit: OP 101 (Lunge), OP 41 (Hals), OP 13 (Nebenniere), OP 95 (Niere), OP 100 (Herz), OP 15 (Larynx, Pharynx), Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• bei Tonsillitis: OP 15 (Larynx, Pharynx), OP 30 (Parotitis), OP 73 (Tonsille 1), OP 74 (Tonsille 2), OP 75 (Tonsille 3), OP 101 (Lunge), in akuten Fällen Mikroaderlass an OP 78 (Ohrspitze)
• Anwendung:
• jeweils 4 der druckdolenten Punkte auswählen und nadeln (in akuten Fällen ableitend)
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Si Jun Zi Tang zusätzlich Astragali Rx. (Huang Qi), Chebulae Fr. (He Zi), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu)
• Bu Zhong Yi Qi Tang zusätzlich Chebulae Fr. (He Zi), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu)
• Modifikationen:
• bei Feuchtigkeit oder Schleim Pinelliae Rz. praep.
(Ban Xia), Poria (Fu Ling), Lablab Sm. album (Bian Dou)
• Pflaumenblütenhämmerchen:
• akute Tonsillitis:
• Nackenregion, Unterkieferwinkel, unter dem Ohrlobulus, SJ 17, Di 4, Du 14, positive Reaktionszonen (5.1.6) beidseits von HWK 4-7 mit mittlerem bis starkem Reiz beklopfen
• bei Fieber zusätzlich Ellenbeuge, Daumenballen, Sakralregion
• bei Husten zusätzlich Lu 9 und beidseits der Trachea beklopfen
• bei akuter Heiserkeit Mikroaderlass an geschwollener Vene an der Ohrrückseite (vorherige kurze Ohrmassage erhöht den Blutfluss) oder eine Paste aus zerstoßenem Knoblauch herstellen, die für ca. 1-2 h auf Di 4 aufgetragen und geklebt wird
• Akupressur an Dü 17 (Tianrong, oft schmerzhaft)
• bei chronischen Fällen mit Yin-Mangel auf ausreichende Ruhe- und Entspannungszeiten achten
• Prophylaxe bei Patienten, die viel sprechen müssen mit Momordicae Fr. (Luo Han Guo) 10-15 g mit grünem Tee (Cha Ye) 1 g in kochendem Wasser ziehen lassen, tägl. trinken
• bei Heiserkeit 3-5 Birnen waschen, in Stücke
schneiden und Saft auspressen, den ausgepressten Saft mit 50 g poliertem rundkörnigem Reis und Kristallzucker, 400 ml Wasser eine Schleimsuppe (Congee - Reis wird ohne Salz so lange in Wasser gekocht, bis er sich fast vollständig aufgelöst hat) herstellen
• diese 2-3-mal tägl. leicht erwärmt einnehmen
Hals, Nase, OhrenGlobusgefühl (Hou Zhong Geng Zu)Leber-Qi-Stauung mit gegenläufigem Qi• Globusgefühl im Hals, das weder ausgehustet, noch heruntergeschluckt werden kann
• verschlimmert sich durch emotionale Faktoren
• evtl. mit einer On- und Off-Symptomatik
• kein Obstruktionsgefühl beim Essen
• evtl. Schwindel
• Reizbarkeit
• Spannungsgefühl hypochondrial und thorakal
• Aufstoßen
• Leber-Qi-Stauung mit gegenläufigem Qi durch emotionale Faktoren wie z.B. Wut, Frustrationgefühle
• wenn das gestaute Leber-Qi entlang der Leitbahn gegenläufig nach oben geht, kommt es zu einem Einschnürungsgefühl im Halsbereich
• Leber-Qi-Stauung lösen
• gegenläufiges Qi absenken
• Ren 22 N (Tiantu) befreit den Rachen, beseitigt die Missempfindung
• Le 3- (Taichong) reguliert Leber-Qi
• Ren 17 N (Danzhong) fördert die Qi-Zirkulation thorakal
• Pe 6 N (Neiguan) reguliert die Qi-Zirkulation im Thorax
• Le 2- (Xingjian) reguliert das gestaute Leber-Qi bei Leber-Feuer
• Ma 40 N (Fenglong) transformiert Schleim, reguliert die Qi-Zirkulation
• Le 14- (Qimen) reguliert Leber-Qi
• OP 55 (Shenmen), OP 51 (Vegetativum), OP 15 (Rachen), OP 98 (Leber), OP 97 (Milz), OP 15 (Larynx, Pharynx)
• Anwendung:
• 4 der drucksensibelsten Punkte auswählen
• jeden 2. oder 3. Tag über 10 Sitzungen nadeln
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variation von Shu Li Tang enthält:
• Bupleuri Rx. (Chai Hu), Aurantii Fr. (Zhi Ke), Mume Fr. (Wu Mei), Rosae rugosae Fl. (Mei Gui Hua), Perillae Caulis (Zi Su Geng), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei Entwicklung von Stauungshitze zusätzlich Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
• bei Schlafstörungen, Palpitationen, starken Unruhezuständen zusätzlich Albiziae Cx. (He Huan Pi), Polygalae Rx. (Yuan Zhi), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi)
• zeigen sich Symptome des aufsteigenden Leber-Qi mit z.B. Schwindel, zusätzlich Uncariae Ra. cum Uncis (Gou Teng), Tribuli Fr. (Bai Ji Li)
• bei zusätzlichem dickem Schleim, der nicht abgehustet werden kann, Arctii Fr. (Niu Bang Zi), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu)
• Gua Sha oder Pflaumenblütenhämmerchen in der Nackenregion und an gestauten Venen
Hals, Nase, OhrenGlobusgefühl (Hou Zhong Geng Zu)Schleim-Akkumulation und Qi-Stauung• Globusgefühl kommt und geht
• viel klebriger Schleim
• der nur erschwert abzuhusten ist
• Völle in Magen und Abdomen
• evtl. Übelkeit und Erbrechen
• thorakales Engegefühl
• wenn es zu einer Einschnürung des Leber-Qi-Flusses und damit zu einer Fülle im FK Leber kommt, führt dies zu einem Übergriff auf die Milz (Holz überwältigt die Erde)
• diese wird geschwächt und in ihrer Transport- und Transformationsfunktion der Flüssigkeiten beeinträchtigt
• pathologische Feuchtigkeitsansammlungen resultieren mit Schleimakkumulation
• wird das eingezwängte Leber-Oi gegenläufig, nimmt es den Schleim mit sich nach oben in den Halsbereich
• Qi bewegen
• Schleim transformieren
• bei Schleim-Hitze-Zeichen auch Schleim-Hitze klären
• Ren 22 N (Tiantu) befreit den Rachen, beseitigt die Missempfindung
• Le 3 (Taichong) reguliert Leber-Qi
• Ren 17 (Danzhong) fördert die Qi-Zirkulation thorakal
• Pe 6 (Neiguan) reguliert die Qi-Zirkulation im Thorax
• Le 2 (Xingjian) reguliert gestautes Leber-Qi bei Leber-Feuer
• Ma 40 (Fenglong) transformiert Schleim, reguliert die Qi-Zirkulation
• Le 14- (Qimen) reguliert Leber-Qi
• zusätzlich bei Qi- und Blut-Mangel: Ren 4 (Guanyuan), Ma 36 (Zusanli), Bl 17 (Geshu)
• OP 55 (Shenmen), OP 51 (Vegetativum), OP 15 (Rachen), OP 98 (Leber), OP 97 (Milz), OP 15 (Larynx, Pharynx)
• Anwendung:
• 4 der drucksensibelsten Punkte auswählen
• jeden 2. oder 3. Tag über 10 Sitzungen nadeln
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• bei Qi-Stagnation mit Schleim-Akkumulation Variation von Ban Xia Hou Po Tang (7.6.11.a) enthält:
• Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po), Poria (Fu Ling), Perillae Caulis (Zi Su Geng), Bupleuri Rx. (Chai Hu), Aurantii Fr. (Zhi Ke), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Clematidis Rx. (et Rz.) (Wei Ling Xian), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• bei prädominanter Schleim-Hitze: Variation von Wen Dan Tang (7.6.16.h) enthält:
• Bambusae Caulis in taeniam (Zhu Ru), Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Poria (Fu Ling), Aurantii Fr. immaturus (Zhi Shi), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen), Fritillariae thunbergii Bb. (Zhe Bei Mu), Curcumae Rx. (Yu Jin), Prunellae Spica (Xia Ku Cao), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Belamcandae Rz. (She Gan)
• Modifikationen:
• bei Appetitstörungen, Fülle in Magen und Epigastrium zusätzlich Massa medicata fermentata (Shen Qu), Hordei Fr. germinatus (Mai Ya)
• bei einer lnfektion im oberen Respirationstrakt zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), lsatidis Rx. (Ban Lan Gen), Taraxaci Hb. (Pu Gong Ying)
• Gua Sha oder Pflaumenblütenhämmerchen in der Nackenregion und an gestauten Venen
Hals, Nase, OhrenGlobusgefühl (Hou Zhong Geng Zu)Yin-Mangel und Leber-Qi-Stauung• Globusgefühl im Rachen, das weder ausgehustet, noch heruntergeschluckt werden kann
• Mund- und Rachentrockenheit
• Fünf-Flächen-Hitze (Handflächen, Fußsohlen, Thorax)
• Schmerz im Hypochondrium
• Leber-Qi-Stauung aufgrund emotionaler Ursachen über lange Zeit
• dadurch Entwicklung von Stauungs-Hitze, die die Körperflüssigkeiten verbraucht, wodurch ein zusätzlicher Yin-Mangel entstehen kann
• weil Blut und Essenz-Jing ebenso wie Leber und Niere dieselbe Wurzel teilen, entstehen Yin- und Blut-Mangel
• entwickelt sich ein Blut-Mangel, verschärft dies die Leber-Qi-Stauung
• zusätzlich kommt es bei Yin-Mangel zur Entwicklung von Leere-Feuer, das nach oben flammt und dort die Qi-Stagnation im Halsbereich verschlimmert
• Nieren unterstützen
• Yin nähren
• Leber harmonisieren
• gegenläufiges Qi absenken
• Ren 22 (Tiantu) guter Lokalpunkt bei Globusgefühl
• Lu 7 (Lieque), Ni 6 (Zhaohai) schalten den Ren Mai ein, nähren Yin und leiten Leere-Hitze nach unten, unterstützen und befeuchten den Hals
• Ni 3 (Taixi), Mi 6 (Sanyinjiao) unterstützen die Nieren, nähren Yin
• Le 3 (Taichong), Le 8 (Ququan) harmonisieren die Leber, unterstützen das Leber-Blut
• OP 55 (Shenmen), OP 51 (Vegetativum), OP 15 (Rachen), OP 98 (Leber), OP 97 (Milz), OP 15 (Larynx, Pharynx)
• Anwendung:
• 4 der drucksensibelsten Punkte auswählen
• jeden 2. oder 3. Tag über 10 Sitzungen nadeln
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Yi Guan Jian und Austausch von Rehmanniae Rx. praep. (Shu Di Huang) durch Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang) und zusätzlich Scrophuhriae Rx. (Xuan Shen), Curcumae Tb. (Yu Jin), Platycodi Rx. (Jie Geng), Paeoniae Rx. alba (Bai SHao)
• Modifikationen:
• bei Schlafstörungen, Unruhezuständen zusätzlich Platycladi Sm. (Bai Zi Ren), Ziziphi spinosae Sm. (Suan Zao Ren)
• Gua Sha oder Pflaumenblütenhämmerchen in der Nackenregion und an gestauten Venen
Hals, Nase, OhrenGlobusgefühl (Hou Zhong Geng Zu)Blut-Stase obstruiert die Luo-Gefäße• Globusgefühl im Hals, das weder ausgehustet noch heruntergeschluckt werden kann
• Schwierigkeiten beim Essen, aber nicht beim Trinken
• evtl. scharfer Schmerz thorakal und in seitlicher Rippenregion, der bis zum Rücken hin ausstrahlen kann
• chronische Erkrankungen
• dunkler Zungenkörper
• evtl. Blut-Stase-Flecken oder -Punkte
• saitenförmig (Xian)
• dünn (Xi)
• rau (Se)
• bei einer lange andauernden Leber-Qi-Stauung entwickelt sich auch eine Blut-Stase (Qi bewegt das Blut)
• chronische Erkrankungen gehen in die Luo-Gefäße, die im Hals obstruieren
• Stasis transformieren
• Luo-Gefäße durchgängig machen
• Qi bewegen
• den Hals unterstützen
• Ren 22 (Tiantu) guter Lokalpunkt bei Globusgefühl
• Mi 10 (Xuehai), Bl 17 (Geshu) bewegen das Blut, lösen Stase auf
• Di 4 (Hegu), Le 3 (Taichong) bewegen in Kombination stark Qi und Blut
• ggf. weitere Lokalpunkte
• OP 55 (Shenmen), OP 51 (Vegetativum), OP 15 (Rachen), OP 98 (Leber), OP 97 (Milz), OP 15 (Larynx, Pharynx)
• Anwendung:
• 4 der drucksensibelsten Punkte auswählen
• jeden 2. oder 3. Tag über 10 Sitzungen nadeln
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Xue Fu Zhu Yu Tang zusätzlich Curcumae Rx. (Yu Jin), Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen), Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
• Modifikationen:
• bei Halsschmerzen und -trockenheit zusätzlich Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Trichosanthis Rx. (Tian Hua Fen), Eriobotryae Fo. (Pi Pa Ye)
• bei Halskratzen und -jucken zusätzlich Belamcandae Rz. (She Gan), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He)
• bei einem Gefühl, als ob etwas im Hals steckengeblieben sei, zusätzlich Perillae Caulis (Zi Su Geng), Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia)
• Gua Sha oder Pflaumenblütenhämmerchen in der Nackenregion und an gestauten Venen
Hals, Nase, OhrenNasenbluten (Bi Nü)Wind-Hitze (und Trockenheit)• Nasenbluten mit wenig frischroten Blutstropfen
• eine trockene, oft schmerzhaft geschwollene Nasenschleimhaut
• zusätzlich lnfektzeichen wie gleichzeitig Fieber, Frösteln
• Schwitzen
• Halsschmerzen
• Durst
• evtl. Husten mit wenig Sputum
• Mundtrockenheit
• trocken• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu)
• evtl. beschleunigt
• äußere Wind-Hitze oder Hitze-Trockenheit dringt in den Körper ein und attackiert zunächst die Lunge (die Lunge öffnet sich in die Nase)
• wenn die Hitze nach oben geht und sich in der Nase festsetzt, kann dies die Luo-Gefäße der Nase schädigen
• die Folge ist Nasenbluten
• Wind und Hitze vertreiben
• Blutung beenden
• Blut kühlen
• Hauptpunkte:
• Di 4- (Hegu) wirkt hämostyptisch im gesamten Bereich der Yangming-Meridiane
• Du 23- (Shangxing) entfernt Hitze aus dem Schädel- und Gesichtsbereich
• Bl 7 (Tongtian) besonders empfohlen bei Nasenbluten (vgl. Deadman 2000)
• Lu 11- B (Shaoshang) Mikroaderlass mit Dreikantnadel (5.1.6), um die Hitze aus dem Lungenmeridian zu entfernen, sehr effektiv
• Di 20- (Yingxiang) klärt das Feuer des zugehörigen Meridians
• Gb 20- (Fengchi) vertreibt Wind
• zusätzlich Du 14- B (Dazhui) bei extremer Hitze Mikroaderlass
• Bl 40 B (Weizhong) bei starkem Nasenbluten, klärt Blut-Hitze
• SJ 5- (Waiguan) vertreibt äußere pathogene Faktoren
• bei hohem Fieber zusätzlich Di 11- (Quchi)
• bei starkem Husten zusätzlich Lu 5- (Chize)
• OP 16 (lnnere Nase), OP 101 (Lunge), OP 87 (Magen), OP 13 (Nebenniere), OP 33 (Stirn)
• Anwendung:
• Nadeln mit mäßiger Stimulation setzen
• 20-30 min belassen
• 1 x tägl.
• Sang Ju Yin zusätzlich lmperatae Rz. (Bai Mao Gen), Moutan Cx. (Mu Dan Pi)
• bei starker innerer Hitze evtl. auch Ma Xing Shi Gan Tang und Variationen
• Handakupunktur (
Hals, Nase, OhrenNasenbluten (Bi Nü)Loderndes Magen-Feuer• starkes, frischrotes oder tiefrotes Blut
• trockene, schmerzhafte Nase und Nasenschleimhäute
• Durst mit Verlangen nach kalten Getränken
• fauliger Mundgeruch
• Mundulzerationen
• ständiges Hungergefühl
• Obstipation
• wenig Urin
• Unruhe
• rot
• trocken
• dicker, gelber Belag• voll (Shi)
• beschleunigt
• konstitutionelle Akkumulation von Hitze im Magen-Meridian
• verschärft bzw. verursacht durch scharf gewürzte Kost oder Alkoholabusus
• der Magen-Meridian verläuft an der Nasenwurzel, hier werden die Luo-Gefäße durch das Feuer geschädigt
• es entsteht Nasenbluten
• Magen-Feuer klären
• Blut kühlen
• Blutung beenden
• Hauptpunkte:
• Di 4- (Hegu) wirkt hämostyptisch im gesamten Bereich der Yangming-Meridiane
• Du 23- (Shangxing) entfernt Hitze aus dem Schädel- und Gesichtsbereich
• Bl 7 (Tongtian) besonders empfohlen bei Nasenbluten (vgl. Deadman 2000)
• Di 4 (Hegu), Du 23 (Shangxing), Di 20- (Yingxiang) klären Hitze vom Yangming-Meridian
• Ma 45- (Lidui), Ma 44- (Neiting) klären Magen-Hitze, senken gegenläufiges Magen-Qi ab
• Di 2- (Erjian) klärt Hitze im Yangming-Meridian
• zusätzlich Mi 1- M (Yinhai) bei massivem Nasenbluten, beendet Blutungen
• OP 16 (lnnere Nase), OP 101 (Lunge), OP 87 (Magen), OP 13 (Nebenniere), OP 33 (Stirn)
• Anwendung:
• Nadeln mit mäßiger Stimulation setzen
• 20-30 min belassen
• 1 x tägl.
• Qing Wei San und Variationen
• Yu Nü Jian mit Austausch von Rehmanniae Rx. praep. (Shu Di Huang) durch Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang), zusätzlich Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), lmperatae Rz. (Bai Mao Gen), Platycladi Cacumen (Ce Bai Ye)
• Handakupunktur (
Hals, Nase, OhrenNasenbluten (Bi Nü)Leber-Feuer verletzt die Lunge • Nasenbluten, das oft durch emotionale Faktoren wie Wut und Ärger ausgelöst wird
• viel frisches, rotes Blut
• evtl. gerötete Skleren
• Reizbarkeit
• Kopfschmerz etc.
