Therapie nach kombinierten Zang Fu-Syndromen

Diese Tabelle richtet sich vorrangig an TCM-Fachpersonal, um zur Erstellung oder Überprüfung eines Therapiekonzeptes hilfreiche Informationen und Details zu liefern.

Im Suchfeld der Tabelle können einzelne Begriffe eingeben werden wie z.B. Leber Niere Milz oder in Kommata eingeschlossene Begriffe, wie z.B. „chronische Depressionen“ „Blutverlust“. Somit besteht die Möglichkeit, durch Eingabe von Begriffen, das Therapiekonzept immer weiter einzugrenzen und eine optimale Auswahl zu erzielen. Sofern die Begriffe in der Form eingegeben werden, wie sie in der Tabelle vorkommen, werden alle dazugehörigen Tabelleneinträge angezeigt.

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Übersicht kombinierte Zang Fu-Syndrome

SyndromBa GangLeitsymptomeBegleitsymptomePathomechanismusZungeZungenbelagPulsCaveTherapieprinzipAkupunkturRezepturwichtigste Kräuter lat.wichtigste Kräuter Pin Yin
Herz- und Lungen-Qi-Mangellnnen-Mangel• Palpitationen mit Ängstlichkeit
• Kurzatmigkeit
• Husten Keuchatmung bei Belastung mit dünnem, klarem Sputum
• thorakales Engegefühl
• Spontanschweiß
• helle Blässe, Erschöpfung, Müdigkeit, Kraftlosigkeit
• Konzentrationsstörungen
• schwache Stimme, mag nicht reden
• Spontanschweiß
• alle Symptome können durch Belastung ausgelöst oder verstärkt werden
• bei zusätzlichem Milz-Qi-Mangel Appetitverlust, abdominale Völle, weiche, breiige Stühle
• emotionale und Stressfaktoren
• Qi-Stagnation, Blutstase, Schleimretentionen führen bei diesem Muster häufig zu Thoraxschmerzen
• die eigentlichen Mangel-Symptome werden häufig durch Schmerzattacken (als Fülle-Symptom) gekennzeichnet;
Herz- und Lungen-Qi stehen in enger Beziehung zum Sammel-Zong-Qi - chronische Überarbeitung verbrauchen Zong-Qi
• ebenso kann übermäßiger Gebrauch der Stimme, Redner, Sänger das Zong-Qi und damit Herz- und Lungen-Qi schwächen
• Herz und Lunge beeinträchtigen sich gerne wechselseitig - Herz-Qi-Mangel führt zu mangelnder Blutbewegung und kann Lungen-Qi-Mangel verursachen (Qi stagniert im Thorax, statt abzusinken), umgekehrt können Husten, Keuchatmung (durch Lungen-Qi-Mangel) das Herz-Qi verbrauchen
• dieses Muster entwickelt sich gern zu Herz-Blut-Mangel weiter
• blass
• evtl. Zahneindrücke
• dünner, weißer Belag• Ruo Mai (schwacher Puls)
• Xu Mai (leerer Puls)
• evtl. Dai Mai (unregelmäßig intermittierender Puls)
• Herz- und Lungen-Qi stärken
• evtl. Milz-Qi stärken
• Ren 17 reguliert Qi, stärkt Sammel-Zong-Qi, entspannt den Thorax
• Lu 9+ stärkt die Lunge, reguliert den Qi-Fluss
• Bl 13+ M, Bl 15+ M stärken Herz- und Lungen-Qi
• Ren 14+ M reguliert das Herz, beseitigt Schmerz, senkt gegenläufiges Qi ab
• Bl 43+ M stärkt und nährt Lunge, Herz, Milz, Magen, Nieren, unterstützt Yuan-Qi
• Ren 4+ M stärkt Nieren, Yuan-Qi, Essenz-Jing
• Ren 6+ M stärkt Qi allgemein
• Lu 7+ senkt gegenläufiges Lungen-Qi ab
• Pe 6+ entspannt den Thorax, beruhigt Geist-Shen
• Bl 17+ belebt das Blut, löst Blut-Stasen
• Ma 36+ M stärkt Qi allgemein, bei Schlafstörungen zusätzlich Ex-HN (Anmian)
• Bao Yuan Tang
• Modifikationen von Si Jun Zi Tang
• Yang Xin Tang bei gleichzeitigem Herz-, Milz-Qi-Mangel
• Modifikationen von Bu Fei Tang und Sheng Mai San
Herz- und Lungen-Yang-Mangellnnen-Mangel-Kälte• Druck und Schmerz thorakal und kardial
• Palpitationen
• kraftloser Husten
• Keuchatmung
• Kälteaversion
• kalte Hände und Füße
• Lippenzyanose
• kraftloses Husten
• Keuchatmung
• Kälteaversion
• kalte Hände und Füße
• Lippenzyanose
• ist wie bei Herz- und Lungen-Yang-Mangel und findet sich häufig bei Patienten mit Lungen-Qi-Mangel mit bestehendem Yang-Mangel
• durch die enge Beziehung zwischen Herz, Lunge und Zong-Qi können beide in ihrer Yang-Kraft geschwächt werden
• blass oder blauviolett• weißer, feuchter Belag• Chen Mai (tiefer Puls)
• Chi Mai (langsamer Puls)
• Ruo Mai (schwacher Puls)
• Qi (Herz, Lunge) stärken, Yang wärmen
• Thorax entspannen
• Schmerz beseitigen
Moxibustion wichtig!
• Bl 15+ M, Bl 13+ M stärken Lunge und Herz
• Ren 14+ M reguliert Herz, beseitigt Schmerz, senkt gegenläufiges Lungen-Qi ab, entspannt den Thorax
• Lu 9+ M stärkt die Lunge, reguliertden Lungen-Qi-Fluss, reguliert die Blutgefäße
• Ren 6+ M, Ren 4+ M stärken das Yuan-Qi
• Du 4+ M stärkt Nieren und Yang
• Ma 36+ M stärkt Qi allgemein
• Bao Yuan Tang
Herz- und Lungen-Yin-Mangel mit Leere-Hitzelnnen-Mangel-Hitze• Palpitationen
• trockener Husten mit wenig, zähem, schwer abzuhustendem Schleim
• Hitzewallungen v.a. nachmittags
• 5-Flächen-Hitze (Thorax, Hand-, Fußsohlen)
• Schlafstörungen
• Schlaflosigkeit, viele Träume
• trockene Lippen
• Halstrockenheit
• wenig, konzentrierter Harn
• Nachtschweiß
• die enge Beziehung zwischen Herz und Lunge beeinflusst die Pathologien gegenseitig

bei Herz-Yin-Mangel:
• lange bestehende Angstzustände und Sorgen
• chronische Überarbeitung und Belastung
• febrile Erkrankungen mit Schädigung der Säfte und des Yin
• Herz-Yin-Mangel und Nieren-Yin-Mangel treten häufig kombiniert auf
• Herz-Yin-Mangel kann durch Nieren-Yin- oder Leber-Yin-Mangel verursacht werden
• Herz-Yin-Mangel beinhaltet Herz-Blut-Mangel
• tritt häufig bei Menschen, mittleren oder höheren Alters auf, v.a. bei Frauen

