Zang-Fu-Funktionskreis

Leber-Gan (Zang-Organ)

Funktionen:

  • speichert das Xue
  • hält den Qi-Fluss aufrecht
  • kontrolliert die Sehnen
  • spiegelt sich in den Nägeln
  • öffnet sich zu den Augen
  • beherbergt die Hun-Seele

Das junge Yang (Shao Yang), das der Wandlungsphase Holz zugeordnet ist, entfaltet das, was im Funktionskreis der Niere angelegt ist. Es mag hier die Vorstellung eines Triebes im Frühling mitspielen, der frei nach oben schießt. Die dem Funktionskreis der Leber entsprechende energetische Wirkung ist die sanft ansteigende Wärme.
In den klassischen Texten wird der Funktionskreis der Leber mit einem General verglichen, der Strategien entwirft. Er hat die Aufgabe, die Kräfte zu mobilisieren, zu ordnen und bereitzustellen. Der Funktionskreis der Leber ist modern ausgedrückt der Manager im Körper. Letztlich lässt die Art der Lebensplanung auf den Zustand des Leberfunktionskreises eines Menschen schließen. Entschlusskraft und Initiative sind zwei Schlüsselbegriffe für den Funktionskreis der Leber. Mut und Durchsetzungsvermögen gehören in den selben Zusammenhang. Genauso fällt in diesen Bereich die Phantasie.

Eine der Hauptaufgaben des Funktionskreises der Leber ist die Aufrechterhaltung eines ungehinderten Qi-Flusses. Er ist der große Modulator, macht die Feinabstimmung im Körper. Kommt der Qi-Fluss ins Stocken, entstehen Spannungszustände, die sich in den vielfältigsten Symptomen äußern können. Der Funktionskreis steht deshalb für Bewegung, aber auch Unruhe und Tonuserhöhung. Reizbarkeit, Zorn und Wut sind Merkmale eines gestörten Funktionskreises der Leber.

Die Körperstrukturen, die Bewegung auslösen, gehören zum Funktionskreis der Leber. Behelfsmäßig wird oft von Sehnen und Bändern gesprochen. Das bedeutet, die ganze Motorik ist als eine Komponente des Funktionskreises der Leber zu betrachten. Paresen, Krämpfe etc. haben in der TCM immer auch eine hepatische Komponente.

Der Funktionskreis der Leber hat viel mit dem Schützen des Yin zu tun. Ausdruck dieses Zusammenhangs ist seine Rolle als Gefäß des Xue.

Nach chinesischer Vorstellung liegt das Organ Leber in den Hypochondrien. Schmerzen in diesem Bereich gelten als sicherer Hinweis auf eine Störung des Funktionskreises der Leber. Die Leber bewirkt die Produktion der Galle und deren Exkretion in den Verdauungstrakt. Die Energie, die wie eine keimende Pflanze mit ungeheurer Vitalität aus dem Funktionskreis der Leber kommt, gibt dem Menschen Kreativität und Entschlossenheit. Der Funktionskreis der Leber fördert das Wachstum. Er fördert es aber auch im pathologischen Sinne. Fehlt die Kontrolle über diese Kräfte, schlägt das Leber-Yang hoch und äußert sich in Zornausbrüchen, Reizbarkeit etc. Therapeutisch ist dieses hochschlagende Leber-Feuer eines der ganz zentralen Themen in der Praxis.

Es ist klar, dass in einer Gesellschaft, die das jugendlich-dynamische fetischhafte verehrt, der Funktionskreis der Leber ganz besonderer Belastung ausgesetzt ist. Deshalb dürfen wir uns über die hohe Zahl von Kreislaufpatienten nicht wundern. 
Ebenso ist es nicht erstaunlich, dass der Körper mit den von den klimatischen Gegebenheiten gesetzten Reizen nicht mehr umzugehen vermag. Die Folgen sind: Wind, Föhn, Zugluftempfindlichkeit und Allergien. Dies hat einen Zusammenhang mit dem klimatischen Faktor, der zum Funktionskreis der Leber gehört: mit Wind. Die Irritationen des Funktionskreises der Leber geschehen durch den ganzen Komplex, der unter Wind zu verstehen ist. So kann etwa innerer Wind zu Konvulsionen führen.
Ist der Leberfunktionskreis intakt, hat er eine regulierende Funktion. Er hilft, in der Ruhephase die Energien wieder aufzubauen. Ausgedrückt wird dieser Vorgang durch die Tatsache, dass das Xue in der Ruhephase zum Funktionskreis der Leber zurückfließt.