• rot
• trocken
• dicker, gelber Belag• saitenförmig (Xian)
• voll (Shi)
• schnell (Shuo)
• chronische Leber-Qi-Stauung aufgrund von emotionalen Faktoren mit Entwicklung von Stauungs-Hitze und Leber-Feuer, das nach oben aufflammt und das Metall (die Lunge) angreift
• die Lunge öffnet sich in der Nase, und es kommt aufgrund der Schädigung der Luo-Gefäße der Nase zu Nasenbluten
• Leber-Feuer klären
• Blut kühlen
• Blutung beenden
• Hauptpunkte:
• Di 4- (Hegu) wirkt hämostyptisch im gesamten Bereich der Yangming-Meridiane
• Du 23- (Shangxing) entfernt Hitze aus dem Schädel- und Gesichtsbereich
• Bl 7 (Tongtian) besonders empfohlen bei Nasenbluten (vgl. Deadman 2000)
• Le 2- (Xinjian), Gb 20- (Fengchi), Lu 5- (Quize), Bl 40- B (Weizhong), Gb 34- (Yanglingquan), Le 1 (Dadun) beenden Blutungen
• OP 16 (lnnere Nase), OP 101 (Lunge), OP 87 (Magen), OP 13 (Nebenniere), OP 33 (Stirn)
• Anwendung:
• Nadeln mit mäßiger Stimulation setzen
• 20-30 min belassen
• 1 x tägl.
• Long Dan Xie Gan Tang zusätzlich Rubiae Rx. (Qian Cao Gen), Sophorae Fl. lmmaturus (Huai Mi)• Handakupunktur (
Hals, Nase, OhrenNasenbluten (Bi Nü)Milz-Qi-Mangel
• Milz kontrolliert Blut nicht
• (langsameres), rezidivierendes Nasenbluten, das schnell gestoppt werden kann, aber auch schnell wieder auftritt
• blassrotes Blut
• weitere Milz-Qi-Mangel-Zeichen wie Blässe, Appetitverlust, Erschöpfung
• blass• dünner Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Milz-Qi ist für die Kontrolle des Blutes und für die Bildung von Qi und Blut verantwortlich
• kommt es aufgrund von Diätfehlern, Überanstrengung etc. zu einem geschwächten Milz-Qi, wird auch die Kontrolle über das Blut geschwächt und es kann Nasenbluten entstehen
• Milz stärken
• Qi stärken
• Blutungen beenden
• Hauptpunkte:
• Di 4- (Hegu) wirkt hämostyptisch im gesamten Bereich der Yangming-Meridiane
• Du 23- (Shangxing) entfernt Hitze aus dem Schädel- und Gesichtsbereich
• Bl 7 (Tongtian) besonders empfohlen bei Nasenbluten (vgl. Deadman 2000)
• Bl 20+ M (Pishu), Ma 36+ M (Zusanli), Du 20 M (Baihui), Ren 6+ M (Qihai) stärken Milz-Qi
• Mi 1 M (Yinbai) beendet Blutungen
• OP 16 (lnnere Nase), OP 101 (Lunge), OP 87 (Magen), OP 13 (Nebenniere), OP 33 (Stirn)
• Anwendung:
• Nadeln mit mäßiger Stimulation setzen
• 20-30 min belassen
• 1 x tägl.
• Variation von Gui Pi Tang enthält:
• Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Codonopsis Rx. (Dang Shen), Poria (Fu Ling), Astragali R (Huang Qi), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.), in Honig geröstet ([Zhi] Gan Cao), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Aucklandiae Rx. (Mu Xiang), Agrimoniae Hb. (Xian He Cao)
• Handakupunktur (
Hals, Nase, OhrenNasenbluten (Bi Nü)Leber- und Nieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• spärliches frisches, intermittierendes Nasenbluten
• Mundtrockenheit
• Schwindel
• Tinnitus
• Unruhe
• Schlaflosigkeit
• Nachtschweiß
• rot• wenig Belag• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• schwache Konstitution
• altersbedingt
• erschöpfender Lebenswandel
• gleichzeitig wird das Leber-Blut (gemeinsame Wurzel mit Nieren-Yin) geschwächt
• sind Leber- und Nieren-Yin geschwächt, kommt es zu Leere-Hitze durch die mangelnde Kontrolle über das Yang
• diese steigt hoch und verletzt die Luo-Gefäße der Nase mit Nasenbluten
• Leber- und Nieren-Yin nähren
• Leere-Hitze klären
• Blutungen beenden
• Hauptpunkte:
• Di 4- (Hegu) wirkt hämostyptisch im gesamten Bereich der Yangming-Meridiane
• Du 23- (Shangxing) entfernt Hitze aus dem Schädel- und Gesichtsbereich
• Bl 7 (Tongtian) besonders empfohlen bei Nasenbluten (vgl. Deadman 2000)
• Bl 58 N (Feiyang), Ni 3+ N (Taixi), Le 3- (Taichong) stärken Nieren-Yin, besänftigen Leber-Feuer, beide in Kombination mit Bl 7- (Tongtian) bewährt bei Nasenbluten
• Ni 1 M (Yongquan) zusätzlich bei schwerem Verlauf
• OP 16 (lnnere Nase), OP 101 (Lunge), OP 87 (Magen), OP 13 (Nebenniere), OP 33 (Stirn)
• Anwendung:
• Nadeln mit mäßiger Stimulation setzen
• 20-30 min belassen
• 1 x tägl.
• Variation von Zhi Bai Di Huang Wan enthält:
• Phellodendri Cx. (Huang Bai), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Rehmanniae Rx. praep. (Shi Di Huang), Corni Fr. (Shan Zhu Yu), Dioscoreae Rz. (Shan Yao), Poria (Fu Ling), Alismatis Rz. (Ze Xie), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Ecliptae Hb. (Han Lian Cao), Asini Corii Colla (E Jiao)
• Handakupunktur (
Hals, Nase, OhrenFließschnupfen (Bi Liu Ti)Wind-Kälte• akuter Fließschnupfen mit weißem, wässrigem Sekret (oder abwechselnd Nasenobstruktion)
• Niesreiz
• Nasenschleimhautschwellung
• Kopfschmerz
• Kälteaversion
• evtl. Fieber
• Husten mit weißem wässrigem Auswurf
• Gliederschmerzen
• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu)
• straff gespannt (Jin)
• in den Körper eindringende Wind-Kälte beeinträchtigt die Lungen-Absenkungs- und Verteilungsfunktion von Qi und Körperflüssigkeiten
• v.a. die Nase als "Öffner der Lunge" ist betroffen mit Folgen von Nasenobstruktion und Fließschnupfen
• das Äußere befreien
• Wind vertreiben
• Kälte zerstreuen
• Lokalpunkte v.a. Di 20 (Yingxiang), Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• zusätzlich Gb 10- N (Fengchi, Du 23- N (Shangxing) vertreiben Wind vom Kopf
• Du 23 (Shangxing) v.a. von der Nase, beendet Fließschnupfen
• Di 4 (Hegu), Bl 12- N S (Fengmen), Bl 13- N S (Feishu), Lu 7- N (Lieque) vertreiben äußere Patogene
• Variation von Xin Yi San enthält:
• Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Ligustici Rz. (et Rx.) (Gao Ben), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Notopterygii Rz. seu Rx. (Qiang Huo), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Glycyrrhizae Rx, (et Rz.), in Honig geröstet ([Zhi] Gan Cao)
• Variation von Cang Er Zi San enthält:
• Ephedrae Hb. (Ma Huang), Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Xanthii Fr. (Cang Er Zi), Magnoliae FL. (Xin Yi Hua), Pogostemonis Hb. (Guang Huo Xiang), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin)
Hals, Nase, OhrenFließschnupfen (Bi Liu Ti)Wind-Hitze• akuter Fließschnupfen mit viel dickem, gelblichem Nasensekret (oder abwechselnd Nasenobstruktion)
• Nasenschleimhautschwellung
• Kopfschmerz
• Fieber
• Halsentzündung
• Husten mit dickem gelbem Auswurf
• Durst
• dünner, gelber Belag• oberflächlich (Fu)
• schnell (Shuo)
• v.a. über Mund/Nase eindringende Wind-Hitze beeinträchtigt die Lungen-Funktionen (Absenken und Verteilen), wodurch Wind-Hitze in der Nase verbleibt
• der Qi- und Blutfiuss wird behindert mit Nasenobstruktion und Fließschnupfen
• Wind vertreiben
• Hitze klären
• die Nasenwege öffnen
• Lokalpunkte wie Di 20 (Yingxiang), Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• zusätzlich: Di 4 (Hegu), Di 11- (Quchi)
• Lu 7 (Lieque), SJ 5 (Waiguan) vertreiben Wind und klären Hitze
• Lu 5 (Chize), Lu 10 (Yuji) klären Hitze
• Cang Er Zi San zusätzlich Scutellariae Rx. (Huang Qin), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Puerariae Rx. (labatae) (Ge Gen)
• Modifikationen:
• bei schwergradigen Kopfschmerzen im Bereich von Sinus frontalis/maxillaris Dosis von Augelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi) erhöhen, zusätzlich Viticis Rx. (Man Jing Zi) hinzufügen
• bei seitlichen Kopfschmerzen (im Shaoyang-Bereich) zusätzlich Bupleuri Rx. (Chai Hu), dies ggf. durch Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi) ersetzen
• bei Husten mit viel Schleimsekret zusätzlich Armeniacae Sm. (Xing Ren), Platycodi Rx. (Jie Geng), Trichosanthis Sm. (Gua Lou Ren), Benincasae Sm. (Dong Gua Ren)
• bei Entwicklung von eitrigem nasalem Sekret zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao)
• bei bereits vorbestehender Schleim-Feuchtigkeit zusätzlich Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Poria (Fu Ling), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi)
Hals, Nase, OhrenFließschnupfen (Bi Liu Ti)Feuchte-Hitze in Milz und Magen• chronischer Fließschnupfen mit viel gelblichem, trübem Sekret (oft fischig riechend)
• evtl. mit Nasensekret im Rachen
• starke Nasenobstruktion und Geruchsminderung
• Kopfschmerzen mit Schweregefühl
• abdominale Völle
• bitterer und klebriger Mundgeschmack
• mag nicht trinken
• konzentrierter Urin
• rot• gelber, klebriger Belag• schlüpfrig (Hua) schnell (Shuo) oder sanft (Ru), schnell (Shuo)• Diätfehler mit Alkoholabusus, fettigen, schleimbildenden Nahrungsmitteln etc.
mit nachfolgender Schädigung der Mitte und Ansammlungen von Feuchte-Hitze, die entlang der Yangming-Meridiane nach oben steigt und sich in der Nasenregion festsetzt
• Hitze klären
• Feuchtigkeit beseitigen
• Nasenwege öffnen
• Lokalpunkte wie Di 20 (Yingxiang), Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu), Di 19 (Kouheliao) befreien die Nase
• zusätzlich: Mi 9 (Yinlingquan), Ma 41 (Jiexi), Ma 44 (Neiting) klären und beseitigen Feuchte-Hitze in Magen und Milz
• bei Überwiegen der Feuchtigkeit: Variation von Jia Wei Si Ling San enthält Poria (Fu Ling), Polyporus (Zhu Ling), Alismatis Rz. (Ze Xie), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Magnoliae officinalis Cx. (Hou Po), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Pogostemonis Hb. (Guang Huo Xiang), Xanthii Fr. (Cang Er Zi)
• bei Überwiegen der Hitze: Variation von Huang Qin Hua Shi Tang enthält Scutellariae Rx. (Huang Qin), Talcum (Hua Shi), Amomi Fr. rotundus (Bai Dou Kou), Arecae Pericarpium (Da Fu Pi), Polyporus (Zhu Ling), Poria (Fu Ling), Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao), Pogostemonis Hb. (Guang Huo Xiang), Xanthii Fr.
(Chang Er Zi)
Hals, Nase, OhrenFließschnupfen (Bi Liu Ti)Qi-Mangel• chron. Fließschnupfen mit klarem, wässrigem Sekret
• in langwierigen Fällen auch weißlich und schlecht riechend
• Nasenobstruktion bzw. verstärkter Fließschnupfen bei Kälte-Einfluss
• Kurzatmigkeit
• mag nicht sprechen
• Erschöpfung
• Schwäche
• evtl. abdominale Völle
• breiige Stühle
• blass
• evtl. vergrößert mit Zahneindrücken
• weißer Belag• langsam (Chi)
• schwach (Ruo)
• Diätfehler, aufzehrende Lebensweise etc.
schwächen die Milz und führen zu einem Qi-Mangel
• Lunge stärken
• das Äußere konsolidieren
• Milz und Qi stärken
• Lokalpunkte wie Di 20 (Yingxiang), Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• zusätzlich Du 20 (Baihui), Du 23 (Shangxing) mit starker Moxibustion wärmen, heben Qi an und öffnen die Nasenwege
• Ma 36 (Zusanli), Lu 9 (Taiyuan), Di 4 (Hegu) stärken das Qi und sichern das Äußere
• bei prädominantem Lungen-Qi-Mangel Yu Ping Feng San mit Cang Er Zi San
• bei prädominantem Milz-Qi-Mangel Bu Zhong Yi Qi Tang zusätzlich Xanthii Fr. (Cang Er Zi), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua)
Hals, Nase, OhrenSinusitis (Bi You) und nasale Obstruktion (Bi Se)Wind-Kälte (mit Schleim)• anhaltende Nasenobstruktion mit trübem Sekret
• Niesreiz
• Nasenschleimhautschwellung
• Hyposmie
• Kopfschmerz
• Kälteaversion
• evtl. Fieber
• Husten mit weißem wässrigem Auswurf
• Benommenheit im Kopf oder Schwindel
• hellrot
• evtl. gedunsen
• klarer oder weißer Belag• oberflächlich (Fu)
• saitenförmig (Xian) oder leer
• pathogene Wind-Kälte führt zur Blockierung des Abwehr-Wie-Qi und der Verteilung der klaren Stäfte mit der Folge von Schleimentwicklung• Hauptpunkte:
• Di 20 (Kauheliao), Ex-HN 8 (Shangyingxiong), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• Zusatzpunkt nach Druckdolenz: Du 25 (Sulioao, Lokalisation: an der Nasenspitze)
• bei Sinusitis maxillaris: Ex-HN 4 (Yuyao), Ma 2 (Sibai), Ma 3 (Juliao), Dü 18 (Quenliao)
• bei Sinusitis frontalis: Gb 14 (Yongbai), Ex-HN 4 (Yuyao), Bl 2 (Zanzhu)
• Regionalpunkte:
• wenn druckdolent: Du 23, Du 24, Bl 7, Bl 10, Gb 20
• Fernpunkte: Di 4 (Hegu) zerstreut Wind, stabilisiert Abwehr-Wei-Qi
• Di 11 (Quchi) leitet Wind, Hitze und Feuchtigkeit aus
• Gb 20 (Fengchi) zerstreut Wind, kühlt Hitze
• Lu 7 (Lieque) zerstreut Wind, verteilt Abwehr-Wei-Qi
• Ma 40 (Fenglong) wandelt Schleim um
• Ex-HN 8 (Bitong) öffnet die Nase
• Gb 14 (Yangbai) zerstreut Wind
• Le 2 (Xingjion) leitet Feuer aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Feuchte-Hitze aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Magen-Feuer ab
• bei Therapieresistenz: Elektrostimulation einsetzen, z.B. an Di 4, Di 20, Bl 2
• bei starken Kopfschmerzen (v.a. bei Sinusitis frontalis und maxiliaris) zusätzlich Punkte nach Meridianbezug (Kopfschmerzen) nadeln
• Basisrezepturen bei nasalen Stauungen, Obstruktionen, Sinusitis
• Cang Er Zi San
• Modifikationen:
• bei Zeichen von starker Hitze zusätzlich Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin)
• bei viel eitrigem Nasensekret (mit Zeichen von Toxinbildung) zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• zur Behandlung von Schleim zusätzlich Er Chen Tang
• Die äußere Symptomatik ist abgeklungen, es besteht aber weiterhin eine Schleimsymptomatik: mit Er Chen Tang allein weiterbehandeln, um Restschleim zu beseitigen
• bei langwierigen Krankheitsverläufen muss nach Abklingen der akuten Symptome die Konstitution gestärkt werden
• Pulver zum (äußerlichen) Schnupfen Bing Lian San enthält Coptidis Rz. (Huang Lian), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Borneolum (Bing Pian)
Angelicae dahuricae Rx. Magnoliae Fl. Xanthii Fr. Pinelliae Rz. praep. Platycodi Rx. Plantaginis Sm. Coicis Sm. Scutellariae Rx. Gypsum fibrosum Houttuyniae Hb. Asari Rx. et Rz. Chuangxiong Rz.Angelicae dahuricae Rx.(Bai Zhi) Magnoliae Fl. (Xin Yi Huo) Xanthii Fr. (Cang Er Zi) Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia) Platycodi Rx. (Jie Geng) Plantaginis Sm. (Che Qion Zi) Coicis Sin. (Yi Yi Ren) Scutellariae Rx. (Huang Qin) Gypsum fibrosum (Shi Gao) Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao) Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) Chuangxiong Rz. (Chuan Xiong)• weitere Therapie siehe 13.9.9 Wind-Kälte (mit Schleim)
Hals, Nase, OhrenSinusitis (Bi You) und nasale Obstruktion (Bi Se)Wind-Hitze (mit Schleim)• anhaltende Nasenobstruktion mit viel dickem, gelblichem (oder grünlichem) Nasensekret
• Nasenschleimhautschwellung
• Kopfschmerzen oder Druckgefühl über Stirn und/oder Kieferhöhlen
• Fieber
• Hitzegefühl
• Halsentzündung
• Husten mit dickem gelbem Auswurf
• Durst
• gerötet oder rot• gelblicher Belag• oberflächlich (Fu)
• beschleunigt
• evtl. schlüpfrig (Hua)
• pathogene Wind-Hitze dringt in die Oberfläche und die Lunge ein
• unter der Einwirkung von Hitze entsteht aus den Säften Schleim-Hitze
• Hauptpunkte:
• Di 20 (Kauheliao), Ex-HN 8 (Shangyingxiong), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• Zusatzpunkt nach Druckdolenz: Du 25 (Sulioao, Lokalisation: an der Nasenspitze)
• bei Sinusitis maxillaris: Ex-HN 4 (Yuyao), Ma 2 (Sibai), Ma 3 (Juliao), Dü 18 (Quenliao)
• bei Sinusitis frontalis: Gb 14 (Yongbai), Ex-HN 4 (Yuyao), Bl 2 (Zanzhu)
• Regionalpunkte:
• wenn druckdolent: Du 23, Du 24, Bl 7, Bl 10, Gb 20
• Fernpunkte: Di 4 (Hegu) zerstreut Wind, stabilisiert Abwehr-Wei-Qi
• Di 11 (Quchi) leitet Wind, Hitze und Feuchtigkeit aus
• Gb 20 (Fengchi) zerstreut Wind, kühlt Hitze
• Lu 7 (Lieque) zerstreut Wind, verteilt Abwehr-Wei-Qi
• Ma 40 (Fenglong) wandelt Schleim um
• Ex-HN 8 (Bitong) öffnet die Nase
• Gb 14 (Yangbai) zerstreut Wind
• Le 2 (Xingjion) leitet Feuer aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Feuchte-Hitze aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Magen-Feuer ab
• bei Therapieresistenz: Elektrostimulation einsetzen, z.B. an Di 4, Di 20, Bl 2
• bei starken Kopfschmerzen (v.a. bei Sinusitis frontalis und maxiliaris) zusätzlich Punkte nach Meridianbezug (Kopfschmerzen) nadeln
• Basisrezepturen bei nasalen Stauungen, Obstruktionen, Sinusitis
• Cang Er Zi San
• Modifikationen:
• bei Zeichen von starker Hitze zusätzlich Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin)
• bei viel eitrigem Nasensekret (mit Zeichen von Toxinbildung) zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• zur Behandlung von Schleim zusätzlich Er Chen Tang
• Die äußere Symptomatik ist abgeklungen, es besteht aber weiterhin eine Schleimsymptomatik: mit Er Chen Tang allein weiterbehandeln, um Restschleim zu beseitigen
• bei langwierigen Krankheitsverläufen muss nach Abklingen der akuten Symptome die Konstitution gestärkt werden
• Pulver zum (äußerlichen) Schnupfen Bing Lian San enthält Coptidis Rz. (Huang Lian), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Borneolum (Bing Pian)
Angelicae dahuricae Rx. Magnoliae Fl. Xanthii Fr. Pinelliae Rz. praep. Platycodi Rx. Plantaginis Sm. Coicis Sm. Scutellariae Rx. Gypsum fibrosum Houttuyniae Hb. Asari Rx. et Rz. Chuangxiong Rz.Angelicae dahuricae Rx.(Bai Zhi) Magnoliae Fl. (Xin Yi Huo) Xanthii Fr. (Cang Er Zi) Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia) Platycodi Rx. (Jie Geng) Plantaginis Sm. (Che Qion Zi) Coicis Sin. (Yi Yi Ren) Scutellariae Rx. (Huang Qin) Gypsum fibrosum (Shi Gao) Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao) Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) Chuangxiong Rz. (Chuan Xiong)• weitere Therapie siehe 13.9.9 Wind-Hitze (mit Schleim)
Hals, Nase, OhrenSinusitis (Bi You) und nasale Obstruktion (Bi Se)Feuchte-Hitze in Milz und Magen• eher reichliches, trübes und gelbes Nasensekret
• Nasenobstruktion
• Hyposmie, Druckgefühl und Schmerz im Bereich der Nasennebenhöhlen
• Schweregefühl/Benommenheit des Kopfes
• Erschöpfung
• thorakale und abdominale Spannung
• Appetitverlust
• Gliederschmerzen
• Hitzegefühl nachmittags
• gerötet bis gelb• gelblich, klebriger Belag• schlüpfrig (Hua)
• beschleunigt
• Entstehung von Feuchte-Hitze entweder durch äußere Pathogene oder z.B. durch Fehlernährung
• die Feuchte-Hitze steigt über die Yangming-Meridiane zur Nase auf
• Hauptpunkte:
• Di 20 (Kauheliao), Ex-HN 8 (Shangyingxiong), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• Zusatzpunkt nach Druckdolenz: Du 25 (Sulioao, Lokalisation: an der Nasenspitze)
• bei Sinusitis maxillaris: Ex-HN 4 (Yuyao), Ma 2 (Sibai), Ma 3 (Juliao), Dü 18 (Quenliao)
• bei Sinusitis frontalis: Gb 14 (Yongbai), Ex-HN 4 (Yuyao), Bl 2 (Zanzhu)
• Regionalpunkte:
• wenn druckdolent: Du 23, Du 24, Bl 7, Bl 10, Gb 20
• Fernpunkte: Di 4 (Hegu) zerstreut Wind, stabilisiert Abwehr-Wei-Qi
• Di 11 (Quchi) leitet Wind, Hitze und Feuchtigkeit aus
• Gb 20 (Fengchi) zerstreut Wind, kühlt Hitze
• Lu 7 (Lieque) zerstreut Wind, verteilt Abwehr-Wei-Qi
• Ma 40 (Fenglong) wandelt Schleim um
• Ex-HN 8 (Bitong) öffnet die Nase
• Gb 14 (Yangbai) zerstreut Wind
• Le 2 (Xingjion) leitet Feuer aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Feuchte-Hitze aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Magen-Feuer ab
• bei Therapieresistenz: Elektrostimulation einsetzen, z.B. an Di 4, Di 20, Bl 2
• bei starken Kopfschmerzen (v.a. bei Sinusitis frontalis und maxiliaris) zusätzlich Punkte nach Meridianbezug (Kopfschmerzen) nadeln
• Basisrezepturen bei nasalen Stauungen, Obstruktionen, Sinusitis
• Cang Er Zi San
• Modifikationen:
• bei Zeichen von starker Hitze zusätzlich Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin)
• bei viel eitrigem Nasensekret (mit Zeichen von Toxinbildung) zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• zur Behandlung von Schleim zusätzlich Er Chen Tang
• Die äußere Symptomatik ist abgeklungen, es besteht aber weiterhin eine Schleimsymptomatik: mit Er Chen Tang allein weiterbehandeln, um Restschleim zu beseitigen
• bei langwierigen Krankheitsverläufen muss nach Abklingen der akuten Symptome die Konstitution gestärkt werden
• Pulver zum (äußerlichen) Schnupfen Bing Lian San enthält Coptidis Rz. (Huang Lian), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Borneolum (Bing Pian)
Angelicae dahuricae Rx. Magnoliae Fl. Xanthii Fr. Pinelliae Rz. praep. Platycodi Rx. Plantaginis Sm. Coicis Sm. Scutellariae Rx. Gypsum fibrosum Houttuyniae Hb. Asari Rx. et Rz. Chuangxiong Rz.Angelicae dahuricae Rx.(Bai Zhi) Magnoliae Fl. (Xin Yi Huo) Xanthii Fr. (Cang Er Zi) Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia) Platycodi Rx. (Jie Geng) Plantaginis Sm. (Che Qion Zi) Coicis Sin. (Yi Yi Ren) Scutellariae Rx. (Huang Qin) Gypsum fibrosum (Shi Gao) Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao) Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) Chuangxiong Rz. (Chuan Xiong)• weitere Therapie siehe 13.9.9 Feuchte-Hitze in Milz und Magen
Hals, Nase, OhrenSinusitis (Bi You) und nasale Obstruktion (Bi Se)Leber- und Gallenblasen-Hitze und -Feuer• gelbes, eitriges, evtl.