bei Lungen-Yin-Mangel:
• chronischer Husten
• Überanstrengung
• emotionaler Stress durch Traurigkeit und Kummer
• äußere und innere pathogene Hitze und Trockenheit, z.B. durch stark trocknend wirkenden Nikotinabusus oder febrile Erkrankungen
• Magen-Yin-Mangel durch Diätfehler
• Nieren-Yin-Mangel durch chronische Überarbeitung
• rot• trockener, wenig Belag• Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls)
• Shuo Mai (schneller Puls)
• Yin nähren
• (Mangel-)Hitze beseitigen
• Lunge befeuchten
• Geist-Shen beruhigen
• Bl 15+, Bl 13+ stärken Herz und Lunge
• Bl 17+ , Bl 19 bewährt bei Yin-Mangel und Nachtschweiß
• Bl 43+ nährt Yin, klärt Hitze, beruhigt Geist-Shen
• Lu 5+ klärt Hitze von der Lunge, reguliert Herz und Lunge, bei Schmerz und Unruhe des Herzens
• Mi 6+ nährt Yin
• He 7+, Pe 6+ beruhigen Geist-Shen, Pe 6 klärt Hitze
• Ni 3+, Ni 6+ nähren (Nieren-)Yin
• Bai He Gu Jin Tang
Herz-Blut- und Milz-Qi-Mangellnnen-Mangel• Palpitationen mit und ohne Ängstlichkeit (nachts meist schlimmer)
• Schreckhaftigkeit
• Schlafstörungen (kann schlecht abschalten, Einschlafstörungen, viele Träume)
• Panikattacken
• Vergesslichkeit
• Appetitverlust
• weiche, breiige Stühle

Menstruation bei Qi-Mangel:
• verstärkt
• viel, hellrot, dünnflüssig, evtl. verkürzter Zyklus

bei Blut-Mangel:
• geschwächt
• wenig, hellrot, dünnflüssig, evtl. verlängerter Zyklus
• Ruhelosigkeit
• geistig oft abwesend
• Konzentrationsstörungen
• orthostatischer Schwindel
• bekommt leicht blaue Flecke
• verschwommenes Sehen
• Druck und Völle abdominal
• Meteorismus
• Blässe
• Erschöpfung
• Kraftlosigkeit
• nach schwerer Erkrankung
• Blutverlust, akut oder chronisch
• lang andauernder Stress mit Kummer, Sorgen, Ängsten
• chronische Überanstrengung
• Milz-Qi-Mangel (als Quelle für Blut- und Qi-Produktion)
• evtl. Nieren-Mangel-Syndrome
• Weiterentwicklung eines Leber-Blut-Mangels
• blass• dünner, weißer Belag• Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls)
• Ruo Mai (schwacher Puls)
• evtl. Se Mai (rauer Puls)
• Blut, Herz und Milz tonisieren
• Geist-Shen beruhigen
• Enspannungstechniken wie Yoga, Taijiquan, QiGong
• bei Konzentrationsstörungen Meditation, Autogenes Training
• auf regelmäßige Schlafzeiten achten
• Bl 17+ nährt Blut, fördert mit Bl 20 die Blutproduktion
• Ma 36+, Bl 20 stärken die Milz (Blutbildungsquelle)
• Bl 15+ M stärkt das Herz
• Pe 6+ beruhigt Geist-Shen, fördert guten Schlaf
• Ren 6+ M stärkt Qi allgemein
• Mi 10+ stärkt bei tonisierender Nadeltechnik das Blut
• Du 20+ M hebt das Qi, bei Vergesslichkeit, Konzentrationsstärungen
• Mi 4+ tonisiert die Milz, reguliert Menstruation und Chong Mai
• Pe 3, Du 11 bei Schreckhaftigkeit
• Ex-HN 3, Mi 10, Mi 1+ M bei zu starker Menstruation, Akupunktur bei Milz-Qi-Mangel sehr effektiv
• ist Blut jedoch bereits sehr stark im Mangel, kann Akupunktur (eher zertreuend) verschlimmernd wirken, dann erst mit Blut tonisierenden Arzneien und blutnährender Diät stärken, im Anschluss Akupunktur
• Gui Pi Tang
• Zhi Gan Cao Tang
• Modifikationen von Ba Zhen Tang bei zusätzlichem Lungen-Qi-Mangel
Herz- und Milz-Qi-Mangellnnen-Mangel• Palpitationen
• Appetitverlust
• abdominale Spannungen
• Spontanschweiß
• Erschöpfung
• helle Blässe
• Erschöpfung
• Kraftlosigkeit
• Kurzatmigkeit bei Anstrengung
bei Herz-Qi-Mangel:
• chronische Erkrankungen
• starkes Schwitzen (z.B. durch Lungen-Qi-Mangel)
• hohes Lebensalter
• kongenitales Defizit
• starker Verbrauch von Qi (v.a. Yang-Qi) durch akute, schwergradige Erkrankung
• akuter oder chronischer Blutverlust (z.B. Menorrhagien)
• chronische psychische Belastungen v.a. in Verbindung mit Kummer und Traurigkeit
• in der Praxis selten ein isolierter Herz-Qi-Mangel, meist in Kombination mit Herz-Blut-Mangel, Milz-Qi-Mangel (Milz-Qi als Quelle des nachgeburtlichen Qi) oder fortgeschritten als Herz-Yang-Mangel

bei Milz-Qi-Mangel:
• unregelmäßiges Essen
• Mangelernährung (zu wenig oder nährstoffarm)
• zu viel kalte, rohe Nahrung (Rohkost)
• physische oder mentale Überarbeitung
• konstitutionelle Schwäche der Verdauungsorgane
• langfristige Feuchtigkeitsexposition
• chronische Erkrankungen
• Milz-Qi-Mangel verkompliziert viele andere Syndrome

die Milz ist verantwortlich für Aufbau von Nachhimmels-Qi, Blut und Qi - lange bestehender Milz-Qi-Mangel kann übergehen in:
• "Milz kontrolliert das Blut nicht" mit z.B. Blut im Stuhl, Hypermenorrhö, Hämorrhagien
• "Sinkendes Milz-Qi" mit z.B. Unterus-, Analprolaps, Gastroptose
• "Leber attackiert die Milz"
• "Milz- und Nieren-Yang-Mangel"
• blass• weißlicher Belag• Ruo Mai (schwacher Puls)
• Xu Mai (leerer Puls)
• Herz und Milz stärken• Bl 20+ M, Bl 15+ M stärken Herz und Milz
• Ren 14+ M reguliert das Herz
• Ren 6+ M, Ren 4+ M stärken das Yuan-Qi
• Pe 6+ M entspannt den Thorax, reguliert Qi und Herz, beruhigt Geist-Shen
• He 7+ M reguliert und stärkt das Herz
• Ma 36+ M, Mi 3+ M stärken Milz, Magen und Qi
• Le 13+ M reguliert den Mittleren Jiao, stärkt die Milz und bewegt Leber-Qi
• Modifikationen von Gui Pi Tang
Herz- und Milz-Yang-Mangellnnen-Mangel-Kälte• Völlegefühl und Schmerz thorakal und kardial
• breiige Stühle
• Palpitationen
• Konzentrationsstörungen
• Kälteaversion
• kalte Extremitäten
• Appetitverlust
• Meteorismus
• fahle Blässe
• mag nicht sprechen
• Spontanschweiß
bei Herz-Qi-Mangel:
• chronische Erkrankungen
• starkes Schwitzen (z.B. durch Lungen-Qi-Mangel)
• hohes Lebensalter
• kongenitales Defizit
• starker Verbrauch von Qi (v.a. Yang-Qi) durch akute, schwergradige Erkrankung
• akuter oder chronischer Blutverlust (z.B. Menorrhagien)
• chronische psychische Belastungen v.a. in Verbindung mit Kummer und Traurigkeit
• in der Praxis selten ein isolierter Herz-Qi-Mangel, meist in Kombination mit Herz-Blut-Mangel, Milz-Qi-Mangel (Milz-Qi als Quelle des nachgeburtlichen Qi) oder fortgeschritten als Herz-Yang-Mangel