Die Leber-Leitbahn hat ihre Yang-Entsprechung in der Gallenblasen-Leitbahn.

Die Geschmacksrichtung des Funktionskreises der Leber ist das Saure. Das bedeutet, dass mäßiger Genuss den Funktionskreis stützt, ein Übermaß ihn verletzt.

Als Sinnesorgan bzw. Öffnung des Funktionskreises der Leber gelten die Augen. In den klassischen Texten heißt es: Die Leber öffnet sich zum Auge. Das Auge ist gleichzeitig ein Spiegel der Zustände im Funktionskreis der Leber. Wenn das Auge mit Xue versorgt ist, sieht man gut. Die dem Funktionskreis entsprechende Körperflüssigkeit sind die Tränen.
Die stimmliche Manifestation ist das Schreien.

Das Gespannte und das Überreizte spiegelt sich in dem zum Funktionskreis der Leber gehörigen, wie eine Bogensaite gespannten Puls (Pulsus chordalis, Xian Mai). Er entsteht dadurch, dass zu viel Yang-Kräfte bei einem geschwächten Yin vorhanden sind.

Der Funktionskreis der Leber ist physiologisch gebunden an seine Yang-Entsprechung, den Funktionskreis der Gallenblase. Die physiologische Gegensteuerung erfahrt er durch den Funktionskreis der Lunge.

Makrokosmischen Bezüge sind das Huhn als Haustier, der Weizen als Getreideart, die behaarten Tiere, der Planet Jupiter und der erste und zweite Monat des chinesischen Jahres (Februar/März).

 

Die physiologischen Hauptaufgaben des Funktionskreises der Leber sind:

  • speichern des Xue
  • Aufrechterhaltung des Qi-Flusses
  • Kontrolle der Sehnen und Bänder

Funktionen im Detail

1.) Aufrechterhaltung des freien Flusses


Die Leber ist für die Aufrechterhaltung eines harmonischen und unbehinderten Qi und Xue-Flusses verantwortlich. Da ein behinderter Qi-Fluss Ursache fast aller Störungen des Funktionskreises des Herzens ist, betrachtet man diese Aufgabe als die wichtigste des Funktionskreises der Leber.
Fliesst das Qi ungehindert, kommt es auch emotional zu keinen Stauungen. In den chinesischen Texten heisst es, der Funktionskreis der Leber habe die Aufgabe, das Qi zu glätten. Dies bedeutet, dass er in der Lage ist, emotionales Ungleichgewicht wieder ins Lot zu bringen. Depression, Frustration und Ärger sind Ausdruck einer Störung des Qi-Flusses im Funktionskreis der Leber. Eine Reihe psychosomatischer Störungen Stressphaenomene, Globusgefühl, prämenstruelles Syndrom u.a.m. sind direkte 

Folgen eines nicht mehr normal zirkulierenden Leber-Qi’s. Wie immer können Ursache und Wirkung vertauscht sein. Das bedeutet, dass eine Störung des Funktionskreises der Leber zu einer behinderten Zirkulation des Qi führen kann.
Das Qi des Funktionskreises der Leber soll aufsteigen und sich nach allen Richtungen ausbreiten. Damit bewirkt ein normal funktionierender Funktionskreis der Leber das reibungslose Funktionieren der übrigen Funktionskreise.
Diese Aussagen geben einen Hinweis auf das therapeutische Konzept, das einer Behinderung des Qi-Flusses entspricht. Man spricht von einem Glätten der Leber. Der naheliegende Vergleich ist eher ein Schmieren der Leitbahnen. Dafür stehen verschiedene technische Konzepte zur Verfügung.