faulig riechendes Nasensekret, evtl. blutig tingiert
• starkes Hitzegefühl im Kopf
• heftige Kopfschmerzen in der Stirnregion oder in der Region hinter den Augen
• Nasenobstruktion und -trockenheit
• Augen- und Gesichtsrötung
• Nervosität
• Reizbarkeit
• bitterer Mundgeschmack
• Ohrenschmerzen oder Druckgefühl auf den Ohren
• Tinnitus
• rot• gelber Belag• saitenförmig (Xian)
• beschleunigt
• Leber-Hitze durch eingestaute Emotionen, steigt in den Kopf und wirkt auf die Säfte im Bereich der Nasennebenhöhlen ein
• dabei bildet sich Schleim
• Leber- und Gallenblasen-Hitze und -Feuer klären und ausleiten
• Feuchte-Hitze aus Leber und Gallenblase beseitigen
• Toxine beseitigen
• die Nasenwege öffnen
• Hauptpunkte:
• Di 20 (Kauheliao), Ex-HN 8 (Shangyingxiong), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• Zusatzpunkt nach Druckdolenz: Du 25 (Sulioao, Lokalisation: an der Nasenspitze)
• bei Sinusitis maxillaris: Ex-HN 4 (Yuyao), Ma 2 (Sibai), Ma 3 (Juliao), Dü 18 (Quenliao)
• bei Sinusitis frontalis: Gb 14 (Yongbai), Ex-HN 4 (Yuyao), Bl 2 (Zanzhu)
• Regionalpunkte:
• wenn druckdolent: Du 23, Du 24, Bl 7, Bl 10, Gb 20
• Fernpunkte: Di 4 (Hegu) zerstreut Wind, stabilisiert Abwehr-Wei-Qi
• Di 11 (Quchi) leitet Wind, Hitze und Feuchtigkeit aus
• Gb 20 (Fengchi) zerstreut Wind, kühlt Hitze
• Lu 7 (Lieque) zerstreut Wind, verteilt Abwehr-Wei-Qi
• Ma 40 (Fenglong) wandelt Schleim um
• Ex-HN 8 (Bitong) öffnet die Nase
• Gb 14 (Yangbai) zerstreut Wind
• Le 2 (Xingjion) leitet Feuer aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Feuchte-Hitze aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Magen-Feuer ab
• bei Therapieresistenz: Elektrostimulation einsetzen, z.B. an Di 4, Di 20, Bl 2
• bei starken Kopfschmerzen (v.a. bei Sinusitis frontalis und maxiliaris) zusätzlich Punkte nach Meridianbezug (Kopfschmerzen) nadeln
• Lokal-/Regionalpunkte v.a. Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Di 20 (Yingxiang), Gb 15 - (Toulinqi) klären lokal den Gallenblasen-Meridian, beeinflussen Augen und Nebenhöhlen
• Du 23 (Shangxing) leitet Wind-Hitze aus, macht die Nase durchgängig
• evtl. Ex-HN 3 (Yintang) mit Mikroaderlass mit Dreikantnadel (5.1.6), v.a. bei Sinusitis frontalis
• Fernpunkte: Gb 43 - (Xiaxi), Le 2 (Xingjian) klären Leber- und Gallenblasenfeuer
• Di 4 - (Hegu), Lu 7 - (Lieque) fördern Lungen-Qi-Absenkungsfunktion
• Basisrezepturen bei nasalen Stauungen, Obstruktionen, Sinusitis
• Cang Er Zi San
• Modifikationen:
• bei Zeichen von starker Hitze zusätzlich Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin)
• bei viel eitrigem Nasensekret (mit Zeichen von Toxinbildung) zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• zur Behandlung von Schleim zusätzlich Er Chen Tang
• Die äußere Symptomatik ist abgeklungen, es besteht aber weiterhin eine Schleimsymptomatik: mit Er Chen Tang allein weiterbehandeln, um Restschleim zu beseitigen
• bei langwierigen Krankheitsverläufen muss nach Abklingen der akuten Symptome die Konstitution gestärkt werden
• Pulver zum (äußerlichen) Schnupfen Bing Lian San enthält Coptidis Rz. (Huang Lian), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Borneolum (Bing Pian)
• Long Dan Bi Yuan Fang enthält Gentianae Rx. (et Rz.) (Long Dan Cao), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Prunella Spica (Xia Ku Cao), Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Xanthii Fr. (Cang Er Zi), Agastaches Hb. (Tu Huo Xiang), Coicis Sm. (Yi Yi Ren), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Platycodi Rx. (Jie Geng)
• Variation von Long Dan Xie Gan Tang enthält Gentianae scabrae Rx. (et Rz.) (Long Dan Cao), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Alismatis Rz. (Ze Xie), Rehmannhiae Rx. (Sheng Di Huang), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi), Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Taraxaci Hb. (Pu Gong Ying), Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao)
• bei chronischer Leber-Qi-Stauung mit Entwicklung von Stagnations-Hitze auch Varation von Dan Zhi Xiao Yao San, um das Leber-Qi zu bewegen, Hitze zu klären und die Nasenwege zu öffnen, enthält Bupleuri Rx. (Chai Huh Paeoniae Rx. alba (Bai Shao), Poria (Fu Ling), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Viticis Fr. (Man Jing Zi), Chrysanthemi Fl. (Ju Hua), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He)
• Modifikadonen:
• bei schwergradiger Nasenobstruktion zusätzlich Xanthii Fr. (Cang Er Zi), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua)
Angelicae dahuricae Rx. Magnoliae Fl. Xanthii Fr. Pinelliae Rz. praep. Platycodi Rx. Plantaginis Sm. Coicis Sm. Scutellariae Rx. Gypsum fibrosum Houttuyniae Hb. Asari Rx. et Rz. Chuangxiong Rz.Angelicae dahuricae Rx.(Bai Zhi) Magnoliae Fl. (Xin Yi Huo) Xanthii Fr. (Cang Er Zi) Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia) Platycodi Rx. (Jie Geng) Plantaginis Sm. (Che Qion Zi) Coicis Sin. (Yi Yi Ren) Scutellariae Rx. (Huang Qin) Gypsum fibrosum (Shi Gao) Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao) Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) Chuangxiong Rz. (Chuan Xiong)
Hals, Nase, OhrenSinusitis (Bi You) und nasale Obstruktion (Bi Se)Eingeschnürte Hitze im Lungen-Meridian• typischerweise chronisch, perstistierende oder intermittierende Nasenobstruktion mit einem zähflüssigem, gelbem Schleimsekret
• Kopfschmerzen (Druckgefühl v.a. in der Sinusregion)
• Hyposmie
• Konzentrationsstörungen
• rötlich• leicht gelber Belag• saitenförmig (Xian)
• schnell (Shuo)
• eingeschnürte Hitze entsteht v.a. durch (rezid.) Wind-Kälte- bzw. Wind-Hitze-lnvasion, die die Nasenwege blockieren mit Entwicklung von Stauungs-Hitze und Nasenobstruktion• Wind vertreiben
• Hitze klären
• Eiter drainieren und abfließen lassen
• die Nasenwege öffnen
• Hauptpunkte:
• Di 20 (Kauheliao), Ex-HN 8 (Shangyingxiong), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• Zusatzpunkt nach Druckdolenz: Du 25 (Sulioao, Lokalisation: an der Nasenspitze)
• bei Sinusitis maxillaris: Ex-HN 4 (Yuyao), Ma 2 (Sibai), Ma 3 (Juliao), Dü 18 (Quenliao)
• bei Sinusitis frontalis: Gb 14 (Yongbai), Ex-HN 4 (Yuyao), Bl 2 (Zanzhu)
• Regionalpunkte:
• wenn druckdolent: Du 23, Du 24, Bl 7, Bl 10, Gb 20
• Fernpunkte: Di 4 (Hegu) zerstreut Wind, stabilisiert Abwehr-Wei-Qi
• Di 11 (Quchi) leitet Wind, Hitze und Feuchtigkeit aus
• Gb 20 (Fengchi) zerstreut Wind, kühlt Hitze
• Lu 7 (Lieque) zerstreut Wind, verteilt Abwehr-Wei-Qi
• Ma 40 (Fenglong) wandelt Schleim um
• Ex-HN 8 (Bitong) öffnet die Nase
• Gb 14 (Yangbai) zerstreut Wind
• Le 2 (Xingjion) leitet Feuer aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Feuchte-Hitze aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Magen-Feuer ab
• bei Therapieresistenz: Elektrostimulation einsetzen, z.B. an Di 4, Di 20, Bl 2
• bei starken Kopfschmerzen (v.a. bei Sinusitis frontalis und maxiliaris) zusätzlich Punkte nach Meridianbezug (Kopfschmerzen) nadeln
• Di 20 (Yingxiang), Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• Lu 1 (Zhongfu), Bl 13 (Feishu), Lu 5 (Chize) leiten Hitze (und Schleim) von der Lunge ab
• Di 4 (Hegu), Lu 7 (Lieque) vertreiben Wind und klären Hitze
• Basisrezepturen bei nasalen Stauungen, Obstruktionen, Sinusitis
• Cang Er Zi San
• Modifikationen:
• bei Zeichen von starker Hitze zusätzlich Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin)
• bei viel eitrigem Nasensekret (mit Zeichen von Toxinbildung) zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• zur Behandlung von Schleim zusätzlich Er Chen Tang
• Die äußere Symptomatik ist abgeklungen, es besteht aber weiterhin eine Schleimsymptomatik: mit Er Chen Tang allein weiterbehandeln, um Restschleim zu beseitigen
• bei langwierigen Krankheitsverläufen muss nach Abklingen der akuten Symptome die Konstitution gestärkt werden
• Pulver zum (äußerlichen) Schnupfen Bing Lian San enthält Coptidis Rz. (Huang Lian), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Borneolum (Bing Pian)
• Cang Er Zi San zusätzlich Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Platycodi Rx. (Jie Geng)
Angelicae dahuricae Rx. Magnoliae Fl. Xanthii Fr. Pinelliae Rz. praep. Platycodi Rx. Plantaginis Sm. Coicis Sm. Scutellariae Rx. Gypsum fibrosum Houttuyniae Hb. Asari Rx. et Rz. Chuangxiong Rz.Angelicae dahuricae Rx.(Bai Zhi) Magnoliae Fl. (Xin Yi Huo) Xanthii Fr. (Cang Er Zi) Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia) Platycodi Rx. (Jie Geng) Plantaginis Sm. (Che Qion Zi) Coicis Sin. (Yi Yi Ren) Scutellariae Rx. (Huang Qin) Gypsum fibrosum (Shi Gao) Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao) Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) Chuangxiong Rz. (Chuan Xiong)
Hals, Nase, OhrenSinusitis (Bi You) und nasale Obstruktion (Bi Se)Lungen- und Milz-Qi-Mangel• Nasenobstruktion und Fließschnupfen mit klarem, wässrigem Sekret
• in langwierigen Fällen auch weißlich und schlecht riechend
• Nasenobstruktion und Fließschnupfen bei Kälte-Einfluss
• Kurzatmigkeit
• mag nicht sprechen
• Erschöpfung
• Schwäche
• evtl. abdominale Völle
• breiige Stühle
• blass
• evtl. vergrößert mit Zahneindrücken
• leer
• schwach (Ruo)
• Qi-Mangel aufgrund von chronischen Erkrankungen
• Überanstrengung
• Diätfehlern etc.