bei Milz-Qi-Mangel:
• unregelmäßiges Essen
• Mangelernährung (zu wenig oder nährstoffarm)
• zu viel kalte, rohe Nahrung (Rohkost)
• physische oder mentale Überarbeitung
• konstitutionelle Schwäche der Verdauungsorgane
• langfristige Feuchtigkeitsexposition
• chronische Erkrankungen
• Milz-Qi-Mangel verkompliziert viele andere Syndrome

die Milz ist verantwortlich für Aufbau von Nachhimmels-Qi, Blut und Qi - lange bestehender Milz-Qi-Mangel kann übergehen in:
• "Milz kontrolliert das Blut nicht" mit z.B. Blut im Stuhl, Hypermenorrhö, Hämorrhagien
• "Sinkendes Milz-Qi" mit z.B. Unterus-, Analprolaps, Gastroptose
• "Leber attackiert die Milz"
• "Milz- und Nieren-Yang-Mangel"
• blass
• evtl. dunkel livide
• weißlicher Belag• Ruo Mai (schwacher Puls)• Qi stärken
• Yang stärken
• Milz stärken
• Herz nähren
• Bl 20+, Bl 15+ stärken Herz und Milz
• Bl 17+ M nährt, harmonisiert und bewegt das Blut
• Ren 4+ M, Ren 6+ M stärken Yuan-Qi
• Pe 6+ M entspannt den Thorax, reguliert Qi und Herz
• He 7+reguliert und stärkt das Herz
• Ren 12+ M stärkt Milz und Magen
• Ma 35+ M stärkt Milz und Yuan-Qi
• Le 13+ M stärkt den Mittleren Jiao, reguliert den Qi-Fluss
• Bao Yuan Tang mit Dang Gui, Bai Zhu, Chen Pi, Wu Wei Zi
Herz- und Leber-Blut-Mangellnnen-Mangel• Palpitationen
• starkes Herzklopfen
• Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, evtl. viele Träume
• Schwindel
• Taubheit der Extremitäten
• vergesslich
• ängstlich
• verschwommenes Sehen
• stumpfes, blasses, weißes Gesicht
• fahle, stumpfe Finger- und Fußnägel
• hypertone Muskeln und Sehnen, evtl. Krämpfe
• Nachtblindheit
• insuffiziente Blutproduktion (z.B. durch Milz-Schwäche)
• Blutverlust
• chronische Erkrankungen
• Yin-Schädigung bei Wen Bing Lun-Erkrankungen durch Hitze
• blass• Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls)
• Ruo Mai (schwacher Puls)
• Herz- und Leber-Blut nähren• Le 8+ nährt (Leber-)Blut und Yin
• Mi 10+ nährt Blut v.a. wenn Stagnation/Stase vorliegt
• Le 3+ reguliert freien Leber-Qi-Fluss, stärkt die Leber
• Mi 6+ nährt Yin und Blut
• Ma 36+ stärkt Yuan-Qi, nährt Blut und Yin
• He 7+ stärkt das Herz
• Pe 6+ reguliert das Herz, entspannt den Thorax
• Modifikationen von Si Wu Tang und Bu Gan Tang
Herz- und Gallenblasen-Qi-Mangellnnen-Mangel• furchtsam, ängstlich, schüchtern mit Palpitationen und Panikattacken
• Schlafstörungen
• viele Träume
• Albträume
• evtl. Depressionen
• akute Angst
• häufige Panikattacken
• unangemessene Sorgen
• Phobien
• Unruhe
• vergesslich
• evtl. lethargisch
• Müdigkeit
• evtl. Spontanschweiß
• tief sitzende oder konstitutionelle Instabilität des Geist-Shen
• kann durch Schock, Traumata, Diätfehler, chronische Erkrankungen, geistige Überarbeitung/-anstrengung verursacht werden
• Milz ist in ihrer Funktion beeinträchtigt, Blut zu produzieren -> Herz-Qi-/Blut-Mangel -> Geist-Shen kann nicht mehr beherbergt werden
• blass oder normal
• bei kongenitaler oder lange bestehender Erkrankung evtl. tiefer, enger Riss an der Zungenspitze
• dünner, weißer Belag• Ruo Mai (schwacher Puls)
• Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls) und Shuo Mai (schneller Puls)
• oder Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls) und Xian Mai (saitenförmiger Puls)
• Qi stärken
• Herz nähren
• Geist-Shen beruhigen
• Ängstlichkeit beseitigen
• He 7+, Pe 6+ beruhigen Geist-Shen
• Bl 15+, Bl 19+ stärken Herz und Gallenblase
• Gb 34+, Gb 39 bewegen Leber-Qi
• Du 19 beruhigt Geist-Shen
• He 9 reguliert Herz-Qi, beruhigt Geist-Shen
• Du 24 unterstützt das Gehirn, beruhigt Geist-Shen
• Ma 36+, Ren 6+ stärkt Qi allgemein
• Du 20 beruhigt Geist-Shen
• Bl 7 klärt den Kopf
• Gb 40 bewegt Leber-Qi, beseitigt Qi-Stagnation vom Gallenblasen-Meridian
• Ex-HN, Ex-HN 3 gut bei Schlafstörungen
• Ding Zhi Wan
• Shi Wei Wen Dan Tang
• Modifikationen von Gua Zhi Jia Long Gu Mu Li Tang wenn nach schwerem Trauma oder Schock Posttraumatische Belastungsstörungen, z.B. Schwindel, Ängstlichkeit, Schlafstörungen, Palpitationen, Motivationsverlust mit leicht blasser Zunge und hohlem, langsamen Puls auftreten
Herz- und Nieren-Qi-Mangellnnen-Mangel• Palpitationen
• Spermatorrhö
• vorzeitiger Samenerguss
• Kurzatmigkeit
• Spontanschweiß
• Harninkontinenz
• Wundheitsgefühl und Schwäche lumbal und Beine
• reduziertes Hörvermögen
• leuchtende Blässe
• Erschöpfung, Kraftlosigkeit
• Nachtröpfeln beim Wasserlassen
• häufiges Wasserlassen von viel, klarem Harn
• chronische Erkrankungen
• starkes Schwitzen (z.B. durch Lungen-Qi-Mangel)
• hohes Lebensalter
• kongenitales Defizit
• starker Verbrauch von Qi (v.a. Yang-Qi) durch aktute, schwergradige Erkrankung
• akuter oder chronischer Blutverlust (z.B. Menorrhagien)
• chronische psychische Belastungen v.a. in Verbindung mit Kummer und Traurigkeit
• in der Praxis selten ein isolierter Herz-Qi-Mangel, meist in Kombination mit Herz-Blut-Mangel, Milz-Qi-Mangel (Milz-Qi als Quelle des nachgeburtlichen Qi) oder fortgeschritten als Herz-Yang-Mangel
• konstitutionelle Schwäche des Vorhimmels-Qi
• extreme Überanstrengung, Extremsportarten, Leistungssport
• lang andauernde schwere Erkrankungen
• blass
• geschwollen
• weißer Belag• Ruo Mai (schwacher Puls)
• Xu Mai (leerer Puls)
• Qi stärken
• Herz nähren
• Niere stärken
• Essenz-Jing stabilisieren
• Bl 15+ M, Bl 23+ M stärken Herz und Nieren
• Ren 14+ M stärkt und reguliert das Herz
• Ren 4+ M stärkt Nieren, Yuan-Qi und Essenz-Jing
• Ni 3+ stärkt die Nieren
• Bl 52+ stärkt die Nieren, unterstützt Essenz-Jing
• Pe 6+ reguliert das Herz, entspannt den Thorax
• He 7+ reguliert und stärkt das Herz
• Modifikationen von Jin Gui Shen Qi Wan
Herz- und Nieren-Yang-Mangellnnen-Mangel-Kälte• Palpitationen
• Harnretention mit Ödemen oder viel klarer Harn
• Lippenzyanose
• Kälteaversionen
• kalte, gedunsene Extremitäten
• Völlegefühl thorakal, kardial• Völlegefühl thorakal, kardial
• meist fließender Übergang von Herz-Qi-Mangel in Herz-Yang-Mangel
• chronische Erkrankungen
• hohes Lebensalter
• kongenitales Defizit
• starker Verbrauch von Qi durch akute, schwergradige Erkrankung (z.B. körperliches Trauma)
• entwickelt sich häufig aus Milz-Yang- und Nieren-Yang-Mangel
• Herz-Yang-Mangel kann als gefährliche Steigerung eine Herz-Blut-Stase oder einen lebensgefährlichen Herz-Yang-Kollaps nach sich ziehen
• konstitutioneller Yang-Mangel
• chronische Kälteexposition
• Feuchtigkeitsansammlungen durch Milz-Qi-/Yang-Mangel
• körperliche Erschöpfung# chronische Krankheiten, die das Nieren-Yang aufzehren
• lang anhaltender psychischer Stress# Angst-, Panikzustände
• ausschweifendes Sexualleben# viele Geburten
• Alter
• Nieren-Yang ist eng mit dem Yang von Milz, Herz und Lunge verbunden - eine Nieren-Yang-Mangel kann einen Yang-Mangel dieser Organe hervorrufen und umgekehrt
• blass• feuchter, weißlicher Belag• Chen Mai (tiefer Puls)
• evtl. Chi Mai (langsamer Puls)
• Yang wärmen
• Kälte vertreiben
• Bl 15+ M, Bl 23+ M stärken Herz und Nieren
• Ren 14+ M stärkt und reguliert das Herz
• Ren 17+ M reguliert Qi, entspannt den Thorax, unterstützt Sammel-Zong-Qi
• Ren 4+ M stärkt Nieren, Yuan-Qi und Essenz-Jing, belebt das Yang wieder
• Du 4+ M stärkt die Nieren, mit Moxa v.a. Nieren-Yang
• Pe 6+ reguliert das Herz, entspannt den Thorax
• He 7+ reguliert und stärkt das Herz
• Ni 3+ stärkt die Nieren (Yin, Qi, Yang)
• Ni 7 unterstützt die Nieren, reguliert die Wasserpassagen, behandelt Ödeme
• Modifikationen von Zhen Wu Tang
Disharmonie zwischen Herz und Nierelnnen-Mangel-Hitze• Palpitationen
• Schlafstörungen
• Rastlosigkeit, Unruhe
• Schwäche und Schmerz lumbal und Beine
• nächtliche Samenergüsse
• Nachtschweiß
Herz-Feuer:
• ängstliches Herzklopfen
• häufiges Erwachen oder Erwachen mit Hitzegefühlen in der Nacht