2.) Speichern des Xue


Der Funktionskreis der Leber speichert das Xue. Deshalb sprechen die klassischen Texte vom Meer des Xue. Der Begriff, der für Speichern meist verwendet wird, ist cang. Cang ist mehr als nur speichern. Der Funktionskreis der Leber ist dafür besorgt, dass ausreichend Xue vorhanden ist und stellt es bei Bedarf zur Verfügung, er verteilt es aber nicht. Diese Aufgabe übernimmt der Funktionskreis der Milz.
Während der Ruhephasen kehrt das Xue in den Funktionskreis zurück. In der aktiven Phase stellt er den Muskeln und Sehnen, den Leitbahnen und den übrigen Funktionskreisen genug Xue zur Verfügung, damit diese ihre Funktionen erfüllen können (Su Wen, Kap. 10). Damit ist die Nährung und Befeuchtung der entsprechenden Bereiche gewährleistet. Kommt das Xue nicht ausreichend oder nicht zur richtigen Zeit an, kommt es zu Xue-Mangel-Pathologien. Alle der Wandlungsphase Holz, bzw. dem Funktionskreis der Leber entsprechenden Strukturen können betroffen sein: Augen, Nägel, Muskeln und Sehnen etc.. Eine mangelhafte Versorgung mit Xue setzt die Fähigkeit zur Abwehr pathogener Faktoren erheblich herab. 

Der Funktionskreis der Leber hat deshalb sehr viel mit dem Immunsystem des Menschen zu tun, wenn er auch nicht allein 

dafür verantwortlich ist. Eine entscheidende Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch der Funktionskreis der Lunge (Wei Qi!), was oft dazu fuhrt, dass man die Rolle des Funktionskreises der Leber unterschätzt.
Weil er den anderen Funktionskreisen und dem Körper generell Xue zur Verfügung stellt, hat der Funktionskreis der Leber sehr viel zu tun mit der Regelung der Menstruation. Xue-Störungen des Funktionskreises der Leber wirken sich ganz direkt auf die Menses aus. Xue-Mangel äussert sich als Amenorrhö oder Oligorrhö, Xue-Fülle oder Hitze des Xue erscheinen als Meno oder Metrorrhagie. Xue-Stasen führen zu schmerzhaften, klumpigen, dunklen Blutungen.:
Da die Leitbahn der Leber durch den Genitalbereich zieht, gibt es noch weitergehende Beziehungen zu Sexualität und Fertilität.
Die Frau ist in viel stärkerem Masse auf das Xue angewiesen als der Mann. Sie verbraucht bei der Menstruation, während der Schwangerschaft und der Geburt viel Xue. Das Gleichgewicht von Qi und Xue ist bei der Frau Richtung Qi verschoben. Qi-Mangel tritt bei Männern häufiger auf. Entsprechende Krankheiten sind Infarkt, Kreislaufprobleme etc..

3.) Sitz der Hun-Seele


Der spirituelle Aspekt des Funktionskreises der Leber ist das, was die Chinesen als Hun bezeichnen. Einmal mehr steht man vor dem Dilemma, einen Begriff eindeutschen zu müssen, für den unser Kulturkreis keine Entsprechung hat. Vorgeschlagen wurde „Wanderseele“, aber das ist nicht präziser als Porkerts Erklärung „individualcharakteristisch aktiv konstellierende Kraft“. Hun ist ein Yang-Aspekt. Das chinesische Schriftzeichen enthält als Bestandteile das Zeichen für Geist und ein Element, das Wolken bedeutet. Da Hun die Wandlungsphase Holz repräsentiert, ist das Moment des Auslösens, der Potentialität mitgedacht. Hun initiiert das Shen. Hun besteht nach dem Tode weiter und geht zurück in den ätherischen Raum, ohne aber die Individualität aufzugeben. Unter bestimmten Bedingungen, etwa im Traum, ist Hun sogar in der Lage, den lebenden Körper zu verlassen. Dafür finden wir etwa in den Geistergeschichten von Pu Song Jing eine grosse Zahl von Beispielen.

Hun muss immer im Zusammenspiel mit seinem Gegenpart Po (vgl. Funktionskreis der Lunge) gesehen werden, da sie nur der Yang- bzw. Yin-Aspekt des selben Phänomens darstellen. In nichtmedizinischen Texten ist üblicherweise von drei Hun die Rede, was leicht verständlich ist, da sich dieser spirituelle Aspekt auf allen drei Ebenen (Himmel Mensch Erde) zu realisieren hat. In China geht der Begräbniszeremonie ein Ritual voraus, das Zhao Hun heisst, das Zurückrufen des Hun. 