• ist das Lungen-Qi geschwächt, zieht dies eine lnfektanfälligkeit nach sich, und die Lungen-Verteilungs- und -Absenkungsfunktion ist beeinträchtigt
• das klare Yang kann aufgrund der Milz-Schwäche nicht aufsteigen, trübe Flüssigkeiten stagnieren in den Nasenwegen und blockieren nachfolgend die Luo-Gefäße der Nase
• Lungen- und Milz-Qi stärken
• Nasenwege öffnen
• Hauptpunkte:
• Di 20 (Kauheliao), Ex-HN 8 (Shangyingxiong), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• Zusatzpunkt nach Druckdolenz: Du 25 (Sulioao, Lokalisation: an der Nasenspitze)
• bei Sinusitis maxillaris: Ex-HN 4 (Yuyao), Ma 2 (Sibai), Ma 3 (Juliao), Dü 18 (Quenliao)
• bei Sinusitis frontalis: Gb 14 (Yongbai), Ex-HN 4 (Yuyao), Bl 2 (Zanzhu)
• Regionalpunkte:
• wenn druckdolent: Du 23, Du 24, Bl 7, Bl 10, Gb 20
• Fernpunkte: Di 4 (Hegu) zerstreut Wind, stabilisiert Abwehr-Wei-Qi
• Di 11 (Quchi) leitet Wind, Hitze und Feuchtigkeit aus
• Gb 20 (Fengchi) zerstreut Wind, kühlt Hitze
• Lu 7 (Lieque) zerstreut Wind, verteilt Abwehr-Wei-Qi
• Ma 40 (Fenglong) wandelt Schleim um
• Ex-HN 8 (Bitong) öffnet die Nase
• Gb 14 (Yangbai) zerstreut Wind
• Le 2 (Xingjion) leitet Feuer aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Feuchte-Hitze aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Magen-Feuer ab
• bei Therapieresistenz: Elektrostimulation einsetzen, z.B. an Di 4, Di 20, Bl 2
• bei starken Kopfschmerzen (v.a. bei Sinusitis frontalis und maxiliaris) zusätzlich Punkte nach Meridianbezug (Kopfschmerzen) nadeln
• Lokalpunkte wie Ex-HN 3 (Yintang), Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Di 20 (Yingxiang)
• Fernpunkte: Lu 9 + (Taiyuan), Bl 13 + (Feishu) stärken Lungen-Qi
• Ma 36 + (Zusanli), Mi 3 + (Taibai), Bl 20 + (Pishu) stärken Milz-Qi
• Du 12 + (Shenzhu) stärkt Lungen-Qi, bewährt in chronischen Fällen
• Ren 6 + M (Qihai) stärkt Qi allgemein
• Basisrezepturen bei nasalen Stauungen, Obstruktionen, Sinusitis
• Cang Er Zi San
• Modifikationen:
• bei Zeichen von starker Hitze zusätzlich Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin)
• bei viel eitrigem Nasensekret (mit Zeichen von Toxinbildung) zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• zur Behandlung von Schleim zusätzlich Er Chen Tang
• Die äußere Symptomatik ist abgeklungen, es besteht aber weiterhin eine Schleimsymptomatik: mit Er Chen Tang allein weiterbehandeln, um Restschleim zu beseitigen
• bei langwierigen Krankheitsverläufen muss nach Abklingen der akuten Symptome die Konstitution gestärkt werden
• Pulver zum (äußerlichen) Schnupfen Bing Lian San enthält Coptidis Rz. (Huang Lian), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Borneolum (Bing Pian)
• bei überwiegendem Lungen-Qi-Mangel Variation von Wen Fei Zhi Liu Dan enthält Astragali Rx. (Huang Qi), Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu), Ginseng Rx. (Ren Shen) oder Codonopsis Rx. (Dang Shen), Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Platycodi Rx. (Jie Geng), Chebulae Fr. (He Zi), Schizandrae Fr. (Wu Wei Zi), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• Modifikationen:
• bei Erkältungsanfälligkeit und Spontanschweiß die Dosis von Astragali Hb. (Huang Qi) verdoppeln
• bei Kopfschmerzen und Schwindel zusätzlich Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Ligustici Rz. (et Rx.) (Gao Ben)
• bei starker nasaler Obstruktion Chebulae Fr. (He Zi), Schizandrae Fr. (Wu Wei Zl) entfernen und zwei oder drei der folgenden Arzneien hinzufügen: Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Xanthii Fr. (Cang Er Zi), Angeticae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Cinnamomi Ra. (Gui Zhi)
• bei kontinuierlichem wässrigem Nasensekret zusätzlich ein oder zwei der folgenden Arzneien: Fossilia Ossis Mastodi (Long Gu), Rosae laevigatae Fr. (Jin Ying Zi), Tritici Fr. levis (Fu Xiao Mai)
• bei Zeichen von Hitze oder Feuchte-Hitze zusätzlich Coptidis Rz. (Huang Lian), Plantaginis Sm. (Che Qian Zi)
• bei Patienten mit Lungen-Qi-Mangel mit akuter Verschlimmerung der Symptomatik oder wenn die obige Rezeptur nicht greift, sollte für kurze Zeit eine mehr zerstreuende Rezeptur einsetzen werden wie z.B. Wen Fei Tang enthält:
• Astragali Rx. (Huang Qi), Puerariae Rx. (labatae) (Ge Gen), Notopterygii Rz. seu Rx. (Qiang Huo), Saposhnikoviae Rx. (Fang Feng), Ephedrae Hb. (Ma Huang), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Allii sativii Bb. (Cong Bai), Caryophylli Fl. (Ding Xiang), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao)
• bei überwiegendem Milz-Qi-Mangel mit Milz-Schwächezeichen (weiche Stühle etc.) auch Shen Ling Bai Zhu San , zusätzlich Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu)
• Modifikationen:
• bei sehr viel klebrigem, weißem, persistierendem Schleim zusätzlich Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi)
• oder Rezeptur Liu Jun Zi Tang , bei Schleim-Hitze bzw. bei sehr starker Nasenobstruktion oder wenn Provokation durch Nahrungsmittel zusätzlich zwei oder drei der folgenden Arzneien: Agastaches Hb. (Tu Huo Xiang), Prunellae Spica (Xia Ku Cao), Xanthii Fr. (Cang Er Zi), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua)
• Einsatz von Bu Zhong Yi Qi Tang und zusätzlich Atractylodis Rz. (Cang Zhu), Alismatis Rz. (Ze Xie), Bupleuri Rx. (Chai Hu), Puerariae Rx. (labatae) (Ge Gen), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu), Polygalae Rx. (Yuan Zhi)
Angelicae dahuricae Rx. Magnoliae Fl. Xanthii Fr. Pinelliae Rz. praep. Platycodi Rx. Plantaginis Sm. Coicis Sm. Scutellariae Rx. Gypsum fibrosum Houttuyniae Hb. Asari Rx. et Rz. Chuangxiong Rz.Angelicae dahuricae Rx.(Bai Zhi) Magnoliae Fl. (Xin Yi Huo) Xanthii Fr. (Cang Er Zi) Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia) Platycodi Rx. (Jie Geng) Plantaginis Sm. (Che Qion Zi) Coicis Sin. (Yi Yi Ren) Scutellariae Rx. (Huang Qin) Gypsum fibrosum (Shi Gao) Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao) Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) Chuangxiong Rz. (Chuan Xiong)
Hals, Nase, OhrenSinusitis (Bi You) und nasale Obstruktion (Bi Se)Qi-Stagnation und Blut-Stase• ständige Nasenobstruktion
• Vasokonstriktor bessert die Symptomatik nicht
• evtl. Fließschnupfen mit viel, evtl. dickflüssigem, gelbem Schleimsekret
• Hyposmie
• die Nasenschleimhaut ist hypertroph, dunkelrot bis livide
• Husten mit viel Schleim
• Schwindel
• Ohrprobleme (Füllegefühl und Hypakusis)
• bei Erkältung Druck thorakal als Zeichen für Stasis
• rot mit Blut-Stase-Flecken oder -Punkten• saitenförmig (Xian)
• rau (Se)
• chronische Erkrankungen gehen in die Luo-Gefäße
• bei rezidivierender Wind-lnvasionen in der Nase wird zunehrnend das Aufrechte-Zheng-Qi geschwächt
• die Pathogene gehen in die Luo-Gefäße und blockieren die Nasenwege mit Behinderungen des Qi- und Blutflusses in der Nase
• es entsteht eine chronische
Nasenobstruktion
• Qi- und Blut-Zirkulation fördern
• Stagnation beseitigen
• Stase transformieren
• Nasenwege öffnen
• Hauptpunkte:
• Di 20 (Kauheliao), Ex-HN 8 (Shangyingxiong), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase und Nebenhöhlen
• Zusatzpunkt nach Druckdolenz: Du 25 (Sulioao, Lokalisation: an der Nasenspitze)
• bei Sinusitis maxillaris: Ex-HN 4 (Yuyao), Ma 2 (Sibai), Ma 3 (Juliao), Dü 18 (Quenliao)
• bei Sinusitis frontalis: Gb 14 (Yongbai), Ex-HN 4 (Yuyao), Bl 2 (Zanzhu)
• Regionalpunkte:
• wenn druckdolent: Du 23, Du 24, Bl 7, Bl 10, Gb 20
• Fernpunkte: Di 4 (Hegu) zerstreut Wind, stabilisiert Abwehr-Wei-Qi
• Di 11 (Quchi) leitet Wind, Hitze und Feuchtigkeit aus
• Gb 20 (Fengchi) zerstreut Wind, kühlt Hitze
• Lu 7 (Lieque) zerstreut Wind, verteilt Abwehr-Wei-Qi
• Ma 40 (Fenglong) wandelt Schleim um
• Ex-HN 8 (Bitong) öffnet die Nase
• Gb 14 (Yangbai) zerstreut Wind
• Le 2 (Xingjion) leitet Feuer aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Feuchte-Hitze aus
• Ma 44 (Neiting) leitet Magen-Feuer ab
• bei Therapieresistenz: Elektrostimulation einsetzen, z.B. an Di 4, Di 20, Bl 2
• bei starken Kopfschmerzen (v.a. bei Sinusitis frontalis und maxiliaris) zusätzlich Punkte nach Meridianbezug (Kopfschmerzen) nadeln
• Lokalpunkte v.a. Ex-HN 3 (Yintang), Di 20 (Yingxiang), Ex-HN 8 (Shangyingxiang)
• Fernpunkte: Di 4 - (Hegu) befreit die Nase
• Mi 10 - (Xuehai), Bl 17 - (Geshu), Bl 18 - (Ganshu), Le 3 - (Taichong), Gb 34- (Yanglingquan) bewegen Qi und Blut
• Basisrezepturen bei nasalen Stauungen, Obstruktionen, Sinusitis
• Cang Er Zi San
• Modifikationen:
• bei Zeichen von starker Hitze zusätzlich Mori Cx. (Sang Bai Pi), Scutellariae Rx. (Huang Qin)
• bei viel eitrigem Nasensekret (mit Zeichen von Toxinbildung) zusätzlich Lonicerae Fl. (Jin Yin Hua)
• zur Behandlung von Schleim zusätzlich Er Chen Tang
• Die äußere Symptomatik ist abgeklungen, es besteht aber weiterhin eine Schleimsymptomatik: mit Er Chen Tang allein weiterbehandeln, um Restschleim zu beseitigen
• bei langwierigen Krankheitsverläufen muss nach Abklingen der akuten Symptome die Konstitution gestärkt werden
• Pulver zum (äußerlichen) Schnupfen Bing Lian San enthält Coptidis Rz. (Huang Lian), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Borneolum (Bing Pian)
• Variation von Tong Qiao Huo Xue Tang enthält:
• Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Persicae Sm. (Tao Ren), Carthami Fl. (Hong Hua), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Magnoliae Fl. (Xin Yi Hua), Xanthii Fr. (Cang Er Zi), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu)
• Xue Fu Zhu Yu Tang zusätzlich je nach Symptomatik (z.B. sehr gelber Schleim bzw. Eiter) Phragmitis Rz. (Lu Gen)
• bei gleichzeitiger Hitze, Schleim und Blut-Stase auch Wei Jing Tang enthält:
• Phragmitis Caulis (Wei Jing), Coicis Sm. (Yi Yi Ren), Beninicasae Sm. (Dong Gua Zi), Persicae Sm. (Tao Ren)
Angelicae dahuricae Rx. Magnoliae Fl. Xanthii Fr. Pinelliae Rz. praep. Platycodi Rx. Plantaginis Sm. Coicis Sm. Scutellariae Rx. Gypsum fibrosum Houttuyniae Hb. Asari Rx. et Rz. Chuangxiong Rz.Angelicae dahuricae Rx.(Bai Zhi) Magnoliae Fl. (Xin Yi Huo) Xanthii Fr. (Cang Er Zi) Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia) Platycodi Rx. (Jie Geng) Plantaginis Sm. (Che Qion Zi) Coicis Sin. (Yi Yi Ren) Scutellariae Rx. (Huang Qin) Gypsum fibrosum (Shi Gao) Houttuyniae Hb. (Yu Xing Cao) Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) Chuangxiong Rz. (Chuan Xiong)
Hals, Nase, OhrenNasentrockenheit (Bi Gan) (entspricht am ehesten atrophischer Rhinitis)Aufflammende Hitze im Lungen-Meridian• rot• dünner, gelber Belag• oberflächlich (Fu) und schnell (Shuo)
• saitenförmig (Xian) und schnell (Shuo)
• Nasentrockenheit
• brennender Wundschmerz
• leichtes Nasenjucken mit Schleimhautschwellungen und -erosionen
• Mund- und Rachentrockenheit
• Husten mit wenig Schleim
• in schweren Fällen Fieber
• Kopfschmerzen
• Krankheitsgefühl
• trockene Stühle
• konzentrierter Urin
• Hitze klären
• die Lunge in ihrer Verteilungsfunktion unterstützen
• Lokalpunkte Di 20 (Yingxiang), Di 19 (Koubeliao) befreien die Yangming-Meridiane von Hitze-Toxinen
• Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Ex HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zunzhu), Di 19 (Kouheliao) befreien Nase und Nebenhöhlen
• Lu 1 (Zhongfu), Lu 5 (Chize), Bl 13 (Feishu) klären Lungen-Hitze
• Di 4 (Hegu) klärt Hitze, befreit mit Di 20 (Yingxiang) die Nase
• Variation von Qing Zao Jiu Fei Tang enthält:
• Mori Fo. (Sang Ye), Asini Corii Colla (E Jiao), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong), Armeniacae Sm. (Xing Ren), Eriobotryae Fo. (Pi Pa Ye), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Glehniae Rx. (Bei Sha Shen)
Hals, Nase, OhrenNasentrockenheit (Bi Gan) (entspricht am ehesten atrophischer Rhinitis)Trockenheit schädigt die Lunge• rot
• trocken
• dünner Belag• oberflächlich (Fu)
• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Nasentrockenheit
• nasale Obstruktion
• juckende Nase
• evl. Hyposmie
• trockener Husten ohne oder mit wenig zähem Sekret
• Durst und Lippentrockenheit
• Fieber
• Kopfschmerzen
• Lunge klären
• Trockenheit befeuchten
• Lokalpunkte Di 20, Di 19 klären Hitze und befeuchten Trockenheit
• Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 befreien Nase
• Lu 5 (Chize), Bl 13 (Feishu) klären Lungen-Hitze
• Mi 6 (Sanyinjiao) nährt Yin
• Sang Xing Tang
Hals, Nase, OhrenNasentrockenheit (Bi Gan) (entspricht am ehesten atrophischer Rhinitis)Loderndes Magen-Feuer• rot• gelber Belag• schlüpfrig (Hua)
• schnell (Shuo)
• Nasentrockenheit mit brennenden Schmerzen in der Nase
• evtl. Nasenbluten
• Mund- und Rachentrockenheit
• Durst mit Verlangen nach kalten Getränken
• unstillbarer Hunger
• Mundgeruch
• Obstipation mit trockenen Stühlen
• wenig konzentrierter Urin
• Magen-Feuer klären und ableiten• Lokalpunkte Di 20 (Yingxiang), Di 19 (Koubeliao) klären Hitze, Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Ex-HN 3 (Yintang), Bl 2 (Zanzhu) befreien Nase
• Ma 44 (Neiting), Ren 12 (Zhongwan) klären Magen-Hitze
• Ma 25 (Tianshu), Ma 37 (Shangjuxu) fördern die Stuhlentleerung, um Hitze abzuleiten
• Qing Wei San zusätzlich Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), um die Hitze aus dem Verdauungstrakt abzuleiten
Hals, Nase, OhrenNasentrockenheit (Bi Gan) (entspricht am ehesten atrophischer Rhinitis)Lungen-Yin-Mangel• rot• belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Nasen- und Rachentrockenheit
• trockene gerötete Nasenschleimhaut mit Borken
• reduziertes Nasensekret
• evtl. Hyposmie
• Husten mit zähem Sekret
• Halskratzen
• abendliche Temperaturerhöhung
• Nachtschweiß
• Hitze der fünf Zentren
• Steigerung dieses Syndroms wäre ein Lungen- und Nieren-Yin-Mangel (Lunge als obere Quelle des Wassers, Niere als untere Quelle des Wassers) (11.11.3) mit zusätzlichen Zeichen eines Nieren-Yin-Mangels
• Lungen- und evtl. Nieren-Yin stärken
• Trockenheit befeuchten
• Lokalpunkte v.a. Ex-HN 3 (Yintang), Ex-HN 8 (Shangyingxiang), Di 20 (Yingxiang), Bl 2 (Zanzhu)
• Lu 7 (Lieque), Bl 13 (Feishu) nähren Lungen-Yin, unterstützen die Verteilungsfunktion, befeuchten Trockenheit
• Mi 9 (Yinlingquan) bei stärkender Nadeltechnik unterstützt als Wasserpunkt des Erd-Meridians das Yin des Metalls (Lunge, Mutter-Sohn-Beziehung)
• bei Nieren-Yin-Mangel zusätzlich Ni 6 (Zhaohai) nährt Nieren-Yin
• Bai He Gu Jin Tang
Hals, Nase, OhrenNasentrockenheit (Bi Gan) (entspricht am ehesten atrophischer Rhinitis)Lungen- und Milz-Qi-Mangel• blass• dünner Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Nasentrockenheit
• Jucken
• schorfige Nasenschleimhaut
• Blässe
• Erschöpfung
• Kurzatmigkeit
• Spontanschweiß
• abdominale Völle
• breiige Stühle
• Qi und Mitte stärken
• Lunge stärken
• Lokalpunkte v.a. Di 20 (Yingxiang), Du 23 (Shangxing) bewegen Qi und Blut lokal, um Trockenheit zu befeuchten
• Moxa an Du 23 (Shangxing)
• Lu 9 (Taiyuan), Ma 36 (Zusanli), Mi 3 (Taihai) stärken Lunge und Milz
• Bu Zhong Yi Qi Tang
Hals, Nase, OhrenOtitis mediaAufsteigende Wind-Hitze
• Wind-Hitze-Toxine
• akute Erkältungskrankheit mit verstopften Ohren und akuter Hörminderung
• starke Ohrenschmerzen
• das betroffene Ohr ist oft rot, heiß und schmerzhaft
• eitriger, gelber Ausfluss bei Trommelfellperforation
• evtl. Fieber
• Kopfschmerzen
• Halsschmerzen
• Durst
• gelber Belag• schnell (Shuo)• äußere Wind-Hitze-Toxine dringen üher Haut/ Muskulatur ein und führen zu einer Blockade der (Ohr-)Luo-Gefäße mit Qi- und Blut-Stagnation
• zusätzlich zur Stagnation kommt es durch die Hitze zu Gefäßverletzungen mit Ohrschmerzen und eitriger Sekretion
• Wind beseitigen
• Hitze klären
• bei starken Ohrenschmerzen Toxine beseitigen
• Schwellungen zerstreuen
• Hauptpunkte-Lokalpunkte:
• Gb 2- (Tinghui), SJ 21- (Ermen), Dü 19- (Tinggong) alternierend: fördern lokal die Ohrfunktionen
• Hauptpunkte-Fernpunkte:
• SJ 3- (Zhongzhu), SJ 5- (Waiguan) vertreiben Wind, regulieren den San-Jiao-Meridian
• SJ 17 (Yifeng), Gb 20- (Fengchi) vertreiben Wind, unterstützen das Ohr
• Di 4 (Hegu), SJ 5 (Waiguan), um Wind zu vertreiben und Hitze zu klären
• bei starken Hitzezeichen auch Lu 11 (Shaoshang) bluten lassen, um Hitze zu klären und Toxine zu beseitigen
• wenn bei Hitze-Zeichen die Hauptpunkte nicht ausreichen: Gb 40- (Qiuxu), SJ 3 (Zhongzhu), SJ 1- (Guanchong), Le 2- (Xingjian) vertreiben Hitze vom Leber-, Gallenblasen- und San-Jiao Meridian
• bei Fieber Di 11 (Quchi), Du 14 (Dazhui)
• bei Kopfschmerz Ex-HN q (Taiyang), Du 23 (Shangxing)
• bei akuter Otitis im Anfangsstadium in der Wei-Schicht (Wind Hitze Variation von Yin Qiao San enthält:
• Yin Qiao San zusätzlich lsatidis Rx. (Ban Lan Gen)
• bei Otitis media mit starken Ohrenschmerzen auch sofort mit Pu Ji Xiao Du Yin einsteigen, enthält:
• Arctii Ft. (Niu Bang Zi), Lasiosphaera (Ma Bo), lsatidis Rx. (Ban Lan Gen), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Bombyx batryticatus (Jiang Can), Platycodi Rx. (Jie Geng), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Bupleuri Rx. (Chai Hu), Citri reticulatae Pericarpium (Chen Pi), Glycyrrhizae Rz. (et Rz.) (Gan Cao)
Hals, Nase, OhrenOtitis mediaLeber- und Gallenblasen-Hitze-Toxine
• Feuchte-Hitze in Leber und Gallenblase
• intensive, kaum erträgliche Ohrenschmerzen
• Rötung und Schwellung der Schleimhaut des Ohres
• gerötetes Trommelfell
• Hörminderung
• Fieber
• bitterer Mundgeschmack
• Halstrockenheit
• trockene Stühle oder Obstipation
• dunkelgelber konzentrierter Urin
• rot• gelber, klebriger Belag• saitenförmig (Xian)
• schnell (Shuo)
• äußere Hitze-Toxine und innere Feuchte-Hitze in Leber und Gallenblase führen zur Bildung von Hitze-Toxinen
• Diätfehier mit zuviel hitzebildenden Nahrungsmitteln, die die Milz schädigen und zu Feuchte-Hitze führen
• starke Emotionen können mitbeteiligt oder verursachend sein
• über die Shaoyang-Meridiane (Gb und SJ) gelangen die Hitze-Toxine ins Ohr, blockieren und verletzen dort die Luo-Gefäße mit nachfolgend Ohrenschmerzen und eitriger Otorrhö
• Hitze in Leber und Gallenblase klären
• Feuer reduzieren
• Feuchte-Hitze in Leber und Gallenblase klären
• Hauptpunkte-Lokalpunkte:
• Gb 2- (Tinghui), SJ 21- (Ermen), Dü 19- (Tinggong) alternierend: fördern lokal die Ohrfunktionen
• Hauptpunkte-Fernpunkte:
• SJ 3- (Zhongzhu), SJ 5- (Waiguan) vertreiben Wind, regulieren den San-Jiao-Meridian
• SJ 17 (Yifeng), Gb 20- (Fengchi) vertreiben Wind, unterstützen das Ohr
• v.a. SJ 17 (Yifeng), SJ 21 (Ermen), Le 2 (Xingjian), Le 8 (Ququan), Gb 41 (Zulinqi) klären und beseitigen Feuchte-Hitze von Leber und Gallenblase
• Gb 42 (Diwuhui) beseitigt Gallenblasen-Hitze
• Zusatzpunkte: Di 4- (Hegu), Du 14- B (Dazhui), Di 11- (Quchi), Gb 12- (Wangu) vertreiben Wind-Hitze und Hitze vom Gallenblasen-Meridian im Ohrbereich
• Feuchte-Hitze klärende Punkte wie Gb 34- (Yanglingquan) beseitigt Feuchte-Hitze von Leber und Gallenblase
• Le 13- (Zhangmen) transformiert Feuchtigkeit
• Mi 9- (Yinlingquan) klärt Feuchte-Hitze
• Ex-HN 5 (Taiyang), Du 23 (Shangxing) bei Kopfschmerzen
• Long Dan Xie Gan Tang zusätzlich lsatidis Rx. (Ban Lan Gen)
Hals, Nase, OhrenOtitis mediaQi- und Blut-Stase / -Blockade• Ohrenschmerzen strahlen aus und sind kaum zu ertragen• Schwindel
• Tinnitus
• dunkelviolett bzw.