Nieren-Yin-Mangel:
• Vergesslichkeit
• Schindel
• Tinnitus
• Schwäche und Schmerz lumbal und Beine
• nächtliche Samenergüsse
• erotische Träume

Yin-Mangel mit Leere-Hitze:
• Mund-, Rachentrockenheit
• Hitzewallungen v.a. nachmittags
• Wangenröte
• wenig dunkler Harn
• trockene Stühle oder Obstipationon
• chronisch konsumierende Krankheiten
• chronische Überanstrengung
• Stress
• lange bestehende emotionale Belastungen (Angst, Trauer, Depressionen)
• Nieren-Yin-Mangel
• Loderndes Herz-Feuer
• schweres Trauma und/oder Schock kann Herz- und Nieren-Yin-Mangel mit Hitze-Zeichen oben mit Mangel-Zeichen unten (der Niere) verursachen
• Zusammenbruch der Beziehung zwischen Herz und Nieren - geschwächtes Nieren-Yin bzw. -Wasser nährt das Herz-Yin nicht ausreichend -> Herz-Feuer kann nicht mehr gebändigt werden und lodert empor
• Wiseman et. al. (1998) unterscheidet jedoch zwei Syndrome: Disharmonie zwischen Herz und Niere und Herz- und Nieren-Yin-Mangel
• rot, v.a. an der Spitze• wenig, trockener Belag
• evtl. belaglos
• Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls)
• Shuo Mai (schneller Puls)
• Patient sollte auf ausreichende und regelmäßige Ruhe- und Schlafphasen achten
• Entspannungstechniken wie QiGong, Taijiquan, Yoga, Autogenes Training, Meditation empfehlenswert
• Nieren- und Herz-Yin nähren
• Mangel-Hitze klären
• Geist-Shen beruhigen
• Ni 3+, Ni 10+ nähren Nieren-Yin
• Ni 9+ stärkt Nieren-Yin, beruhigt Geist-Shen und Palpitationen (hier wichtiger Punkt!)
• Mi 6+ nährt Yin, beruhigt Geist-Shen
• Ren 4+ nährt Nieren-Yin, Essenz-Jing, leitet Hitze nach unten ab
• Ex-HN 3 N, Gb 13 N, Du 24 N, He 7 N beruhigen Geist-Shen
• He 5- klärt Mangel-Hitze, leitet Hitze vom Kopf ab
• He 6- klärt Mangel-Hitze, nährt Herz-Yin, mit Ni 7+ gut bei Nachtschweiß durch Yin-Mangel
• Ren 15 N beruhigt Geist-Shen, nährt Herz-Yin v.a. bei Angstzuständen und emotionalem Schock
• Bl 15+ stärkt das Herz
• Bl 23+ stärkt die Nieren
• Bl 52+ tonisiert Nieren und Lumbalregion, stärkt die Willenskraft Zhi (geistige Stärke zur Genesung)
• Pe 8 reduziert Herz-Feuer
• Ex-HN 1 bei Schlafstörungen
• Gb 44, Ma 45 bei vielen Träumen
• Pe 6 bei Palpitationen
• Pe 7 bei nächtlichen Samenergüssen, klärt Herz-Hitze, beruhigt Geist-Shen
• Dü 19, SJ 3 bei Tinnitus
• He 8 bei Herz-Feuer
• EX-HN 3 beruhigt Geist-Shen
• Mi 6+ nährt Yin
• He 5 bei Arrhythmien
• Tian Wang Bu Xin Dan nährt Herz- und Nieren-Yin, klärt Mangel-Feuer
• Modifikationen von Liu Wei Di Huang Wan und Jiao Tai Wan
• Dang Gui Liu Huang Tan bei Mangel außen und übermäßigem Schwitzen
Lungen- und Milz-Qi-Mangellnnen-MangelLungen-Qi-Mangel:
• schwacher Husten mit viel wässrigem, weißlichem Sputum
• Keuchatmung
• Kurzatmigkeit v.a. durch Anstrengung oder während Erkältungskrankheiten

Milz-Qi-Mangel:
• Appetitverlust
• weiche, breiige Stühle
Lungen-Qi-Mangel:
• Erkältungsanfälligkeit

Milz-Qi-Mangel:
• Völle epigastral nach dem Essen
• "Nahrungsmittelallergien"