Man geht dazu auf das Dach des Hauses und ruft den Hun-Aspekt des soeben Verschiedenen zurück. Erst, wenn dieser nicht in den Körper zurückkehrt, werden dem Leichnam so rasch wie möglich die Körperöffnungen mit Jade oder Reis verstopft, und dieser dann eingesargt, damit die Po-Seelen im Körper bleiben. Diese nämlich schaden, wenn sie sich frei bewegen können, den Lebenden.

Einzig ein geschwächter Funktionskreis der Leber vermag Hun nicht mehr zu halten, so dass die Hun-Seele ziellos umherirrt. Dies geschieht dann vor allem nachts. In schweren Fällen äussert sich das Umherstreifen des Hun auch tagsüber in Motivationslosigkeit, fehlender Lebensplanung oder allgemeiner Orientierungslosigkeit. Manche Patienten berichten in dieser Situation von einem Gefühl des Schwebens.

Hierher gehören im Grunde auch eine Reihe von Träumen, die schon im Su wen als typisch für den Funktionskreis der Leber erwähnt werden. Da ist zuerst, nicht erstaunlich, der Traum davon, dass man zornig sei. Dann Träume von stark duftenden Pilzen und der Traum, man liege unter einem Baum und könne sich nicht erheben. Der phallische Charakter dieser Träume passt die Funktionskreise gut zusammen mit der Gesamtcharakteristik des Funktionskreises.

Die Beziehungen des Funktionskreises der Leber

1.) Die Gefühlsäusserung ist die Wut


Die Wut entspricht in ihrer Dynamik dem Funktionskreis der Leber, bzw. der Wandlungsphase Holz. Die Wut lässt das Qi hochschlagen und greift auf den Funktionskreis des Herzens über. Da die Dynamik der Wut die Yin-Kräfte schädigt, heisst es: Die Wut schadet der Leber.

2.) Die entsprechende Körperflüssigkeit sind die Tränen


Da sich der Funktionskreis der Leber in die Augen öffnet, werden die Tränen der Leber zugeordnet.

3.) Kontrolle der Sehnen, die äussere Erscheinung sind die Nägel


Das Leber-Yin und das Xue nähren und befeuchten die Sehnen und Bänder. Funktioniert diese Versorgung, sind die Sehnen elastisch und ermöglichen eine normale Funktion der Gelenke. Die Muskeln arbeiten harmonisch. Störungen der Beweglichkeit man kann da an Paresen und den ganzen rheumatischen Komplex denken haben immer auch eine hepatische Komponente. Damit wird klar, wie wichtig die Entspannung des Funktionskreises der Leber für alle Bereiche ist. Da der pathogene Faktor, der zum Funktionsbeis der Leber gehört, Wind ist, wird erklärbar, warum Wind-Attacken meist von 

Sensibilitätsstörungen und Bewegungsbehinderungen begleitet sind: Nackenstarre, Konvulsionen (z.B. bei Meningitis), Muskelschmerzen bei grippalen Infekten etc.
Eine weitere Manifestation des Leberfunktionskreises sind die Nägel. In der TCM gelten die Nägel als äussere Fortsetzung der Sehnen, weshalb sie direkt vom Xue bzw. vom Leber-Yin abhängig sind. Der Zustand der Nägel lässt somit einen ziemlich direkten Schluss auf den Zustand des Funktionskreises der Leber zu.

4.) Öffnung zum Auge


Jeder Funktionskreis hat einen gewissen Einfluss auf das Auge. Aber wegen der Versorgung mit Xue und der direkten Verbindung der Leber-Leitbahn mit dem Auge hat der Funktionsbeis der Leber eine besonders intensive Beziehung zu diesem Sinnesorgan. Das Auge funktioniert nur, wenn es ausreichend mit Xue versorgt wird. Das wiederum belegt, dass zwar der Funktionskreis der Leber eine wichtige Rolle für das Auge spielt, dass aber letztlich alle an der Xue-Bildung 

beteiligten Funktionskreise mit involviert sind. Die Abnahme der Sehkraft im Alter hat beispielsweise wenig mit dem Funktionskreis der Leber zu tun. Sie ist viel mehr auf eine Erschöpfung des Funktionskreises der Niere, insbesondere des Jing zurückzuführen.
Im Auge spiegelt sich ausserdem das Shen, was den Bezug zum Funktionskreis des Herzens herstellt.