gestaute Unterzungenvenen
• dünn (Xi)
• rau (Se)
• meist durch Leber- und Gallenblasen-Feuer, das nach oben aufflammt oder durch ein Ohrtrauma verursacht
• wenn die Qi- und Blut-Stagnation die Luo-Gefäße im Ohr blockieren, kommt es zu Schmerzen
• Hitze klären
• Feuer ableiten
• Luo-Gefäße durchgängig machen
• Sinne befreien
• Hauptpunkte-Lokalpunkte:
• Gb 2- (Tinghui), SJ 21- (Ermen), Dü 19- (Tinggong) alternierend: fördern lokal die Ohrfunktionen
• Hauptpunkte-Fernpunkte:
• SJ 3- (Zhongzhu), SJ 5- (Waiguan) vertreiben Wind, regulieren den San-Jiao-Meridian
• SJ 17 (Yifeng), Gb 20- (Fengchi) vertreiben Wind, unterstützen das Ohr
• v.a. SJ 17 (Yifeng), Gb 2 (Tinghui) bewegen Qi und Blut im Ohrbereich
• Gb 20 (Fengchi), Le 2 (Xingjan) klären Hitze in Leber und Gallenblase
• Di 4 (Hegu), Mi 10 (Xuehai) bewegen Qi und Blut
• Long Dan Xie Gan Tang zusätzlich Qi und Blut bewegen mit Toosendan Fr. (Chuan Lian Zi) und Corydalis Rz. (Yah Hu Suo)
Hals, Nase, OhrenOtitis mediaLeber- und Nieren-Yin-Mangel mit aufflammender Leere-Hitze• keine oder kaum Ohrenschmerzen
• ständige, dickflüssige, schmutzig-stinkende Ohr-Sekretion in geringen Mengen
• Hörminderung und zusätzliche Zeichen eines Leber- und Nieren-Yin-Mangels mit Leere-Hitze wie Tinnitus, Schwindel, Hitzesensationen
• rot• wenig Belag• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Nieren-Yin-Mangel kann konstitutionell, altersbedingt oder aufgrund erschöpfenden Lebensstils verursacht werden
• Leere-Hitze flammt entlang des Nieren-Meridians nach oben und schädigt das Ohr
• gleichzeitig können pathogene Faktoren leichter in das Ohr eindringen
• das Ohrnetzgefäßsystem wird durch die (Leere-)Hitze verletzt, es entsteht schmutzig-eitrige Otorrhö
• Leber- und Nieren-Yin stärken
• Feuer ableiten, um Eiter zu eliminieren
• Hauptpunkte-Lokalpunkte:
• Gb 2- (Tinghui), SJ 21- (Ermen), Dü 19- (Tinggong) alternierend: fördern lokal die Ohrfunktionen
• Hauptpunkte-Fernpunkte:
• SJ 3- (Zhongzhu), SJ 5- (Waiguan) vertreiben Wind, regulieren den San-Jiao-Meridian
• SJ 17 (Yifeng), Gb 20- (Fengchi) vertreiben Wind, unterstützen das Ohr
• v.a. Dü 19 (Tinggong), SJ 19 (Luxi) machen die Netzgefäße durchgängig, leiten Eiter ab
• Ni 3 (Taixi), Ren 4 (Guanyuan) nähren Nieren-Yin, leiten Leere-Hitze nach unten ab
• Ni 7 (Fuliu) bei Durst und Unruhezuständen
• Bl 23+ (Shenshu), Bl 18+ (Ganshu) stärken Leber- und Nieren-Yin
• Zhi Bai Di Huang Wan zusätzlich Prunellae Spica (Xia Ku Cao), Dioscoreae hypoglaucae Rz. (Bi Xie)
Hals, Nase, OhrenOtitis mediaQi-Mangel (Milz-Qi-Mangel) nicht fest• chronische bzw. ständige Sekretion einer dünnen, weißlichen bzw. grauweißlichen, geruchlosen Flüssigkeit, die aus dem Hörkanal läuft ohne Schmerzen oder Entzündungszeichen
• zeigt sich typischerweise bei Kindern nach einer akuten Otitis media, die zu einer Trommelfellperforation geführt hat
• evtl. blasse Gesichtsfarbe
• Erschöpfung, weiche Stühle
• Appetitmangel
• feucht• dünner, weißer Belag• tief (Chen)
• schwach (Ruo)
• nach Eindringen von äußeren pathogenen Faktoren oder einer inneren Verletzung durch Feuchte-Hitze kommt es zu Hitze-Toxinen, die eine Ruptur des Trommelfells verursachen und als Restzustand einen Schwächezustand bedingen
• dieses Syndrom findet sich oft bei kleineren, bereits konstitutionell geschwächten Kindern
• Milz und Qi stärken
• Qi festigen und sichern
• Bewegung im Ohr fördern
• evtl. Feuchtigkeit und Schleim beseitigen
• Hauptpunkte-Lokalpunkte:
• Gb 2- (Tinghui), SJ 21- (Ermen), Dü 19- (Tinggong) alternierend: fördern lokal die Ohrfunktionen
• Hauptpunkte-Fernpunkte:
• Moxibustion an Fernpunkten anwenden
• SJ 3- (Zhongzhu), SJ 5- (Waiguan) vertreiben Wind, regulieren den San-Jiao-Meridian
• SJ 17 (Yifeng), Gb 20- (Fengchi) vertreiben Wind, unterstützen das Ohr
• v.a. SJ 17 (Yifeng), SJ 21 (Ermen) harmonisieren den Qi- und Blutfluss im Ohr, heben Qi an, um zu adstringieren
• Ma 36 (Zusanli), Ren 6 (Qihai) unterstützen das prä- und postnatale Qi
• Bl 20 (Pishu), Bl 21 (Weishu) stärken die Mitte, um Qi und Blut zu produzieren
• Huang Qi Jian Zhong Tang und Variationen
• bei Milz-Qi-Mangel auch Variation von Sheng Ling Bai Zhu San
• bei Schleimretention Variation von Er Chen Tang
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromQi-Mangel im Oberen Jiao (Lungen-Qi-Mangel)• Tinnitus: leise, intermittierend
• leuchtend blasser Teint
• Spontanschweiß
• Belastungsdyspnoe
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Qi des Mittleren Jiao stärken und anheben
• Hören und Sehen verbessern
• Moxa erlaubt!
• Tinnitus: Dü 19+/-
• Qi-/Lungen-Qi: Ren 17+, Bl 13+, Lu 9+, Ren 6+
• bringt klares Qi zum Kopf: Du 20+, SJ 16+
• Yi Qi Cong Ming Tang enthält:
• Bu Zhong Yi Qi Tang zusätzlich Atractylodis macrocephalae Rz. (Bai Zhu: stärkt Qi), Pinelliae Rz. praep (Ban Xia) wandelt kalten Schleim um)
• bei Schwindel zusätzlich: Gastrodiae Rz. (Tian Ma), Uncariae Ra cum Uncis (Gou Teng) löschen Wind
• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromQi-Mangel im Oberen/Mittleren Jiao (Lungen- und Milz-Qi-Mangel)• zuerst Tinnitus, dann Schwerhörigkeit
• leuchtend blasser Teint
• müde
• appetitlos
• breiige Stühle
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Qi des Mittleren Jiao anheben
• Hören und Sehen verbessern
• Moxa erlaubt!
• Tinnitus: Di 19+/-
• Qi/Lungen-Qi: Ren 17+, Bl 13+, Lu 9+, Ren 6+
• bringt klares Qi zum Kopf: Du 20+, SJ 16+
• Yi Qi Cong Ming Tang, Variation nach Yan De-Xin (2000): zusätzlich Dioscoreae Rz. (Shan Yao), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Cuscutae Sm. (Tu Si Zi), Eucommiae Cx. (Du Zhong), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu)• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromNiere unfähig, das Qi aufzunehmen• Tinnitus
• Asthma
• Dyspnoe
• chronische Tachypnoe bei geringster Anstrengung
• Emphysem
• Schwindel
• Müdigkeit
• schwache Stimme
• kalte Extremitäten
• Lumbalgie und schwache Knie
• blass
• blass• schwach (Ruo)
• verlangsam (Chi)t
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Asthma beruhigen
• Husten beenden
• Lunge und Niere stärken
• Kontraindikation: Hitze-Zeichen
• Dü 19- oder +, Lu 9+, Bl 13+ -, Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+, Bl 20+
• Du 4+ M, Ren 6+, Ren 9
• Shen Jie San (Maciocia 1997)• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromNieren-Qi nicht fest • Tinnitus
• Spermatorrhö
• chronische lmpotenz
• Glieder schwach und schmerzend
• Lumbalgie
• blass• dünner, weißer Belag• dünn (Xi)
• schwach (Ruo)
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Niere stabilisieren
• Sperma zurückhalten
• Gb 2-, Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+, Ren 4+ oder Ren 6+, Ma 36+• Jin Suo Gu Jing Wan• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromHerz-Blut-Mangel• Tinnitus
• "Cocktailtaubheit"
• vergesslich
• unkonzentriert
• versteht nichts, wenn mehrere Menschen sprechen
• tagsüber schläfrig
• nachts schlaflos
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Qi und Milz stärken
• Blut und Herz nähren
• Dü 19- oder +-, He 5+-, Pe 6+, Bl 15+, Mi 10+, Ma 36+, Ren 14+, Ren 6+, Du 20+• Gui Pi Tang zusätzlich Viticis Fr. (Man Jing Zi)• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromLeber-Blut und -Yin-Mangel• Tinnitus
• Kopfschmerz
• Schwindel
• trockene Augen
• Photophobie
• verschwommenes Sehen
• lrritierbarkeit
• schlechte Laune
• dumpfes Gefühl
• Muskelzuckungen
• evtl. Wallungen
• rot
• trocken
• saitenförmig (Xian)
• beschleunigt
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Blut stärken und regulieren
• Leber nähren
• Gb 2-, Dü 19-, Ren 4+, Le 8+, Mi 6+, Ma 36+, Du 20+-• Bu Gan Tang • Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromJing- und Blut-Mangel• Tinnitus
• mutlos
• glanzlose Blässe
• brüchige Nägel
• kalte Glieder
• lmpotenz
• vorzeitige Ejakulation
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Herz, Magen, Milz und Nieren stärken• Gb 2- oder +-
• Mi 6+ oder Mi 10+, Bl 17+, Gb 39+, Du 4+
• Huan Shao Dan, als Variation nach Yan De-Xin (2000): zusätzlich Blut bewegende und Yang tonisierende Arznei: Cuscutae Sm. (Tu Si Zi), Cistanches Hb. (Rou Cong Rang), Morindae officinalis Rx. (Ba Ji Tian), Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui), Cervi Cornu ossificatum (Lu Jiao), Lycii Fr. (Gou Qi Zi), Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu), Clematidis Rx. (et Rz.) (Wei Ling Xian), Carthami Fl. (Hong Hua)• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromUrsprungs-Yuan-Qi- und Blut-Mangel
• schwere Schädigung
• Tinnitus
• Hörminderung
• Schwindel (Morbus Menière)
• Rückenschwäche
• ausgeprägtes Spannungsgefühl im Unterbauch
• häufige Miktion
• schlechter nachts
• blassrot• tief (Chen)
• schwach (Ruo)
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Yin und Blut nähren
• Yang und Qi stärken
• Gb 2-
• Mi 6+ oder Mi 10+, Bl 17+, Gb 39+, Du 4+, Bl 23, Ni 3+
• Da Bu Yuan Jian • Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromJing-Mangel mit überwiegendem Yin-Mangel• langsam auftretender Tinnitus wie Wasserrauschen
• intermitterend
• Altersschwerhörigkeit
• Schwindel
• Leeregefühl im Kopf
• schlechtes Gedächtnis
• unkonzentriert
• Lumbalgie und schwache Knie
• Potenzstörung
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Nieren-Yin nähren
• Leber-Yang absenken
• Öffner öffnen
• Gb 2+ -
• Dü 19+ -
• Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+, Ren 4+ oder Ren 6+, He 6+ - (Nachtschweiß), Ma 36+
• Er Long Zuo Ci Wan enthält:
• Liu Wei Di Huang Wan zusätzlich Magnetitum (Ci Shi), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi)
• bei ausgeprägten Yin-Mangel-Symptomen zusätzlich Ostreae Concha (Mu Li), Ligustri lucidi Fr. (Nü Zhen Zi) (Maciocia 1997)
• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromJing-Mangel mit überwiegendem Yin-Mangel und Mangel-Feuer• lntermittierender Tinnitus wie Wasserrauschen
• Altersschwerhörigkeit
• Lumbalgie und schwache Knie
• Nachtschweiß
• rot• dünner Belag oder belaglos• dünn (Xi)
• beschleunigt
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Leber- und Nieren-Yin nähren
• Feuer absenken
• Stase zerstreuen
• Gb 2-, Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+, Ren 4+ oder Ren 6+, He 6- oder + - (Nachtschweiß), Ma 36+• Variation von Zhi Bai Di Huang Wan (7.6.to.d) nach Yan De-Xin (2000) zusätzlich Yin-Tonika, z.B. Asparagi Rx. (Tian Men Dong), sowie Blut-Regulanzien wie z.B. Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi)• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromNieren- und Leber-Yin-Mangel • Zikadenartiger Tinnitus
• Altersschwerhörigkeit
• Schwindel
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Leber- und Nieren-Yin nähren
• spezifischer Ohr-Tropismus
• Gb 2-, Dü 19-, Du 24-
• Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+, Ren 4+ oder Ren 6+, He 6+ (Nachtschweiß), Ma 36+
• Er Long Zuo Ci Wan enthält:
• Liu Wei Di Huang Wan zusätzlich Magnetitum (Ci Shi), Acori tatarinowii Rz. (Shi Chang Pu), Schisandrae Fr. (Wu Wei Zi)
• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromLeber- und Nieren-Yin-
Mangel
• Tinnitus
• Amenorrhö
• Schwindel
• Hörverschlechterung
• Lumbalgie und schwache Knie
• Benommenheit
• Nachtschweiß
• spontane und nächtliche Emissionen
• 5 heiße Herzen
• Halstrockenheit und -schmerzen
• Zahnschmerzen
• Durst
• hellrot• wenig Belag oder belaglos• dünn (Xi)
• beschleunigt
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Yin anreichern
• Nieren-Yin, Blut und Jing nähren
• Mangel-Hitze kühlen und vom Aufsteigen abhalten
• Gb 2-
• Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+, Ren 4+ oder Ren 6+, He 6- (bei Nachtschweiß), Ma 36+
• Liu Wei Di Huang Wan • Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromLeber- und Nieren-Yin-Mangel
• bei Frauen Blut-Mangel
• Tinnitus
• Lumbalgie bei Frauen
• Hypomenorrhö
• schmerzende Füße und Fersen
• Benommenheit
• blass• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Nieren- und Leber-Yin anreichern
• Blut nähren
• Menstruation regulieren
• Gb 2-, Dü 19-
• Mi 6+ oder Mi 10+, Bl 17+, Gb 39+, Du 4+
• Dang Gui Di Huang Wan enthält:
• Liu Wei Di Huang Wan zusätzlich Angelicae sinensis Rx. (Dang Gui)
• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromYin- und Yang-Mangel• Anfallsweise Schwindel
• Tinnitus
• Hypertonus
• gleichzeitig Zeichen innerer Hitze und Kälte
• Lumbalgie und schwache Knie
• Palpitationen
• Tachypnoe bei Anstrengung
• Schlafstörung
• exzessive Träume
• rot oder blassrot• dünn (Xi)• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Yin und Yang unterstützen
• Blut beleben
• Stase transformieren
• Gb 2 -, Dü 19-
• Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+, Ren 4+ oder Ren 6+, Ma 36+