Qi-Mangel:
• Energiemangel, müde antriebslos
• Blässe
• Spontanschweiß
• schwache Stimme, mag nicht reden
• in schweren Fällen: gedunsenes Gesicht, Ödem an Füßen und Gesicht (Quincke-Ödem)m)
• lang andauernder Husten schwächt das Lungen-Qi und beeinträchtigt die Milz
• häufig rezidivierende grippale Infekte
• kühlende Medikamente (z.B. Antibiotikum -> kühlt zwar die Hitze, beseitigt aber den Schleim nicht, was die Milz schädigt)
• Milz-Qi-/Yang-Mangel konstitutionell oder durch Diätfehler bedingt ist eine zu schwache Quelle für Lungen-Qi
• blass
• evtl. geschwollen mit Zahneindrücken
• dünner oder dicker, weißer Belag• Ruo Mai (schwacher Puls)
• Xu Mai (leerer Puls)
• Lungen- und Milz-Qi stärken• Lu 9+ stärkt die Lunge
• Bl 13+ M, Bl 43+ M tonisieren Lungen-Qi
• Ma 36+ M, Mi 6+, Bl 20+, Bl 21+ tonisieren Milz-Qi
• Du 12+ stärkt Lungen-Qi, gut bei chronischen Fällen
• Ren 6+ M stärkt Qi allgemein, leitet mit Mi 9+ bei Ödemen Feuchtigkeit aus
• v.a. bei Kindern bei Asthma Bronchiale o.g. Rücken-Shu-Punkte schröpfen oder mit Gua Sha behandeln
• zwischen den Asthmaanfällen Pflaster z.B. mit Asari Rx. et Rz. (Xi Xin) oder Allii sativi Bb. (Da Suan) bestrichen auf Du 14 oder Bl 43 für ein bis zwei Tag aufkleben -> stärkt das Abwehr-Wei-Qi und die Lunge
• Modifikationen von Liu Jun Zi Tang und Bu Zhong Yi Qi Tang
• Lungen-Qi- und Nieren-Yang-Mangel
• Niere unfähig, Qi aufzunehmen
lnnen-Mangel-Kälte• Keuchatmung v.a. schwere Inspiration
• Kurzatmigkeit v.a. durch Anstrengung
• Kältegefühl v.a. Extremitäten
• häufiges Wasserlassen oder Harnretention mit Ödemen
• erschwerte Inspiration -> Hinweis auf Nieren-Yang-Mangel, dagegen
• erschwerte Expiration -> Hinweis auf Lungen-Qi-Mangel
• schwache, leise Stimme
• starker Spontanschweiß mit Kältegefühl
• teilnahmslos, kraftlos, schwach
• Schwäche und Wundheitsgefühl lumbal und Beine
• Harninkontinenz bei starkem Husten
• Nykturie
• lang andauernder Husten
• häufig rezidivierende grippale Infekte, die erst die Lunge, später die Nieren angreift
• Überanstrengung, Stress
• blass oder blauviolett
• schlaff
• geschwollen
• feuchter, dünner, weißer Belag• Chen Mai (tiefer Puls)
• Ruo Mai (schwacher Puls)
• evtl. Chi Mai (langsamer Puls)
• Nieren-Yang stärken, um das Qi aufzunehmen
• Lungen-Qi stärken
• Bl 23+ M stärkt Nieren v.a. Nieren-Yang
• Du 4+ M stärkt v.a. mit Moxa Nieren-Yang (Cave: kein Moxa < 20 Jahre)
• Ren 6+ M stärkt Qi und Yang, tonisiert Ursprungs-Yuan-Qi und Nieren-Yang
• Ren 4+ M stärkt Qi allgemein
• Bl 13+ M reguliert und stärkt Lungen-Qi, gut mit Du 12+ M beide mit direktem Moxa
• Ren 17+ M stärkt Lungen-Qi, gut bei Dyspnoe
• Mi 9-, Ren 9, Ni 7-, Ma 28- bei Ödemen
• Modifikationen von Jin Gui Shen Qi Wan bzw. Shen Qi Wan
• Modifikation von Ren Shen Ge Jie San
Lungen- und Nieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitzelnnen-Mangel-HitzeLungen-Yin-Mangel:
• chronischer trockener Husten mit wenig, zähem, evtl. blutigem Sputum
• Hitzesensationen v.a. abends

Nieren-Yin-Mangel:
• nächtliche Samenergüsse

Yin-Mangel mit Leere-Hitze:
• Wangenröte
• Nachtschweiß
Lungen-Yin-Mangel:
• Belastungsdyspnoe, schlechter abends;
Nieren-Yin-Mangel:
• Schwäche und Schmerzen lumbal und Knie
• Schlaflosigkeit

Yin-Mangel mit Leere-Hitze:
• Hitzewallungen
• leichte Fieberschübe v.a. nachmittags
• Hitzesensationen an Thorax, Hand- und Fußsohlen (5-Flächen-Hitze)
• Trockenheit von Mund und Halss
• altersbedingt
• lang andauernder Husten schwächt das Lungen-Qi, verbraucht die Yin-Flüssigkeiten und schwächt die Nieren
• umgekehrt können Überanstrengung und Stress Nieren-Yin aufzehren und nachfolgend die Lunge schwächen
• rot
• evtl. rissig
• wenig, trockener Belag
• evtl. belaglos
• Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls)
• Shuo Mai (schneller Puls)
• Lungen- und Nieren-Yin nähren
• Körperflüssigkeiten auffüllen
• Husten beenden
• Mi 6+ nährt Yin, befeuchtet
• Ni 3+ nährt Nieren-Yin
• Ren 4+ nährt Nieren-Yin und Essenz-Jing
• Lu 9+ nährt Lungen-Yin
• Bl 13+ stärkt Lungen-Qi, nährt Lungen-Yin
• Lu 1+ nährt Lungen-Yin, beendet Husten
• Lu 7+ senkt Lungen-Qi ab, mit Ni 6+ Ren Mai geöffnet, Lungen- und Nieren-Yin sowie Qi-Aufnahmefunktion der Nieren tonisiert
• Bl 43+ nährt Lungen-Yin, wichtiger Punkt bei chronischen Fällen
• Ni 6+ bei chronischen Halsschmerzen, Heiserkeit durch Yin-Mangel
• Bai He Gu Jin Tang
• Yue Hua Wan
• Ba Xian Chang Shou Wan
Leber-Feuer verletzt die Lungelnnen-FülleLungen-Qi-Fluss wird durch Leber-Feuer gestört:
• anfallsartiger Husten mit gelbem, zähem evtl. blutigem Sputum

Leber-Qi-Stagnation:
• Reizbarkeit
• Zorn
• Hitze oben, rote, gereizte Augen
Lungen-Qi-Fluss wird durch Leber-Feuer gestört:
• evtl. Bluthusten, da die Lungengefäße durch das Leber-Feuer verletzt werden
• brennende Schmerzen in Flanken und Brust
• Kurzatmigkeit
• Keuchatmung

Leber-Qi-Stagnation:
• Mund-, Rachentrockenheit
• bitterer Mundgeschmack
• Schwindel, Hitzegefühl im Thorax
• evtl. Kopfschmerzen v.a. temporal