Speicher-Zang-Organ

Der Leber-Meridian gehört zu den sogenannten Zang-Organen.
Das chinesische Schriftzeichen für Zang beinhaltet „Fleisch“ und „Speichern“. 
Unterschieden werden fünf Speicherorgane (Wu Zang): Herz (Xin), Leber (Gan), Nieren (Shen), Milz (Pi), Lunge (Fei).
Die Zang-Organe sind verantwortlich für die Aufnahme, Transformation, Produktion, Speicherung, Freisetzung und Regulation der „vitalen Substanzen bzw. Funktionen“ von Qi, Blut-Xue, Essenz-Jing und Flüssigkeiten-Jin-Ye sowie Geist-Shen.

In Relation zu den Fu-Organen gehören sie eher zum Yin-Aspekt des Körpers. Sie kommunizieren nicht direkt mit der Außenwelt. Jedem Zang-Organ kann nach der Zang-Fu-Theorie ein bestimmter Charakter, bestimmte Funktionen, ein Körpergewebe sowie ein Öffner (meist ein Sinnesorgan), nach der Fünf-Phasen-Theorie auch ein Sekretionsmedium, eine Emotion sowie ein Klimafaktor (auf den es besonders empfindlich reagiert) zugeordnet werden.

Gemütsverfassung

Vermeiden Sie es, in Hektik zu essen. Versuchen Sie, sich Freiräume zu schaffen, in denen Sie in Ruhe essen können. Essen nicht „nebenbei“, sondern schaff en Sie sich dafür den nötigen Rahmen in Form kleiner Pausen.

Verdauungsbeschwerden

Essen Sie so viel, wie Sie mögen, aber nicht mehr. Falls Sie sich mehr, als ihr Hunger vertragen kann, auf den Teller gelegt haben, lassen sie – entgegen aller „Gewissensbisse“ – den Rest stehen, der zu viel ist. Wer satt ist, sollte sich nicht zum Weiteressen zwingen. Beim nächsten Mal können Sie von vornherein weniger auf den Teller nehmen.
Vermeiden Sie größere Mengen an Nahrungsmitteln wie 

Hülsenfrüchte und Kohl, von denen Sie wissen, dass Sie Blähungen fördern. Nehmen Sie stattdessen möglichst regelmäßig kleinere Mengen davon zu sich, z.B. in Form von selbst hergestellten Brotaufstrichen (z.B. Linsenpaste) oder Salate aus gekochten oder blanchierten Gemüsen (Weißkohlsalat, Bohnensalat), die Sie mit Kümmel oder Fenchel würzen.

Blutmangel

Essen Sie regelmäßig Suppen, bestehend aus Fleisch vom Suppenhuhn oder Rindfleisch mit Mark- und Sandknochen, dazu Wurzelgemüse der Jahreszeit. Die Suppe können Sie durch ein Sieb passieren und die Flüssigkeit heiß in Gläser mit Schraubverschluss füllen. Von diesem Vorrat können Sie über 

einen längeren Zeitraum täglich ein Glas erwärmen und in Verbindung mit einer Mahlzeit trinken. Suppen fördern die Blutproduktion, ebenso Säfte aus dunkelroten oder schwarzen Trauben sowie Johannisbeeren. Vegetarier geben statt Fleisch Hülsenfrüchte und Tofu, evtl. auch Seitan in die Suppe.

Zuordnungen

Wandlungsreich: Holz
Himmelsrichtung: Ost
Geschmacksrichtung: sauer
Jahreszeit: Frühling
Umwandlung: Zeugung
Tageszeit: Morgen
Witterung: Wind
Wandlungsphase: schwaches Yang
Zang-(Yin / Speicher-)Organ: Leber
Fu-(Yang- / Hohl-)Organ: Gallenblase
Sinne: sehen
Sinnesorgan: Auge
Körpergewebe: Sehne
Emotion: Zorn
Körperflüssigkeit: Tränen
Lautäußerung: schreien

Organuhr

23 bis 1 Uhr – Gallenblasenmeridian (Yang) – Holz
1 bis 3 Uhr – Lebermeridian (Yin) – Holz

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