• Er Xian Tang , Variation 1 nach Yan De-Xin (2000): Hitze klärend, Feuer ableitend, Schleim-Knoten zerstreuend (Arteriosklerose) und zusätzlich Prunellae Spica (Xia Ku Cao)
• Blut bewegend: Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Leonuri Hb. (Yi Mu Cao)
• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromNieren-Yin- und Yang-Mangel• Tinnitus
• Lumbalgie
• kalt-heiß
• männliches Klimakterium
• Schwindel
• schlaflos
• Potenzschwäche
• launisch
• Hitzewallungen
• Kälteaversion
• Ödeme
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Yin und Yang unterstützen
• Blut beleben
• Stase transformieren
• Gb 2+-, Ni 3+ oder Ni 7+, Ren 4+, Du 4+, Mi 6+
• He 6+-, Le 3+
• Er Xian Tang , Variation 2 nach Yan De-Xin (2000): Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu) und Pheilodendri Cx. (Huang Bai) entfernen, dafür zusätzliche Yang-Tonika: Cuscutae Sm. (Tu Si Zi), Cistanches Hb. (Rou Cong Rang), Cervi Cornu Colla (Lu Jiao Jiao)
• Blut-Tonikum Lycii Fr. (Gou Qi Zi) und blutbewegende Arznei: Satviae miitiorrhizae Rx. (Dan Shen), Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi)
• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromNieren-Jing- und Yang-Mangel• Tinnitus
• Lumbalgie
• kalt
• Sexualschwäche
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Nieren-Yang wärmen und tonisieren
• Jing ergänzen
• Blut und Yang im Yin stärken
• Gb 2+-, Ni 3+ oder Ni 7+, Ren 4+ M, Du 4+M, Mi 6+
• He 6+ -, Le3
• You Gui Wan , ist stärker tonisierend, weniger entwässernd als Jin Gui Shen Qi Wan• Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Mangel-SyndromNieren-Yin- und Jing-Mangel ausgeprägt• Tinnitus
• Schwindel
• Benommenheit
• Lumbalgie und schwache Knie
• nächtliche und spontane Emissionen
• ähnlich wie Yang-Mangel, aber sehr trocken
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Yin nähren
• Niere, Jing und Mark unterstützen
• Gb 2- oder +-
• Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+, Ma 36+, Du 4+, Ren 4+
• Zuo Gui Wan • Basisbehandlung Lokalpunkte:
• SJ 17 (Yifeng): wichtigster Lokalpunkt bei aufsteigendem Leber- und Gallenblasen-
Feuer, macht die Nase sofort frei, entfernt Wind-Obstruktion aus Meridianen und Netzgefäßen, unterstützt die Ohren, Bischko (1983): Meisterpunkt des Ohres
• Gb 2 (Tinghui) entfernt Meridian-Obstruktion, unterstützt die Ohren, vertreibt äußeren Wind - wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Nieren-Jing-Mangel
• Dü 19 (Tinggong) wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Qi-Mangel im Oberen Jiao, unterstützt die Ohren, SJ 21 (Ermen) Meisterpunkt des Ohres, wichtigster Lokalpunkt bei Tinnitus durch Schleim-Feuer - alle drei Punkte fördern das Aufsteigens des klaren Qi zum Ohr und Absteigen des trüben Qi vom Ohr
• Maciocia (1997) empfiehlt:
• jeweils an fünf aufeinander folgenden Tagen SJ 21-, Dü 19-, Gb 2 von oben nach unten nadeln, um das trübe Qi vom Ohr absteigen zu lassen, anschließend an fünf Tagen Gb 2- Dü 19 - SJ 21 streng s.c. von unten nach oben nadeln, um das klare Qi zum Ohr emporzubringen
• Anmerkung: Diese Vorgehensweise wird kontrovers diskutiert, so warnen Peuker und Mitarbeiter (2005) vor dieser Vorgehensweise, da es zu Schlitzverletzungen des N. auricotemporalis und der A. temporalis kommen könne. Nach Ansicht der Autorin (Gertrude Kubiena - Leitfaden Chinesische Medizin) besteht diese Gefahr nicht, wenn man vorsichtig eine Falte anhebt und streng s.c. nadelt
• Fempunkte:
• Bl 13 (Feishu) Rücken-Shu-Punkt der Lunge, stärkt besonders bei chron. Zuständen zusammen mit Lu 9 (Taiyuan)
• Bl 15 (Xinshu) Rücken-Shu-Punkt des Herzens, stärkt Herz-Qi und -Yin zusammen mit He 7 (Shenmen)
• Bl 17 (Geshu) Rücken-Shu-Punkt Zwerchfell, verbessert Zwerchfellatmung, einflussreicher Hui-Punkt des Blutes, stärkt und bewegt Blut
• Bl 20 (Pishu) Rücken-Shu-Punkt der Milz, stärkt die Milz zusammen mit Ren 22 (Zhongwan) und Ma 36 (Zusanli), wandelt Schleim um
• Bl 23 (Shenshu) Rücken-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Qi, -Yang, -Yin und Jing, besonders zusammen mit Ni 3 (Taixi)
• Di 4 (Hegu) Yuan- und Meisterpunkt für Gesicht, reguliert Aufsteigen des klaren und Absteigen des trüben Qi zum/vom Kopf, bewegt Qi zusammen mit Le 3 (Taichong)
• Di 11 (Quchi) Meer-He-Punkt, Tonisierungspunkt, wichtig bei Hitze, Fieber
• Du 20 (Baihui) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt aller divergenten Meridiane, hebt Milz-Qi und Aufmerksamkeit, Endpunkt des inneren Verlaufs des Leber-Meridians
• Du 24 (Shenting) beruhigt den Geist, stellt Bewusstsein wieder her
• Du 4 (Mingmen) stärkt v.a. Nieren-Yang, aber auch Nieren-Yin, festigt Jing
• wichtig bei Sexualschwäche, Moxa gut bei blassem Zungenkörper
• Gb 20 (Fengchi) unterdrückt Leber-Yang, klärt Augen, unterstützt Ohren, entfernt Wind und Hitze
• Gb 34 (Yanglingquan) He-Punkt und Einflussreicher Hui-Punkt der Sehnen, unterdrückt gegenläufiges Qi, glättet Leber-Qi-Fluss
• Gb 39 (Xuanzhong) Einflussreicher Hui-Punkt des Marks, Gruppen-Luo-Punkt der Bein-Yang-Merdiane
• Gb 43 (Xiaxi) unterdrückt Leber-Yang
• Gb 8 (Shuaigu) entfernt Wind und Obstruktionen, unterdrückt Leber-Yang, unterstützt/beruhigt Ohr
• He 5 (Tongli) Luo-Punkt des Herzens, stärkt und reguliert Herz-Qi
• He 6 (Yinxi) Xi-Punkt des Herzens, wichtig bei Nachtschweiß, He 6 (Yinxi) und Ni 7 (Fuliu) harmonisieren Herz und Niere
• He 7 (Shenmen) Yuan-, Bach-Shu., Sedierungspunkt des Herzens, stärkt Herz-Blut, kühlt Hitze, Feuer und Ying, beruhigt den Geist, befriedet das Herz, befreit die Herzöffnungen, löst Qi-Stau des Herzens und der Brust auf, bessert Gedächtnis und Schlaf
• Le 2 (Xingjian) Quell-Ying-, Sedierungspunkt der Leber
• entfernt Leber-Feuer
• Le 3 (Taichong) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Leber
• unterdrückt Leber-Yang, entfernt inneren Wind, fördert glatten Qi-Fluss, wirkt spasmolytisch, besonders wirksam, wenn zu Le 2 (Xingjian) durchgestochen wird
• Lu 9 (Taiyuan) Bach-Shu-, Yuan-Punkt der Lunge, stärkt Lungen-Qi und -Yin, v.a. zusammen mit Bl 13 (Feishu) und Ren 17 (Danzhong)
• Ma 36 (Zusanli) Meer-He-Punkt, Meisterpunkt der Hormone, stärkt Magen, Milz, Qi und Blut, beruhigt, regt zusammen mit Ren 12 (Zhongwan) Qi- und Blutbildung an
• Ma 40 (Fenglong) Luo-Punkt, entfernt Schleim, Feuchtigkeit und Hitze
• Ma 8 (Touwei) erleichtert Kopfschmerzen, die durch Wind-Hitze verursacht werden, erleichtert dumpfen Kopfschmerz sowie Verdauungsprobleme, Schwindel durch Feuchtigkeit und Schleim
• Mi 10 (Xuehai) "Meer des Blutes" stärkt und kühlt Blut, bewegt Qi und Blut
• Mi 6 (Sanyinjiao) Gruppen-Luo-Punkt der Milz
• stärkt Milz-, Leber-, Nieren-Qi, Blut und -Yin, nährt und bewegt Blut, entfernt Feuchtigkeit, zusammen mit Pe 6 (Neiguan) Blutdruck regulierend
• Mi 9 (Yinlingquan)
Meer-He-Punkt, entfernt Hitze, löst Feuchtigkeit/Schleim auf
• Ni 3 (Taixi) Yuan-, Bach-Shu-Punkt der Niere, stärkt Nieren-Jing, -Yin und -Yang besonders zusammen mit Bl 23 (Shenshu)
• Ni 7 (Fuliu) stärkt Niere und Jing, harmonisiert zusammen mit He 6 (Yinxi) Niere und Herz
• Pe 6 (Neiguan) Öffnungspunkt des Yin Wei Mai Meisterpunkt für Nausea, harmonisiert Magen, reguliert Herz-Qi und -Blut, wirkt beruhigend, beruhigt Geist v.a. zusammen mit He 7 (Shenmen), zusammen mit Mi 6 (Sanyinjiao) Blutdruck regulierend
• Ren 12 (Zhongwan) Mu-Punkt des Magens, stärkt Magen und Milz zusammen mit Ma 36 (Zusanli) und Bl 20 (Pishu), fördert Schleimtransformation
• Ren 12 (Juque) Mu-Punkt des Herzens, gegenläufiges Magen-Qi, beruhigt Geist, klärt Herz
• Ren 15 (Jiuwei) beruhigt den Geist, unterstützt das Yuan-Qi
• Ren 17 (Danzhong) Mu-Punkt des Perikards, senkt gegenläufiges Qi, befreit Thorax
• Ren 4 (Guanyuan) Kreuzungs-Jiaohui-Punkt der Bein-Yin-Meridiane, Mu-Punkt des Dünndarms, stärkt Jing, Qi, Yang, Blut und Yin, verwurzelt Hun
• Ren 6 (Qihai) "Meer des Qi" stärkt Niere, Yuan-Qi und Yang-Qi, zieht Qi nach unten
• Ren 9 (Shuifen) entfernt Schleim, Feuchtigkeit, Eiter
• SJ 16 (Tianyou) hebt das klare Yang zum Kopf, speziell bei Hörsturz
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromTraumatische Blutung oder Yin-Mangel-Feuer
• (als Erstes daran denken, Blutreste und Zerumen mechanisch zu entfernen)
(Tinnitus durch Blutung, Augenblutung)
rote Lippen
rote Wangen
bitterer Mundgeschmack
trockener Hals
Schwindel
• Lumbalgie
• Spermatorrhö
• Hitzegefühl in Handflächen und Fußsohlen
• tiefrot• wenig Belag• saitenförmig (Xian)
• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Blut kühlen
• Blutung beenden
• SJ 21-, Dü 19-, Gb 2-
• oder an 5 Tagen streng s.c. von kranial nach kaudal nadeln, um trübes Qi vom Ohr absteigen zu lassen
• anschließend 5 Tage von kaudal nach kranial nadeln, um klares Qi zum Ohr zu bringen
• Ning Xue Tang
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromSchleim-Feuer
• Disharmonie zwischen Gallenblase
• Magen mit Schleim-Hitze
• Tinnitus, anfallsweise grillenähnlich
• Thoraxdruck
• bitterer Mundgeschmack
• emotionale Komponente
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Qi regulieren
• Schleim transformieren
• Gallenblase klären
• Magen harmonisieren
• Sl 21-, Gb 20-, SJ 5+ -, SJ 3-, Di 4-, Ma 40-, Mi 9+, Ren 9-, Ren 12+, Bl 20+• Wen Dan Tang
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromExzessive Hitze plus Schleim oder aufgehäuftes Schleim-Feuer• Tinnitus
• manischdepressives Verhalten mit Ängstlichkeit oder heftige, ständige Palpitationen bis hin zum Korea oder fokussiertes Spannungsgefühl mit Erstickungsgefühl in Thorax und Epigastrium oder Schwindel
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Feuer ableiten
• Schleim ausleiten
• SJ 21-, Gb 20 -
• SJ 5-, SJ 3-, Di 4-, Ma 40-, Mi 9+, Ren 9, Ren 12 +, Bl 20+
• Gun Tan Wan
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromLeber- und Gallenblasen-Feuer• plötzlich auftretender lauter Tinnitus
• Ohrenschmerzen
• bitterer Mundgeschmack
• evtl. durch Otitis oder Emotionen ausgelöst
• Emotionen z.B. reizbar
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Fülle-Feuer von Leber und Gallenblase ableiten
• Feuchte-Hitze vom Unteren Jiao klären und ableiten
• SJ 17-, SJ 21-
• Gb 8+ -, Gb 20-
• Le 2-, Gb 43-, SJ 3- oder SJ 5-, Ren 9-
• Long Dan Xie Gan Tang nach Yan De-Xin (2000) zusätzlich Blut bewegende Arzneien hinzufügen
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromSchleim-Hitze• ununterbrochener zikadenartiger Tinnitus
• Gehörvedust mit gelegentlicher Taubheit
• Schwindel
• Schweregefühl im Kopf
• Beklemmungsgefühl in Thorax und Abdomen
• Husten mit reichlich Sputum
• bitterer Mundgeschmack
• Schwierigkeiten bei Wasserlassen und Stuhlgang
• rot• gelber, fettiger Belag• saitenförmig (Xian)
• schlüpfrig (Hua)
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Hitze klären
• Schleim transformieren
• Magen harmonisieren
• Trübes nach unten leiten
• SJ 17-, SJ 21-
• Gb 8+ -, Gb 20-
• Le 2-, Gb 43-, SJ 3- oder SJ 5-, Ren 9-
• Jia Wei Er Chen Tang
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromObstruktion des Ohr-Netzwerkes• plötzlicher kompletter Hörverlust
• kann nicht einmal den Donner hören
• Tinnitus
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Leber-Qi verteilen und regulieren
• Öffner öffnen
• SJ 17-, Dü 19 -, Gb 2 - bzw.
streng s.c. von kranial nach kaudal nadeln
• Gb 8-
• Ma 40
• Gb 34-, Di 4, Le 3
• SJ 16+ -, SJ 17-
• Tong Qi San
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromBlut-Stase und -Anlammlung in der oberen Körperpartie
• bei Frauen zusätzlich Erschöpfung des Blutes
• chronischer Tinnitus
• Kopfschmerz
• Schwindel
• Haarausfall
• dunkle Augenringe
• zyanotische Gesichtsfarbe
• "Schnapsnase"
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Blut beleben
• Blut-Stase zerstreuen
• Öffner öffnen
• SJ 21-
• Di 4-, Le 3-, Gb 34-, SJ 16+ -, SJ 17-
• Tong Qiao Huo Xue Tang (Variation von Xue Fu Zhu Yu Tang [7.6.12.a])
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromSchleim- und Blut-Stase in den Netzgefäßen• Tinnitus
• dumpfe Schwerhörigkeit
• Zerumen mit altem Blut (westlich: Restzustand nach Otitis haernorrhagica) (als Erstes daran denken, Blutreste und Zerumen mechanisch zu entfernen)
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Blut stärken und beleben
• Menstruation regulieren
• Ma 8-, SJ 21-, Dü 19-, Gb 2-, bzw. von oben nach unten nadeln
• Gb 8-
• Ren 9-, Mi 40
• Gb 34-, Di 4-, Le 3-
• (als Erstes daran denken, Blutreste und Zerumen mechanisch zu entfernen)
• Tao Hang Si Wu Tang als Variation nach Yan De-Xin (2000) zusätzlich Salviae miltiorrhizae Rx. (Dan Shen) 9 g, Allii fistulosi Bb. (Cong Bai) 3 Stämme, Sargassum (Hai Zao) 9 g, Eckloniae Thallus (Kun Bu) 9 g, Jujubae Fr. (Da Zao) 5 St.