Hitzezeichen:
• dunkler, spärlicher, konzentrierter Harn
• Obstipation
• unterdrückter Zorn
• Wut mit Leber-Qi-Stagnation in der Folge
• das eingezwängte Leber-Qi bzw. -Yang wird in chronischem Zustand zu Nach oben Loderndem Leber-Feuer, das im umgekehrten Ke-Zyklus die Lunge verletzt, bei vorher bestehendem Lungen-Yin- oder -Qi-Mangel wird die Lunge durch das Leber-Feuer angreifbar
• rot
• rötlich v.a. die Ränder
• vorderes Zungendrittel häufig geschwollen (Qi-Stagnation im Thorax)
• dünner, trockener, gelber Belag• Shuo Mai (schneller Puls)
• Xian Mai (saitenförmiger Puls)
• Leber-Feuer reduzieren
• Lungen-Qi absenken
• Blut kühlen
• Blutung beenden
• Xie Bai San und Modifikationen
• Sang Dan Xie Bai Tang bei chronischer und rekurrenter Hämoptysis durch Leber-Feuer
• Ke Xue Fang enthält:
• lndigo naturalis
• Gardeniae Fr.
• Costaziae Os/Pumex
• Trichosanthis Sm.
• Chebulae Fr.
• Qing Dai
• Zhi Zi
• Fu Hai Shi
• Gua Lou Ren
• He Zi
• Milz- und Leber-Blut-Mangel
• Milz-Mangel und Leber-Blut-Mangel
lnnen-Mangel• Schwindel
• verschwommenes Sehen
• Taubheitsgefühle
• Kribbelparästhesien
• Appetitverlust
• weiche, breiige Stühle
Milz-Qi-Mangel:
• Müdigkeit
• blassgelbe, stumpfe Gesichtsfarbe
• breiige, weiche Stühle
• Appetitverlust, abdominales Spannungsgefühl v.a. nach dem Essen

Leber-Blut-Mangel:
• verschwommenes Sehen
• Augentrockenheit
• Schwindelgefühle
• Taubheitsgefühle und Kribbelparästhesien der Extremitäten
• stumpfe, evtl. brüchige Nägell
• Diätfehler v.a. Mangelernährung, übermäßiger Genuss kalter und/oder roher Speisen schädigen die Milz
• dies schwächt sie in ihrer Funktion als Nachhimmels-Quelle des Blutes
• es kommt zu einem Blut-Mangel, der auch die Leber in ihrer Aufgabe, Blut zu speichern, in Mitleidenschaft zieht
• blass, besonders an den Rändern (Ränder evtl. auch orangefarben)• Ruo Mai (schwacher Puls)
• Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls)
• evtl. Se Mai (rauer Puls)
• Milz-Qi tonisieren
• Blut und Leber-Blut stärken
• Bl 17+ M (Geshu), Bl 18+ M (Ganshu) fördern Blut und Leber-Blut
• Mi 6+ M (Sanyinjiao) stärkt Milz-Qi und Blut
• Le 8+ M (Ququan) tonisiert Leber-Blut, gut bei Schwindel
• Ren 6+ M (Qihai) stärkt das Qi generell
• Mi 3+ M Taibai), Bl 20+ M (Pishu), Bl 21+ M (Weishu), Ma 3+ M (Zusanli) stärken Milz-Qi (Milz als Quelle des Blutes)
• Le 3+ M (Taichong) nährt Leber-Blut und -Yin bei tonisierender Nadeltechnik
• Le 1+ M (Zhangmen) unterstützt die Milz, verteilt das Leber-Qi
• Gb 41+ M (Zulinqi) vertelt Leber-Qi, unterstützt die Augen
• Dang Gui Bu Xue Tang
• Sheng Yu Tang
• Modifikationen von Ba Zhen Tang
• Ba Zhen Yi Mu Wan bei zusätzlicher Blut-Stase
• Gu Ben Zhi Beng Tang bei Hypermenorrhö
Milz- und Nieren-Yang-Mangellnnen-Mangel-Kälte• chronische Diarrhö v.a. morgens
• Blässe
• Kälteaversion v.a. lumbal
• kalte Extremitäten
• Kälteaversion
• kalte Extremitäten
• Kälte
• Schwäche und Schmerzen lumbal und Beine
• Mangel an körperlicher Belastbarkeit
• Erschöpfungszustände
• Kurzatmigkeit
• mag nicht sprechen
• weiche Stühle
• chronische Diarrhö mit unverdauten Nahrungsresten, v.a. gegen 5 Uhr morgens
• Blähungsgeräusche
• evtl. Miktionsstörungen oder reichlicher klarer Harn
• evtl. klarer, wässriger Fluor vaginalis
• gedunsenes (ödematöses) Gesicht
• Ödeme (Beine und Abdomen)
• evtl. Aszites, schlechter abends
• chronische Erkrankungen, die Qi und Yang verbrauchen, dadurch die Milz und nachfolgend die Niere schwächen
• Diätfehler, v.a. zu viel kalte Nahrung bzw. Rohkost
• umgekehrt kann bei Nieren-Yang-Mangel (durch lang anhaltende Kälteexposition) das Milz-Yang nicht mehr ausreichend erwärmt werden und wird geschwächt
• blass oder bläulich
• schlaff
• geschwollen mit Zahneindrücken
• dünner, weißer Belag• Chen Mai (tiefer Puls)
• Chi Mai (langsamer Puls)
• Ruo Mai (schwacher Puls)
• Nieren- und Milz-Yang tonisieren und erwärmen• Du 4+ M (Mingmen) tonisiert Mingmen und Nieren-Yang cave: Kein Moxa bei Patienten < 20 Jahren
• Ni 3+ (Taixi) stärkt die Niere
• Bl 20+ M (Pishu), Bl 21+ M (Weishu) stärken Milz-Yang
• Ma 36+ M (Zusanli) tonisiert Milz und Qi
• Ni 7+ M (Fuliu), Bl 23+ M (Shenshu) stärken Nieren-Yang
• Ren 6+ M (Qihai) tonisiert Qi allgemein, tonisiert mit Moxa Yang
• Ma 25+ M (Tianshu), Bl 25+ M (Dachangshu) beenden Diarrhö
• Ma 37+ M (Shangjuxu) wichtig bei chronischer Diarrhö
• Ren 4+ M (Guanyuan) stärkt Nieren, Yang und Ursprungs-Yuan-Qi
• Tao Hua Tang bei übermäßiger Diarrhö
• Fu Zi Li Zhong Wan
• Si Shen Wan
• Zhen Wu Tang mit Wu Ling San oder Shi Pi Yin bei Ödemen
• Ji Sheng Shen Qi Wan bei dominantem Nieren-Yang-Mangel
• Leber-Qi attakiert die Milz
• Leber-Milz-Disharmonie (Gan Pi Bu He)
• Leber-Qi-Stagnation und Milz-Mangel (Gan Yu Pi Xu)
• Leber-Qi-Stauung attackiert die Milz
lnnen-Mangel-Fülle• Wechsel von Obstipation und Diarrhö
• Völle und Schmerz abdominal und hypochondral
• Appetitverlust
• Gemütsschwankungen, reizbar
Leber-Qi-Stauung:
• Völle-, Spannungs- und Druckgefühl in Rippenregion und Hypochondrium
• mentale Depression oder Unruhe
• Reizbarkeit
• Rastlosigkeit
• bitterer Mundgeschmack
• evtl. Kopfschmerzen
• Seufzen
• Prämenstruelles Syndrom
• Dysmenorrhö