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromFeuer-Toxin-Anhäufung• starke Kopfschmerzen
• Tinnitus
• Vertigo (Morbus Menière
• hypertone Krise westlich)
• Hörverschlechterung
• rote Wangen
• Halitosis
• lrritierbarkeit
• Schlaflosigkeit
• Husten mit zähem Auswurf
• dunkler Urin
• rot• saitenförmig (Xian)
• schnell (Shuo)
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Feuer ausleiten
• Toxizität mildern
• Leber-Qi verteilen
• Milz stärken
• SJ 21-, Gb 20-
• Di 11-, Gb 34-, Le 2- oder Le 3-und Di 4-
• Du 24-
• Chai Hu Qing Gan Tang (Variation von Long Dan Xie Gan Tong [7.6.4.d])
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromWind-Hitze oder Transformationshitze bei lnfekt• plötzlicher Tinnitus
• Hörstörung (bei Erkältung)
• Kopfschmerz
• Windaversion
• Fieber
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Wind-Hitze zerstreuen
• Hitze klären
• Toxizität mildern
• SJ 21-, Gb 20
• Di 4-, SJ 5+ -, SJ 17-
• Du 14 schröpfen
• Yin Qiao San Variation nach Yan De-Xin (2000) zusätzlich Blut bewegende und antitoxische Zusätze
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromYin-Mangel mit aufsteigendem Yang• Tinnitus
• Schwindel
• Kopfschmerz
• Hypertonus
• Lumbalgie und schwache Knie
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Yin stärken
• Yang unterdrücken
• Blut beleben
• Stase transformieren
• Gb 2-, Mi 6+, Pe 6+ -, Bl 23+
• Du 4+, Ren 4+
• Qi Ju Di Huang Wan als Variation nach Yan De-Xin (2000) zusätzlich Yin-Tonikum und Blut-Regulanzien: Paeoniae Rx. rubra (Chi Shao), Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong)
• Geist verankernd: Margaritiferae Concha usta (Zhen Zhu Mu)
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromLeber-Yin- und Nieren-Yin-Mangel mit aufsteigendem Leber-Yang und -Wind• Tinnitus
• Burnout-Syndrom
• Hypertonie
• Vergesslichkeit
• Ruhelosigkeit
• Reizbarkeit
• Schlaflosigkeit mit Albträumen
• Schwindel
• verschlagene Ohren
• saitenförmig (Xian)
• verlängert (mehr als 3 Positionen)
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Leber-Wind eliminieren
• Yin anreichern
• Geist beruhigen
• Gb 2-, SJ 21-, Gb 20-
• Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+, Ren 4+ oder Ren 6+, He 6- (bei Nachtschweiß), Ma 36+
• Jian Ling Tang (Variation von Zhen Gan Xi Feng Tang [7.6.15]) sehr gut zur Beruhigung von Geist und Herz geeignet
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromYin-Mangel mit aufsteigendem Yang durch innere Ursache oder Folge einer Wen-Bing-Erkrankung mit Verbrauch von Blut und Yin1. Krämpfe, Bewusstlosigkeit, zittrige Finger, Hitze der fünf Flächen
2. Schwindel, Tinnitus, Palpitationen, trockener Hals, Blutungen
• trocken
• glänzend
• geschält• dünn (Xi)
• fadenförmig
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Yin nähren
• Puls wiederherstellen
• Hitze klären
• Geist verankern
• Gb 2-, SJ 21-, Gb 20-, Du 20+ -
• Ren 6+, Ma 36+, Mi 40+, Ni 3+ oder Mi 6+, Bl 23+ -, Bl 20+ -
• San Jia Fu Mai Tang
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromLeber-Yin- und Nieren-Yin-Mangel mit aufsteigendem Leber-Yang
• in schweren Fällen mit Leber-Wind, rebellierendem Qi und Blutandrang im Kopf
• Tinnitus, Schwindel, Druckgefühl in den Augen, fiebriges Gefühl im Kopf, rotes Gesicht, irritiert

in schwere Fällen:
• Aufstoßen, akute Fazialisparese, Verwirrtheit abwechselnd mit Klarheit
• wenn Bewusstlosigkeit, dann Dauerschaden (westlich: TlA, Aphasia - Zerebralsklerose, Enzephalopathie mit fokalem Geschehen)
• lang (Chang)
• gespannt (Jin)
• kräftig
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Leber beruhigen
• Wind löschen
• Yin nähren
• Yang verankern
• Le 3- oder Le 2-, Du 20+ -, Du 16+ -, Du 24+ -
• Gb 20-, Ma 36+, Bl 40-
• Zhen Gan Xi Feng Tang (7.6.15)
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromDisharmonie zwischen Herz und Niere• Tinnitus, Reizbarkeit, Nachtschweiß, Lumbalgie, Schwindel, Flush• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Yin nähren
• das Blut stärken und nähren
• Geist-Shen beruhigen
• SJ 21-, Dü 19-
• Gb 2- bzw. streng s.c. von kranial nach kaudal nadeln
• He 6- abwechselnd mit He 7-, Bl 15+ -, Bl 23+ -, Ni 3+, Ren 15+ -, Du 20+ -
• Tian Wang Bu Xin Dan
Hals, Nase, OhrenTinnitus und Schwerhörigkeit - Fülle-SyndromDisharmonie zwischen Herz und Niere mit zusätzlichem Nieren-Yang-Mangel• Tinnitus
• Unruhezustände
• Spermatorrhö
• chronisch-feuchte Träume
• lmpotenz
• chronische Müdigkeit und Erschöpfung
• schmerzende und schwache Knie und Lumbalgie
• blass• weißer Belag• schwach (Ruo)
• dünn (Xi)
• Erste Ursache sowohl bei akutem als auch bei chronischem Tinnitus, Hörstörung:
• Stase oder Stagnation im Versorgenetzwerk des Ohres
• plötzliche Blockade kann aufgrund einer "substantiellen Verstopfung" von außen z.B. durch äußere Pathogene, oder von innen z.B. durch Emporloderndes Schleim-Feuer oder Aufsteigen von Leber-Gallenblasen-Feuer durch heftige Emotionen auftreten
• Blut-, Jing- und Yin-Mangel führen zu substantieller Minderversorgerung der Meridiane
• bei Yang-Mangel fehlt die bewegende Kraft, um Qi und Säfte zum Ohr zu bringen
• Jing zurückhalten
• Rebellion unterdrücken
• Yin und Yang bzw. Abwehr-Wei-Qi und Nähr-Ying-Qi harmonisieren und regulieren
• Gb 2-
• Du 20-
• He 6- abwechselnd mit He 7 -, Bl 15+ und Bl 23+ -
• Ni 3+, Ren 15+ -, Du 20+ -
• Gui Zhi Jia Long Gu Mu Li Tang
Hals, Nase, OhrenMorbus Menièreklassische Trias:
• anfallsweise auftretender Tinnitus
Hörstörung und
Schwindel
• als verifizierte Ursache gilt ein Hydrops der Schnecke• das zugrunde liegende Syndrom diagnostizieren
• den Anfall symptomatisch und die Grundproblematik im lntervall behandeln
• Hao Qin Qing Dan Tang: harmonisiert Shao Yang
• Wu Ling San : leitet Feuchtigkeit über den Harn aus
• Zhen Wu Tang : entfernt Feuchtigkeit, wärmt Wasser, transformiert Feuchtigkeit
• Wu Zhu Yu Tang : wärmt lnneres und die Mitte, zerstreut Kälte
• Xuan Fu Dai Zhe Tang (7.6.11.b): reguliert Qi, senkt ab
• Chai Hu Jia Long Gu Mu Li Tang : wirkt Geist beruhigend und sedierend
• Gun Tan Wan: entfernt Schleim, öffnet Öffner
• Jin Shui Liu Jun Jian: behandelt Schleim und Schleim-Feuchtigkeit
• Wen Dan Tang : behandelt Schleim, klärt Schleim-Hitze
• Ling Gui Zhu Gan Tang in Kombination mit Zhen Wu Tang : behandelt Schleim, wärmt und transformiert
• Ban Xia Bai Zhu Tian Ma Tang : transformiert Schleim, löscht Wind
Mundhöhle und ZähneZahnfleischbluten (Ya Yin Chu Xue)Loderndes Magen-Feuer• Zahnfleisch: rot, schmerzhaft geschwollen
• starke, hellrote Blutung
• evtl. auch dunklere, zähflüssigere Blutung, wenn die Hitze bereits die Säfte geschädigt hat
• Stirnkopfschmerzen
• Durst auf Kaltes
• Obstipation
• rot• gelber, trockener, dicker Belag• schnell (Shuo)
• voll (Shi)
• evtl. schlüpfrig (Hua)
• Diätfehler - zuviel an hitzebildenden, scharf-heißen Nahrungsmitteln• Magen-Feuer ktären
• Blut kühlen
• Blutung beenden
• Di 4- (Hegu) klärt Magen-Hitze
• besser noch Di 1 (Shangyang) und Di 3 B (Sanjian) (mit Mikroaderlass), klären Hitze von den Yangming-Meridianen
• Di 11- (Quchi) klärt Hitze, kühlt Blut
• Di 7- (Wenliu) klärt Yangming-Feuvr, hilft Toxine zu eliminieren
• Ma 21- (Liangmen) klärt Magen-Hitze
• Ma 34- (Liangqiu) beseitigt Blutungen vom Magen-Meridian
• Ma 44- (Neiting) klärt Magen-Hitze, v.a. im Verlauf des Magen-Meridians in der Gesichtsregion
• Bl 40- B (Weizhong) kühlt das Blut, der Huatuojiaji-Punkt (Ex-B 2) neben BWK 4 wirkt gegen schmerzhaft geschwollenes Zahnfleisch, klärt Hitze, vertreibt Wind
• Ex-HN (Keliao) klärt Hitze, vertreibt Wind, gut bei Pulpitis, Zahnfleischbluten, Parodonlose
• Bl 40 B (Weizhong) kühlt Hitze, um Blutungen zu beenden
• Ma 25 (Tianshu) bei Obstipation
• OP 84 (Mund), OP 5 (Oberkiefer), OP 6 (Unterkiefer), OP 87 (Magen), OP 55 (Shenmen) bei starken Schmerzen
• Punkte sedierend nadeln und 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variation von Qing Wei San enthält:
• Gypsum fibrosum (Shi Gao), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian), Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang), Moutan Cx. (Mu Dan Pi), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma), Gardeniae Fr. (Zhi Zi)
• Modifikationen:
• bei starker Obstipation zusätzlich Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Natrii Sulfas (Mang Xiao)
• bei zusätzlichen Zeichen von Nieren-Yin-Mangel Rehmanniae Rx. (Sheng Di Huang), Gardeniae Fr. (Zhi Zi) entfernen und folgende Arzneien hinzufügen: Rehmannniae Rx. praep. (Shu Di Huang), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi), Ophiopogonis Rx. (Mai Men Dong)
• Variationen von Liang Ge San (7.6.5.a)
Mundhöhle und ZähneZahnfleischbluten (Ya Yin Chu Xue)Magen-Yin-Mangel mit Leere-Hitze• Zahnfleisch: leicht schmerzhaft, geschwollen
• evtl. mit Schleimhautdefekten
• leichte, blassrote Blutung
• Hungergefühl mit Appetitverlust
• Unruhe
• rot• dünner, trockener Belag oder in der Mitte belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• konstitutioneller oder erworbener Magen-Yin-Mangel mit Leere-Hitze, die über die Yangming-Leitbahnen das Zahnfleisch schädigt• Yin nähren
• Leere-Hitze im Magen klären
• Ma 44 N (Neiting), Di 4 N (Hegu) klären Magen-Hitze oder Mangel-Hitze v.a. im Magen-Meridianverlauf im Gesicht
• Ni 7 (Fuliu) in Kombination mit Ma 44 (Neiting) nähren Yin, klären den Magen, um Blutungen zu beenden
• Bl 17 (Geshu), Bl 20 (Pishu), Bl 21 (Weishu) nähren Blut und Yin, klären den Magen
• Ma 36 N (Zusanli), Mi 6+ (Sanyinjiao), Ren 12+ (Zhongwan) nähren Magen-Yin
• Ma 34 N (Liangqiu) beendet Blutung im Magen-Meridian
• Di 11 N (Quchi), Mi 10 N (Xuehai) kühlen Blut, beenden Blutungen
• OP 84 (Mund), OP 5 (Oberkiefer), OP 6 (Unterkiefer), OP 87 (Magen), OP 55 (Shenmen) bei starken Schmerzen
• Punkte sedierend nadeln und 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variationen von Yu Nü Jian zusätzlich: Phellodendri Cx. (Huang Bai)
• Variationen von Mai Men Dong Tang
Mundhöhle und ZähneZahnfleischbluten (Ya Yin Chu Xue)Leber- und Nieren-Yin-Mangel mit Leere-HitzeZahnfleisch: geschwollen
spärliche, blass-rote Blutung mit lockeren Zähnen
• Schwindel
• Tinnitus
• Schmerz und Schwäche lumbal und in den Beinen
• rot• wenig Belag oder belaglos• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• Alter, erschöpfende Lebensweise und chronische Erkrankungen schwächen Leber und Niere• Yin nähren
• Leere-Hitze nach unten ableiten
• Blutungen beenden
• Ni 3+ (Taixi) nährt Nieren-Yin, klärt Leere-Feuer
• Bl 17 (Geshu), Bl 20 (Pishu), Bl 21 (Weishu) nähren Blut und Yin
• Bl 23 (Shenshu), Ni 3 (Taixi), Mi 6 (Sanyinjiao) nähren zusammen Yin, leiten Leere-Hitze nach unten, beenden Blutungen
• Ex-HN (Keliao) klärt Hitze, vertreibt Wind, guter Lokalpunkt bei Pulpitis, Zahnfleischbluten, Parodontose
• OP 84 (Mund), OP 5 (Oberkiefer), OP 6 (Unterkiefer), OP 87 (Magen), OP 55 (Shenmen) bei starken Schmerzen
• Punkte sedierend nadeln und 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Zhi Bai Di Huang Wan zusätzlich: Lycii Cx. (Di Gu Pi), Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi), Drynariae Rz. (Gu Sui Bu)
Mundhöhle und ZähneZahnfleischbluten (Ya Yin Chu Xue)Milz kontrolliert Blut nicht• Zahnfleisch: blass (auch Lippen)
• Blutung chronisch, leicht oder evtl. profus oder schnell blutend bei leichter Stimulation
• schlechter bei Erschöpfung
• Erschöpfung
• weiche Stühle
• Appetitverlust
• blass
• geschwollen
• dünner, weißer Belag• schwach (Ruo)
• leer
• Diätfehler, Überanstrengung mit nachfolgender Schwächung der Milz• Milz und Qi stärken, um Blut in den Gefäßen zu halten• Bl 17 (Geshu), Bl 20 (Pishu), Bl 21 (Weishu) stärken Milz und Magen, unterstützen die Qi- und Blutbildung
• Ma 36+ (Zusanli), Mi 6+ (Sanyinjiao), Ren 12+ (Zhongwan) stärken Milz und Magen
• Di 4 + (Hegu) unterstützt den Magen-Meridian im Gesicht
• OP 84 (Mund), OP 5 (Oberkiefer), OP 6 (Unterkiefer), OP 87 (Magen), OP 55 (Shenmen) bei starken Schmerzen
• Punkte sedierend nadeln und 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Gui Pi Tang zusätzlich: Agrimoniae Hb. (Xian He Cao), Bletillae Rz. (Bai Ji), Platycladi Cacumen (Ce Bai Ye)
Mundhöhle und ZähneZahn- und Kieferschmerzen (Ya Tong)Wind-Hitze• ziehende Zahn- und/oder Kieferschmerzen, verschlimmert durch Hitze oder scharf gewürzte Speisen, besser durch Kälte
• schmerzhaft geschwollenes Zahnfleisch, Unfähigkeit zu kauen
• evtl. geschwollene, heiße Wangen
• Durst
• trocken
• rote Zungenspitze
• dünner, weißer oder leicht gelblicher Belag• oberflächlich (Fu)
• schnell (Shuo)
• meist äußere Wind-Hitze, die die Luo-Gefäße im Zahn- und Mundbereich blockiert• Wind vertreiben
• Hitze klären
• Schmerzen beenden
• Zahnschmerzen - Hauptpunkte:
• Di 1- (Shangyang), Di 4- (Hegu) klären Hitze vom Yangming-Meridian
• Di 2 (Erjian) anstelle von Di 4, meist noch bessere analgetische Wirkung bei Zahnschmerzen
• Ma 7- (Xiaguan), Ma 6- (Jiache) fördern lokale Qi-Zirkulation im Magen-Meridian, klären Feuer, beseitigen Schmerz
• Dü 18 (Quanliao) macht die Netzgefäße durchgängig, beendet Schmerzen
• SJ 20 (Jiaosun): Kreuzungspunkt zwischen SJ-, Gb- und Di-Meridianen, klärt Hitze und beendet Schmerzen
• bei Schmerzausstrahlung:
• bis in die Schläfen: Ex-HN 5 (Taiyang)
• bis in den Ohrbereich: vorne SJ 21 (Ermen) und Gb 2 (Tingbui), hinter den Ohren: SJ 17 (Yifeng)
• bis in den Unterkiefer: Ma 5 (Daying)
• bis in den Oberkiefer: SJ 20 (Jiaosun)
• Zusatzpunkte:
• bei Wind-Hitze: SJ 2- (Yemen), Gb 20- (Fengchi), SJ 5 (Waiguan) vertreiben Wind und Wind-Hitze
• SJ 20 (Jiaosun): Kreuzungspunkt aller drei Yang-Meridiane des Kopfes, klärt Hitze, beendet Schmerzen, in Richung auf Ex-HN 5 (Taiyang) nadeln
• bei Zahnfleischschwellungen: SJ 20 (Jiaosun), Dü 8 (Xiaohai)
• bei Schmerzen durch Karies: Di 2- (Erjian), Dü 5- (Yanggu)
• bei begleitendem Kopfschmerz: Ex-HN 5 (Taiyang)
• SJ 21 - (Ermen) bei zum Ohr ausstrahlenden Schmerzen
• bei Vertex-Kopfschmerzen Du 20 (Baihui)
• bei geschwollenen Lymphknoten am Unterkiefer: Dü 17- (Tianrong) vertreibt Hitze-Toxine und Feuchte-Hitze
• bei Zahnchmerzen:
• OP 1 (Zahn), OP 2 (Zahn), OP 27 (Larynx und Zahn), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula), OP 55 (Shenmen), OP 26 (Zahnschmerz), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• bei Kieferschmerzen: OP 95 (Niere), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula)
• Schmerzpunkte:
• OP 55 (Shenmen), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• Anwendung:
• Punkte mit ableitender Nadeltechnik setzen
• 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variationen von Huang Liang Shang Qing Wan enthält:
• Saposhnikoviac Rx. (Fang Feng), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Schizonepetae Hb. (Jing Jie), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Coptidis Rz. (Huang Lian), Phellodendri Rx. (Huang Bai), Scutellariae Rx. (Huang Qin), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Gypsum fibrosum (Shi Gao), Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Asari R x. et Rz. (Xi Xin)
• Modifikation:
• bei Zahnfleischbluten Schizonepetae Hb. (Jing Jie) aus der Rezeptur entfernen und zusätzlich lmperatae Rz. (Bai Mao Gen) und Platycladi Cacumen (Ce Bai Ye) hinzufügen
• Akupunktur bei Kieferschmerzen:
• Hauptpunkte: Ma 42- (Chongyang) in Kombination mit Mi 4- (Gongsun) leiten Magen-Hitze vom Yang- in den gekoppelten Yin-Meridian aus
• bei Schmerzen im Unterkieferbereich Ma 5 (Daying)
• bei Schmerzen im Oberkiefer SJ 20 (Jiaosun)
• Zusatzpunkte:
• bei Wind-Hitze-lnvasion: Gb 20- (Fengchi)
• Oberkiefer: Ma 7 (Xiaguan), Dü 18- (Quanliao), Ma 44- (Neiting)
• Unterkiefer: Ma 4- (Dicang), Di 4- (Hegu), Ma 6 (Jiache)
Mundhöhle und ZähneZahn- und Kieferschmerzen (Ya Tong)Wind-Kälte• Paroxysmale Zahn- und/oder Kieferschmerzen, die sich durch Einatmen von kalter Luft verschlimrnern und durch Wärme bessern
• Wind- und Kälteaversion
• kein Durst
• blassrot• dünner, weißer Belag• oberflächlich (Fu), saitenförmig (Xian) oder langsam (Chi)• meist äußere Wind-Kälte, die die Luo-Gefäße im Zahn- und Mundbereich blockiert• Wind vertreiben
• Kälte zerstreuen
• Schmerzen beenden
• Zahnschmerzen - Hauptpunkte:
• Di 1- (Shangyang), Di 4- (Hegu) klären Hitze vom Yangming-Meridian
• Di 2 (Erjian) anstelle von Di 4, meist noch bessere analgetische Wirkung bei Zahnschmerzen
• Ma 7- (Xiaguan), Ma 6- (Jiache) fördern lokale Qi-Zirkulation im Magen-Meridian, klären Feuer, beseitigen Schmerz
• Dü 18 (Quanliao) macht die Netzgefäße durchgängig, beendet Schmerzen
• SJ 20 (Jiaosun): Kreuzungspunkt zwischen SJ-, Gb- und Di-Meridianen, klärt Hitze und beendet Schmerzen
• bei Schmerzausstrahlung:
• bis in die Schläfen: Ex-HN 5 (Taiyang)
• bis in den Ohrbereich: vorne SJ 21 (Ermen) und Gb 2 (Tingbui), hinter den Ohren: SJ 17 (Yifeng)
• bis in den Unterkiefer: Ma 5 (Daying)
• bis in den Oberkiefer: SJ 20 (Jiaosun)
• Zusatzpunkte:
• bei Wind-Kälte: Hauptpunkte Di 1 (Shangyang), Di 4 (Hegu) sowie Lokalpunkte Ma 6 (Jiache) und Ma 7 (Xiaguan)
• Gb 20 - (Fengchi) entfernt Wind, evtl. Moxa lokal
• bei Zahnfleischschwellungen: SJ 20 (Jiaosun), Dü 8 (Xiaohai)
• bei Schmerzen durch Karies: Di 2- (Erjian), Dü 5- (Yanggu)
• bei begleitendem Kopfschmerz: Ex-HN 5 (Taiyang)
• SJ 21 - (Ermen) bei zum Ohr ausstrahlenden Schmerzen
• bei Vertex-Kopfschmerzen Du 20 (Baihui)
• bei geschwollenen Lymphknoten am Unterkiefer: Dü 17- (Tianrong) vertreibt Hitze-Toxine und Feuchte-Hitze
• bei Zahnchmerzen:
• OP 1 (Zahn), OP 2 (Zahn), OP 27 (Larynx und Zahn), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula), OP 55 (Shenmen), OP 26 (Zahnschmerz), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• bei Kieferschmerzen: OP 95 (Niere), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula)
• Schmerzpunkte:
• OP 55 (Shenmen), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• Anwendung:
• Punkte mit ableitender Nadeltechnik setzen
• 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variationen von Ma Huang Fu Zi Xi Xin Tang enthält:
• Ephedrae Hb. (Ma Huang), Aconiti Rx. lateralis praep. ([Zhi] Fu Zi), Asari Rx. et. Rz. (Xi Xin), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi), Ligustici Rz. (et Rx.) (Gao Ben)
• Modifikation:
• bei sehr starken Schmerzen zusätzlich Chuanxiong Rz. (Chuan Xiong), Piperis longi Fr. (Bi Ba), Puerariae Rx. (labatae) (Ge Gen)
• Akupunktur bei Kieferschmerzen:
• Hauptpunkte: Ma 42- (Chongyang) in Kombination mit Mi 4- (Gongsun) leiten Magen-Hitze vom Yang- in den gekoppelten Yin-Meridian aus
• bei Schmerzen im Unterkieferbereich Ma 5 (Daying)
• bei Schmerzen im Oberkiefer SJ 20 (Jiaosun)
Mundhöhle und ZähneZahn- und Kieferschmerzen (Ya Tong)Loderndes Magen-Feuer• Spannungsgefühl und starke Zahn- und/oder Kieferschmerzen mit Ausdehnung bis in den oberen Kopfbereich
• evtl. rotes, geschwollenes Zahnfleisch
• evtl. Abzesse
• heißer, (übelriechender) fauliger Mundgeruch
• rotes Gesicht
• Durst mit Wunsch, Kaltes zu trinken
• Vorliebe für Kälte
• Hitzeaversion
• evtl. schmerzhaft geschwollene Lippen, Zunge und Wangen
• Obstipation
• konzentrierter Urin
• trocken
• rot
• gelber Belag• schnell (Shuo)
• voll (Shi)
• evtl. schlüpfrig (Hua)
• Yang-Konstitution und Diätfehler mit scharf gewürzten, hitzebildenden Speisen und Atkohol führen zu Hitze im Magen, die über die Yangming-Leitbahnen aufflammt und die Luo-Gefäße im Zahnbereich schädigt• Magen-Feuer klären und ableiten
• Schmerzen beenden
• Zahnschmerzen - Hauptpunkte:
• Di 1- (Shangyang), Di 4- (Hegu) klären Hitze vom Yangming-Meridian
• Di 2 (Erjian) anstelle von Di 4, meist noch bessere analgetische Wirkung bei Zahnschmerzen
• Ma 7- (Xiaguan), Ma 6- (Jiache) fördern lokale Qi-Zirkulation im Magen-Meridian, klären Feuer, beseitigen Schmerz
• Dü 18 (Quanliao) macht die Netzgefäße durchgängig, beendet Schmerzen
• SJ 20 (Jiaosun): Kreuzungspunkt zwischen SJ-, Gb- und Di-Meridianen, klärt Hitze und beendet Schmerzen
• bei Schmerzausstrahlung:
• bis in die Schläfen: Ex-HN 5 (Taiyang)
• bis in den Ohrbereich: vorne SJ 21 (Ermen) und Gb 2 (Tingbui), hinter den Ohren: SJ 17 (Yifeng)
• bis in den Unterkiefer: Ma 5 (Daying)
• bis in den Oberkiefer: SJ 20 (Jiaosun)
• Zusatzpunkte:
• bei loderndem Magen-Feuer: Ma 44- (Neiting) entfernt die exzessive Hitze vom Meridian
• Pe 8- (Laogong) leitet zusätzliches Herz-Feuer aus
• bei Zahnfleischschwellungen: SJ 20 (Jiaosun), Dü 8 (Xiaohai)
• bei Schmerzen durch Karies: Di 2- (Erjian), Dü 5- (Yanggu)
• bei begleitendem Kopfschmerz: Ex-HN 5 (Taiyang)
• SJ 21 - (Ermen) bei zum Ohr ausstrahlenden Schmerzen
• bei Vertex-Kopfschmerzen Du 20 (Baihui)
• bei geschwollenen Lymphknoten am Unterkiefer: Dü 17- (Tianrong) vertreibt Hitze-Toxine und Feuchte-Hitze
• bei Zahnchmerzen:
• OP 1 (Zahn), OP 2 (Zahn), OP 27 (Larynx und Zahn), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula), OP 55 (Shenmen), OP 26 (Zahnschmerz), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• bei Kieferschmerzen: OP 95 (Niere), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula)
• Schmerzpunkte:
• OP 55 (Shenmen), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• Anwendung:
• Punkte mit ableitender Nadeltechnik setzen
• 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Qing Wei San zusätzlich: Gypsum fibrosum (Shi Gao), Glycyrrhizae Rx. (et Rz.) (Gan Cao), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Cyathulae Rx. (Chuan Niu Xi), Scrophulariae Rx. (Xuan Shen), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi)
• bei sehr starken Zahnschmerzen zusätzlich Asari Rx. et. Rz. (Xi Xin)
• Akupunktur bei Kieferschmerzen:
• Hauptpunkte: Ma 42- (Chongyang) in Kombination mit Mi 4- (Gongsun) leiten Magen-Hitze vom Yang- in den gekoppelten Yin-Meridian aus
• bei Schmerzen im Unterkieferbereich Ma 5 (Daying)
• bei Schmerzen im Oberkiefer SJ 20 (Jiaosun)
• Zusatzpunkte:
• bei Magen-Feuer: Oberkiefer: Ma 7 (Xiaguan), Ma 34- (Liangqiu), Ma 44 (Neiting), Di 2- (Erjian)
• Unterkiefer: Ma 4- (Dicang), Di 4- (Hegu, Ma 6 (Jiache)
Mundhöhle und ZähneZahn- und Kieferschmerzen (Ya Tong)Leber- und Nieren-Yin-Mangel mlt Leere-Hitze• dumpfe Zahn- und/oder Kieferschmerzen
• Zahnlockerung
• Pulpa rneist ohne Rötung und Schwellung
• Rötung von Lippen und Wangen
• Palpitationen
• Schwindel
• Unruhe und Rastlosigkeit
• Schlafstörungen
• Schmerzen und Schwäche lumbal und in den Beinen
• rot
• trocken
• wenig Belag• dünn (Xi)
• schnell (Shuo)
• erschtöpfender Lebenswandel, Alter etc. verbrauchen Yin von Leber und Niere mit relativ überschüssigem Yang, das aufsteigt und die Luo-Gefäße im Zahnbereich schädigt• Meridiane durchgängig machen
• Yin nähren
• Leere-Hitze ableiten
• Schmerzen beenden
• Zahnschmerzen - Hauptpunkte:
• Di 1- (Shangyang), Di 4- (Hegu) klären Hitze vom Yangming-Meridian
• Di 2 (Erjian) anstelle von Di 4, meist noch bessere analgetische Wirkung bei Zahnschmerzen
• Ma 7- (Xiaguan), Ma 6- (Jiache) fördern lokale Qi-Zirkulation im Magen-Meridian, klären Feuer, beseitigen Schmerz
• Dü 18 (Quanliao) macht die Netzgefäße durchgängig, beendet Schmerzen
• SJ 20 (Jiaosun): Kreuzungspunkt zwischen SJ-, Gb- und Di-Meridianen, klärt Hitze und beendet Schmerzen
• bei Schmerzausstrahlung:
• bis in die Schläfen: Ex-HN 5 (Taiyang)
• bis in den Ohrbereich: vorne SJ 21 (Ermen) und Gb 2 (Tingbui), hinter den Ohren: SJ 17 (Yifeng)
• bis in den Unterkiefer: Ma 5 (Daying)
• bis in den Oberkiefer: SJ 20 (Jiaosun)
• Zusatzpunkte:
• bei Nieren-Yin-Mangel (mit Mangel-Hitze): Ni3+ (Taixi), Ni7(Fuliu) nähren Nieren-Yin und unterstützen die Niere
• als Lokalpunkt Dü 18 (Quanliao) befreit die Luo-Gefäße, beendet Schmerzen, Ni 2 (Rangu) klärt Leere-Hitze der Niere
• bei zusätzlichem Vertex-Kopfschmerz: Du 20 (Baihui)
• bei Zahnfleischschwellungen: SJ 20 (Jiaosun), Dü 8 (Xiaohai)
• bei Schmerzen durch Karies: Di 2- (Erjian), Dü 5- (Yanggu)
• bei begleitendem Kopfschmerz: Ex-HN 5 (Taiyang)
• SJ 21 - (Ermen) bei zum Ohr ausstrahlenden Schmerzen
• bei Vertex-Kopfschmerzen Du 20 (Baihui)
• bei geschwollenen Lymphknoten am Unterkiefer: Dü 17- (Tianrong) vertreibt Hitze-Toxine und Feuchte-Hitze
• bei Zahnchmerzen:
• OP 1 (Zahn), OP 2 (Zahn), OP 27 (Larynx und Zahn), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula), OP 55 (Shenmen), OP 26 (Zahnschmerz), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• bei Kieferschmerzen: OP 95 (Niere), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula)
• Schmerzpunkte:
• OP 55 (Shenmen), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• Anwendung:
• Punkte mit ableitender Nadeltechnik setzen
• 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Zhi Bai Di Huang Wan und zusätzlich: Lycii Cx. (Di Gu Pi), Achyranthis bidentatae Rx. (Niu Xi), Drynariae Rz. (Gu Sui Bu)• Akupunktur bei Kieferschmerzen:
• Hauptpunkte: Ma 42- (Chongyang) in Kombination mit Mi 4- (Gongsun) leiten Magen-Hitze vom Yang- in den gekoppelten Yin-Meridian aus
• bei Schmerzen im Unterkieferbereich Ma 5 (Daying)
• bei Schmerzen im Oberkiefer SJ 20 (Jiaosun)
• Zusatzpunkte:
• bei Yin-Mangel mit Mangel-Feuer: Ni 3+ (Taixi), Bl 23+ (Shenshu)
• zusätzliche Lokalpunkte: Oberkiefer: Ma 7, Dü 18
• Unterkiefer: Ma 6, Ma 4
Mundhöhle und ZähneZahn- und Kieferschmerzen (Ya Tong)Qi-Mangel• ausgedehnter, dumpfer Zahn- und/oder Kieferschmerz
• geschwollenes, evtl. leicht gerötetes Zahnfleisch
• Blässe
• Erschöpfung
• leise Stimme
• evtl. Spontanschweiß
• Palpitationen
• Schwindel
• blass
• evtl. Zahneindrücke
• dünner, weißer Belag• leer
• schwach (Ruo)
• chronische Überanstrengung verbraucht das Qi
• bei Qi-Mangel wird das Blut nicht ausreichend bewegt, es kommt zu Mangelernährung im Zahnbereich und durch die mangelnde Qi- und Blutbewegung zu Schmerzen
• Meridiane durchgängig machen
• Qi stärken
• Schmerzen beenden
• Zahnschmerzen - Hauptpunkte:
• Di 1- (Shangyang), Di 4- (Hegu) klären Hitze vom Yangming-Meridian
• Di 2 (Erjian) anstelle von Di 4, meist noch bessere analgetische Wirkung bei Zahnschmerzen
• Ma 7- (Xiaguan), Ma 6- (Jiache) fördern lokale Qi-Zirkulation im Magen-Meridian, klären Feuer, beseitigen Schmerz
• Dü 18 (Quanliao) macht die Netzgefäße durchgängig, beendet Schmerzen
• SJ 20 (Jiaosun): Kreuzungspunkt zwischen SJ-, Gb- und Di-Meridianen, klärt Hitze und beendet Schmerzen
• bei Schmerzausstrahlung:
• bis in die Schläfen: Ex-HN 5 (Taiyang)
• bis in den Ohrbereich: vorne SJ 21 (Ermen) und Gb 2 (Tingbui), hinter den Ohren: SJ 17 (Yifeng)
• bis in den Unterkiefer: Ma 5 (Daying)
• bis in den Oberkiefer: SJ 20 (Jiaosun)
• Zusatzpunkte:
• bei Qi-Mangel: Ma 36+ (Zusanli), Ren 12+ (Zhongwan), Bl 20+ (Pishu), Bl 21+ (Weishu) stärken Milz und Magen
• bei Zahnfleischschwellungen: SJ 20 (Jiaosun), Dü 8 (Xiaohai)
• bei Schmerzen durch Karies: Di 2- (Erjian), Dü 5- (Yanggu)
• bei begleitendem Kopfschmerz: Ex-HN 5 (Taiyang)
• SJ 21 - (Ermen) bei zum Ohr ausstrahlenden Schmerzen
• bei Vertex-Kopfschmerzen Du 20 (Baihui)
• bei geschwollenen Lymphknoten am Unterkiefer: Dü 17- (Tianrong) vertreibt Hitze-Toxine und Feuchte-Hitze
• bei Zahnchmerzen:
• OP 1 (Zahn), OP 2 (Zahn), OP 27 (Larynx und Zahn), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula), OP 55 (Shenmen), OP 26 (Zahnschmerz), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• bei Kieferschmerzen: OP 95 (Niere), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula)
• Schmerzpunkte:
• OP 55 (Shenmen), OP 26a (Hirnanhang), OP 29 (Polster)
• Anwendung:
• Punkte mit ableitender Nadeltechnik setzen
• 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Bu Zhong Yi Qi Tang zusätzlich Poria (Fu Ling), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), Piperis longi Fr. (Bi Ba), Angelicae dahuricae Rx. (Bai Zhi)• Akupunktur bei Kieferschmerzen:
• Hauptpunkte: Ma 42- (Chongyang) in Kombination mit Mi 4- (Gongsun) leiten Magen-Hitze vom Yang- in den gekoppelten Yin-Meridian aus
• bei Schmerzen im Unterkieferbereich Ma 5 (Daying)
• bei Schmerzen im Oberkiefer SJ 20 (Jiaosun)
Mundhöhle und ZähneAnalgesie bei Zahnextraktion• bei Hinweis auf lnfektion immer zahnärztliche Sanierung und ggf. antibiotische Unterstützung• Meridiane durchgängig machen
• Schleim-Feuchtigkeit entfernen
• Di 4- E (Hegu): Hauptschmerzpunkt, wird in der Klinik am häufigsten angewandt, wirkungsvoller ist aber oft Di 2 (Erjian)
• Elektrostimulation (5.1.2) besser mit Di 4
• Pe 6- E (Neiguan): Sedativpunkt
• möglich sind auch Lokalpunkte:
• Ma 6- (Jiache), Dü 18- (Quanliao) für obere Zahnreihe
• Ma 5 (Daying) für untere Zahnreihe
• evtl. auch auf der gegenüberliegenden Seite
• OP 26a (Hirnanhang), OP 55 (Shenmen), OP 5 (Maxilla), OP 6 (Mandibula), OP 26 (Zahnschmerzpunkt), OP 27 (Larynx-Zahn), OP 29 (Polster)
• Nadelung auf betroffener Seite, evtl. Dauernadeln
• Chinesische Schädelakupunktur (5.7.2): untere 2/5 der sensorischen Zone beidseits nadeln
• Handakupunktur:
• ,"Zahnschmerzen" HP 26, evtl. "Larynx-Pharynx" HP 13 mit stark ableitender Nadeltechnik (siehe Plus im Web)
• Akupressur: an Di 1 oder Di 2 (stark ableiten)
• bei starken Schmerzen Elektrostimulation der den Schmerzbereich lokal eingrenzenden Punkte wie Ma 6- (Jiache), Ma 7- (Xiaguan), Dü 18- (Quanliao)
• Fernpunkte: Di 4- (Hegu) oder Di 2- (Erjian)
• zusätzliche Lokalpunkte bei Druckdolenz: Ma 4- (Dicang), Ex-HN (Keliao), Ex-HN (Dihe) (in der vorderen Medianlinie auf Höhe des Kinnvorsprungs)
Mundhöhle und ZähneMundentzündungen (Kou Chang)Hitze-Akkumulation in Herz und Milz/Magen• verstreute oder zusammengeballte mukoide membraniöse Entzündungen/Ulzerationen im Mund mit schmutzigen oberflächlichen Pseudomembranen
• umgeben von tiefroter Schwellung
• Brennschmerzen
• Schlucken/ Essen/Sprechen erschwert
• Obstipation
• zusätzlich: Herzfeuer (Unruhe, Reizbarkeit)
• Loderndes Magen-Feuer (evtl. Brechreiz, Erbrechen, Säurereflux, fauliger Mundgeruch)
• rot• dicker, weißer oder gelber Belag
• klebrig-schmierig
• schnell (Shuo)
• evtl. schlüpfrig (Hua)
• Diätfehler mit reichhaltigen, scharf gewürzten und fettigen Nahrungsmitteln, die sich in Hitze transformieren und Hitze in der Milz und im Herzen akkumulieren lassen
• Öffner der Milz ist der Mund und Öffner des Herzens die Zunge
• wenn akkumulierte Hitze entlang der Leitbahnen nach oben steigt, kommt es zu Ulzerationen im Mund- und Zungenbereich
• Hitze klären
• Toxine entfernen
• Hauptpunkte: Ma 4 (Dicang) oder Ma 6 (Jiache) oder Ren 24 (Chengjiang) als Lokalpunkte
• Di 4 (Hegu) als Fernpunkt, ableitend nadeln
• Zusatzpunkte: Ex-UE 10 (Sifeng), SJ 1- (Guanchong), Ma 44- (Neiting) schmerzstillend
• Ma 44 (ein Hauptpunkt!) leitet Magen-Feuer aus
• Pe 8- (Laogong) klärt Hitze vom Herzen und Magen, gut bei Mundulzerationen
• He 7 (Shenmen) und Pe 6 (Neiguan) beruhigen den Geist-Shen
• Kombination: Bl 15 (Xinshu), Bl 20 (Pishu), Bl 27 (Xiaochangshu), Mi 9 (Yinlingquan), Pe 8 (Laogong): klären Hitze und leiten Feuer ab
• Lokal-/Regionalpunkte: Du 27 - (Duiduan, an der Kreuzung Philtrum mit Oberlippe), Du 28 - (Yinjiao, unmittelbar innerhalb der Oberlippe in der Falte zwischen Kiefer und Oberlippe) entfernen lokal Hitze/Wind
• Ex-HN (Qianzhengxue, 0,5-1 Cun vor dem Ohrläppchen) gegen Stomatitis und Zungenbrennen, vertreibt lokale Hitze und Wind
• OP 84 (Mund), OP 22 (Endokrinium), OP 55 (Shenmen), OP 4 (Zunge), zusätzlich bei Pilzbefall OP 13 (Nebenniere), OP 97 (Milz), OP 29 (Polster-Occiput)
• Anwendung:
• 3-4 der drucksensibelsten Punkte auswählen, mit ableitender Nadeltechnik
• 20 min belassen
• Dauernadeln oder Samenkörner applizierbar
• Variation von Liang Ge San (7.6.5.a) enthält:
• Forsythiae Fr. (Lian Qiao), Rhei Rx. et Rz. (Da Huang), Natrii Sulfas (Mang Xiao), Anemarrhenae Rz. (Zhi Mu), Coptidis Rz. (Huang Lian), Menthae haplocalycis Hb. (Bo He), Lophatheri Hb. (Dan Zhu Ye), Glycyrrhizae Rz. (et Rz.) (Gan Cao), Cimicifugae Rz. (Sheng Ma)
• zur äußerlichen Anwendung Fu Yan San enthält:
• Scutellariae Rx. (Huang Qin), Coptidis Rz. (Huang Lian), Gardeniae Fr. (Zhi Zi), Zingiberis Rz. (Gan Jiang), Phellodendri Cx. (Huang Bai), Asari Rx. et Rz. (Xi Xin), jeweils zu gleichen Teilen (15 g)
• die lnhaltsstoffe zu einem Puder zermahlen, miteinander mischen und auf die betroffenen Areale auftragen
• Mikroaderlass mit Dreikanmadel (5.1.6) an He 7
• Tipp:
• bei chronischen Mundulzerationen Puder aus Evodiae Fr. (Wu Zhu Yu) mit Essig zu einer Paste verrühren
• als Kompresse auf Ni 1 vor dem Schlafengehen befestigen und über Nacht belassen:
• leitet pathogenes Feuer nach unten ab
Mundhöhle und ZähneMundentzündungen (Kou Chang)Disharmonie zwischen Herz und Niere