Milz-Qi-Mangel:
• Appetitverlust
• Völlegefühl abdominal
• Obstipation oder weiche Stühle bis Diarrhö (wechseln ab)
• Meteorismus
• viel Abgang von Winden
• Erschöpfung
• Emotionen wie unterdrückte Wut, Depression, die die Leber verletzen
• das Leber-Qi staut sich, die Wandlungsphase Holz übermächtig, die Wandlungsphase Erde wird überkontrolliert (Cheng-Zyklus);
umgekehrt kann durch unregelmäßige Mahlzeiten, Überanstrengung und Stress die Milz geschwächt werden, was sie für die Leber leichter angreifbar macht
• normal oder blass
• an den Rändern evtl. gerötet
• dünner, weißer Belag• Xian Mai (saitenförmiger Puls), Hua Mai (schlüpfriger Puls) oder
• Xian Mai (saitenförmiger Puls), Ruo Mai (schwacher Puls)
• Leber harmonisieren
• Milz stärken
• Le 5- (Ligou), Le 3- (Taichong), Gb 34- (Yanglingquan) bewegen Leber-Qi
• Ren 6- (Qihai) beendet Bauchschmerz
• Le 13- (Zhangmen) harmonisiert Leber und Milz
• Le 14- (Qimen) harmonisiert die Leber, fördert Leber-Qi-Fluss
• Ren 12+ (Zhongwan), Ma 3+ (Zusanli) tonisieren die Milz
• Mi 6+ (Sanyinjiao) stärkt die Milz, harmonisiert Leber und Milz, beendet Bauchschmerz
• Bl 20+ (Pishu) stärkt die Milz
• Xiao Yao San
• Tong Xie Yao Fang bei zusätzlicher Diarrhö und abdominalen Schmerzen mit Corydalis Rz. (Yan Hu Suo) und Aucklandiae Rx. (Mu Xiang)
• Leber-Qi attakiert den Magen
• Leber-Qi-Stauung attackiert die Magenfunktionen
• Syndrom kann übergehen in Leber-Magen-Disharmonie (Gan Wei Bu He) oder auch in Leber-Milz-Disharmonie
lnnen-Fülle• reizbar
• Spannung und Schmerz epigastral und hypochondral
• Säurereflux
• Übelkeit
Leber-Qi-Stauung:
• Druck- und Spannungsgefühl
• Schmerzen in Rippenregion, Hypochondrium und Epigastrium
• mentale Depression oder Unruhezustände

Leber-Qi attackiert Magenfunktion:
• Appetitverlust
• saures Aufstoßen
• Übelkeit
• Erbrechen
• Sodbrennen
• Leeregefühl- und Unwohlsein im Magenn
• Emotionen wie unterdrückte Wut, Depressionen, die die Leber verletzen
• das Leber-Qi staut sich, dadurch wird die Wandungsphase Holz übermächtig und die Wandlungsphase Erde überkontrolliert (Cheng-Zyklus), in der Folge attackiert die Leber den Magen
• umgekehrt kann bei einer Schwächung des Magens durch z.B. Überanstrengung, Stress, Diätfehler wie z.B. unregelmäßige Mahlzeiten die Leber leichter angriffen werden
• es zeigt sich also eine Hyperaktivität der Leber und ein geschwächter Magen
• normal oder blass oder gerötet an den Rändern• weißer, dünner Belag• links Xian Mai (saitenförmiger Puls)
• rechts Ruo Mai (schwacher Puls)
• Leber harmonisieren
• Magen stärken
• Gb 34- (Yanglingquan) fördert den freien Leber-Qi-Fluss, gut bei Schmerz im Hypochondrium
• Le 3- (Taichong) fördert den Leber-Qi-Fluss
• Le 13- (Zhangmen), Le 14- (Qimen) harmonisieren den mittleren Jiao und die Leber
• Ren 13+ (Shangwan) senkt gegenläufiges Magen-Qi ab
• Ma 36+ (Zusanli) stärkt den Magen
• Bl 21+ (Weishu) stärkt den Magen, gut bei Chronizität
• Ren 10+ (Xiawan) senkt Magen-Qi ab
• Ma 34- (Liangqiu) senkt gegenläufiges Magen ab, v.a. Akutpunkt
• Pe 6- (Neiguan) senkt gegenläufiges Magen-Qi ab, bei Erbrechen und 0belkeit, entspannt den Thorax
• Chai Hu Shu Gan San
• Xiao Yao San
• Si Ni San
• Leber- und Nieren-Yin-Mangel mit Leere-Hitze
• Leber-Nieren-Mangel
lnnen-Mangel-Hitze• Augen- und Halstrockenheit
• Nachtschweiß
• verspätete Menstruation
• Schwindel
• Kopfschmerzen
• nächtliche Samenergüsse
Leber-Yin- und -Blut-Mangel:
• Schwindel
• verschwommenes Sehen
• Tinnitus (hochfrequent)
• Taubheitsgefühle der Extremitäten
• blassgelbe Gesichtsfarbe
• dumpfer Hinter- oder Seitenkopfschmerz
• Augentrockenheit, Sehstörungen

Yin-Mangel mit Leere-Hitze:
• Trockenheit von Mund und Hals
• Hitzesensationen der fünf Flächen (Thorax, Handflächen und Fußsohlen)
• Hitzewallungen
• Wangenröte
• Nachtschweiß
• trockene Stühle oder Obstipation

Nieren-Yin-Mangel:
• Schlafstörungen
• Vergesslichkeit
• nächtliche Ejakulationen
• Schwäche und Schmerzen lumbal und Knie

Leber-Blut- und Nieren-Jing-Mangel:
• Hypomenorrhö
• Amenorrhö
• verspätete Menstruation
• Sterilitiit bei der Frau
• Leber und Niere haben gemeinsame Wurzel
• oft sind extreme emotionale Belastungen, Überanstrengung, Stress und lang andauernde Erkrankungen, aber auch altersbedingte Schwäche des Leber- und Nieren-Yin beteiligt

Nieren-Yin-Mangel:
• lange, schwere Krankheit
• Blutverlust
• Drogen-, Alkoholabusus
• konstitutionell durch Mangelernährung in der Kindheit, Magersucht
• chronische Depressionen
• hoch febrile Erkrankungen
• chronische Überarbeitung
• exessives Sexualleben
• Überdosierung "heißer" Medikamente
• psychische Probleme mit chronischen Angstzuständen können durch Mangel-Feuer hervorgerufen werden
• da Nieren-Yin die Wurzel allen Yin im Körper ist, kann ein Yin-Mangel von Herz, Lunge, Leber verursacht werden

Leber-Blut-Mangel:
• insuffiziente Blutproduktion durch Milz-Qi-/Yang-Mangel
• Diätfehler durch nährstoff- und proteinarme Ernährung
• starker Blutverlust durch Trauma oder Geburt
• chronischer Blutverlust, z.B. Hypermenorrhö, Nasenbluten
• hoher Verbrauch des Leber-Blutes durch übermäßige körperliche Belastung mit Schwächung des Milz- und Nieren-Yang und daraus folgendem Blutmangel
• chronische Erkrankungen, die das Nieren-Essenz-Jing aufbrauchen oder Nieren-Yin-Mangel
• tritt auch häufig kombiniert mit Leber-Yin-Mangel, Herz-Blut-Mangel, Leber-Qi-Stagnation auf
• rot
• trocken
• rissig
• wenig Belag oder belaglos• Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls), Shuo Mai (schneller Puls) oder Se Mai (rauer Puls)
• evtl. Ge Mai (Trommelpuls) bei aufsteigendem Leber-Yang auch Xian Mai (saitenförmiger Puls)
• evtl. Fu Mai (oberflächlicher Puls), wenn Yang nicht mehr gehalten werden kann
• Syndrom verursacht oft ein aufsteigendes Leber-Yang
• dann gemischte Mangel-Fülle
• Leber- und Nieren-Yin stärken
• evtl. aufsteigendes Leber-Yang
besänftigen
• Ren 4+ (Guanyuan) nährt Nieren-Yin und -Essenz-Jing
• Ni 3 (Taixi), Ni 6+ (Zhaohai) nähren Nieren-Yin
• Bl 20+ (Pishu), Bl 23+ (Shenshu) stärken Blut und Nieren
• Le 8+ (Ququan) tonisiert Leber-Yin und -Blut
• Bl 17+ (Geshu), Bl 18+ (Ganshu) stärken Leber-Blut
• Bl 10+ (Tianzhu) bei Hinterkopfschmerz
• Gb 20+ (Fengchi) klärt Augen und Gehirn, tonisiert das Mark, zerstreut Leber-Yang
• Du 20+ (Baihui) bei Scheitelkopfschmerz, allgemein beruhigende Wirkung
• Le 3+ (Taicbong) zerstreut aufsteigendes Leber-Yang
• Bl 52 (Zhishi) stärkt die Nieren und unterstützt Essenz-Jing und den Willen zur Gesundung
• Mi 6+ (Sanyinjiao) nährt das Yin
• Liu Wei Di Huang Wan
• Zuo Gui Wan
• Qi Ju Di Huang Wan
• Er Zhi Wan
• Da Bu Yin Wan
• Zhen Gan Xi Feng Tang bei aufsteigendem Leber-Yang oder -Wind
Feuchtigkeit in der Milz und Leber-Qi-Stagnationlnnen-Fülle-Hitze• Appetitverlust
• Völlegefühl und Schmerz abdominal
• Spannungsgefühl thorakal und hypochondral
• körperliches Schweregefühl
• bitterer Mundgeschmack
Feuchtigkeit in der Milz:
• Appetitverlust
• Völlegefühl und Schmerz im Abdomen
• weiche Stühle
• körperliches Schweregefühl
• Übelkeit und evtl. Erbrechen
• Durst ohne Trinkwunsch oder Trinken in kleinen Schlucken

Leber-Qi-Stagnation:
• Schmerzen und Spannungsgefühl thorakal, hypochondrial und abdominal
• bitterer Mundgeschmack
• Ikterus
• fahlgelbe Gesichtsfarbee
• Diätfehler mit einem Übermaß an fettigen Speisen
• Syndrom entsteht, wenn Feuchtigkeitsretention in der Milz den freien Leber-Qi-Fluss behindert
• dicker, schmieriger, evtl. gelber Belag• Xian Mai (saitenförmiger Puls)
• Hua Mai (schlüpfriger Puls)
• Feuchtigkeit auflösen durch Milz-Stärkung
• das Leber-Qi bewegen
• evtl. Hitze beseitigen
• Ma 40- (Fenglong) löst Schleim und Feuchtigkeit auf
• Mi 3- (Taibai), Mi 6- (Sanyinjiao) lösen Feuchtigkeit auf
• Ren 12+ (Zhongwan), Bl 20+ (Pishu) stärken die Milz zur Feuchtigkeitstransformation
• Le 13- (Zhangmen) fördert harmonischen Leber-Qi-Fluss
• Le 14- (Qimen) harmonisiert den freien Leber-Qi-Fluss, gut bei Übelkeit und Spannungsgefühl im Epigastrium
• Gb 24- (Riyue), Gb 34- (Yanglingquan) stärken die Leber- und Gallenblasen-Funktion, entfernen Feuchte-Hitze, unterstützen den Leber-Qi-Fluss
• Pe 6- (Neiguan) bei Übelkeit, Erbrechen sowie thorakalem Spannungsgefühl
• Xiang Sha Liu Jun Zi Tang mit Chai Hu Shu Gan San
Nieren-Yin- und -Yang-Mangellnnen-Mangel• Wundheitsgefühl und Schwäche lumbal und Beine
• Schwindel
• Mangel-Kälte und Mangel-Hitzezeichen wie z.B. Kälteaversion und Hitzewallungen
• Tinnitus
• Kraftlosigkeit
• Mund- und Rachentrockenheit
• liebt warme Getränke
• viel klarer Harn
• unregelmäßige Menstruation
• Fluor vaginalis
• Sterilität bei Frauen
• Spermatmrhö
• Impotenz
• Sterilität bei Männern
• hohes Lebensalter
• lange, schwere Krankheit
• Blutverlust
• Drogen-, Alkoholabusus
• konstitutionell durch Mangelernährung in der Kindheit, Magersucht
• chronische Depressionen
• hoch febrile Erkrankungen
• chronische Überarbeitung
• exessives Sexualleben
• Überdosierung "heißer" Medikamente
• psychische Probleme mit chronischen Angstzuständen können durch Mangel-Feuer hervorgerufen werden
• da Nieren-Yin die Wurzel allen Yin im Körper ist, kann ein Yin-Mangel von Herz, Lunge, Leber verursacht werden
• konstitutioneller Yang-Mangel
• chronische Kälteexposition
• Feuchtigkeitsansammlungen durch Milz-Qi-/Yang-Mangel
• körperliche Erschöpfung
• chronische Krankheiten, die das Nieren-Yang aufzehren
• lang anhaltender psychischer Stress
• Angst-, Panikzustände
• ausschweifendes Sexualleben
• viele Geburten
• Alter
• Nieren-Yang ist eng mit dem Yang von Milz, Herz und Lunge verbunden - eine Nieren-Yang-Mangel kann einen Yang-Mangel dieser Organe hervorrufen und umgekehrt
• geschwollen
• leicht rot
• dünner Belag• Xi Mai (dünner, fadenförmiger Puls)
• Ruo Mai (schwacher Puls) v.a. Nierenposition
• Nieren-Yang wärmen und stärken
• Nieren-Yin nähren und ergänzen
• Du 4+ (Mingmen), Bl 23+ (Shenshu), Ren 4+ (Guanyuan) stärken die Nieren
• Ni 3+ (Taixi) stärkt Nieren-Yin, -Yang und -Qi
• Bl 52+ (Zhishi) stärkt Nieren und Lumbalregion
• Ni 6+ (Zhaohai) stärkt die Nieren
• Mi 6+ (Sanyinjiao) nährt das Yin
• Ni 1+ (Yongquan) lässt Fülle vom Kopf absteigen (Qi, Yang, Mangel-Hitze oder Wind)
• Du 20 (Baihui), Du 16 (Fengfu) Gb 39 (Xuanzbong) bei Schwindel
• SJ 17 (Yifeng), Gb 2 (Tinghui) und SJ 3 (Zhongzhu) bei Tinnitus
• Ni 2 (Rangu), SJ 2 (Yemen), Ex-HN 12 (Jinyin), Ex-HN 13 (Yuye) bei Rachen- und Mundtrockenheit
• Bl 40 (Weizhong), Bl 60 (Kunlun) bei Lumbalschmerz
• Ni 12 (Dahe), Ren 6 (Qihai), He 7 (Shenmen), Ma 36 (Zusanli) bei Spermatorrhö
• Ni 5 (Shuiquan), Ren 6 (Qihai) bei unregelmäßiger Menstruation
• Gb 26 (Daimai), Bl 30 (Baihuanshu) Bl 32 (Ciliao) bei Fluor vaginalis
• Zuo Gui Wan mit You Gui Wan

Abkürzungen:

M = Moxa
N = neutral nadeln
E = Elektrostimmulation
B = blutenlassen
+ = tonisierend nadeln
– = sedisierend nadeln
Bb. = Bulbus
Cx. = Cortex
Fl. = Flos, Flores
Fo. = Folium
Fr. = Fructus
Hb. = Herba
Sm. = Semen
Ra. = Ramulus
Rx. = Radix
Rz. = Rhizoma
Tb. = Tuber

 

 

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